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NHL 15
 Test von Sven Reisbach (20.09.2014) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Sport Publisher:EA Sports
Termin:11. September 2014 Entwickler:EA Sports

Während die FIFA-Reihe schon im vergangenen Jahr mit Fokus auf die neuen Systeme PlayStation 4 und Xbox One entwickelt wurde, schafft die NHL-Reihe erst dieses Jahr den Sprung. Fans mussten also länger warten, die Entwickler hatten mehr Zeit, sich auf die neue Technik einzustellen. Wurde das genutzt?


Wo sind denn all die Modi hin?

Die kurze Antwort auf die eingangs gestellte Frage muss leider "Nein." lauten. Die ausführlichere Erklärung sieht wie folgt aus: Den Fassungen auf PlayStation 4 und Xbox One mangelt es an unzähligen Modi und Features, die der Vorgänger NHL 14 noch aufzuweisen hatte. EA Sports verspricht zwar, einige Inhalte nach dem Release nachzureichen, doch vielen Fans reicht das nicht. Sie wollen Offline-Turniere für ihr Ultimate Team die Rückkehr der EASHL und vieles mehr. Wer diese Dinge haben will, sollte sich eventuell die Fassungen für PlayStation 3 oder Xbox 360 ansehen - das verfügt zwar über all diese Dinge, dafür stellt es aber auch nur ein minimales Update zu NHL 14 dar, fast alle der Neuerungen fehlen dort.

Und es ist in der Tat nicht alles schlecht, was EA Sports auf den neuen Systemen auffährt. Am auffälligsten dürfte wohl die neue Menüführung sein, die im von Windows 8 und der Xbox One bekannten Metro-Look daherkommt. Leider reagiert die Bedienung mit den Kacheln nicht immer so flüssig, wie man sich das wünschen würde. Dafür wurde die Grafik dank Ignite-Engine nochmal einen ganzen Tick schicker und geschmeidiger als im Vorgänger. Das Publikum im Stadion erhielt für NHL 15 einige Variationen mehr als in den Jahren zuvor, über 9.000 individuelle "Charaktere" lassen den Blick an den Spielfeldrand nicht mehr an Klonpuppen hängenbleiben. Aber auch die gesamte Präsentation macht einen gewaltigen Sprung nach vorne: Vorbei die Zeiten des fiktiven Brandings - EA Sports hat sich kurzerhand die Rechte eingeholt, die komplette Aufmachung der TV-Übertragungen von NBCSN übernehmen zu dürfen. Dazu gehört nicht nur das Branding, sondern auch gleich noch eine komplett neue Kommentatoren-Riege. Vor dem Match sind Doc Emrick und Ed Olczyk sogar als Realaufnahmen zu sehen, während sie das Geschehen ansonsten wie von den früheren Sprechern gewohnt aus dem Off kommentieren. Vom Eis gibt Ray Ferraro immer mal wieder Analysen heraus, denen EA Sports in der kommenden Saison sogar neue Details und Fakten der laufenden Saison hinzufügen will. Allen drei Kommentatoren ist gemein, dass sie zu NHL-Teams deutlich mehr zu sagen haben als zu den Spielern in den anderen Ligen - dort halten sie sich mit Rand-Informationen meist vollständig zurück. Für weitere klangliche Atmosphäre sorgt auch der Soundtrack, der erneut recht rockig daherkommt - leider fehlt die Möglichkeit, einzelne Tracks zu bestimmen oder gar einen eigenen Custom Soundtrack einzubinden.


Der Puck - das komplexeste Spielgerät aller Zeiten

Neben der Grafik ist vor allem das neue Physiksystem hervorzuheben. Angeblich hat sich EA Sports explizit für die Puck-Physik einen Ingenieur vom Large Hydron Collider (LHC) angeheuert. Und tatsächlich verhält sich das Spielgerät in NHL 15 um einiges glaubwürdiger als noch in den Vorgängern. Das gilt auch für die Kollisionen zwischen Spielern. Das fand zwar auch schon im Vorgänger statt, ist nun jedoch deutlich verbessert und Momente, in denen der Puck durch einen Spieler einfach durchgeht, sind deutlich seltener geworden. 100% akkurat ist das Modell aber auch weiterhin nicht. Eine weitere damit eng zusammenhängende Neuerung sind die Trikots, die nun nicht mehr Teil des Spielermodells sind, sondern über dieses gelegt sind und auf Basis der Physik-Berechnung animiert werden.

