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XBOX ONE: DIE NÄCHSTE GENERATION?
 Kommentar von GR Redaktion (24.05.2013) Artikel-Feed (RSS) abonnieren

Microsoft hat endlich die Katze aus dem Sack gelassen und uns gezeigt, wie die Zukunft für Xbox aussehen soll. Anders als Sony zeigte man direkt das Gerät, nicht nur den Controller - geizte dann jedoch mit Spielen. Neben den üblichen EA-Sportspielen, Remedys neuem IP Quantum Break und Call of Duty: Ghosts gab es wenig zu sehen. Stattdessen: Neues Kinect und jede Menge Entertainment. Ist die Xbox One womöglich nur versehentlich eine Spielekonsole geworden?



Am liebsten hätte ich aus der Enthüllungskonferenz das Wort "Entertainment" entfernt. Die neue Xbox wird der Mittelpunkt des heimischen Unterhaltungsprogramms sein. So lautet zumindest der Plan von Microsoft für Amerika. Ein Streaming-Dienst wie Netflix oder Sportübertragungen sind Services, die hierzulande kaum angeboten werden oder etabliert sind. Das volle Potential entfaltet sich daher nur in amerikanischen Gefilden.

Aber ich würde lügen, wenn ich es nicht hauptsächlich auf die Xbox als Gaming-System abgesehen hätte. Und hier gibt sich die neue Konsole, ausgehend von den vorgestellten Spielen auf der Konferenz, sehr traditionell. Die EA Sport-Ankündigungen haben in keinster Weise in Aussicht gestellt, warum man sich als Fan auf eine Nextgen-Fassung freuen sollte. Auch sonst gab es mehr vom gleichen, von dem nur Remedy mit einer neuen IP ein klein wenig herausstechen konnte. Das Spielelineup kann wohl erst völlig auf der E3-Pressekonferenz beurteilt werden, in der uns Microsoft immerhin 15 exklusive Games schuldig ist.

Letztenendes überwiegt die Ernüchterung nach der Enthüllung. Wie sich herausstellt, wird es accountgebundene Spiele geben, was einen Weiterverkauf stark einschränken wird. Die fehlende Abwärtskompatibilität darf auch nicht vergessen werden, auch wenn dies alles andere als überraschend kommt. Die Befürchtungen einer "Always On"-Konsole haben sich glücklicherweise zerstreut, aber vieles deutet darauf hin, dass die Xbox One in regelmäßigen Abständen mit dem Internet verbunden werden muss. Die Designer haben es zudem irgendwie geschafft, die Xbox One noch klotziger als die erste Xbox (sprich: Eins) zu gestalten. Der Controller lässt mit Ausnahme des Impulse Triggers und des D-Pads auf keinerlei Verbesserungen schließen. Wie groß der Nutzen des verbesserten Kinects beim Spielen(!) sein wird, muss sich auch noch erst zeigen. Aber die wenigsten Gamer werden sich mit dem Gedanken anfreunden können, ständig von einer Kamera beobachtet zu werden. Ob Microsoft mal damit nicht zu sehr in die Privatssphäre seiner Kunden eingreift und gegen Datenschutzbestimmungen verstößt. Es bleibt nur zu hoffen, dass Microsoft die Trumpfkarte Xbox Live richtig ausspielt, um die Hardcore-Gamerschaft nicht vollkommen hängen zu lassen. Ein volles Bild werde ich mir erst auf der E3 machen können, wenn das amerikanische Unternehmen (hoffentlich) alle Karten auf den Tisch legt. Bis dahin herrscht große Skepsis.



Microsoft setzt voll auf die Enterteinment-Karte. Klar, für Microsoft ist die Xbox One eine "All-In-One-Konsole" und das Zentrum des Home Entertainments. Das könnte in den USA gut funktionieren, aber hierzulande? Gerade jetzt, wo die Telekom zur Drosselkom wird und der Netzausbau nicht in Gang kommt? Wo Netflix oder Hulu nicht angeboten wird, wo ESPN und NFL keine größere Bedeutung haben? Die TV-Funktionalität etwa wird es in Deutschland zum Start nicht geben, das räumte der Redmonder Konzern bereits ein. Umso erstaunlicher, dass Microsoft genau diese Features so prominent beworben hat und sich Games wohl für die E3 aufhebt.

