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FORZA HORIZON 2
 Test von Sven Reisbach (13.10.2014) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Rennspiel Publisher:Microsoft
Termin:02. Oktober 2014 Entwickler:Playground Games

2012 befreite Playground Games die Forza-Reihe von den Fesseln der Rundkurse und brachte mit Forza Horizon das Renngeschehen in eine offene Spielwelt. Mit Forza Horizon 2 bekommen wir nun den Nachfolger spendiert - und der dürfte nicht weniger als einer der besten Racer überhaupt sein!


Auf nach Südeuropa!


Nachdem der Vorgänger uns noch in die virtuellen USA verschlagen hat, findet diesmal das Horizon-Festival in Südeuropa statt. Oder zumindest das, was die Designer für Italien und Frankreich halten. Statt Canyons gibt es hier viel Landschaft und Felder, aber auch kleinere Ortschaften oder den Bootshafen. Forza Horizon 2 tritt mit dem Versprechen von Freiheit und Spaß an, und die Entwickler liefern! Direkt nach eurer Ankunft in Europa per Schiff geht es mit eurem ersten Wagen (ihr dürft euch einen von drei zur Auswahl gestellten Fahrzeugen aussuchen) zum Road Trip. Diese sind eine Art Event, bei dem ihr mit anderen Fahrern ganz ohne Druck zum nächsten Austragungsort fahrt. Dabei könnt ihr euch mit der Steuerung eures Gefährts vertraut machen. Ab eurer Ankunft werdet ihr auf die Spielwelt losgelassen mit einem klaren Ziel: Ihr müsst 15 Meisterschaften gewinnen, um letztlich am Horizon-Finale teilnehmen zu können. Jede Meisterschaft besteht aus etwa vier Renn-Events in einer bestimmten, von euch festgelegten, Fahrzeugklasse. Und das ist längst nicht alles: Es gibt sechs Austragungsorte in der Spielwelt und an jeder davon könnt ihr Meisterschaften in beliebigen Fahrzeugklassen starten.

Um nicht völlig verloren zu sein, verfügt jedes eurer Fahrzeuge über ein Navigationssystem namens Anna. Nettes Zusatzfeature für Kinect-Besitzer: Dieses lässt sich per Sprachkommando steuern, was tatsächlich sogar sehr gut funktioniert, im Englischen jedoch spürbar flüssiger als im Deutschen. Aber auch per Pad könnt ihr eure Assistentin anweisen, nach den nächstgelegenen Events oder einer Werkstatt zu suchen und euch die entsprechende Route anzeigen lassen. Und sollte euch das zu langsam sein: Ein Schnellreise-Feature gibt es auch. Abseits der Events gibt es aber tatsächlich einiges zu entdecken, denn die offene Spielwelt ist mehr als nur Kulisse, was euch damit entgehen würde.


Into the great wide open

In den meisten Rennspielen dient eine offene Spielwelt mehr oder weniger als Hub, dass euch von einem Event zum Nächsten bringt. Prinzipiell macht da auch Forza Horizon 2 keine Ausnahme, fühlt sich dabei aber nie so an. Neben euch fahren auch noch andere Racer über die Straßen - die Drivatare. Das Prinzip dahinter ist identisch zu dem von Forza Motorsport 5: Von jedem Spieler gibt es einen Drivatar, ein Abbild dessen Fahrverhaltens. Neigt jemand zu aggressiver Fahrweise, tut dies auch der Drivatar. Dadurch habt ihr, selbst solo, immer das Gefühl, gegen reale Fahrer anzutreten. Und diese Drivatare könnt ihr auf der Straße einfach herausfordern zu einem Rennen. Euch wird dann das Ziel vorgegeben und das Navi wird eine Route über die Straßen dorthin präsentieren, doch könnt ihr auch versuchen, Abkürzungen querfeldein zu finden. Teilweise, gerade bei höherleveligen Drivataren, tut die KI dies jedoch ebenfalls, also seid ihr manchesmal auch einfach dazu gezwungen, diese Wege zu nehmen.

Neben der Umgebung ist bei einem Rennspiel aber vor allem ein anderer Faktor extrem entscheidend: Die Fahrzeuge! Forza Horizon 2 bietet über 200 Fahrzeuge unterschiedlichster Leistungsklassen und Hersteller, die mit im Spiel verdienten Credits erworben werden können. Diese Credits solltet ihr euch jedoch gut einteilen - denn auch das Tuning der Fahrzeuge will damit bezahlt werden. Ihr müsst also gerade mit wenig Credits immer wieder abwägen, ob ihr lieber bei einem voll ausgebauten Wagen bleiben wollt oder in ein stärkeres (und schickeres) Fahrzeug investieren wollt. Wie auch in Forza Motorsport 5 dürft ihr das Tuning entweder von Hand vornehmen oder euch auf eine Automatik verlassen, bei der ihr eine Leistungsklasse vorgebt. Leider könnt ihr nur nach reiner Leistung tunen lassen, wollt ihr lediglich etwa eine bessere Straßenlage erreichen, müsst ihr selbst Hand anlegen. Auch auf ein großartiges optisches Tuning - etwa im Stil eines Need for Speed: Underground 2, der Klassiker der Tuning-Streetracer schlechthin - verzichtete Playground Games. Immerhin Lack und Vinyl-Aufkleber dürft ihr anbringen. Unkreative Zeitgenossen greifen auf vorgefertigte oder von der Community hochgeladene Kreationen zurück, wer gerne selbst kreativ wird, kann mit seinen Uploads sogar ein paar Credits nebenher verdienen.

