Meine Vorteile Anmelden Registrieren
zur Startseite zu unseren Downloads zu unserem Forum
zur PC-Section Trenner zur XBox360-Section Trenner zur PS3-Section Trenner zur PS2-Section Trenner zur Wii-Section Trenner zur 3DS-Section Trenner zur DS-Section Trenner zur PSP-Section Trenner zur iPhone-Section

News
Previews
Reviews
Specials
Hardware
Die besten...
Retrogaming

Wallpapers
Babe-Galerien

GameRadio.de bei Facebook GameRadio.de bei Twitter GameRadio.de bei Youtube RSS-Feed von GameRadio.de


Eure Vorteile
Punkte-Übersicht
Zum Forum
Arcade-Games
Unsere Mitglieder

Redaktion
Newsletter
So testen wir
GR Webcomic
Jobs
Impressum

 


D4: DARK DREAMS DON'T DIE
 Test von Sven Reisbach (30.09.2014) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Adventure Publisher:Microsoft
Termin:19. September 2014 Entwickler:Access Games

Die Spiele des japanischen Game-Designers SWERY spalten die Spielergemeinschaft oft - so etwa bei Deadly Premonition, das entweder geliebt oder gehasst wird. Einig ist man sich jedoch, dass die Spiele ein abgedrehter Humor auszeichnet. Ob das auch für sein jüngstes Werk D4: Dark Dreams Don't Die gilt, verraten wir euch in unserem Test.


Wer oder was ist D?


"Look for D.". Mit diesen Worten auf den Lippen haucht Peggy "Little Peggy" Young ihr Leben aus, in den Armen ihres Mannes David. Was genau geschehen ist, bleibt uns verschlossen und auch David selbst hat an jene Nacht keine andere Erinnerung als eben diese Worte. und so macht sich der ehemalige Ermittler des Boston Police Departments auf die Suche nach eben jenem "D", um so - so hofft er - den Mörder seiner Frau zu finden. Dabei hilft ihm neben seinem früheren Partner Teddy noch eine mysteriöse Frau namens Amanda, die ebenfalls bei ihm zu Hause ein und aus geht und sich wie eine Katze benimmt. Doch die wichtigste Hilfe ist eine Gabe, die David Young seit jener Nacht besitzt: Durch alltägliche Gegenstände kann er in die Vergangenheit des Besitzers reisen. Diese Memento genannten Objekte bekommt er in der Regel von Teddy - gekoppelt an einen Fall, der eventuell etwas mit "D" zu tun haben könnte. Diesen gilt es dann zu lösen.

D4: Dark Dreams Don't Die erscheint exklusiv für Xbox One. Für ein Spiel mit japanisch-überdrehtem Humor, der schon eine gewisse Zielgruppe erfordert, eine gewagte Kiste - trotz durchweg positiver Reviews sind die Verkaufszahlen des Adventures bislang eher enttäuschend, wie SWERY bedauernd über Twitter mitteilte. Das dürfte sicherlich auch der Promotion seitens Microsoft geschuldet sein. Der Release erfolgte still und leise, als Publisher hat der Redmonder Konzern hier nur wenig geleistet, um dem Spiel mehr Aufmerksamkeit zukommen zu lassen. Dabei haben es die Macher geschafft, erstmals wirklich ein Spiel auf die Konsole zu bringen, das von Kinect stark profitiert. Vielleicht liegt hier auch Microsofts eher dünne Aktivität begründet: Nachdem man die Konsole mittlerweile ohne Kinect ausliefert, will man dies nicht für ein Spiel mit eher spezieller Zielgruppe wieder zu sehr in den Fokus bringen.


Eine ganze Staffel zum Einstieg

Mit dem Aufbau orientiert sich der Designer stark an Adventures wie jenen von Telltale. Mit einem Kniff, der sicherlich auch erstmal sonderlich wirkt: Statt vorab zu sagen, dass eine Staffel fünf Episoden hat (etwa bei The Walking Dead oder Wolf Among Us der Fall), gibt es bei D4: Dark Dreams Don't Die direkt die erste Staffel, bestehend aus einem Prolog und zwei Episoden, von der jede einen einzelnen Fall darstellt. Wer jetzt glaubt, damit recht wenig Inhalt zu haben, täuscht: Abseits der Hauptgeschichte und des jeweiligen Falles gibt es viel, sehr viel, zu entdecken. Wer stumpf von Hinweis zu Hinweis hechtet, verpasst viele Informationen und eingestreute Gags... von freischaltbaren Outfits für die wichtigsten Charaktere ganz zu schweigen.

