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BLOOD KNIGHTS
 Test von Christian Alfs (16.12.2013) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Action-Adventure Publisher:dtp Entertainment AG
Termin:06. November 2013 Entwickler:Deck 13

Mittlerweile gibt es für die Current Gen eine Menge Action-Rollenspiele, allen voran natürlich Diablo 3. Ein neues Franchise zu etablieren ist schwer. Ist das Genre schon mit vielen guten Vertretern bedient worden, wird es für das Franchise noch schwieriger. Im Fall von Blood Knights werden wir nun prüfen, ob sich das Spiel von Deck 13 gegen die Konkurrenz behaupten kann.


Die Story der Blutsauger

Ankh und Jack Keane wurden von Deck 13 entwickelt und genießen einen hohen Stellenwert im Adventure-Bereich. Die Entwickler wissen, wie man gute und lustige Geschichten erzählen kann und dabei den Spieler unterhält. Mit Blood Knights wird nun versucht, die Action stärker zu betonen, um daraus ein Action-Rollenspiel zu machen.

Ein Blutsiegel hält die Dämonen davon ab, unsere Welt zu betreten. Das Siegel ist mächtig und enthält das Blut von Kain, dem mächtigsten Vampir aller Zeiten. In einer tiefen und finsteren Gruft wird das Siegel bewacht. Dumm nur, dass der Wächter das Zeitliche segnet und die Vampire nun scharf darauf sind, das Blutsiegel in ihre Hände zu bekommen, um mächtiger denn je zu werden. Die Menschen müssen handeln, bevor es zu spät ist und senden die tapfersten Vampirjäger aus, um das Blutsiegel zu beschützen.

Jeremy ist einer der Vampirjäger und dieser lässt sich aus der Not heraus auf einen gefährlichen Zauber ein. Er lässt sich auf einen Bann ein, der ihn mit einem seiner ärgsten Feinde, einer Vampirin, vereinigt und dadurch mächtige Kräfte erlangt. Als es zum Kampf mit Vampiren kommt, wird Jeremy selbst infiziert und das Blutsiegel wird entwendet. Kann es noch schlimmer kommen? Ja! Jeremy wird von seinen alten Vampirjäger-Kollegen nun selbst gejagt. Dann hat er auch noch einen seiner ärgsten Feinde unfreiwillig an seinen Hacken und die Welt steht vor dem Untergang. Es gibt nur einen Weg. Jeremy und Alysa, so der Name der Vampirin, müssen nun zusammenhalten und das Blutsiegel zurückholen, in der Hoffnung, dass auch ihr Bann wieder gelöst wird.


Der Kampf gegen die Brut des Bösen und gegen die Menschen

Die Geschichte verspricht eine spannende Handlung und die Möglichkeit, Blood Knights im Offline- oder Online-Koop spielen zu können, steigert die Erwartungen hinsichtlich des Spielspaßes. Was ihr oben gelesen habt, dient als Tutorial im Spiel. Ihr steuert anfangs den Vampirjäger Jeremy und kurze Zeit später kommt der Charakter Alysa hinzu. Wenn ihr alleine Blood Knights spielt, könnt ihr jederzeit zwischen Jeremy und Alysa wechseln, im Koop-Modus wird je ein Charakter übernommen. Sollte der Mitspieler keine Zeit mehr haben, wechselt das Spiel ohne Unterbrechung in den Singleplayer-Modus und ihr steuert wieder beide Charaktere im Wechsel.

Jeremy ist für die vordere Front zuständig und haut mit Schwertern und anderen scharfen Waffen auf die Gegner ein. Alysa ist die Bogenschützin und sollte sich eher im Hintergrund halten, um die Feinde aus sicherer Entfernung aufs Korn zu nehmen. Beide Charaktere erhalten im Laufe des Spiels weitere und stärkere Waffen, die ihr in Schatzkisten findet oder beim Händler kaufen könnt, sowie Fertigkeiten und Rüstungen, die im Kampf für Vorteile sorgen. Blood Knights geht keine Risiken ein und bedient sich allseits bekannter Action-Rollenspiel Elemente. Steigt der Charakter einen Level auf, könnt ihr neue Fertigkeiten erlernen und bereits bestehende verbessern. Dabei handelt es sich zum Beispiel um mächtige Flächenangriffe oder spezielle, kräftige Schläge bzw. Schüsse sowie diverse Vampirzauber.

Leider gibt es bereits früh einen Motivationsdämpfer. Wenn ihr sämtliche Schatztruhen im Spiel findet, seid ihr in der Regel schon sehr gut für die anstehenden Kämpfe gerüstet. Der Händler bietet euch kaum stärkere Waffen und Rüstungen an. Somit habt ihr lediglich die Möglichkeit, die überschüssigen Waffen zu verkaufen und Gold zu horten. Mit dem Gold könnt ihr dann sogenannte Blutmünzen kaufen, die eure Attributwerte steigern. Die Blutmünzen findet ihr jedoch auch in den Levels und die Verstecke sind nicht wirklich schwer zu finden. Das Jagen nach besseren Items, was ein Herzstück in Action-Rollenspielen ist, wird somit kaum gefördert.

