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GR-MEINUNG, FOLGE 5 - NINTENDO UND DIE LET'S PLAYS
 Kommentar von GR Redaktion (21.05.2013) Artikel-Feed (RSS) abonnieren

Nintendo schlägt bei den Youtube-Einnahmen der Let's Player zu! Okay, nicht ganz so krass, aber der Plan ist simpel: Nintendo will vor den Let's Plays ihrer Titel eigene Werbung geschaltet sehen, über die sie Einnahmen generieren. Das geht natürlich zu Lasten der jeweiligen Let's Player. Der Aufschrei liess entsprechend nicht lange auf sich warten. Auf wessen Seite stellen sich wohl unsere Redakteure?



Nintendo ist für mich in den letzten Jahren einfach nur noch unberechenbar geworden, da passt das aktuelle Gebaren ins Bild. Dass man an den eigenen Werken Gewinne erzielen will, sollte in der Natur einer jeden Unternehmung liegen - den Weg, den Big N bestreitet, kann man jedoch getrost als Schuss ins Knie bezeichnen.

Let's Plays sind eine (kostenlose) Werbung. Selbst Ubisoft, die in den letzten ein bis zwei Jahren eine ähnlich harte Linie fuhren, haben das mittlerweile erkannt und sich lockerer gemacht. Let's Plays sind das moderne Äquivalent zum Besuch beim Kumpel, um sich das neueste Spiel dort mal anzusehen. Viele Spiele verdanken den Let's Plays größerer Youtuber viel, etwa Minecraft oder Dead Island. Selbst Let's Plays, die das Spiel nicht im günstigsten Winkel darstellen, können Käufer generieren - entscheidend ist, dass das Spiel zu sehen ist und die Marke im Bewusstsein der Leute ankommt.

Erfreulich ist, wie sehr sich die Branche gegen die Bestrebungen von Nintendo stellt. Allen voran natürlich Leute wie Markus "Notch" Persson, dem Schöpfer von Minecraft, aber auch von PR-Agenturen und anderen Publishern, die klar sagen: "Macht Let's Plays! Macht Reviews! Zeigt unsere Games!". Sie bekennen sich dazu, dass es Werbung ist, die bei der Zielgruppe ankommt. Es ist eine Sache, jemandem beim Spielen über die Schulter zu schauen, aber letztlich wollen wir doch alle selber Hand anlegen. Und dazu werden wir dann doch das Spiel kaufen müssen.

Es heisst immer, es gäbe keine schlechte Werbung - solange drüber gesprochen wird, ist es für das Produkt gut. Nintendo beweist gerade: Für Unternehmen kann es schlechte Publicity sehr wohl geben. Dann nämlich, wenn ihr Verhalten von der Mehrzahl der potenziellen Kunden nicht mehr zu akzeptieren ist.



Nintendo hat über Jahre hinweg eine treue Fangemeinde erschlossen. Fans, die auch ohne Aussicht auf Third-Party-Support oder der neuesten Technik blind zum neuen Nintendo-Produkt greifen. Es handelt sich um eine Käuferschicht, die das japanische Unternehmen unterstützen sollte, aber anscheinend nicht zu schätzen weiß.

Die neue Youtube-Politik seitens Nintendo kann ohne Zweifel als PR-Debakel bezeichnet werden. Let's Plays nehmen im Internet im Prinzip die Rolle einer Werbeplattform ein. Gerade bei der massiven Verbreitung von Ad-Blockern ein nicht zu unterschätzender Faktor. Andere Publisher haben die Zeichen der Zeit erkannt und wenden sich direkt an die Betreiber der Let's Play-Kanäle. So hat Electronic Arts dem Let's Play-Duo Game Grumps einen frühen Blick auf die Dead Space 3-Demo gewährt.

Nintendo hat zunächst bekannt gegeben, dass nur aktuelle Spiele wie Luigi's Mansion: Dark Moon oder New Super Mario Bros. U betroffen sind. Da das Aufzeichnen von 3DS-Spielen generell ein kniffliges Unterfangen und damit nicht so verbreitet ist, hält sich ein Eingreifen (noch) in Grenzen. Aber die Botschaft ist klar, was genug Let's Player dazu bringen wird, Nintendo-Spiele für die Zukunft zu boykottieren. Ein Verlust, den Nintendo sicher nicht mit den Youtube-Werbeeinnahmen kompensieren kann.




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