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GR-MEINUNG, FOLGE 8 - WAS TUN MIT DER SPIELEFLUT?
 Kommentar von GR-Redaktion (11.09.2013) Artikel-Feed (RSS) abonnieren

Irgendwann im Jahr ist es immer wieder das gleiche Bild: Es erscheinen mehrere Blockbuster-Titel gleichzeitig. Mittlerweile kann man förmlich seine Uhr danach stellen. Doch leider kann man diese nicht anhalten, um genug Zeit zu haben, all diese Spiele zu spielen. Oder doch? Wir haben unsere Redaktion gefragt, wie sie mit diesem Problem verfahren und welche Strategien sie zwecks Vermeidung entwickelt haben.



Eigentlich ist es ja ganz einfach: Wenn viele gute Spiele zur selben Zeit oder in nur kurzem Abstand auf den Markt kommen, geht man das eine oder andere eben erst später an. Das einzige Problem hierbei ist unsere Psyche. Fakt: Viele Zocker wollen ein Spiel wenn es neu ist - am liebsten an dem Morgen, an dem es erscheint. Natürlich gibt es auch geduldigere Naturen oder eben solche, die es sich schlichtweg nicht leisten können, jedes Spiel zum Vollpreis bei dessen Release gleich zu kaufen. Ich persönlich gehöre zu keiner der beiden letztgenannten Gruppen. Und nun stehe ich wieder vor einem Dilemma: Ende letzten Monats erschien Saints Row 4, in dem ich noch nicht alles erledigt habe und das ich gerne auch noch länger als "Hauptereignis" auf meiner PS3 bewundern wollen würde. Nur erscheint diesen Monat bereits GTA5, nächsten Monat Sonic Lost World sowie Lego Marvel Super Heroes und Anfang übernächsten Monats Assassin's Creed 4: Black Flag. Alles Lieblingsserien von mir!

Natürlich muss man jede Situation hierbei ganz individuell betrachten. Zwar hypt man sich selbst oft für neue Spiele der Lieblingsserie vor deren Release, aber nicht immer läuft das gleich ab. Zum Beispiel war ich hin und weg vom ersten ausführlichen Gameplay-Trailer von GTA5 und habe mich erst gar nicht über Saints Row 4 informiert, nachdem der dritte Teil, den ich ausgelassen hatte, bei Fans eher mit gemischten Fühlen aufgenommen wurde. Dann sah ich jedoch ein Video zu Saints Row 4 und war von den Möglichkeiten hin und weg - meine Begeisterung für GTA5 sank etwas. Dennoch spielte ich noch zur Vorbereitung auf dieses die bislang von mir ausgelassenen Episodes of Liberty City. Bis Saints Row 4 kam natürlich.

Vielleicht ist es ja nur so ein Gefühl von mir, aber es kommen immer häufiger und immer mehr Topgames in kurzen Abständen, wie in meinem aktuellen Beispiel. Zur Zeit kommt bei mir oft das Gefühl auf, die Langlebigkeit eines Spiels wie Saints Row 4 gar nicht mehr genießen zu können, weil ich von allen Seiten mit Spielen bombardiert werde und ein Leben fast zu kurz scheint, alle von diesen zu ihrem vollen Potenzial auszureizen. In dieser Situation bleibt einem eben einfach nicht viel anderes übrig, als sich vor Augen zu führen: Ist es dir dieses Spiel wert, das nächste noch warten zu lassen? In meiner aktuellen Situation würde ich prinzipiell auf jeden Fall sagen: Ja. Nur ist da noch das Internet. Ach, wie es unsere Leben verkompliziert ... denn ihm müssten wir auch fern bleiben, bis wir endlich selbst Hand angelegt haben, um nicht alle Inhalte gespoilt zu bekommen oder auch von anderen Spielern auf aller Welt den Mund wässrig geredet zu bekommen, was wir doch verpassen. In meiner aktuellen Situation kann ich nur sagen: Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich mir GTA5 zum Release direkt hole. Wahrscheinlich schon. Und schon habe ich mit Saints Row 4 wieder ein Game, das mir aus dem Hinterkopf zuruft: "Wir haben die Ziellinie noch nicht erreicht!" Aber wer weiß, vielleicht ist es ja am besten aufzuhören, wenn es am schönsten ist?



Das Sommerloch haben wir hinter uns gelassen - jetzt steht uns Gamern eine glorreiche Zeit bevor. In den Herbsttagen erscheinen die Toptitel im Wochentakt und wir haben die Qual der Wahl. Gerade als Multiplattformer kann man sich in dem riesigen Angebot kaum zurechtfinden. In solchen Momenten kann ich als Exklusivspieler zum Glück verschnaufen und muss mir keine Sorgen um verpasste Titel machen.