Sollte sich der Lebenssaft nahe dem Nullpunkt nähern, könnt ihr das Blut eurer Gegner schlürfen, um wieder Kraft zu tanken. Als Leser könnt ihr nun denken, dass eine taktische Komponente in den Kämpfen mit einfließt, leider ist die Taktik häufig die gleiche. Ihr drescht auf die Gegner ein, Jeremy vorne mit einer Nahkampfwaffe, Alysa hinten mit einem Bogen oder einer Armbrust. Wird die Lebensenergie gering, setzt man das Bluttrinken ein. Bei stärkeren Gegnern sowie den Bossen werden zwischendurch die Spezialangriffe durchgeführt. Punkt. Ende der Taktik.


Der Spielablauf gleicht einer Blutleere

Kennt ihr das Gefühl, einen Charakter zu steuern und mit diesem zu kämpfen und es fühlt sich nicht "echt" an? Die Steuerung wirkt schwammig, die Charaktere bewegen sich etwas hölzern und die Soundeffekte sind absolut schwach und erzeugen keinen Blutrausch. Es kracht nicht, es plätschert vor sich hin und das Gameplay lässt einen schnell ermüden. Blood Knights enthält zwar einige kleinere Rätsel und Sprungpassagen, doch sind diese auf einem niedrigen Niveau und nicht herausfordernd. So kämpft ihr euch durch wenig abwechslungsreiche Gebiete, von einem Boss zum anderen. Hier und da führt ihr Dialoge, in denen ihr Entscheidungen treffen dürft, diese aber keinen großen Einfluss auf den Spielverlauf haben. Immerhin sind sämtliche Gespräche solide vertont und die Sprecher leisten eine gute Arbeit.

Auch die Story in Blood Knights hält nicht das, was sie anfangs versprach. Die spannende Ausgangssituation zwischen Jeremy und Alysa wird nicht genutzt und die beiden keifen sich hier und da an oder lassen einen lockeren Spruch los, was die Atmosphäre eher zerstört als fördert. Irgendwann merkt man als Spieler, dass man sich nur noch durch Horden von Gegenern schlägt, hier und da ein wenig hüpft und Schalter umlegt aber die Geschichte aus den Augen verliert - oder sollten wir besser schreiben, dass die Entwickler die Geschichte aus den Augen verloren haben?


Interessantes Setting, ein guter Entwickler, Ziel verfehlt

Deck 13 kann Geschichten erzählen. Auch die Hintergrundgeschichte von Blood Knights klingt spannend. Leider wird diese Geschichte in ein mittelmäßiges Action-Rollenspiel hineingepresst und die Mischung will einfach nicht zünden. Vampire sind cool und es wurde Zeit, dass die ewigen Ritter und Zauberer im Hack&Slay-Genre auch mal abgelöst werden. Wenn jedoch die Vampire schon an Blutarmut leiden und das technische Gerüst wie Grafik und Sound ebenfalls nur Mittelmaß bieten, dann bleiben wir doch lieber bei den Rittern und Zauberern.

Blood Knights findet sicherlich ein paar Hardcore-Fans, aber alle anderen Spieler sollten sich zuvor die Demo anschauen und selbst prüfen, ob ihnen das Spiel gefällt. Für knapp 15 Euro bekommt ihr Besseres auf dem Xbox Live Marktplatz. Blood Knights wird vermutlich in der großen Konkurrenz untergehen und wird es wahrscheinlch nicht schaffen, sich im Genre zu etablieren.



Blood Knights hätte ein gutes Spiel werden können. Das Setting ist erfrischend anders, die Story nimmt einen guten Anfang, doch leider hakt es gewaltig am Gameplay und dem Verlauf des Spiels. Wer ein Action-Rollenspiel entwickelt, sollte auch die Action gut rüberbringen und das gelingt Deck 13 nicht. Der Koop-Modus lässt zwar für kurze Zeit mehr Spaß aufkommen, kann jedoch auf Dauer nicht überzeugen. Hartgesottenen Genre-Fans könnte Blood Knights noch gefallen aber alle anderen sollten sich lieber vorher die Demo zum Spiel anschauen.
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Pro:
Interessantes Vampir-Setting
Gute Hintergrundgeschichte
Gute deutsche Sprachausgabe
Online und Offline Koop-Modus für 2 Spieler

Contra:
Schwache Grafik und laue Soundeffekte
Kaum Abwechslung im Gameplay
Kämpfe wirken nicht intensiv
Hintergrundgeschichte und Setting werden nicht genutzt


Offizielle Website:
 Blood Knights



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