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UNSER VIDEOSPIEL-JAHR 2014
 Kommentar von GR-Crew (02.01.2015) Artikel-Feed (RSS) abonnieren

Das Jahr 2014 geht zu Ende und wir werfen nochmal einen Blick auf die vergangenen 12 Monate. Was hat sich in der Spielebranche getan, was bleibt von diesem Jahr hängen? Was waren Highlights und was hat uns enttäuscht? All das erfahrt ihr in unseren ganz persönlichen Kommentaren.


Sven

2014 wird wohl als verlorenes Jahr in die Videospiel-Historie eingehen. Trotz der Ende 2013 gestarteten neuen Konsolengeneration enttäuschten viele Hersteller 2014 auf ganzer Linie, allen voran sicherlich Activision und Ubisoft, aber auch EA Sports. Die noch angenehmste Gattung der Enttäuschungen waren die unzähligen, dezent aufgemotzten Remakes von Titeln der vorherigen Generation. Richtig heftig trafen uns Spieler hingegen verbuggte, unfertige Spiele, die in dem Zustand niemals hätten auf den Markt kommen dürfen. Als Paradebeispiel können hier Assassin's Creed Unity, Driveclub oder auch Halo: The Master Chief Collection genannt werden. Andere Hersteller bauten viel Hype auf, während ihre Entwickler kaum etwas davon bieten konnten - das inhaltsarme Destiny oder auch Watchdogs sind solche Fälle gewesen. Und dann ist da noch EA Sports, die entweder ihr Gameplay verschlechterten (FIFA 15) oder gleich auf nennenswerten Umfang verzichteten (NHL 15). Und all das zum Vollpreis!

Doch es gab auch Titel, die tatsächlich zeigten, dass noch etwas von den Entwicklern zu erwarten ist - wenngleich diese eher ein Tropfen auf den heißen Stein darstellten. Besonders begeistert hat mich hier Titanfall, dessen Macher unnachlässig immer wieder Content für ihr Werk nachgeschoben haben. Schon als Grundspiel für gute 100 Stunden motivierend, erweiterte Respawn Entertainment den Shooter um immer neue Features und Modi, die kostenlos hinzugefügt wurden. Vorbildlich. Auch Microsoft selbst bot einiges auf: Forza Horizon 2 etwa ist nicht nur deswegen der König der Racer geworden, weil Sonys Driveclub ein einziges Debakel war und ist, sondern auch, weil es einfach gut ist! Und auch mit Sunset Overdrive, dem Xbox-exklusiven Spiel von Insomniac Games, konnte mich Microsoft für sich gewinnen; eine abgedrehte Kulmination all dessen, was sie bei Ratchet & Clank auf den PlayStation-Systemen gelernt haben.

Wirklich überrascht hatte mich Mittelerde: Schatten von Mordor. Ich bin kein großer Fan des tolkienschen Universums, aber das Gameplay überzeugte mich mit einer Mischung aus Assassin's Creed und den letzten Batman-Titeln samt des motivierenden Nemesis-Systems. Noch eine Überraschung des Jahres: Das eher simple Pure Pool erwies sich für seine 10€ als der perfekte Pausenfüller, falls es mal langweilig sein sollte.

Ich hoffe, dass die Entwickler und Publisher den Jahreswechsel nutzen und mal in sich gehen, um uns 2015 mit schlechten Spielen zu verschonen. Dann könnte man 2014 als kleinen Ausrutscher bezeichnen - und nicht als Beginn eines neuerlichen Videospiel-Crashs, den manche schon darin zu sehen meinen.


Tobias

Auch bei mir überwiegen im Videospieljahr 2014 die Enttäuschungen. Am meisten sticht dabei jedoch keine Software-Veröffentlichung, sondern aus meiner Sicht die neue Konsolengeneration hervor. Die Xbox One und auch die PS4 (von außen betrachtet) liefern ein Jahr nach dem Launch keinen triftigen Grund, warum sich ein Kauf lohnen würde. Es wimmelt weiterhin von sogenannten Crossgen-Titeln, die gleichzeitig für die alte und neue Generation erschienen sind. Na klar, da gibt es die schickere Grafik. Nur leider scheint es für 1080p und 60 fps nicht zu reichen. Und wenn ich sehe, dass ein Titanfall sowohl für One wie auch für 360 unter Tearing leidet, verpufft das Argument in meinen Augen. Die meisten "Nextgen-exklusiven" Spiele wie Assassin's Creed Unity zeichnen sich durch massive Bugs, defekte Online-Modi und andere Fehler aus, die mit riesigen Patches gerade gerückt werden müssen. Die Master Chief Collection landet bei mir regelmäßig im Laufwerk, damit ich auf dem neuesten Stand bleibe und nicht etwa, weil ich viel Zeit im (mittlerweile funktionierenden) Multiplayer verbringen möchte.

