Meine Vorteile Anmelden Registrieren
zur Startseite zu unseren Downloads zu unserem Forum
zur PC-Section Trenner zur XBox360-Section Trenner zur PS3-Section Trenner zur PS2-Section Trenner zur Wii-Section Trenner zur 3DS-Section Trenner zur DS-Section Trenner zur PSP-Section Trenner zur iPhone-Section

News
Previews
Reviews
Specials
Hardware
Die besten...
Retrogaming

Wallpapers
Babe-Galerien

GameRadio.de bei Facebook GameRadio.de bei Twitter GameRadio.de bei Youtube RSS-Feed von GameRadio.de


Eure Vorteile
Punkte-Übersicht
Zum Forum
Arcade-Games
Unsere Mitglieder

Redaktion
Newsletter
So testen wir
GR Webcomic
Jobs
Impressum

 


NEED FOR SPEED: RIVALS
 Test von Sven Reisbach (28.11.2013) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Rennspiel Publisher:Electronic Arts
Termin:21. November 2013 Entwickler:Ghost Games

Die Need for Speed-Reihe hat eine bewegte Vergangenheit hinter sich, seit dem Erfolg von Need for Speed: Underground 2 allerdings nur noch mit mäßiger Beachtung. Zu mächtig ist die Konkurrenz, gerade auf Microsoft-Systemen hat etwa die Forza-Reihe mittlerweile die Nase vorn. Also besinnt sich Electronic Arts auf eine alte Stärke des Franchise: Verfolgungsjagden. Ob das noch punkten kann?


Pure Rivalität

Wer illegale Straßenrennen fährt, hat neben den anderen Fahrern noch einen anderen Rivalen: Den Gesetzeshüter. Und genau dieser Konflikt steht im Fokus von Need for Speed: Rivals, diesmal von Ghost Games entwickelt. Doch auch die Rivalität zu anderen Fahrern wird gefördert; weniger zu den KI-Boliden, sondern vielmehr zu denen auf eurer Freundesliste. Das Konzept der Rivalität ist nicht neu, gerade im Need for Speed-Franchise konnten Titel wie Most Wanted oder auch Hot Pursuit bereits mit dieser Thematik mal mehr, mal weniger gut bei den Spielern punkten. Diesmal dürft ihr auf beiden Seiten des Gesetzes spielen und in euren Verstecken beziehungsweise in Kommandozentralen in die jeweils andere Rolle wechseln. Ihr bekommt also quasi zwei Spiele zum Preis von einem, mit einer Story versucht es Entwickler Ghost Games aber gar nicht erst. Besser so!


Breaking the Law

Auf der Seite der Racer sind Verstecke eure Anlaufstellen im fiktiven Redview County. Hier könnt ihr nicht nur euer Fahrzeug tunen, sondern auch personalisieren. Farbe, Decals, eigenes Nummernschild – euer Wagen ist auch Ausdruck eurer Persönlichkeit. Auch habt ihr in jedem der Verstecke Zugriff auf die anderen Fahrzeuge eures Fuhrparks, die ihr im Verlauf von Need for Speed: Rivals freischaltet. Um euch später der Cops oder anderer Rennfahrer erwehren zu können, könnt ihr sogar einige Waffensysteme aufrüsten und so später eine Schockwelle oder eine Mine einsetzen. Für all das benötigt ihr aber Speed Points, die Quasi-Währung des Spiels. Die verdient ihr euch natürlich auf der Straße. In eurem Versteck nehmt ihr eine von mehreren zur Auswahl stehenden Aufgabenlisten an und begebt euch dann auf die Strecke. Über die Karte könnt ihr euren Einstiegspunkt frei wählen, auch direkt zu einem bestimmten Event dürft ihr vom Versteck aus springen.