Trotz der Neuerungen bleibt NHL 15 dem Stand des Vorgängers treu - die Spieler mögen eine physikalische Masse haben und das Handling sich leicht verändert anfühlen, da kommt man aber schnell rein. Das liegt auch daran, dass die Skill-Stick-Steuerung, etwas überarbeitet und verfeinert, auch hier wiederfindet. Wer damit Probleme hat darf aber auch auf eine reine Button-Steuerung wechseln. Eines der größten Probleme im Gameplay von NHL 15 ist jedoch die KI. Die Spieler auf dem Eis verhalten sich eigentlich recht clever und versuchen, sich Freiräume zu verschaffen beziehungsweise eben diese zu blockieren. Eine Ausnahme stellt der Goalie dar, der eine gewaltige Schwäche für Backhand-Shots einprogrammiert bekommen hat. Es gibt eine ganze Reihe an Moves, die mit fast hundertprozentiger Wahrscheinlichkeit zu einem Tor werden. Die einzige Rettung für den Torwart stellt damit die Abwehr dar. In den Einstellungen lässt sich das Verhalten des Goalies ein wenig verbessern - allerdings stellt das Feintuning dar, das EA Sports hätte vornehmen müssen, statt es dem Spieler zu überlassen. Denn für Online-Matches greifen diese Einstellungen natürlich nicht. Die meisten Spieler kennen die Schwachstellen der Keeper und nutzen sie entsprechend schamlos aus.


Änderungen zum Guten, aber auch zum Schlechten

Die meisten Veränderungen erfuhr wohl der meistgespielte Modus Hockey Ultimate Team. Das liegt einerseits an der neuen Menüführung, aber auch einige Komfort-Funktionen haben in NHL 15 Einzug gehalten. Leider ist das nur ein schwacher Trost, wenn man mit dem eigenen Team lediglich an der Online-Rangliste oder Offline-Einzelspielen teilnehmen kann. Fans von Be A Pro vermissen hingegen die Möglichkeit, auch in einer anderen Liga als der NHL anzufangen. Stattdessen werdet ihr direkt in ein NHL-Team gedraftet - eure Mitspieler und Gegner haben einen Basiswert von etwa 80 Punkten, ihr steht in der Regel bei etwa 60-70 Punkten. Schlechte Start-Voraussetzungen. Ansonsten gibt es noch Be A GM, indem ihr das Management eines Vereins übernehmt sowie natürlich noch die Möglichkeit eines schnellen Spiels, online wie auch offline. Während uns mit NHL 14 der Einstieg durch eine Art Tutorial erleichtert wurde, sieht dies hier anders aus. Es gibt nur noch einen Trainingsmodus, bei dem ein Spieler auf das Tor schießen kann.

EA Sports liefert eine Art Blaupause, wie künftige Titel der Reihe aussehen könnten, bleibt uns allerdings ein vollwertiges Spiel schuldig. So viel Spaß das Gameplay auch macht, ihr solltet vor dem Kauf von NHL 15 unbedingt reinschauen, ob euch der gebotene Umfang ausreicht oder ihr nicht lieber warten wollt, bis Updates da für Besserung sorgen (oder im kommenden Jahr der Nachfolger erscheint).





Auch wenn ich in NHL 15 einige Modi schmerzlich vermisse: Die neue Präsentation und das verbesserte Gameplay gefallen. Dennoch hat EA Sports noch einige Arbeit und Feintuning vor sich, um die Fans wieder von sich und ihrem Werk zu überzeugen. Denn bis NHL 16 werden wohl die wenigsten Leute warten wollen. Mit mehr Umfang und einigen Verbesserungen würde das Spiel seinen Vorgänger sicherlich übertreffen, aber der Auslieferungszustand von NHL 15 ist eher beklagenswert. Warum gerade die NHL-Reihe derart stiefmütterlich behandelt wird, ist fraglich - ein FIFA oder Madden würde sich EA Sports wohl kaum so auszuliefern trauen.
76%
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Mehr zur NHL-Reihe
Review - NHL 14 (Xbox 360)
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Review - NHL 09 (PS3)
Review - NHL 2003 (PS2)


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Pro:
Präsentation lässt TV-Atmosphäre aufkommen
überzeugendes Gameplay
gut ausgewählter Soundtrack

Contra:
viele Modi aus Vorgänger entfernt
schwächelnder Goalie
teils langsame Menüführung


Offizielle Website:
 @EA Sports



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