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PLANTS VS ZOMBIES: GARDEN WARFARE
 Test von Sven Reisbach (28.03.2014) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Shooter Publisher:Electronic Arts
Termin:27. Februar 2014 Entwickler:PopCap

Mit Plants vs Zombies konnte PopCap auf Mobilgeräten einen riesigen Erfolg feiern. Das kleine Strategiespiel, in dem ein Garten mit Pflanzen vor einfallenden Zombie-Horden verteidigt wurde, hielt auch auf andere Plattformen Einzug. Mit Plants vs Zombies: Garden Warfare wechselt PopCap nun in das Shooter-Genre – und doch ist vieles wie im Vorbild. Wir haben uns den Ableger einmal angesehen.


Pflanzen haben das Kommando

Wenn ihr hier noch lest, dann habt ihr uns die kleine Witzelei in der Einleitung (Ableger, Pflanzen – ihr versteht) entweder verziehen oder sogar lustig gefunden – oder nicht verstanden. Wie auch immer, ihr lest noch; eine gute Entscheidung, denn mit Garden Warfare erweitert PopCap ihre Plants vs Zombies-Reihe um neue interessante Aspekte. Statt in Draufsicht Pflanzen zu platzieren, geht es in Thirdperson-Ansicht wahlweise als Pflanze oder Zombie direkt in die Schlacht. Nicht nur der Titel erinnert dabei frappierend an Shooter wie Call of Duty: Modern Warfare, auch beim grundsätzlichen Aufbau wurde sich stark an diesen Spielen orientiert, ohne jedoch den typischen Stil der eigenen Marke zu verlieren.

Der erste Modus, den ihr euch ansehen solltet, heißt Gartenkommando. Hier verteidigt ihr als Pflanze einen Heimatgarten gegen anrückende Wellen an Zombies – eben ganz wie im Vorbild. Vor dem Match wählt ihr noch eine von vier Klassen für eure Pflanze. Zur Wahl stehen in Garden Warfare die Erbsenkanone, der Schnapper, die Sonnenblume und die Kaktee. Jede der Pflanzen verfügt über spezielle Möglichkeiten, während die Erbsenkanone etwa einem normalen Soldaten entspricht, stellt die Sonnenblume die Heilerklasse dar. Sofern ihr welche habt (dazu später mehr) könnt ihr in Blumentöpfen noch Pflanzen platzieren, die als eine Art stationäre Geschütze dienen. Je nach Art feuern oder schlagen diese auf die Zombies in ihrer Umgebung ein oder droppen euch Heilpunkte, um Gesundheit zu regenerieren. Alle paar Runden bekommt ihr es mit einer Boss-Welle zu tun, wie diese ausfällt entscheidet der Zufall. Es können starke Gegner wie der Disco-Zombie oder auch Gruppen von gemischten Gegnern sein. Da dies über eine Art Zufalls-Automaten entschieden wird, habt ihr sogar eine Gewinnchance auf allerlei Ingame-Geld.

Das werdet ihr auch brauchen, denn in Garden Warfare gibt es einiges freizuschalten. Dazu kauft ihr – ähnlich wie in FIFA – Packs ein, deren Inhalt ihr natürlich nicht vorab kennt. Darin enthalten können neue Varianten eurer Charaktere sein (etwa der Hot-Rod-Schnapper als Ergänzung zum herkömmlichen Schnapper) oder auch Accessoires zur Individualisierung eurer Charaktere. Auch sind allerlei Verbrauchsgegenstände in den Kartenpaketen enthalten, wie eben die weiter oben schon kurz angeführten Pflanzen, die ihr in den Blumentöpfen postiert.


Noch mehr Spieler, noch mehr Action

Wie auch alle weiteren Modi lässt sich Gartenkommando besonders gut mit mehreren Mitspielern spielen – am besten natürlich aus eurer Freundesliste, zwecks Team-Absprache. Auf höheren Schwierigkeitsgraden ist das unabdinglich, da die Zombies euch hier gewaltig schnell zusetzen. Doch Garden Warfare fährt für Mehrspieler-Fans noch einiges mehr auf, die meisten Modi sind jedoch Abwandlungen der beiden Haupt-Spielvarianten Teamsieg und Gärten und Friedhöfe. Während Teamsieg ein simples Team-Deathmatch darstellt, bei dem das Team, das zuerst eine bestimmte Anzahl an Kills erreicht hat oder zum Ablauf der Zeit die meisten Kills vorweisen kann, gewinnt, ist Gärten und Friedhöfe eine Art Domination. Die Pflanzen schützen einen Punkt auf der Karte, während die Zombies, deren Charakter-Arsenal ähnlich dem der Pflanzen strukturiert ist, diesen einnehmen müssen. Die Maps hier sind weitläufig, das Areal erweitert sich mit jedem Sieg der Zombies, die Pflanzen werden weiter zurückgedrängt... bis zu einem Punkt, an dem es zum großen Showdown kommt. Das kann eine riesige Villa sein oder ein Gartencenter. Doch verhindern die Pflanzen eine der Eroberungen, ist das Spiel für die Zombies verloren.

