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CRASH: HERRSCHER DER MUTANTEN
 Test von Malte Wege (20.11.2008) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Jump 'n' Run Publisher:Activision Blizzard
Termin:31. Oktober 2008 Entwickler:Radical Entertainment

Mittlerweile hat auch Crash Bandicoot einige Jahre auf dem behaarten Buckel. 1996 hüpfte die Beutelratte noch Sony-exklusiv auf dem damaligen Flaggschiff durch die Gegend. Im Jahre 2002 kehrte man dem Exklusiv-Dasein den Rücken, fortan hüpfte Crash auf allen gängigen Konsolen. Im Jahre 2007 feierte er nun sein Revival, überzeugen wollten die Entwickler mit coolem Tribal-Look und dem neuen Feature, Monster zu „versklaven“. Mit „Crash: Herrscher der Mutanten“ geht man noch einen Schritt weiter und gibt der Monsterbeherrscherrei eine noch größere Bedeutung. Ausserdem verabschiedet man sich von der bis dato serientypischen Linearität. Ob die olle Beutelratte so dem dicken Klempner aus dem Hause Nintendo Konkurrenz im Jump´n´Run-Genre machen kann, werden wir im folgenden Test etwas genauer beleuchten. Bühne frei für die Monster Hatz!


Crash Boom Bäng

Crash ist wieder da, ist dies jedoch ein Grund zur Freude? Darauf kann ich gleich zu Beginn mit einem ganz klaren JEIN antworten. Ja, jetzt seid ihr zwar genau so schlau wie vorher, aber zu den Gründen warum ich jetzt so eine „klare“ Aussage treffen konnte, kommen wir dann in den folgenden Zeilen. Jump and Runs haben den Sprung in die dritte Dimension ja leider nicht ganz so gut verkraftet, wie viele andere Genres. Natürlich gab und gibt es immer noch grandiose 3D-Hüpf-und-Renn-Spiele. Aber die Vielfalt vergangener Tage, kann man leider nicht mehr erwarten. Umso schöner, wenn mal wieder ein solches Spiel auf dem Test-Tisch landet. Und dann ist es auch noch ein Jump'n'Run- Held, der quasi in 3D geboren wurde. Das kann ja nur gut werden.

Sogleich überzeugt Crash auch mit „Tugenden“, die man von einigen anderen Ikonen des Genres kennt. Der banalen Story. Ja, nicht nur der hüpfende Klempner kann mit minimalistischer Story glänzen, auch unsere Beutelratte steht ihm hier in nichts nach. Und so kommt es, dass Dr. Neo Cortex (mal wieder) die Weltherrschaft an sich reißen will (im Übrigen ist dies eine bevorzugte Freizeitbeschäftigung der GameRadio-Redaktion). Um diese Pläne umzusetzen, nutzt der kauzige Kerl das sogenannte „NV“. Dieses „NV“ hat auf seinen Träger eine zuerst berauschende Wirkung und am Ende wird aus dem NV-Zombie (WoW-Zombie?) ein regelrechtes Monster, welches nur allzu gerne auf die Weisungen von Dr. Cortex hört. Da Crash (oh Wunder) scheinbar immun gegen das „NV“ ist, liegt es nun an euch, Dr. Cortex Einhalt zu gebieten.


„Er hüpft schon wieder weg, ich brauch ´ne Leiter“

Bis dato war Crash durch seinen relativ gradlinigen Levelaufbau bekannt. Dies soll dabei ausnahmsweise mal gar nicht negativ gemeint sein. Im Falle von "Crash Bandicoot" war es eine echte Tugend und zeichnete die Hüpfabenteuer immer aus. Um den freiheitsliebenden Jump'n'Run Fans einen Gefallen zu tun, wollte man diese Linearität im aktuellen Abenteuer durch die viel gerühmte totale Freiheit ersetzen. Wenn man diese Aufgabe mit Bravour gelöst hätte, wäre dies ja noch gestattet (ich mochte die Liniearität!!!), aber leider fällt man bei „Crash: Herrscher der Mutanten“ vollkommen auf die Nase. So kann man das Resultat als „gewollt, aber nicht gekonnt“ bezeichnen. Wenn man der Beutelratte schon eine freie Welt spendiert, in der ihr in jegliche Himmelsrichtung marschieren könnt, dann wäre es eben auch nicht schlecht gewesen, wenn man unseren stets gut gelaunten Crash einen Kameramann spendiert hätte. Leider ist dem nicht so, und so beobachtet man das Geschehen stets aus einem einzigen Blickwinkel.