Die Events präsentieren vor allem das, was man von der Reihe kennt: Rennen, Zeitfahren, Verfolgungsjagden. Aber auch abseits gibt es ein wenig was zu entdecken, versteckte Sprünge etwa oder das Aufstellen von Bestzeiten auf bestimmten Streckenabschnitten. Das kennt man so aber auch schon von Burnout Paradise. Dessen Macher Criterion Games zeichnete sich auch schon für Need for Speed: Hot Pursuit (2010) und Need for Speed: Most Wanted (2012) verantwortlich und hat Ghost Games auch bei Rivals unterstützt. Diese Handschrift erkennt man deutlich wieder.

Ihr bekommt für allerlei Aktionen - wie das Fahren im Gegenverkehr oder Windschatten, Beinahe-Crashs und Attacken auf andere Racer und Cops - Speed Points gutgeschrieben, allerdings nur temporär. Erst, wenn ihr in eurem Versteck ankommt, sind diese sicher gebunkert. Schafft es ein Cop, eurem Wagen mehr als kritischen Schaden zuzufügen, verliert ihr alles, was ihr bei euch habt an Punkten. Das kann richtig bitter werden: Stellt euch vor, ihr kommt bei einem sehr schweren Hot Pursuit-Event als Erster über die Ziellinie und müsst anschließend noch vor den Cops fliehen. Durch das Rennen selbst dürfte euer Bolide schon einiges abbekommen haben und nun verlangt Rivals von euch, irgendwie den Cops zu entkommen. Ihr könnt Glück haben und diese durch Um-die-Ecke-biegen schnell loswerden, aber es kann auch in einer ewigen Verfolgungsjagd enden. Oder gleich mit einem Crash, der alles beendet. Das sorgt schnell für gehörigen Frust. Zum Glück gibt es am Rande der Straßen immer mal wieder Werkstätten, an denen ihr durch Durchfahren alle Schäden an eurem Fahrzeug beheben lassen könnt.

Es gibt jedoch auch einen gewissen Anreiz, nicht sofort wieder in das Versteck zurückzukehren. Mit euren Speed Points steigt auch eure Fahndungsstufe, die als Multiplikator erhaltene Punkte in die Höhe treiben kann. Doch je höher die Stufe, umso größer das Polizeiaufgebot, das euch nachsetzt. Wie es seinerzeit bei Burnout 3: Takedown so treffend hieß: Risiko – und Belohnung.


Die andere Seite der Medaille

Als Cop ist es eure Aufgabe, Raser zu stoppen – mit allen Mitteln. Erblickt ihr einen, genügt es, diesen entweder zu touchieren oder mit dem linken Bumper die Sirene anzuwerfen. Verhaftet wird, indem der gegnerische Wagen so lange gerammt wird, bis die Zustandsanzeige des Fahrzeugs geleert ist. Oft seid ihr dabei nicht alleine, sondern bekommt von der Zentrale Unterstützung zugewiesen. Auch andere Cop-Fahrzeuge auf der Strecke schließen sich euch gerne mal an und rammen ihrerseits ebenfalls den Raser. Selbst Helikopter können sich der Verfolgung anschließen. Die Höhe der Belohnung, die ihr später einsackt, orientiert sich an der Fahndungsstufe des Racers.

Die Events sind im Grunde die Äquivalente zu denen der Raser. Zeitrennen unter dem Vorwand, schnell bei einem Einsatz zu sein oder das Stoppen von Rasern stehen auf dem Programm. Auch hier fällt wieder auf, dass die Cop-Seite nicht im Fokus der Entwicklung von Need for Speed: Rivals stand, sondern alles mehr auf die Racer-Karriere zugeschnitten ist.

Auch die Cops müssen sich Speed Points verdienen, um in ihrer Karriere voran zu kommen. Diese lassen sich aber nicht in neue oder Personalisierungen vorhandener Fahrzeuge investieren, mehr als Verfolgungs-Tech könnt ihr nicht einbauen. Diese ist aber Pflicht, ohne Equipment wie EMP oder Nagelbändern habt ihr kaum eine Chance gegen die getunten Schlitten der Racer. Bessere Fahrzeuge bedeuten auch höherwertiges Equipment, das ihr einbauen könnt. Hier gibt sich Need for Speed: Rivals etwas ideenlos, wie es mit dem eigenen Konzept umgehen soll.


