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GR-MEINUNG, FOLGE 4 - STAR WARS BEI EA
 Kommentar von GR Redaktion (17.05.2013) Artikel-Feed (RSS) abonnieren

Es passieren schon komische Dinge: Der Disney-Konzern verleibt sich LucasFilm mitsamt der Lizenz zum Gelddrucken, auch als "Star Wars" bekannt, ein und EA sichert die bei Disney die Rechte, Spiele im Star Wars-Universum zu produzieren. Eine Erschütterung der Macht, die uns Spieler als Welle schlechter Spiele mit unpopulären Kopierschutzmaßnahmen und anderen Problemen hinfortspülen wird? Unsere Redakteure haben sich so ihre Gedanken zu den Deals gemacht.



Der mächtige Disney-Konzern kauft Lucasfilm und ist damit im Besitz der wertvollen Star Wars-Lizenz. Kurze Zeit später schließt Disney LucasArts und stellt die Entwicklung von Star Wars 1313 ein. Dies ist nicht das Ende der Star Wars-Videospiele. Das dürfte wohl allen längst klar gewesen sein. Ob sich die Videospieler allerdings ausgerechnet Electronic Arts als neuen Publisher für die Spiele aus dem Star Wars-Universum gewünscht hatten? Immerhin sorgte EA mit einigen fragwürdigen Entscheidungen nicht gerade für positive Stimmung bei den Spielern. Always-On-Zwang bei Sim City oder Mikro-Transaktionen in Dead Space 3 waren keine Maßnahmen, die bei den Kunden großen Anklang fanden.

Selbst stehe ich der aktuellen Entwicklung mit gemischten Gefühlen gegenüber. Die gute Nachricht für Star Wars-Fans ist auf jeden Fall, dass sich Electronic Arts drei hervorragende Studios ausgesucht hat, die sich um die Belange der Marke kümmern sollen. Visceral Games haben mit Dead Space bewiesen, dass sie in der Lage sind, ein packendes Actionspiel auf die Beine zu stellen. In Sachen Shooter-Spielmechanik und Gestaltung eines Mehrspielermodus ist DICE ebenso eine sichere Bank. Zu guter Letzt darf sich auch Rollenspielexperte BioWare wieder an einem Star Wars-Spiel versuchen. Bei diesen drei Entwicklern liegt die Marke Star Wars ganz bestimmt in guten Händen.

Mit dieser Ankündigung hat Electronic Arts ein Zeichen gesetzt, dass man der Entwicklung von neuen Star Wars-Spielen eine hohe Priorität einräumen möchte. Die Vorzeichen auf gute bis sehr gute Spiele stehen also gar nicht so schlecht. Das Talent und den nötigen finanziellen Rahmen kann EA wohl ohne weiteres bereitstellen.

Dennoch bin ich mit dem Deal zwischen Disney und Electronic Arts nicht ganz glücklich. Warum? Als einer der ganz wenigen Videospieler lässt mich die Marke Star Wars absolut kalt. Deutlich lieber wäre es mir, wenn sich BioWare voll und ganz auf das neue Mass Effect konzentrieren würde, sich DICE der Entwickung von Mirror's Edge 2 widmet und Visceral Games ein "echtes" Survival-Horror-Spiel erstellen würden. Jetzt fließen wichtige Ressourcen in das Großprojekt Star Wars. Vielleicht muss ich mich dann eben doch einmal intensiver mit dem Star Wars-Universum befassen? Wer ist eigentlich euer Lieblings-Jedi? Captain Kirk oder doch Mr. Spock?



Meinem Kollegen Sebastian muss ich wohl gehörig den Kopf waschen. Hat er sich doch tatsächlich nicht genug mit dem Star Wars-Universum beschäftigt. Star Wars ist der heilige Science-Fiction-Gral, der schon so manche Schrammen abbekommen hat. Seien es mittelprächtige Spiele oder gar vom Meister selbst, George Lucas, miese drei Episoden (I bis III). Ja, die Star Wars-Lizenz wurde schon ordentlich geschröpft.

Doch zurück zum Thema Electronic Arts. Meine Meinung ist simpel und nicht so emotional, wie es häufig im Internet der Fall ist. EA ist für mich nicht der böse Bube und mit der Star Wars-Lizenz sowie den drei sehr fähigen Entwicklerteams (Visceral Games, Bioware und DICE) sehe ich rosige Zeiten für die Fans und Zocker kommen. EA hat Geld, J.J. Abrams wird hoffentlich keine miesen Fortsetzungen schaffen und die Entwickler haben Ahnung. Rechnet man das zusammen, riecht es nach einer vollen Ladung guter Star Wars-Spiele.

Und, schlimmer als die letzte Star Trek-Versoftung kann es gar nicht werden oder? Also, Basti, werde zum Padawan, lerne und denke wie ein Jedi. Bekenne Dich zur guten Seite der Macht.



Die Lizenzversoftung seitens Electronic Arts unterstütze ich zu Hundert Prozent, wenn eine Sache dabei verwirklicht wird: Ein neues Knights of the Old Rebublic von Bioware. Ohne Zweifel besitzt EA genug Manpower und hochklassige Studios, um aus den Star Wars-Spielen (zu der neuen Trilogie?) waschechte Blockbuster zu schaffen. Aber wie auch Basti würde ich persönlich lieber sehen, wie die Ressourcen von DICE, Visceral und Co. in neue Projekte investiert werden.

Vielleicht schaffen es Disney und Electronic Arts tatsächlich, den Ruf um das geschundene Franchise zu verbessern. Denn seien wir mal ehrlich: Innerhalb der letzten 10 Jahre ist kaum etwas Bedeutendes mit den Namen Star Wars veröffentlicht worden. LucasArts hat das riesige Potential eines The Force Unleashed mit dem Nachfolger vollständig begraben. Ein neues Rogue Squadron kann man seit der Auflösung von Factor 5 auch vergessen. Und mit dem tanzenden Han Solo aus Kinect Star Wars wurde zuletzt ein Fremdschäm-Faktor auf Jar Jar Binks-Niveau erreicht. Es kann eigentlich nur bergauf gehen.



Michse glauben ihr sein alle verrückt! Drei fähige Studios unter dem Dach eines mit ordentlichen Finanzmitteln ausgestatteten Publishers nehmen sich einer beliebten Marke an und ihr heult rum. Natürlich kann da viel schiefgehen (möge der Videospielgott uns vor Versoftungen rund um Jar Jar Binks bewahren!), aber das Star Wars-Universum hält einige gute (Neben-)Schauplätze bereit. Vielleicht mehr zurück zu den Wurzeln? Ein Shooter-Actiongame mit Han Solo in der Hauptrolle würde mir zum Beispiel ganz gut gefallen. Visceral Games wäre dafür sicherlich zu gebrauchen. Auch denkbar, dass eines der Studios die Überreste von Star Wars 1313 aufgreift und das Spiel letztlich doch noch das Licht der Öffentlichkeit erblicken wird.

Das negative Beispiel Star Trek taugt hier auch nicht, bei dem Titel ist einfach vieles schiefgelaufen. Electronic Arts wird sich hüten, diese Fehler mit ihrem sicherlich recht hohen finanziellen Investment ebenfalls zu machen. Erst wenn wirklich fertige Spiele vorliegen, sollte man den Deal bewerten.




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