Heisst im Klartext: Solange ihr geradeaus lauft, ist alles in Ordnung. Sobald man aber mit dieser Regel bricht, kann es schon mal nervig werden. Zu allem Überfluss beinhaltet „Crash: Herrscher der Mutanten“ auch noch enorm viel Backtracking. Dies hat zur Folge, dass ihr euch oft direkt auf die Kamera zu bewegt und so mit ungünstigen Perspektiven zu kämpfen haben werdet. Für einen möglichen Nachfolger von „Crash: Herrscher der Mutanten“ sollte der armen Beutelratte also eine bessere Kamera zur Seite gestellt werden. Oder man folgt dem Spruch „Schuster bleib bei deinen Leisten“ und setzt wieder auf die alte und liebgewonnene „Crashlinearität“

Wo man Crash durch seine „ausgefeilte“ Story noch echte Mario-Tugenden zusprechen kann, gilt dies für seine sonstigen Hüpfeinlagen leider nicht. Die erwähnten Kamera-Probleme tragen dazu ihren Teil bei, aber auch die sonstige Steuerung kann mit Genre-Größen nicht im Ansatz mithalten. Ob es der „Doppelsprung“, die „Wandsprünge“ oder auch das ganz normale Gekloppe mit Gegnern ist. Man hat stetig das Gefühl, dies schon mal mit besserer Steuerung bestritten zu haben. So hat man leider nie den Eindruck, dass man die Kontrolle über den ollen Crash hat. Die nicht immer günstige Kollisionsabfrage, tut da ihr Übriges.


Monster in my Pocket!

„Crash: Herrscher der Mutanten“ bietet als Hauptfeature das aus dem Vorgänger bekannte „Reiten“ auf Monstern. An vielen Stellen eures Abenteuers gilt es, besonders große Widersacher zu besiegen. Kaum habt ihr dies getan, ist es euch möglich, auf den Rücken des Mutanten zu springen, um diesen fortan als Reittier zu missbrauchen. Mit so einem großen „Freund“ geht es dann auch schon viel leichter durch die fantasievollen Levels. Jeder dieser Mutanten bringt auch noch seine ganz eigenen besonderen Fähigkeiten mit. Sei es nun, dass ihr mit Wasser gefrieren lassen könnt oder euch Telekinese zunutze macht. Es versteht sich von selbst, dass einige dieser Fähigkeiten, zum Lösen von Rätseln genutzt werden müssen. Zu guter letzt kann man sich ein erobertes Monster quasi in der Westentasche aufbewahren und dieses später zu Hilfe rufen. Das Monster-Feature ist eine wirklich nette Sache, gerade weil die vielfältigen Möglichkeiten der Mutanten zu überzeugen wissen.


Ein Kartoffelpüree, öhm potpourri!

Bei aller Kritik die „Crash: Herrscher der Mutanten“ bisher einstecken musste, fragt ihr euch sicher, ob es auch etwas Gutes an diesem Spiel gibt. Oder vielleicht sogar etwas Überragendes? Ja, gibt es! Sogar wirklich genial. Denn wenn man Crash etwas wirklich nicht absprechen kann, dann ist es der Humor im Spiel. Das fängt bei den lustigen Unterhaltungen unserer Opfer (manche mögen diese Kreaturen auch Gegner nennen) an, die ständig durch die Level wuseln und hört bei den überragenden Zwischensequenzen auf. Wenn ihr also durch die Welt von Crash stapft, heisst es Ohren spitzen! Es ist wirklich toll, wieviele Unterhaltungen die Entwickler in das Spiel integriert haben.

