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XBOX ONE
 Hardware-Test von Jan (26.11.2013) Artikel-Feed (RSS) abonnieren

Noch nie haben Videospieler so lange auf eine neue Konsolengeneration warten müssen wie auf diese. Dass sich die lange Wartezeit gelohnt hat, will Microsoft nun mit ihrer neuen Konsole der Xbox One unter Beweis stellen. Von Vornherein gab es viel Schelte - Stichwort: Online-Zwang! Nachdem Microsoft schlussendlich eine Kehrtwende machte, um nicht gegen die Konkurrenz in Form von Sonys PlayStation 4 unterzugehen, geht die Konsole nun getreu dem Motto "Konkurrenz belebt das Geschäft" ganz ohne Zwänge an den Start. Kinect 2.0, "Entertainment all in one" und eine starke Cloud-Unterstützung sollen die Xbox One von den Mitstreitern abheben. Was die Konsole der nächsten Generation wirklich kann, lest ihr im Test.


Hardwarepower in Zahlen
Prozessor: Achtkern-Prozessor, Taktrate 1,75 Gigahertz
Arbeitsspeicher: 8 Gigabyte
Festplatte: 500 Gigabyte HDD
Schnittstellen: USB 3.0, HDMI
Bewegungssteuerung: Kinect mit 1080p-Kamera
Laufwerk: Blu-ray

Die Xbox One kommt mit gehörig Hardware-Power auf den Markt, diese ist auch dringend notwendig. Microsoft peilt eine Lebensdauer von 10 Jahren bis zum nächsten Generationswechsel an, also nochmal zwei Jahre länger als bei der Vorgängerkonsole. Besonders wichtig in diesem Zusammenhang ist der deutlich höhere Arbeitsspeicher, die Xbox 360 bot lediglich 512 MB an. Da die Xbox One darauf ausgelegt ist, mehrere Programme gleichzeitig nutzen zu können und zwischen diesen nahtlos hin und her zu springen, sind die 8 GB RAM auch nötig.

Vor gut acht Jahren tobte zwischen Sony und Microsoft noch ein Krieg um das Nachfolgeformat der DVD. Schlussendlich hatte Sony mit der Blu-ray die Nase vorne und so ist nun auch in der Xbox One ein entsprechendes Blu-ray-Laufwerk verbaut. Auch die Spiele werden nun auf Blu-ray gebannt. Leider spielt die One keine 3D-Blu-rays ab - Filmfans, die auf Dreidimensionalität setzen müssen also weiterhin auf einen entsprechenden seperaten Player zurückgreifen. Desweiteren hat sich Microsoft dazu entschieden die klapprigen Ausfahrlaufwerke durch ein weniger anfälligeres Einziehlaufwerk zu ersetzen. Im Internet hört man aber schon wieder vereinzelt, dass defekte Laufwerke ausgeliefert wurden, die ein lautes Rauschen verursachen. Unsere Testkonsolen liefen fehlerfrei und ohne Beanstandung. Während die Xbox 360 mit laufender Betriebsdauer die Lautstärke eines Düsentriebwerkes erreichen konnte, ist der Nachfolger nun leise wie eine Katze. Dank eines mächtigen Lüfters, der fast die Hälfte des Konsoleninnenlebens einnimmt und zwei weiteren Lüftern im Netzteil und Kinect 2.0 kann man maximal ein schwindend leises Surren hören, wenn man eine Blu-ray einlegt. Vorbildlich - es muss sich jedoch noch zeigen, ob dies auch auf Dauer so bleibt. Zusätzlich zu der Power unter der Haube, fährt Microsoft eine mächtige Cloud-basierte Unterstützung auf. So soll die Langlebigkeit der Konsole sichergestellt werden, eine entsprechend gute Breitband-Internetverbindung vorausgesetzt. So sollen etwa Teile der Grafikberechnung auf die Cloud ausgelagert werden. Vom Start weg nutzt aber noch kein Release-Titel dieses Feature.

Die Konsole bietet desweiteren alle modernen Ein- und Ausgänge unserer Zeit. HDMI, USB 3.0, Koaxial als auch ein weiterer HDMI-Port, um einen Digitalreceiver zu verbinden. Inzwischen gehört natürlich auch eingebautes WLAN zum guten Ton, dies ist bei der Xbox One nicht anders. Im Vorfeld wurde bereits mächtig die Werbetrommel auf Grund der "Multitainment"-Funktionen der Xbox One gerührt und so lässt sich nahezu in der Tat jedes Gerät anschließen. Nur das PlayStation 4-Signal lässt sich Dank eines Kopierschutzes von Sony (noch) nicht von der One auffangen.


