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EA SPORTS UFC
 Test von Jan (06.07.2014) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Simulation Publisher:EA Sports
Termin:17. Juni 2014 Entwickler:EA Canada

EA Sports schnappte sich beim Ausverkauf von THQ die Markenrechte an dem MMA-Gekloppe UFC. EA Canada durfte sich ausprobieren und die Fighting-Simulation direkt für die neue Konsolen-Generation entwickeln. Macht sich nun die lange Wartezeit für UFC-Fans bezahlt?


Aller Anfang ist schwer oder im Falle von EA Sports UFC: SEHR SCHWER!

EA Sports UFC ist ambitioniert. Vielleicht sogar überambitioniert? Diese Frage haben wir uns in den ersten Stunden gestellt, die wir als UFC-Neuling mit der Sport-Simulation verbracht haben. Denn der Einstieg fällt unheimlich schwer. Es gibt unglaublich viel zu beachten und jede Taste ist gefühlt dreifach belegt. In einem kurzen Tutorial werden uns alle Feinheiten des Gameplays näher gebracht, dabei gibt es aber soviel zu beachten, dass wir uns danach immer noch hoffnungslos verloren fühlen. Abhilfe schaffen hier die zahlreichen Challenges die uns Feinheiten näher bringen. Aber selbst danach kratzen wir nur an der Oberfläche der Kampfsport-Simulation.

Nach dem äußerst schwerfälligem Einstieg zeigen sich aber die spielerischen Stärken des Titels. Jedes Match wird fortan zu einem Schachspiel. Für Angriffe stehen uns Kicks und Punches aus diversen Kampfsportarten wie unter anderem Karate, Kickboxen oder Muay Thai zur Verfügung. Auf der Gegenseite können wir blocken, ausweichen oder kontern. Das alles funktioniert großartig. Durch die Aneinanderreihung von linken und rechten Haken steigern wir unter anderem unsere Schlagfrequenz. Sollten wir im Kampf zu sehr in Bedrängis geraten, rät es sich den Gegner zu packen, um unsere Ausdauer wieder zu regenerien und ein paar Schläge und Tritte zu verteilen. Kriegen wir zu viele Attacken auf eine Körperzone ab, führt dies zu Beeinträchtigungen im weiteren Kampfverlauf. Erhalten wir etwa zu viele Beintreffer, geraten wir ins Wanken und können eine Zeitlang keine Kicks mehr ausführen.

Zwar beginnen alle Matches im Stand, doch schnell finden wir uns auf dem Boden der Tatsachen wieder. So können wir per Takedown und anschließend eingeleiteten Submission-Versuch probieren unseren Gegner zur Aufgabe zu zwingen, indem wir ihm zum Beispiel fast den Arm brechen. Auch Würfe in bester Wrestling-Manier sind möglich und sehen brachial aus. Die Wucht unserer Attacken kommt dabei nicht immer so wuchtig rüber, wie es eigentlich sein sollte. Dafür sieht man den Kämpfern das Kampfgeschehen mit laufender Dauer zunehmend an. Wunden platzen auf, das Gesicht schwillt an und Schweiss und Bluttropfen fliegen durchs Bild. Das tut schon beim Zusehen richtig weh.


The Ultimate Fighter

Herzstück von EA Sports UFC ist der Karrieremodus, in dem wir mit unserem im umfangreichen Charaktereditor erstellten Kämpfer über die Reality Show The Ultimate Fighter bis zum MMA Kämpfer aufsteigen und schließlich um den Titelkampf ins Octagon steigen. Danach gilt es unseren Titel zu verteidigen. Zwischen den Kämpfen absolvieren wir immer genau drei Trainingseinheiten, welche zu Beginn noch Spass machen, aber schon schnell repetetiv und nervig werden. Motivierend sind hingegen Punkte die wir dabei und in Kämpfen verdienen um die Statuswerte unseres Fighters aufzuwerten. Zusätzlich dürfen wir bis zu fünf Perks wählen die unseren Kämpfer besonders machen und unseren Kampfstil unterstützen. So können wir uns zum Beispiel von schweren Treffern schneller wieder erholen.

Zwischen den Kämpfen werden immer wieder reale Videoclips eingespielt, die uns auf den kommenden Fight einstellen und obendrauf sehr motivieren. So gratulieren uns lebende UFC Legenden wie Jon Jones oder Alexander Gustafsson zum Sieg. Auch die Kämpfe an sich, sind fantastisch präsentiert. Bei einem Titelkampf kriegen wir direkt Gänsehaut, wenn uns der Original-UFC Moderator lautstark ankündigt und die Menge euphorisch applaudiert. Auch grafisch ist EA Sports UFC ein echtes Brett. Die Kämpfer gleichen den Originalen bis aufs Haar und die Optik mit scharfen Texturen, kann sich mehr als sehen lassen. Wir sehen Schweisstropfen, in Zeitlupe lässt sich erkennen wie sich einzelne Muskelgruppen bewegen und die Gesichter der Kämpfer sind enorm detailreich.


Der Knackpunkt


EA Sports UFC
hätte ein würdiger Undisputed-Nachfolger werden können, scheitert schlussendlich an vielen Kleinigkeiten. Es gibt nur drei Modi (Schnellkampf, Karriere und Online), was kein Vergleich ist zur ehemaligen THQ-MMA-Reihe. Der Online-Modus läuft stabil und wir können auf- sowie absteigen. Leider werden die meisten Kämpfe durch die viel zu dominaten Submissions entschieden. Zudem gibt es bemerkenswert häufig Lucky Punches. Für Casual-Gamer ist EA Sports UFC ohnehin ein rotes Tuch. Der Einstieg kann bestenfalls als schwerfällig bezeichnet werden. EA Canada hat also nur einen halben Fuß in die Tür bekommen. Optik, Präsentation und Gameplay stimmem positiv. Wenn man nun noch an der Einsteigerfreundlichkeit, der Modivielfalt und der Entschlackung der Steuerung arbeitet, könnte UFC-Fans ein echter Hit ins Haus stehen.






EA Sports UFC ist in vielen Teilbereichen eine richtig gute Simulation geworden. Leider stören mich Punkte wie die dominanten Submissions oder die unheimlich Steile Lernkurve. Ich habe mich viel mit Challenges beschäftigt und musste mir sogar Youtube-Videos sowie Guides durchlesen um wirklich durchzublicken. Schwer zu erlernen, aber umso besser man wird, umso mehr Spaß bringt das tiefgründige Gameplay. EA Sports UFC ist das Schachspiel unter den Fighting-Games. UFC-Fans kriegen (fast) alles was sie möchten, Gamer die auf kurzweilige und einsteigerfreundliche Prügler stehen, sind hier an der falschen Adresse!
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Pro:
Next-Gen Grafikpower
gelungene Präsentation
motivierender Karrieremodus
toller Soundteppich
tiefgründiges Gameplay
97 MMA Kämpfer

Contra:
teils wenig Wucht bei Angriffen
geringe Modivielfalt
Unzugänglich
Überfrachtete Steuerung
Repetetive Trainingssessions


Offizielle Website:
 ufc.de



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