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BATTLEFIELD 4
 Test von Sven Reisbach (19.11.2013) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Ego-Shooter Publisher:Electronic Arts
Termin:30. Oktober 2013 Entwickler:DICE

Was für Fans des Fußballsports das Duell FIFA gegen PES ist, ist für Shooterfans Call of Duty gegen Battlefield. Dabei verfolgen beide Serien recht unterschiedliche Ansätze und sprechen damit verschiedene Arten von Spielern an. Während Activision mit Call of Duty eher Richtung schneller Action geht, steht bei Electronic Arts' Battlefield-Reihe ein deutlich gemächlicher Ansatz an. Auf ordentlich Rumms müssen Spieler erfahrungsgemäß dennoch nicht verzichten.


Nur in Battlefield

Die Werbekampagne um Battlefield 4 stand im Zeichen des Mottos "Nur in Battlefield". Und tatsächlich ist es einiges, was die Reihe vom Konkurrenten Call of Duty unterscheidet. Genug, um den Vergleich eigentlich nicht mehr ziehen zu müssen. Die Parallelen sind jedoch unverkennbar: Beide Spiele sind First-Person-Shooter mit Militär-Hintergrund und lassen es in jeder Iteration ordentlich krachen. Die Präsentation ist stets "uber", Atempausen sind knapp bemessen; das reale Leben eines Soldaten bilden beide Reihen nicht ab. Gut so, denn wir wollen schließlich nicht ewig im Feldlager rumsitzen oder uns auf Patroullie langweilen, sondern was erleben.

Der Einstieg in Battlefield 4 ist sonderlich: Während noch Einblendungen auf dem Bildschirm zu sehen sind, hören wir aus dem Hintergrund "Total Eclipse of the Heart" von Bonnie Tyler. Eine Stimme flucht "Ich will nicht zu diesem Lied sterben!" und wir können nachempfinden: Das will wohl niemand. Denn die Musik stammt aus einem Autoradio, wir sitzen im Auto und befinden uns einige Meter unter Wasser. Eine missliche Lage, die jedoch schnell aufgeklärt wird. Dieser Moment blieb uns mehr hängen als die eigentliche Story: Ein Putsch in China durch Admiral Chang mit Unterstützung russischer Verbände sorgt letztlich dafür, dass sich vor der Küste Chinas Russen und Amerikaner mit riesigen Flotten gegenüberstehen. In der Rolle von Sergeant Daniel Recker erleben wir diese Momente schon hautnah mit, während wir mit unserem kleinen Trupp Informanten retten. Ihren vorläufigen Höhepunkt finden die Ereignisse, als Recker und seine Truppe versuchen, zur USS Titan – dem Flaggschiff der US-Flotte – zu stoßen. Denn dieses liegt bereits in Trümmern und die Schuldigen sind in dem Pulverfaß nur schwer auszumachen. Eure Aufgabe ist es nun, Ordnung in das Chaos zu bringen und am Leben zu bleiben.


Ritt auf dem zahnlosen Tiger

Großes sollte von der Kampagne kaum erwartet werden. Es gibt einige Highlights und schick sieht alles dank Frostbite-Engine in der mittlerweile dritten Iteration sicherlich aus, die Spielzeit von Battlefield 4 ist allerdings genretypisch kurz: Nach sechs bis acht Stunden dürfte der Abspann über euren Bildschirm laufen. Klar, bis dahin gab es einiges an Geballer, an Zerstörung und ordentlich Krach – ihr seid beim Untergang eines Flugzeugträgers dabei, sprengt einen Damm, legt euch aus dem Panzer heraus mit anderen Panzern an und führt schlussendlich selbst den Angriff auf einen Zerstörer. Doch gerade das Ende enttäuscht: Statt eines fulminanten Geballers dürft ihr endlich erfahren, wen ihr zu Anfang des Spieles gerettet habt und schon herrscht Friede, den Admiral Chang jedoch nicht akzeptiert und gerade mal drei Minuten später habt ihr seinen Zerstörer auf den Grund des Suez-Kanals versenkt. Alles viel zu schnell, alles zu vorhersehbar und vor allem passiert hier gar nichts mehr richtig. Während der Fahrt zum Zerstörer denken wir noch "Okay, jetzt wird abgerechnet und wir ballern uns durch die verbleibende Armee des Feindes!" und dann? Nein, das ist enttäuschend, hier hätten wir mehr erwartet.