Was man dann zu sehen bekam, zeigte allerdings schon einiges an Leistung. In der Tat: Unter der Haube schlummert Power. Wirklich interessante Details zu den Games und dem dahinterstehenden System blieb Microsoft aber schuldig. Always-On? Erst nein, dann soll die Konsole angeblich einmal pro Tag ans Netz müssen, plötzlich wird wieder zurückgerudert und von "potenziellen Szenarien" gesprochen. Gleiche Verwirrung um Gebrauchtspiele. Und wie steht es um Auflösung und Framerate? Denn von einem NextGen-Spiel erwarte ich mehr als bessere Shader, höhere Detaildichte und mehr Partikel. Ich erwarte, was ich heute schon auf Gaming-PC haben kann: 1080p und mindestens 60 Frames pro Sekunde! Ob Microsofts Kiste uns das liefern kann? Immerhin: Call of Duty: Ghosts sieht auf der Xbox One unverschämt gut aus und soll wohl auch in 60fps laufen.

Immerhin ist die Xbox One mit einem 8-Kern-Prozessor und 8 GB RAM wohl erstmal ganz ordentlich gerüstet, für eine Konsole. Wechsel zwischen Anwendungen bei der Präsentation erfolgten nahtlos und Spiele scheinen sehr gut an die Ressourcen heranzukommen. Dennoch wird man wohl die E3 abwarten müssen, um sich ein Urteil zur Konsole bilden zu können.



Jetzt hat also auch Microsoft seine neue Heimkonsole der Öffentlichkeit vorgestellt. Xbox One heißt das gute Stück nun. Immerhin, diesen Namen hatte wohl niemand auf der Rechnung. Namen sind aber ohnehin nur Schall und Rauch, kommen wir also lieber zu den Fakten. Davon gab es auf der Konferenz nun auch einige, auch wenn die ganz großen Überraschungen ausgeblieben sind. Im Fokus standen bei Microsoft vor allem die Multimedia-Funktionen der Konsole, die aber vermutlich in Deutschland zum Launch teilweise gar nicht verfügbar sein werden. Besonders scharf bin ich auf diese aber ohnehin nicht. Als nettes Bonus-Geschenk nehme ich diese aber natürlich gerne entgegen und lasse mich gerne davon überraschen. Wichtiger sind mir aber die Spiele, die es dann für die Xbox One geben wird. Hier hat sich Microsoft noch ziemlich zurückgehalten. Aber das war bei der PlayStation 4 von Sony auch nicht anders. Hier wird die E3 zeigen, welche der beiden Hightech-Spielzeuge nun wirklich vorne liegen. Ich rechne mit einem Kopf-an-Kopf Rennen zwischen Microsoft und Sony. Kaufen werde ich ohnehin beide Konsolen, das habe ich schon jetzt fest eingeplant. Technisch bewegen sich die beiden Konsolen auch auf etwa dem gleichen Niveau, was ich aber auch gar nicht so schlecht finde. Umsetzungen werden sich bestimmt halbwegs ressourcensparend bewerkstelligen lassen und auch PC-Spieler werden von den neuen Geräte wieder profitieren. Richtig gehyped bin ich weder von PlayStation 4 noch von Xbox One, enttäuscht bin ich aber ebenso wenig. Ich habe das erhalten, womit ich bereits gerechnet hatte und bin zufrieden damit. Das wahre Potential wird sich ohnehin erst viel später entfalten, das war schon bei den vielen Konsolengenerationen zuvor so. Ich freue mich darauf! Und ihr?



Meine geschätzten Kollegen haben schon vieles zur Xbox One geschrieben und ich halte mich kurz und komme schnell auf den Punkt: Ich bin, gelinde gesagt, enttäuscht. Das Design der Xbox One ist nicht schön, eher grobschlächtig. Die technischen Daten liegen scheinbar (noch sind nicht alle Details bekannt) hinter denen der PlayStation 4. Microsoft hat angeblich über 400 Millionen Dollar für den NFL-Vertrag ausgegeben und quasselt ständig von TV und Entertainment. Klar, die Konsole wurde vorgestellt, die Spiele werden auf der E3 2013 gezeigt und dennoch sind die ersten Richtungen zu erkennen - Multi-Entertainment und All-In-One. Doch was ich möchte, sind Games, die mich umhauen und kein Entertainment-Schnickschnack. Weitere Punkte wie etwa fehlende Abwärtskompatibilität, Onlineregistrierung der gekauften Spiele und vorallem das "WischiWaschi-Drumherum-Gelaber" von Microsoft trüben meinen Eindruck noch mehr.

Meine Forderung: Ein Spiele-Feuerwerk auf der E3 2013! Und wenn dieses Feuerwerk nicht kommt, werde ich ein Xbox 360 - PlayStation 4 Konsolero.





#1 | Blue_Master [27.05. | 17:32] 



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Xbox One: Die nächste Generation?
Ich hoffe, dass Sony keine Gebrauchtspielsperre besitzen wird, auch wenn ich genau dies befürchte. Die Hersteller könnten Sony die Pistole auf die Brust setzen, entweder die Sperre, oder kein Support.

Die XBox hat sich damit auf jeden Fall für mich ins Abseits gestellt, bin jetzt sehr auf die E3 gespannt.


 













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