Weiter oben führten wir schon Kinect an. Zwar lässt sich D4: Dark Dreams Don't Die auch problemlos mit dem Gamepad der Konsole steuern, mit Kinect gehen einige der Aktivitäten jedoch leichter von der Hand, buchstäblich. Allerdings: Es ist auch deutlich ermüdender, die komplette Handlung mit Gesten durchzuspielen. Denn es gilt immer wieder, Davids Bewegungen nachzuahmen. Etwa beim Öffnen eines Buches oder beim Drücken von Objekten. Auch Kämpfe werden als Quicktime-Sequenz absolviert - was während eurer Eingaben im Hintergrund selbstablaufend abgeht ist teilweise völlig absurd, aber extrem cool inszeniert. Von diesen Passagen hätte Dark Dreams Don't Die deutlich mehr haben dürfen, was allerdings bei der recht überschaubaren Spielzeit von etwa zwei bis drei Stunden aber auch wieder überfrachtet gewirkt hätte.

Abwechslung schaffen kleinere Rätsel, wie etwa ein Verschiebepuzzle, um einen Stromkreis wieder zu schließen. Ansonsten lebt Dark Dreams Don't Die primär von seinen Charakteren, der undurchsichtigen Geschichte - und zu einem großen Teil auch der bereits erwähnten Überzogenheit. Wer es bodenständiger mag, dürfte mit den Telltale-Adventures deutlich besser beraten sein, dennoch bildet Dark Dreams Don't Die einen interessanten Gegen-Entwurf zu diesen ab, den Fans sicherlich zu schätzen wissen werden.


Technik auf Genre-Niveau

Technisch wird nicht groß anderes geboten als auch in den Telltale-Adventures. Dark Dreams Don't Die ist im Celshading-Look gehalten, der auch sehr stimmig umgesetzt wurde, aber auch nicht wirklich als Highlight hervorsticht. Wirklich klasse ist die musikalische Untermalung, die das Geschehen auf dem Bildschirm gut einfängt und unterstützt. In actionreicheren Momenten gibt es rockigere Klänge, ansonsten geht es meist jazziger zu.





Von D4: Dark Dreams Don't Die wurde ich regelrecht überrascht. Ich hatte nicht viel erwartet, aber von der ersten Minute an hat mich die Geschichte packen können. Es gibt zwar anders als bei der Telltale-Konkurrenz kaum bis keine folgenschweren Entscheidungen, aber die Suche nach Hinweisen, versteckten Nebenfällen, Gags und Freischaltbarem entschädigt dafür bei Weitem. Auf eine Prozentwertung verzichte ich in diesem Fall, da das Spiel einen recht speziellen Geschmack anspricht und sicherlich nicht jedem ohne weiteres empfohlen werden kann.
 
So testen wir >>

Du bist nicht eingeloggt. Dies ist Voraussetzung, um ein Spiel hier bewerten zu können. Du kannst dich oben auf der Seite bequem einloggen oder dich hier registrieren.
--


#1 | Gast [06.01. | 23:24] 
Wieso One-Exklusiv?
Wenn ich mir die Grafik so ansehe, hätte das Spiel sicherlich auch für die 360 erscheinen können. Dann hätten auch mehr Leute Spaß an dem Spiel und der Umsatz würde größer ausfallen.

#2 | PhanZero [07.01. | 16:29] 



13.900
D4: Dark Dreams Don't Die
Wäre sicherlich auch für die 360 gegangen. Aber Microsoft wollte das wohl ursprünglich für die One mit dem neuen Kinect - als das als Standard weggefallen ist, kam ja erst die Controller-Steuerung hinzu. Denke also, dass auch die fehlende 360-Fassung auf eine solche Entscheidung zurückzuführen ist.


 


















Pro:
abgedrehter Humor und Stil
klangliche Untermalung bestens gelungen
interessante Charaktere

Contra:
undurchsichtiges Staffel-Konzept
heftiger Cliffhanger am Ende
überzogener Stil sicherlich nicht für alle Adventure-Fans geeignet


Partner: Neofokus Fotografie

PC | PS3 | Xbox 360 | PSP | Nintendo 3DS | Nintendo DS | PS2 | Wii | iPhone / iPod | Anime Wallpapers | Anime/Manga | Partner | Link Us | Datenschutz

Content & Design © 2009 GameRadio-Team
Please feel free to send comments and suggestions to webmaster(at)gameradio.de
All rights reserved.

IVW Logo
GameRadio.de ist Partner von Fantastic Zero und unterliegt
als Bestandteil des Gesamtangebots der Prüfung durch die IVW