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„SMOOTH AS SILK“-FACEPLATE
 Hardware-Test von Sven Reisbach (04.02.2008) Artikel-Feed (RSS) abonnieren

Die PSP ist von Haus aus schon ein durchgestyltes Teil, mit seiner schwarzglänzenden Oberfläche und der abgerundeten Form. Zum grössten Teil wird, trotz Modellen in diversen Farben, zur schwarzen Version gegriffen – Verwechslungsgefahr mit den PSP anderer Leute inklusive. Abhilfe kann man aber leicht schaffen, und dabei der PSP ein noch individuelleres Erscheinungsbild verleihen. Die Rede ist natürlich vom Austausch der sogenannten Faceplate.


Faceplate wechseln - warum?


Die Faceplate ist die Oberschale der PSP. Sie verdeckt die elektronischen Bauteile und schützt das Display. Mit der Zeit muss die Faceplate einiges einstecken, wobei fettige Finger noch das harmloseste sind. Weit schlimmer für die Oberschale sind metallische Gegenstände, die dran kratzen (zum Beispiel ein Schlüssel) oder ein zu fest ausgeübter Druck. Schon sind Risse und Kratzer in der Schale, die diese unansehnlich machen. Ein weiterer Grund, die Faceplate zu tauschen ist wohl, seiner PSP eine eigene Note zu verleihen. Eine schwarze PSP haben die meisten PSP-Besitzer, aber wie steht es mit giftgrün? Silber? Diese kann man im Fachhandel erwerben, sie müssen dann nur noch an die PSP gebracht werden. Wir haben uns einmal eine „Smooth as Silk“-Faceplate genauer angesehen, hier der Erfahrungsbericht.


Erster Eindruck

Da ist sie nun also, die neue Faceplate, die gleich die PSP zieren soll. Das Paket enthält die Faceplate, einen kleinen Schraubendreher, diverse Tasten (ja, auch die werden mit ausgetauscht) und... keine Anleitung! Diese findet ihr »hier zum Download. Der Umbau geht (soviel sei hier schon verraten) zwar leicht von der Hand, für Anfänger jedoch ist es sicherlich nicht schlecht, eine Sicherheit in Form der Anleitung in der Hand zu haben, gibt einem doch ein ruhigeres Gefühl beim Basteln.


Einbau

Alles ausgepackt und auf dem Tisch ausgebreitet. 2 Tastensets sind beigelegt, hier muss man sich also entscheiden, was man davon einbauen will. Mit dem beigefügten Schraubendreher wird die Schraube an der Unterseite der PSP gelöst, danach muss die originale Oberschale abgezogen werden. Oder doch nicht? Etwas scheint die Verdeckung noch zu halten. Weitere Schrauben? Richtig: Auf der Rückseite der PSP müssen nochmal 4 Schrauben gelöst werden – 2 davon befinden sich im Akkufach, wobei eine der beiden UNTER dem Garantiesiegel sitzt. Die Folgen eines Bruchs dieses Siegels sollten jedem klar sein. Ist die Oberschale dann einmal abgenommen, kann man die Gelegenheit direkt nutzen, das Display mal kurz mit nem Tuch zu reinigen – schaden wird es wohl nicht. Mit Blick auf die abgenommene Oberschale fällt auf: Die Elektronik vom Analog-Stick hängt noch dran. Weitere 2 Schrauben sind hier zu lösen. Beim Anbringen der Elektronik an die neue Faceplate wird man schnell feststellen, dass nicht alle der jungfräulichen Löcher an der neuen Oberschale optimal gefertigt sind, und so lassen sich einige der Schrauben nur mit kräftigem Druck einschrauben. Nun muss aus der originalen Oberschale noch die Gummierung übernommen werden, diese befindet sich beim Steuerkreuz und bei den Tasten. Diese lässt sich ganz einfach abziehen – eventuell, wenn man seine PSP schon einige Zeit hat, ist es ratsam, auch diese nach dem Abnehmen einfach mal zu reinigen. Nun werden die mitgelieferten Tasten eingesetzt – das ist recht einfach, da sie sich nur auf eine Weise (sprich: Die richtige!) einsetzen lassen. Da kaum ein Bastler in einer staubfreien Umgebung arbeitet, wäre es jetzt ratsam, auch mal die Innenseite der Oberschale von Staub zu befreien – was sich nach dem Einschrauben noch dort befindet, wird man hinterher auch sehen! Nun wird die Oberschale wieder auf die PSP gesetzt und verschraubt. Das sollte es dann gewesen sein.


Wie fühlt es sich an?

Erste Mal die PSP mit der neuen Oberschale und den neuen Tasten in der Hand. Die Optik ist neu, gewöhnungsbedürftig – silber statt schwarz, sieht aber edel aus. Direkt mal ein Spiel starten, und Tasten prüfen. Am Druckverhalten hat sich zum Original nicht wirklich spürbar etwas verändert, nur bei der Tastenleiste unten (Home, Vol+, Vol-, Screen, Note, Select, Start) habe ich den subjektiven Eindruck, dass die Tasten richtig ein”klick”en, was sie vorher nicht getan haben. Das ist aber eher positiv als negativ von mir aufgenommen worden, bieten die Tasten auf diese Weise doch eine Art Anschlagsfeedback – man spürt, das man die Taste gedrückt hat und dies von der PSP registriert wurde.

Anfangs etwas ungewohnt, gewöhnt man sich beim Spielen mit der PSP dann doch recht schnell an den neuen Look. Ein weiterer Vorteil: Fingerabdrücke und Staub wirken nicht direkt so störend wie bei der schwarzen Oberfläche. Da es die “Smooth as Silk”-Faceplates in diversen Farben gibt, habt ihr auch noch eine Menge Auswahl, um euer Handheld nach euren Wünschen umzubauen.

Ausgezeichnet mit den folgenden GameRadio-Awards:




Für findige Bastler sicherlich eine leichte Kiste, Anfänger dürften trotz Anleitung schnell überfordert und unsicher werden. Die Faceplate ist recht gut verarbeitet und macht einen stabilen Eindruck. Durch die grosse Auswahl an Farben sollte für jeden das passende zu finden sein. Und eines ist euch mit einer solchen Faceplate garantiert: Der staunende Blick eurer Freunde, wenn sie eure PSP das erste Mal so verwandelt sehen. Schickes Teil zum günstigen Preis. Allerdings: Wie auch die originale Oberschale ziehen die "Smooth as Silk"-Faceplates Staub geradezu magisch an - stetes putzen ist auch hier Pflichtprogramm.
85%
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Pro:
gute Verarbeitung
2 Tasten-Sets
diverse Farben zur Auswahl

Contra:
Anleitung nur als Download


Offizielle Website:
 xcmlive.com

Shop:
 konsolenprofis

Weitere Links:
 Einbauanleitung



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