Doch das ist nicht das einzige Problem der Kampagne: Wieso ist etwa unser Protagonist die ganze Zeit über stumm? Da sterben Leute um ihn herum, Freunde und Weggefährten - und er schweigt zu allem, nimmt es stumm hin. Das ist der Glaubwürdigkeit des Charakters nicht gerade zuträglich. Schade, denn die deutsche Synchronisation ist durchweg gelungen. Dass wir primär durch Levelschläuche gelotst werden nehmen wir ebenso schweigend wie unser Charakter das Sterben seiner Kameraden hin, kennen wir aus anderen Titeln ja auch nicht anders.


Alleine im Mehrspieler-Land

Aber da ist ja noch der Mehrspieler-Modus. Doch hier fällt uns direkt beim Einstieg ein Problem auf, das auch der Vorgänger Battlefield 3 schon hatte: Es ist nicht möglich, mit einer Party gemeinsam in ein Spiel beizutreten. Das wurde damals per Patch nachgereicht und auch für Battlefield 4 denkt DICE über diese Möglichkeit nach - das hätte man aber wohl schon während der Entwicklung tun sollen. Auch an Clan/Squad-Features mangelt es dem Multiplayer-Part, hier zeigt Call of Duty: Ghosts, wie man die Community für sich gewinnt. Doch auch an anderen Punkten schluderten die Macher: So kann der Loadout, also die Ausrüstung einer Klasse, nur innerhalb eines laufenden Matches geändert werden. Zwar gibt es auch ein Testgelände, wo ihr dann direkt die neue Klasse testen könnt, aber ein eigener Menüpunkt erscheint doch deutlich sinnvoller.

Während Call of Duty: Ghosts beim Matchmaking einige neue Tricks beherrscht und uns verstärkt mit Spielern aus unserer Region zusammenbringt, lässt uns Battlefield 4 diesbezüglich gegen Gott und die Welt antreten. Das bedeutet hohe Latenzen, Lags und Vorteile für einzelne Spieler, die nahezu untreffbar werden.

Abseits all der genannten Schwächen bietet der Multiplayer-Modus das gewohnte Battlefield-Gameplay, auf erneut sehr großen Karten. Die Größe hat in der Tat einen Grund: Anders als bei der Konkurrenz dürft ihr euch - je nach Spiel-Modus - auch an das Steuer von Panzern oder sogar Helis wagen. Das erfordert Übung, geübte Piloten sind für euren Squad aber ein echter Pluspunkt. Dank Levelation kommt sogar richtig Dynamik in die Maps: Einzelne Gebäude lassen sich zerschießen, wodurch Deckungsmöglichkeiten verloren gehen. Highlight ist sicherlich ein riesiges Hochhaus-Gebäude, dem ihr auch in der Singleplayer-Kampagne einen Besuch abstattet und das unter bestimmten Umständen komplett einstürzen kann. Auch ein Damm kann zum Bersten gebracht und das Kampfgebiet so in ein Flutgebiet verwandelt werden. Die dynamischen Elemente sind aber weiterhin stark eingeschränkt und wirken sich noch nicht so sehr verändernd aus, wie die Macher es wohl gerne gehabt hätten.


"Technik-Brett"

Grafisch macht Battlefield 4 kaum ein Titel etwas vor, aber auch das Sound-Design braucht sich nicht hinter der Konkurrenz zu verstecken. Ganz im Gegenteil: DICE fährt erneut Waffensounds der Extraklasse auf, die die Waffen eines Call of Duty wie Erbsenkanonen wirken lassen. Explosionen entfalten nicht nur eine grafische Wucht, die euch vor dem Bildschirm förmlich zurückwirft, sondern lassen es - wenn man über ordentliches Sound-Equipment verfügt - richtig krachen. Wie erwähnt gilt das auch für die Sprachausgabe, der Soundtrack kommt jedoch ein wenig schwach daher. Themen, die im Gedächtnis bleiben, konnten wir keine ausmachen.

Ausgezeichnet mit den folgenden GameRadio-Awards:






Selbst auf aktuellen Systemen sieht Battlefield 4 noch recht passabel aus. Das wird allerdings primär durch Trickserei erkauft und mithin bekommt ihr matschige Texturen und aufploppende Objekte zu Gesicht. Auf den NextGen-Systemen dürfte das Geschehen deutlich besser aussehen. Dennoch macht der aktuelle Titel auch so jede Menge Laune - es kracht und rummst, wie man es eben erwartet. Einige Macken, gerade im Mehrspieler-Modus, sorgen jedoch für Verdruss und verleiten dazu, das Spiel erstmal liegen zu lassen und sich anderen Games zu widmen.
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Pro:
ordentliche Optik auch auf PlayStation 3 und Xbox 360
krachende Soundeffekte
gelungene Synchronisation
spannende Mehrspieler-Gefechte

Contra:
stummer Hauptcharakter
unspektakuläre Story
kaum Support für gemeinsames Spielen im Multiplayer


Offizielle Website:
 battlefield.com



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