Design und Inbetriebnahme

Optisch erinnert uns die Xbox One an einen VHS-Rekorder aus den 80er Jahren, zudem ist Microsofts neuster Streich nochmal deutlich größer als dessen Vorgänger. Die Konsole wird mit einem Controller sowie Kinect 2.0 ausgeliefert. Innerhalb von fünf Minuten lässt sich die Konsole auch ohne Übung aufstellen und anschließen. Danach ist jedoch erstmal Warten angesagt, bevor Nextgen-Feeling aufkommen kann. Die One benötigt erst mal ein etwa 600 MB großes Update, danach können wir unseren alten Gamertag aktivieren und Kinect einrichten. Das dauert dann nochmal etwa fünf Minuten. Dann kann es endlich los gehen, Spiel eingelegt und... wir müssen wieder warten! Jedes Spiel verlangt nach einer Installation, zum Spielen muss die Disk jedoch zwingend eingelegt sein. Gut wiederum, dass wir nach etwa 20 Prozent der laufenden Installation bereits ins Spiel einsteigen können. So wird beispielsweise bei Battlefield 4 zuerst der Singleplayer auf die Festplatte gebannt und ist schnell spielbereit. Bis wir aber in den Multiplayer einsteigen können, muss die Installation vollständig abgeschlossen sein.

Der Xbox One-Controller erinnert optisch stark an das Eingabegerät des Vorgängers. Microsoft hat sich jedoch ein paar Detailverbesserungen einfallen lassen. So sind die hinteren Schultertasten nun drucksensitiv und verfügen über eigene Rumble-Motoren, die sich etwa bei Rennspielen wie Forza Motorsport 5 positiv bemerkbar machen. Die Start-Taste wird durch die Menütaste ersetzt, was nicht wirklich als Neuerung betrachtet werden kann. Sowohl das Digipad als auch die Analogsticks präsentieren sich noch präziser in der Eingabe. Das schwammige Steuerkreuz der Xbox 360 gehört nun endlich der Vergangenheit an. Was uns weniger gefallen hat sind die oberen Schultertasten RB und LB, diese verfügen über einen zu harten Druckpunkt. Alles in allem liefert Microsoft aber dennoch den besten Gaming-Controller ab, der derzeit auf dem Markt erhältlich ist.


Oberfläche und Navigation

Die Benutzeroberfläche der Xbox One erinnert stark an das Betriebssystem Windows 8. Auf der Startseite finden sich die Kacheln der Apps und Spiele wieder, welche wir zuletzt genutzt haben. Aktivieren wir den rechten Bumper oder wischen mit unserer Hand nach rechts, ganz im Minoriy Report-Gedächtnis-Style, kommen wir in den Store für Spiele, Filme und Musik. Links wiederum finden wir eine Pinnwand, die wir frei gestalten dürfen. So heften wir dort unsere Lieblings-Apps an. Diese anzuordnen ist jedoch unnötig kompliziert, hier sollte nochmal per Update nachgebessert werden. Microsoft liefert mit seiner Film-App ein sehr aktuelles Filmestreaming-Angebot ab, das jedoch deutlich zu teuer aufällt. Wollen wir einen aktuellen Film ansehen, müssen wir bis zu 5,99 Euro berappen, wenn wir zusätzlich die HD-Option wählen. Xbox Music wiederum ermöglicht Zugriff auf ein riesiges Musik-Repertoire. Der erste Monat des Musikstreaming-Dienstes (der auch plattformübergreifend funktioniert) ist gratis, danach zahlt man 9,90 Euro monatlich oder 99 Euro jährlich für ein Abonnement.

Ein großer Pluspunkt ist das schnelle hin und her springen zwischen verschiedenen Anwendungen. Am besten geht dies mit der Sprachsteuerung via Kinect 2.0. Das Kommando: "Xbox Gehe zu YouTube" verbindet uns in Sekundenschnelle mit der entsprechenden App, wollen wir mehrere Funktionen zeitgleich nutzen sagen wir: "Xbox Docke an: Fernsehen" und schon haben wir einen zweigeteilten Bildschirm. Das ganze funktioniert optional natürlich auch mit dem Controller, wesentlich intuitiver fühlt sich jedoch die Sprachsteuerung an. Auch in Zeiten von Siri fühlt sich das Ganze noch frisch futuristisch an und ist ein guter Vorführeffekt für technikaffine Freunde. Von der Gestensteuerung sind wir indes nicht überzeugt. Durch Heben unserer Hand erscheint eine virtuelle Hand auf dem Bildschirm, die sich zwar gut und akkurat steuern lässt, wollen wir jedoch eine Kachel auswählen, müssen wir unsere Hand jedoch gefühlt eine Ewigkeit nach vorne bewegen. Sollte man dabei leicht abweichen, öffnet sich die falsche App. Hier haben wir uns deutlich mehr versprochen. Wollen wir ein minimiertes Bild vergrößen, reißen wir beide Arme auseinander; das wiederum fühlt sich dann wieder wirklich gut an. Dennoch erweckt die Gestensteuerung den Eindruck, nicht völlig ausgereift zu sein. Während die Sprachsteuerung gut funktioniert und oft eine echte Erleichterung ist, wenn wir beispielsweise die Lautstärke per Sprachkommando regulieren statt die Fernbedienung hervor zu kramen, kann es ab und an mal vorkommen, dass euch das Kinect-Mikrofon nicht richtig versteht. Kinect 2.0 ist jedoch lernfähig und passt sich euren Sprachgewohnheiten, wie Slang und Modulation, an. Mit der Zeit konnten wir also auch ein "Xbox Ausschalten" nuscheln, was auch prompt funktionierte.