Besonders genial sind dabei die wirklich faszinierenden Zwischensequenzen, die ein buntes potpourri der verschiedensten Animationstechniken ergeben. Ob die Sequenzen nun aussehen wie Zeichentrickserien aus den 70ern oder unsere Helden auf einmal Handpuppen sind. Oder wie wäre es mit modernen Zeichnungen á la Avatar oder Spongebob? Hier ist Abwechslung absoluter Trumpf, ihr werdet einfach bestens unterhalten und das auf verschiedenste Art und Weise. Grandiose Idee, die „Crash: Herrscher der Mutanten“ angenehm von der Menge abhebt.


Witzigkeit kennt keine Grenzen, Witzigkeit kennt kein Pardon..

Crash kann also mit viel Witz punkten, leider bleibt einem bei der grafischen Mittelmäßigkeit schon mal das ein oder andere Lachen im Halse stecken. Bitte nicht falsch verstehen, Crash ist beileibe keine technische Katastrophe. Jedoch ist dem Spiel deutlich anzusehen, dass die Leadplattform die Wii und eben nicht eine der technisch stärkeren Konsolen war. Die Optik punktet zwar mit satten Farben, der Detailgrad lässt jedoch zu wünschen übrig. Da man jedoch nicht unken soll, kann man natürlich auch erwähnen, dass der Grafik-Stil, so wie er präsentiert wird, einfach hervorragend passt. Von daher wollen wir mal nicht so sein und die Grafik tolerieren. Tolerieren kann man im Übrigen auch das, was es auf die Ohren gibt. Die deutsche Synchro kann mit viel Witz überzeugen und auch musikalisch fällt Crash in keinster Weise negativ auf.





Schade, schade - mit etwas mehr Sorgfallt hätte es sicherlich für ein besseres Urteil gereicht. So bietet "Crash: Herrscher der Mutanten" bestenfalls mittelmäßiges Spielvergnügen, dass durch die starre Kamera schnell für Frust sorgt. Crash kann einfach in keiner Position wirklich punkten. Gute Ansätze sind zuhauf vorhanden, leider bleibt es (zumindest in der 360-Version) bei diesen Ansätzen. Einziger Lichtblick: Der Humor und die wirklich einfallsreichen Zwischensequenzen. Diese waren schlussendlich der einzige Ansporn, das Game immer weiter zu spielen.
68%
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#1 | VegetaEx [21.11. | 21:11] 
Crash: Herrscher der Mutanten
Guter Test ließt sich super und man wird sehr gut informiert^^

Crash ist eh nichst für mich *g*

Achja bei der Weltherrschaft hab ich mitzureden :P

#2 | Unregistriert [11.01. | 18:44] 
HE!!
Crash mind over Mutant ist SUPER!
BLÖDER TEST!

#3 | Gast [20.02. | 17:36] 
ungenügend
Liebe Leuz,
wenn man ein alter hase ist wie ich und seit den 80zigern dieses genre spielt, muss man ein vernichtendes urteil abgeben ! der autor dieses "tests" hat offenbar das game nicht wirklich gespielt sondern auf das blabla der chin. oder wer auch immer, entwickler gehört. ich persönl. habe mich noch NIE in meinem ganzen leben über eine solch' besch... steuerung geärgert.
nicht nur die kameraführung ( wie erwähnt) ist schlecht - nein das ganze brainstorming was dahinter steckt ist dermassen panne, dass mir die worte fehlen !!!!
wenn ich einen crash bandicoot spielen will - dann nur crash - ein ritt auf dem wildschwein od. eisbär wie damals mag ja echt lustig sein wie ich fand - aber diese K***e mit dem mutantengereite, u dann auch noch nicht weiterkommen - weil eine spez. mutantenfähigkeit fehlt - nö danke, schade ums geld...

geht mir euerer freundin schick essen u macht euch einen schönen abend - dieses geld ist weit besser investiert ;-)


 






mehr Wallpaper






















Pro:
enorm wiztig
tolle Zwischensequenzen
Coco im Koop-Modus

Contra:
Kamerafrust
technisch von vorgestern
Steuerung nicht optimal
häufiges Backtracking


Offizielle Website:
 Crashbandicoot.com

Weitere Links:
 Launchtrailer



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