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GR-MEINUNG, FOLGE 3 - KONSOLEN-APPS
 Kommentar von GR Redaktion (11.05.2013) Artikel-Feed (RSS) abonnieren

Immer mehr werden unsere Konsolen zu Multimedia-Alleskönnern: Abspielfunktionen für CD und DVD besaß schon die vergangene Generation, bei der aktuellen kommen unzählige weitere Funktionen hinzu. Der Schlüssel dazu sind Apps; kleine Programme, die etwa Youtube oder Streaming-Dienste wie Netflix oder Watchever auf die Konsole bringen. Und es ist davon auszugehen, dass das Angebot mit der kommenden Konsolengeneration weiter ausgebaut wird. Was sagen unsere Redakteure dazu und nutzen sie das Angebot selber?




Was waren das noch für Zeiten, als Konsolen noch schlicht und einfach nur Spiele dargestellt haben. Egal ob mit Steckmodulen oder später mit CD und DVD. Internetverbindungen waren zu der Zeit nicht angesagt bzw. nötig und auf dem Bildschirm gab es zwei Möglichkeiten: Spiel starten oder Speicherstände anschauen.

Mit der Xbox von Microsoft kamen erstmals die Möglichkeiten auf, über Xbox Live Freunde hinzuzufügen und Musik auf die vorhandene Festplatte zu speichern. Online-Multiplayer-Sessions kamen langsam in Mode und Halo gehörte damals definitiv zum Zugpferd. Mit der Xbox 360 wurde das System/Dashboard optimiert. Die Zockerwelt war mittlerweile im Online-Gaming angekommen und auch zu dieser Zeit war alles noch in Ordnung, denn Spiele standen absolut im Vordergrund einer Konsole.

Mittlerweile ist es jedoch so, dass mir die Konsolenhersteller weiss machen wollen, dass ich als "moderner/hipper" Zocker alles benötige - egal, ob ich es bereits auf dem PC besitze oder mit anderen Geräten z.B. Musik höre oder auf Facebook nach meinem Profil schaue. Wenn man aktuelle Konsolen einschaltet, gibt es Werbung für Filme, Werbung für Musik, Werbung für Avatarklamotten. Unzählige Apps gieren nach meiner Gunst. Das Dashboard auf der Xbox 360 gleicht einem Flohmarkt und doch - tatsächlich - es gibt einen Bereich, in dem man schauen kann, ob neue Demos, Addons oder Spiele erschienen sind. Super!

Es mag vielleicht etwas überzogen sein, was ich oben dargestellt habe aber letzten Endes geht es immer mehr in diese Richtung und diese gefällt mir persönlich nicht, kann sie jedoch auch ignorieren. Eine Konsole sollte zum Abspielen von Spielen da sein und sicherlich ist es auch eine feine Sache, wenn man DVD und/oder Blu-ray darauf abspielen kann (Filme). Facebook und Co. habe ich auf dem PC bzw. Smartphone. Meine Forderung bzw. mein Wunsch ist es, eine NextGen-Konsole zu bekommen, die sich an die Anfänge der 360 und PS3 orientiert - ohne Schnick-Schnack, ohne Multi-Connect-Gedöns. Ach, noch viel besser wäre ein System mit Steckmodulen.

Bei aller Nostalgie gibt es jedoch ein Feature, welches ich sehr unterstütze - die Aufnahmefunktion um Gameplay-Videos zu erstellen. Diese Funktion soll die PS4 bieten und bestimmt wird Microsoft ebenfalls in diese Richtung gehen. Bei all der Diskussion steht bei mir vorallem die Sorge im Vordergrund, dass Sony und Microsoft sich zu sehr um Zusatzfeatures kümmern und dabei die Spiele schlichtweg vernachlässigen. Mal schauen, was wir am 21. Mai und auf der diesjährigen E3 zu hören und sehen bekommen.




Ich nutze meine Konsolen regelmäßig als Mediaplayer, gerade die PlayStation 3 ist quasi zur Schaltzentrale meiner multimedialen Unterhaltung geworden. Das mag auch daran liegen, dass mittlerweile der Spiele-Nachschub gewaltig stockt. Aber auch schon vorher wurde die Konsole häufig als DVD-, später auch Blu-ray-Player genutzt. Mittlerweile kam auch noch Watchever hinzu und damit das Streaming von Filmen und Serien über das Netz.

Warum auch nicht? Klar: Konsolen sind zum Zocken da. Mein PC kann aber auch mehr als nur Office-Anwendungen und Games. Solange die Spiele im Vordergrund stehen und der "Rest" einen Zusatz darstellt, ist doch alles in Ordnung. Aber es ist einfach zu verlockend, mit einem Gerät fast alle wichtigen Funktionen in der TV-Ecke abgedeckt zu haben. Meinen DVD-Player habe ich mittlerweile verschenkt, einen Blu-ray-Player nie gekauft und eine Musikanlage habe ich auch nicht mehr. All diese Funktionen laufen über Konsole oder PC. Auch Youtube macht auf dem großen Schirm wirklich Sinn. Anders sieht es bei sozialen Netzwerken auf Konsolen aus. Als Funktion zur Bewertung von Inhalten ist das sicherlich nett und sogar nützlich, Facebook, Twitter und Surfen brauche ich aber nicht am TV. Dafür ist die Bedienung einfach zu fummelig. Aber wer es unbedingt braucht, kann eben auch das nutzen.