Kinect 2.0

Die NSA-Affäre ist noch nicht ganz verdaut, da sollen wir uns freiwillig eine 1080p-Kamera ins heimische Wohnzimmer stellen, samt Wärmebild- und Nachtsichtkamera. Das Ganze dann noch produziert von einem amerikanischen Unternehmen. Ein Schelm, der sich Böses dabei denkt. Konzernriese Microsoft verspricht jedoch unsere Privatsphäre eben jene sein zu lassen und auch nicht das immer eingeschaltete Mikrofon für Datenspeicherung nutzen zu wollen. Sehr großzügig, dennoch kamen wir nicht umher bei Nichtnutzung ein Tuch über den Obelisk zu legen, der uns mit seinen drei schwummerig roten Leuchten anstarrte. Kinect 2.0 kann jedoch mehr als nur Paranoia erzeugen. Die Bewegungserkennung wurde im Vergleich zum Vorgänger stark verbessert, unsere Bewegungen, zum Beispiel bei Xbox Fitness, werden nun noch akkurater und schneller auf dem Bildschirm umgesetzt und es wird nun sogar erkannt, wenn wir unsere Finger bewegen. Während reine Kinect-Spiele uns jedoch nicht überzeugen konnten, ist Kinect gerade dann eine Bereicherung, wenn es ergänzend zum Controller eingesetzt wird. Etwa, wenn wir durch Gesten oder Sprachsteuerung unseren Soldaten im Spiel Ryse: Son of Rome befehlen, einen Pfeilhagel auf Gegner abzufeuern. Auch die Navigation durch die anfangs unübersichtlich wirkenden Menüs wird mit Kinect 2.0 ein Kinderspiel. Ein echter Mehrwert ist es, dass wir Download-Codes nun nicht mehr eingeben müsssen. Die meisten Releasetitel verfügen über QR-Codes, die man kurz vor die Kamera hält (meist reicht eine Sekunde aus) und schon lädt die Xbox One den entsprechenden Inhalt herunter. Erwähnenswert ist auch, dass Microsoft darauf verzichtet, Kinect zum Pflichtprogramm zu machen. Wer ein mulmiges Gefühl bei dem Hightech-Zusatz hat, schließt es ganz einfach erst gar nicht an.


Die Spiele

Ähnlich wie bei Sonys PlayStation 4 wird die Xbox One vom Start am 22. November an mit tollen Titeln von Drittherstellern versorgt. So stehen mit Assassin's Creed 4: Black Flag und Call of Duty: Ghosts echte Megaseller zum Start in den Regalen. Wahlweise kann man diese aber auch direkt im Xbox Store herunter laden, falls es Engpässe bei den Retailfassungen geben sollte. Starke Exklusivtitel vermisst man jedoch auf beiden Konsolen zu Beginn. Ryse: Son of Rom zeigt eindrucksvoll, was grafisch möglich ist, präsentiert sich spielerisch jedoch mau (mehr dazu demnächst bei uns im Test). Dennoch fühlt man sich auf Grund der grafischen Brillianz in der neuen Generation angekommen. Microsoft-Jünger müssen sich also noch eine Weile gedulden bis Kracher wie Halo 5 oder Titanfall erscheinen.

Mit 499,00 Euro ist die Xbox One nicht gerade als Schnäppchen zu betrachten. Wir raten Interessenten noch etwas zur Geduld, bis preislich attraktivere Bundles in den Handel kommen und starke Exklusivtitel erscheinen. Microsoft sollte sich in der Zwischenzeit bemühen, Kunden, die ein fehlerhaftes Gerät erhalten haben, möglichst unkomplizierten Support anzubieten. Dennoch sind wir froh nun endlich in der nächsten Gaming-Generation angekommen zu sein, und die Features als auch die Power der Xbox One machen eine riesen Lust auf die nächsten Jahre mit der neuen Konsole.

Ausgezeichnet mit den folgenden GameRadio-Awards:






Mit der Xbox One ist Microsoft das verspochene All-In-One-System gelungen, dass uns versprochen wurde. Die Sprach- und Gestensteuerung weiß nicht nur SciFi-Fans zu begeistern, ist aber bei weitem nicht fehlerfrei. Tatsächlich ist die Sprachsteuerung oftmals in Spielen, als auch bei der Bedienung eine echte Hilfe und wirkt nicht aufgesetzt. Das Spielelineup zum Start könnte jedoch besser sein - das hat man zwar bei jedem Konsolenlaunch zu beklagen, doch muss man nun sogar starke Exklusivtitel zum Start missen. Dennoch: Die Xbox One leutet eindrucksvoll die neue Hardware-Generation ein und macht Lust auf die nächsten Jahre.
 
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stolzer Preis
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Cloud-Unterstützung


Offizielle Website:
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