Aber es sind nicht nur die Spiele. Wenn ich mir das Dashboard der Xbox One so anschaue, dann sehne ich mich an die übersichtlichen Zeiten der 360 zurück. Wieso braucht es so lange, bis ich Erfolge oder die Party öffnen kann? Warum läuft jedes mickrige Feature über Apps? Und wieso erscheinen so viele Bildfehler beim Öffnen der besagten Apps? Fairerweise muss gesagt werden, dass Microsoft das Dashboard mit Kinect und Sprachsteuerung im Kopf designt hatte. Die plötzliche Kehrtwende einer kinectlosen Xbox musste nachträglich mit Updates aufgefangen werden. Natürlich kann gesagt werden, dass auch das Betriebssystem der Vorgängerkonsole im ersten Jahr nicht optimal lief und erst über die Jahre ihr volles Potential ausschöpfen konnte. Aber dafür muss doch nicht wieder bei null angefangen werden?

Aber genug gelästert. Es ist ja nicht so, dass ich 2014 keinen Spaß mit Videospielen gehabt hätte. Die Telltale-Adventure haben mich immer gut unterhalten und konnten qualitativ auf hohem Niveau bleiben (wobei leichte Sättigungserscheinungen auftreten). Titanfall spielt sich unglaublich gut und legt die Messlate für moderne Multiplayer-Shooter hoch. Dank der Games with Gold-Aktion konnte ich einige verpasste Klassiker wie Saints Row: The Third nachholen. Meine Hoffnung lege ich auf das kommende Jahr, das mit Batman: Arkham Knight, The Witcher 3: Wild Hunt und Bloodborne (für PS4-Besitzer) einen vielversprechenden Start hinlegen wird.


Patrick

Enttäuschungen gab es für mich 2014 nicht gerade. Trotz des verfrühten Launches von The Elder Scrolls Online hatte ich einige sehr unterhaltsame Stunden mit dem MMO, und auch das stark kritisierte Castlevania: Lords of Shadow 2 bereitete mir trotz grober Mängel größtenteils Spaß. Dennoch muss ich meinen Kollegen zustimen: Es gab schon bessere Zeiten für Gamer, auch in jüngster Vergangenheit. Im Vergleich mit dem richtig starken Spielejahr 2011 verblassen die letzten zwölf Monate einfach. Dennoch gab es, zumindest für mich, zwei kleine Highlights, die zwischen Titeln wie Dragon Age und Assassin's Creed ein wenig untergingen, aber jeden Cent absolut wert waren.

Mit Pokémon Omega Rubin will ich den Anfang machen. Die Neuauflage des 2003 erschienenen Bestsellers ist alles, was man sich von einem Remake nur wünschen kann: größer, schöner, besser. Auch nach 45 Spielstunden habe ich längst noch nicht alles gesehen, was es im neuen Hoenn zu entdecken gibt. Die Jagd auf legendäre Pokémon hat gerade erst begonnen. Perfekt ist das Spiel nicht. Gerade die recht schwache Balance der Monster stört ein wenig. Gewisse Element-Typen trifft man einfach viel zu selten an, während NPCs ständig ein und dasselbe Monster in den Kampf schicken. Doch zumindest ersteres Problem kann mit der Online-Tausch-Funktion auf einfache Weise behoben werden. Nach dem fünfzigsten Fiffyen wird es zwar schon etwas langatmig, aber hey: Es ist Pokémon und in 3D! Was will man mehr?

Mein Spiel des Jahres ist allerdings ein anderes. Mit Transistor haben die Entwickler von Supergiant Games 2014 ihr zweites Spiel veröffentlicht und das hervorragende Bastion sogar noch übertroffen. Allein über das nahezu perfekt gelungene Gameplay könnte ich ganze Aufsätze schreiben. Dieser Text hier soll jedoch relativ kurz gehalten werden. Deshalb nur so viel: Man merkt eindeutig, dass Transistor ein Spiel für Gamer von Gamern ist. Die Spielmechanik ist umfangreich, durchdacht und hochgradig ansteckend. Doch hiermit hören die Qualitäten von Transistor noch lange nicht auf. Die Optik, die Musik, die subtil erzählte aber mitreissende Story – hier stimmt einfach alles. Mein Lieblingsmoment war wohl sicherlich, als ich an einer Klippe die dystopische Schönheit der Welt in mich aufsaugte, während Protagonistin Red den Titelsong des Spiels summte.

2014 hatte sicherlich nicht viele großartige Titel, aber etwas Downtime muss es zwischendurch eben auch mal geben. Nächstes Jahr steht uns mit The Witcher 3, Metal Gear Solid V und vielen weiteren Spielen sicherlich wieder ein Highlight-Jahr bevor. Bis dahin sollte sich jeder aber noch ein wenig das Warten mit dem neuesten Pokémon oder mit Transistor vergnügen. Dringende Kaufempfehlung!





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