In Zukunft werden die Konsolen sicherlich noch stärker Richtung Multimedia gehen. Dennoch, die Präsentation der PlayStation 4 und auch die geleakten Informationen zur Präsentation der neuen Xbox lassen darauf schließen, dass auch weiterhin die Spiele im Vordergrund stehen werden. Insofern bin ich zuversichtlich, was die Zukunft angeht. Und je weniger Geräte ich im TV-Regal stehen habe, desto lieber ist es mir.




Die Zeiten einer reinen Spielekonsole sind schon lange vorbei. Einzig Nintendo hält in dieser Hinsicht die Fahne hoch. Denn die Wii U kann weder Blu-rays, noch DVDs oder normale Audio-CDs abspielen. Dieser Mangel an Multifunktionalität scheint jedoch den wenigstens ein Dorn im Auge zu sein. Schließlich kann man dank PC und anderen Gerätschaften auf genug Alternativen zurückgreifen. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass meine nächste NextGen-Konsole zum alleinigen Mittelpunkt meiner Unterhaltungsmedien wird. Das soll aber nicht bedeuten, dass ich eine eventuelle Multimedia-Konsole nicht schätzen würde.

Ein Blick in meine Videospielvergangenheit zeigt mir, dass ich durchaus häufig Filme über PS2 oder Xbox 360 geschaut habe. Es schlummern mehrere Gigabyte Musik auf der Xbox-Festplatte, die beim Spielen für eine stimmige Untermalung sorgen. Und es passiert hin wieder mal, dass ich mir einen Film aus dem Straming-Portal sauge. Das sind alles Features, die nicht stören, wenn sie da sind, und für einen tollen Komfort sorgen, wenn sie einmal gebraucht werden. Ich kann mich zum Beispiel freuen, dass mit der nächsten Konsole endlich mal ein Blu-ray-Player ins Haus kommt. Es ist jedoch nicht so, dass ich bisher dringend auf einen angewiesen war.

Etwas kritischer bin ich dagegen in Hinblick auf eine stärkere Verknüpfung mit Social Networks wie Facebook. Da jeder sein Smartphone bei sich trägt, ist eine weitere Anbindung per Heimkonsole überflüssig. Gerade eine Tasten-Bedienung mit dem Controller bereitet mir allein bei der Vorstellung Kopfschmerzen (wobei eine Spracherkennung sicher für Abhilfe sorgen könnte). Als Gamer möchte ich nicht permanent mit der Außenwelt vernetzt sein - im Gegenteil, ich will einen Rückzugsort zum Abschalten. Aber solange Social Networks nicht im Vordergrund stehen, kann ich das gerne ignorieren. Wenn es schon in diese Richtung gehen muss, dann wünsche ich mir eher eine in sich geschlossene Lösung wie Nintendos Miiverse oder eine noch engere Bindung mit der Freundesliste.




Als ich mir vor rund sieben Jahren eine Xbox 360 kaufte, dachte ich nicht im Geringsten daran, dass ich irgendwann damit einmal Videos streamen, auf Facebook chatten oder mir den YouTube-Kanal meines geschätzten Kollegen Jan ansehen würde. Die Xbox 360 kaufte ich mir, um damit die neuesten Videospiele zu zocken. Dennoch habe ich mich immer auf die neuen Features der Konsolen gefreut und sie auch nahezu alle ausprobiert.

Mittlerweile habe ich den ein oder anderen Euro ausgegeben, um mir einen Film mit der Familie anzugucken. Ebenso habe ich die Facebook- und Twitter-App installiert. Es gab einen Ausflug auf Lovepoint mit der PlayStation 3 und auf der Wii U habe ich Google Streets ausprobiert. Sogar Microsofts SmartGlass habe ich getestet... und genauso wie alle anderen Services schnell wieder weggelegt. Ich brauche sie nicht. Für alle Anwendungen habe ich zu Hause bessere Alternativen. Sie sind meist kostengünstiger und lassen sich zudem komfortabler anwenden.

Allerdings muss ich an dieser Stelle natürlich auch einräumen, dass ich ein technikvernarrter Geek bin, der sich allerlei Schnick-Schnack ins Haus holt und gleich über mehrere Alternativen verfügt um mediale Inhalte zu konsumieren. Viele dieser überteuerten Gadgets hätte ich vermutlich gar nicht so richtig gebraucht. Konsolen wie die PlayStation 3, die Xbox 360 oder meinetwegen auch die Wii U verfügen über ein großes Potential und können viele Geräte ersetzen. Zwar ist die Menüführung nicht immer vollkommen überzeugend, aber darüber lässt sich bestimmt gut hinwegsehen.

Ich begrüße jedenfalls die neuen Funktionen der Konsolen, auch wenn ich sie kaum verwendet habe. Wenn sich Konsolen so vielfältig einsetzen lassen, warum sollten die Kunden davon nicht profitieren? Für die Konsolenhersteller ist der Verkauf von Videofilmen oder anderen Zusatzinhalten sicherlich auch kein schlechtes Zubrot. Ich freue mich auf jeden Fall schon auf die neuen Möglichkeiten der NextGen. Ausprobieren werde ich sie ganz bestimmt. Ob ich sie dann aber auch tatsächlich aktiv anwenden werde? Da bin ich noch ziemlich skeptisch.




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