Gemeinsam und Gegeneinander

Interessanter und deutlich dynamischer ist das Geschehen, wenn ihr euch in den Multiplayer werft. Der ist standardmäßig aktiviert, der Wechsel zwischen Solo- und Multiplayer ist also fließend. Spielt ihr Need for Speed: Rivals als Gruppe, kann sich jeder Spieler selbst seine Rolle aussuchen. Ihr könntet etwa als Cops gemeinsam auf die Jagd gehen oder euch als Racer halsbrecherische Rennen liefern - oder ihr mischt nach Belieben und erschafft euch eure eigenen Ziele. Etwa ein Spieler als Raser, der von allen anderen gejagt wird.

Leider hat Need for Speed: Rivals ein bekanntes Problem von Rennspielen mit offener Spielwelt übernommen: Die Strecken sind nicht abgegrenzt, entsprechend müsst ihr mitunter auf der Minikarte schauen, welche Abzweigung ihr nehmen müsst. Diese Millisekunden der Unaufmerksamkeit können im Straßenverkehr, gerade bei Verfolgungsjagden, fatal sein. Ein Overlay-HUD mit Richtungsangaben direkt auf der Strecke wäre enorm hilfreich gewesen. Bei einigen Events sind diese übrigens in der Tat vorhanden, aber nicht in allen. Die Möglichkeit, einfach im Pause-Menü auf die Karte zu schauen, existiert in Rivals nicht: Während der Pause läuft das Spielgeschehen einfach weiter, auch im Einzelspieler-Modus wird hier keine Ausnahme gemacht. Eine Schnellfunktion namens EasyDrive, die über das Steuerkreuz zu erreichen ist, lässt euch immerhin schneller euer GPS zu einer bestimmten Position lenken. Doch die Minikarte am Bildschirmrand unten links weigert sich leider, bei höheren Geschwindigkeiten auch mal rauszuzoomen (wie man es etwa aus Grand Theft Auto kennt), der gewählte Bereich ist eher klein ausgefallen. Auch das ist bei der Orientierung alles andere als hilfreich.

In technischer Hinsicht lässt sich Need for Speed: Rivals kaum etwas vorwerfen. Dank der Frostbite-3-Engine, die auch schon in Battlefield 4 zum Einsatz kam, sieht das Rennspiel auch auf Xbox 360 und PlayStation 3 richtig gut aus! Gerade die Licht- und Wettereffekte sorgen für allerlei Stimmung, manchmal ist es dann aber auch zuviel des Guten und es fühlt sich alles etwas zu überladen an. Aber Rennen im strömenden Regen sind eben kein Pappenstiel. Die Fahrzeugmodelle zeugen von Detailverliebtheit, trotz kleinerer Beschädigungen und Dreckspuren gibt es allerdings kein richtiges Schadensmodell. Klanglich ist das Geschehen kaum beeindruckend – zumal der Soundtrack mit seiner Ausrichtung auf elektronische Musik auch eher in die Kategorie "Gesckmackssache" fällt. Aber auch die Soundeffekte kommt nicht so wuchtig heraus, wie man sich das vielleicht wünschen würde.


Wie nextgenig ist NextGen?

Die inhaltlichen Schwächen und Stärken von Need for Speed: Rivals bleiben natürlich auch den NextGen-Versionen erhalten. Wenn ihr die freie Wahl zwischen den Fassungen für Xbox 360 und Xbox One habt, dann greift jedoch auf jeden Fall zur NextGen-Version. Einen technischen Quantensprung solltet ihr allerdings nicht erwarten. Für den Entwickler wäre es wohl eine Mammut-Aufgabe gewesen, zwei Spiele auf die Beine zu stellen, bei denen die Grundvoraussetzungen der Hardware so unterschiedlich sind. Schließlich liegen zwischen dem Launch der Xbox 360 und der Xbox One ganze acht Jahre.