Was derart runtergebrochen auf Gameplay-Mechanismen sich eher dröge anhört, sorgt in der Praxis für lange Motivation. Neben eurem eigenen Multiplayer-Rang steigt auch jeder einzelne Charakter im Rang weiter auf, indem ihr Aufgaben erfüllt. Praktisch: Ihr habt in Garden Warfare Joker, mit denen ihr Herausforderungen, auf die ihr keine Lust habt, einfach als erledigt abhaken könnt. Höherer Rang bedeutet Extra-Fähigkeiten, die ihr im Kampf einsetzen könnt. Etwa ein Jetpack, mit dem ihr auf Hausdächer springen und eure Gegner von dort unter Beschuss nehmen könnt oder ein Turbo-Modus, der euch im irrwitzigen Tempo über die Karte flitzen lässt. Allerdings können diese Fähigkeiten nicht beliebig eingesetzt werden, sie müssen zunächst aufgeladen werden, was einige Zeit dauert. Wer also meint, eine ganze Ladung an Raketen auf die Pflanzen abfeuern zu können, wird umdenken oder sich mit seinen Mitspielern gut absprechen müssen.


Distinktiver Look statt Realismus

Technisch kann man Garden Warfare nicht gerade bescheinigen, auf dem höchsten Stand der Möglichkeiten zu stehen. Das ist aber auch zu einem guten Anteil dem distinktiven Stil des Franchise geschuldet. Pflanzen, die als Kämpfer gegen Zombies agieren, das verlangt nach dem typischen Cartoon-Look und tatsächlich kommt eben dieser hier zum Einsatz. Dadurch wirkt das Spiel stilsicher. Besonders die Animationen stechen hervor: Wenn die Sonnenblume durch die Gegend rennt und die Blätter dabei auf- und abhüpfen, dann sieht das einfach schick aus. Wenn dann noch Waffeneffekte zum Einsatz kommen und sich die Spieler beharken, geht die Engine trotzdem wenig bis gar nicht in die Knie. Auch klanglich überzeugt Garden Warfare eher mit Witz als technischer Brillianz: Die Soundeffekte sind sowohl auf Seiten der Zombies als auch bei den Pflanzen mehr auf Witz ausgelegt, passen aber gut in das Spiel. Die Musik, die zwar meist treibend ist, nervt im Menü - etwa beim Ausrüsten eures Charakters - dann aber doch schnell.

Der wichtigste Aspekt ist jedoch die Steuerung. Und da hat PopCap ganze Arbeit geleistet. Garden Warfare lässt sich super steuern, jede Bewegung wird direkt und präzise umgesetzt. Nie hatten wir das Gefühl, den Charakter nicht vollständig unter Kontrolle gehabt zu haben. Dieses Extra-Lob ist uns das Vergnügen allemal wert.

Nettes Feature der Fassung auf Xbox One: Über die SmartGlass-App (kostenlos für Android und iOS zu haben) habt ihr Zugriff auf einen speziellen Boss-Modus, in dem ihr einen besseren Überblick über die Map erhaltet. Dadurch schlüpft ihr quasi in die Rolle eines Commanders. Leider hat in unserem Test die App nur sporadisch funktioniert, weswegen wir hier auf ein Urteil verzichten.


DLCs kommen kostenlos

Publisher Electronic Arts versprach, dass alle Download-Inhalte für Garden Warfare kostenlos kommen werden. Der erste DLC namens "Garden Variety"-Pack ist bereits online und enthält diverse Accessoires zur Charakter-Anpassung, einen neuen Spielmodus und eine neue Map. Für die Zukunft ist auch geplant, das Balancing etwas mehr zu verbessern. Es bleibt interessant abzuwarten, was PopCap noch weiter auffahren wird, um das Interesse an dem Titel hochzuhalten.





Wenn man nicht alleine losziehen braucht, kann man Stunden an Spielspaß und Motivation aus Garden Warfare herauskitzeln, trotz des eher kleinen Umfangs von nur fünf Maps. Durch die Dynamik, gerade im Modus Gärten und Friedhöfe, ist hier für Abwechslung genug gesorgt. Allerdings ist das Balancing ein echtes Problem - manche Klassen wirken auf mich etwas zu stark im Vergleich zu anderen, gerade die Zombies fühlten sich meist bevorteilt an. Dennoch ist Garden Warfare immer mal wert, für ein paar Runden eingelegt zu werden - auch dank kostenlosem DLC-Support, der hoffentlich noch für einige Ergänzungen sorgen wird.
85%
So testen wir >>

Plants vs Zombies ist erfrischend fröhlich, bunt und spaßig. Die Modi machen Laune, die Karten sind fantasievoll designt und auch die Langzeitmotiviation stimmt. Ein Shooter für Jung und Alt! Obendrauf versorgt EA den Multiplayer-Shooter tatsächlich mit kostenlosen Updates, wie neuen Karten, Fähigkeiten oder neuen Möglichkeiten seine Charaktere zu individualisieren. Plants vs Zombies: Garden Warfare ist ein preiswerter Shooter, dem ihr auf jeden Fall eine Chance geben solltet.
80%

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77%


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Pro:
stimmiger Grafikstil
putzige Animationen
Charaktere spielen sich sehr unterschiedlich

Contra:
als Einzelspieler wenig Spielspaß
Balancing wirkt nicht ganz ausgereift


Offizielle Website:
 PvZGardenWarfare



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