Apropos Community: Was Driveclub gerne wäre, ist Forza Horizon 2 mal eben so nebenher - nämlich ein Social Racer. Ab einem bestimmten Fortschritt im Spiel könnt ihr einen Club gründen oder einem solchen beitreten. In diesem könnt ihr aufsteigen durch verdiente Erfahrung, aber auch eure Club-Mitglieder profitieren durch Club-Belohnungen von euren Fortschritten und ihr von deren Erfolgen. Auch schafft es Entwickler Playground Games, den Online-Modus von Monotonie zu befreien. Ihr könnt euch mit euren Freunden in einer Spielparty treffen und entweder eine gemeinsame Autotour unternehmen oder ein komplett freies Spiel starten, in dem ihr an allerlei Events teilnehmen könnt. Neben den regulären Rennen stechen zwei Modi besonders hervor: König und Infiziert. Hierbei handelt es sich um Spaß-Modi, bei denen Spieler sich in einem abgegrenzten Areal gegenseitig jagen beziehungsweise den Kontakt meiden müssen. Ihr könnt euch aber auch in Meisterschaften mit fremden Spielern stürzen - zu Beginn wird aus drei Meisterschaften eine per Abstimmung bestimmt, das dann aus vier Events besteht. Hierbei handelt es sich um einen Mix aus all diesen Online-Modi. Das Schöne: Alle Erfahrung und Credits, die ihr sammelt, kommt auch wieder eurer Solo-Karriere entgegen, denn es findet keine Trennung zwischen beiden statt.


Grafische Racing-Pracht

Als Fundament für das Spiel dient »Forza Motorsport 5, dessen Entwickler Turn 10 Studios dem Team von Forza Horizon 2 beratend zur Seite stand. Und die Engine liefert auch hier atemberaubende Bilder, die ihr mit dem Photomodus sogar verewigen und mit der Community teilen könnt. Ganz ohne Federn zu lassen wurde der Sprung in die offene Spielwelt jedoch nicht geschafft: Forza Horizon 2 muss mit 30 Frames pro Sekunde auskommen. Das tut es jedoch äußerst gut, auch bei hohen Geschwindigkeiten fühlt sich das Spiel stets flüssig an; Einbrüche der Framerate sind nicht zu beobachten. Bei den hohen Geschwindigkeiten fällt dann auch gar nicht mehr auf, dass die Botanik häufig nur aus platten Bitmaps besteht, was besonders gut bei den Gräsern zu beobachten ist.

Eine der Neuerungen im Spiel ist der dynamische Tag- und Nachtwechsel sowie die Wettereffekte. Letztere beschränken sich zwar nur auf Regen, dieser wirkt aber tatsächlich sehr eindrucksvoll, wenn die Tropfen etwa vom Lack eures Gefährts perlen. Und der Regen bietet alles von kleinen Schauern über Schneeregen bis hin zu richtigen Unwettern. Und am Ende, wenn die südeuropäische Sonne wieder am Himmel zu sehen ist, könntet ihr sogar einen Regenbogen entdecken. Das ist nett und schafft Atmosphäre.

Klanglich bietet Forza Horizon 2 einen lizenzierten Soundtrack aus über 100 Stücken auf, die von klassischen Werken über rockigere Stücke bis hin zu Techno-Mucke reichen. Allen Radiosendern, sechs an der Zahl, ist gemein, dass die Musikauswahl für das Spiel extrem stimmig ausgefallen ist und selbst, wenn man eigentlich dem Musikgenre nichts abgewinnen kann, die Musik doch gut ins Spielgeschehen sich einfügt. Ansonsten kriegt ihr noch satte Sounds der Motoren zu hören - gerade über eine gute Soundanlage eine Wucht, gleichauf mit Forza Motorsport 5.

Ausgezeichnet mit den folgenden GameRadio-Awards:






Nie zuvor empfand ich in einem Rennspiel eine offene Spielwelt als solchen Gewinn wie hier. Verdammt, macht es Laune, einfach den neuesten Wagen auszufahren, Drivatare herauszufordern und meine Skills zu verbessern! Und was für unglaublich schöne Bilder Forza Horizon 2 bei Regen produziert. Das irre Tempogefühl macht Bitmap-Gräser und komische Schattenkanten sowie fehlende 60Hz schnell nicht mehr wahrnehmbar. Endlich losgelöst von den starren Rennstrecken aus Forza Motorsport 5 kann die Reihe zeigen, was "Freude am Fahren" wirklich bedeutet. Auch, wenn das gar nicht ihr eigener Werbeslogan ist.
90%
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Ich bin Rennspielen gegenüber neutral eingestellt - kann mich also nicht als großer Fan des Genres bezeichnen. Forza Horizon 2 löst jedoch eine Suchtspirale aus, die ich in einem Rennspiel nicht für möglich gehalten hätte. Das Spielgefühl ist überragend, das Belohnungssystem perfekt, die Grafik ein wahrer Augenschmaus und die Soundeffekte sowie der Soundtrack peitschen mich von Rennen zu Rennen. Der Online-Modus ist dabei nicht nur eine nette Dreingabe, sondern eine weitere Möglichkeit, hunderte Stunden in der riesigen mit Events vollgestopften Spielwelt zu verbringen. Forza Horizon 2 hat mich zum Rennspiel-Fan gemacht! Lang lebe der Genre-König!
92%

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93%


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Pro:
schicke Grafik und Effekte
sehr gutes Fahrgefühl
riesiger Umfang
Tuning-Part recht umfangreich
extrem motivierend durch ständige Belohnungen

Contra:
Automatisches Tuning beschränkt auf reine Leistung
Regen als einzige neue Wetter-Spielerei


Offizielle Website:
 @Microsoft



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