So ist Need for Speed: Rivals auf der Xbox One mehr eine sanfte Verbesserung als eine große Weiterentwicklung. Dennoch, auf der neuen Microsoft-Konsole lässt es sich ziemlich geschmeidig über den Asphalt rasen. Ruckler gibt es nicht. Die Lichteffekte machen einiges her und auch die Automodelle bieten kaum Anlass zur Kritik. Ansonsten ist das Spiel ziemlich deckungsgleich mit der 360-Version.





Irgendwie werde ich mit dem neuen Need for Speed nicht so wirklich warm. Ja, es sieht super aus und bietet viel Renn-Action - aber ein Rennen gewinnen und letztlich doch keine Speed Points erhalten? Nicht schön! Als Cop wiederum besser Speed Points verdienen, diese aber in kaum etwas investieren können? Ebenfalls nicht schlau. Schade, denn die Raserei macht eigentlich jede Menge Laune, ist super steuerbar und bietet viel Inhalt. Wer mit den Mankos leben kann und unbedingt einen Racer braucht, der nichts großartig Neues in das Genre einführt, der wird auf jeden Fall gut bedient.
80%
So testen wir >>

Need for Speed: Rivals bietet alles, was man von einem Racer erwarten kann. Er sieht gut aus, läuft flüssig und hat tolle Motorengeräusche. Dennoch, es gibt auch Ecken und Kanten. Die Verfolgungsjagden sind nicht immer ganz fair und sorgen für Frust. Beim Online-Modus können nur sechs Spieler antreten. Das ist gerade auf einer NextGen-Konsole doch ziemlich enttäuschend. Wenn ihr zum Konsolenlaunch einen guten Racer sucht, macht ihr mit Need for Speed: Rivals aber nichts falsch, zumal die Alternativen nicht gerade üppig gesät sind. Da haben wir schon deutlich schlechtere Spiele aus der NfS-Serie gesehen.
82%

Du bist nicht eingeloggt. Dies ist Voraussetzung, um ein Spiel hier bewerten zu können. Du kannst dich oben auf der Seite bequem einloggen oder dich hier registrieren.
--

Mehr zur "Need for Speed"-Reihe
Review - Need for Speed: Most Wanted U (Wii U)
Review - Need for Speed: The Run (Multi)
Preview - Need for Speed: The Run (Multi)
Review - Shift 2 Unleashed (Multi)
Review - Need for Speed World (PC)
Review - Need for Speed: Hot Pursuit (Multi)
Review - Need for Speed Nitro (Wii)
Review - Need for Speed Shift (PS3)
Artikel - Need for Speed: Shift vs. Gran Turismo 5 (PS3)
Preview - Need for Speed: Shift (Multi)
Review - Need for Speed: Undercover (Xbox 360)
Review - Need for Speed: ProStreet (PSP)
Review - Need for Speed: Carbon (PC)
Preview - Need for Speed Most Wanted (Xbox)
Review - Need For Speed: Underground 2 (PC)
Review - Need for Speed Underground (PC)
Preview - Need for Speed: Underground (PC)


Noch keine Kommentare abgegeben.


 








mehr Wallpaper






















Pro:
schicke Grafik
Cops und Racer spielbar
viele Fahrzeuge freischaltbar

Contra:
frustrierende Verfolgungsjagden nach Events
Cops können nur wenig tunen
schwache Sounds


Offizielle Website:
 needforspeed.com



Partner: Neofokus Fotografie

PC | PS3 | Xbox 360 | PSP | Nintendo 3DS | Nintendo DS | PS2 | Wii | iPhone / iPod | Anime Wallpapers | Anime/Manga | Partner | Link Us | Datenschutz

Content & Design © 2009 GameRadio-Team
Please feel free to send comments and suggestions to webmaster(at)gameradio.de
All rights reserved.

IVW Logo
GameRadio.de ist Partner von Fantastic Zero und unterliegt
als Bestandteil des Gesamtangebots der Prüfung durch die IVW