Aber auch so bleibt mir in den kommenden Monaten kaum Zeit und Geld, um alles anzuspielen, was auf meiner imaginären Wunschliste steht. Da heißt es: Aussortieren. Dass dies nicht so einfach ist, erkenne ich regelmäßig an diesem Dilemma: Wenn ich zum Beispiel ein Singleplayer-Spiel einem Multitplayer-Titel bevorzuge, kann es gut sein, dass später keine meiner Online-Freunde mehr mitspielen werden. Umgekehrt setze ich mich einer großen Spoiler-Gefahr aus, wenn ich eine großartige Spielekampagne auf der Prioritätenliste nach unten stelle.

Immerhin ergibt sich der Vorteil, dass ich mir die Toptitel Monate nach Release für deutlich weniger Geld zulegen kann. Ein Bioshock Infinite kostet beispielsweise nur noch halb so viel wie am Erscheinungstermin. Erstaunlicherweise liegt mir aktuell nicht so viel am Irrational Games-Shooter wie vor einem halben Jahr. Kann ich ein Spiel nicht mehr interessant finden, wenn der anfängliche Hype verschwunden ist? Ich glaube nicht, dass es daran liegt. Wahrscheinlicher ist es, dass ein anderer Hype an seine Stelle tritt. Als Gamer habe ich immer den Blick auf den nächsten großen Hit. Da können ältere Spiele schnell als "veraltet" und "out of date" erscheinen, selbst wenn diese technisch wie spielerisch taufrisch sind. Ich werde deshalb mich mehr als nur einmal daran erinnern müssen, dass ein verpasster Launch nicht mit einem vollständigen Verzicht gleichzusetzen ist.


Vor ein paar Jahren hatte ich noch mehr Probleme mit der Spieleflut als das heute der Fall ist. Irgendwann kam bei mir die Einsicht, dass längst nicht alle Blockbuster zu bewältigen sind. Ein paar der großen Hits mussten auf der Strecke bleiben. Far Cry 3, etliche Teil aus der Asssassin's Creed-Serie und auch bei FIFA muss ich nicht mehr jedes Update mitmachen. Das liegt weniger am Geld, sondern an den fehlenden zeitlichen Ressourcen.

Es wäre vielleicht schöner, wenn die Publisher ihre Top-Games ein wenig besser auf das Jahr verteilen würden. Doch scheinbar rechnet es sich mehr, die Spiele passend zum Weihnachtsgeschäft zu veröffentlichen. Selbst wenn der Spieler dann kaum noch weiß, was er sich kaufen soll. Mir soll es Recht sein. Wie viele andere auch, greife ich auch gerne mal zu einem Budget-Titel. Gerade durch die Anschaffung eines Gaming-Notebooks habe ich viele ältere und kleinere Titel über Steam nachgeholt. Die kann ich zwar auch nicht alle spielen, aber hey, sie waren billig! Na, ihr kennt dieses Phänomen ja sicher.

Unter dem Strich bleiben dadurch natürlich ein paar Kracher erstmal liegen. Im Geschäft, nicht bei mir im Spieleschrank. Hier habe ich im Verlauf der letzten Jahre auch dazugelernt. Das geht scheinbar doch auch noch jenseits der dreißig. Heute hole ich mir ein Spiel meist wirklich erst dann, wenn ich es auch zeitnah spielen möchte. Bei Hardware ist mir das noch nicht so richtig gelungen. Da bin ich dem Hype dann doch verfallen, habe mir Xbox One und PS4 vorbestellt, mir eine OUYA gekauft... obwohl ich wirklich genügend Technik-Gadgets zu Hause habe, um mir die Zeit zu vertreiben. Vielleicht lerne ich das ja noch, wenn ich über vierzig bin.



Ich gehe bei dem Thema mit Kollege Basti konform: Es ist einfach nicht drin, jeden Blockbuster direkt zum Release zu spielen. Dabei ist nichtmal der finanzielle Aspekt das Problem als vielmehr die Zeit-Frage. Ein Diablo ist nunmal ein Zeitfresser, Grand Theft Auto sowieso. Was bleibt? Prioritäten setzen und dann nach und nach die auf der Strecke gebliebenen Spiele nachholen. In den release-ärmeren Monaten ist dafür Zeit genug. Aber bis dahin ist der Pile of Shame schon zu beachtlicher Größe angewachsen.

Ich frage mich ohnehin, wo das anfing. Mit 12 Jahren oder so war ich mit einem Spiel problemlos für ein halbes Jahr happy und habe die anderen Releases,so es welche gab, nur noch am Rande wahrgenommen. Und heute? Sicherlich spielt auch GameRadio da eine große Rolle, da ich immer auf dem Laufenden sein muss und auch bin, was die aktuellen Veröffentlichungen angeht. Und dann lässt man sich, ganz unprofessionell, doch wieder von Presse-Mitteilungen, Screenshots und Entwickler-Interviews hypen.

Aber das alles ist ohnehin ein Luxus-Problem. Insofern sollten wir dankbar sein, uns um solche Dinge einen Kopf machen zu müssen und nicht darüber, ob wir morgen genug Essen haben werden. So betrachtet relativiert sich das wieder...




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