Meine Vorteile Anmelden Registrieren
zur Startseite zu unseren Downloads zu unserem Forum
zur PC-Section Trenner zur XBox360-Section Trenner zur PS3-Section Trenner zur PS2-Section Trenner zur Wii-Section Trenner zur 3DS-Section Trenner zur DS-Section Trenner zur PSP-Section Trenner zur iPhone-Section

News
Previews
Reviews
Specials
Hardware
Die besten...
Retrogaming

Wallpapers
Babe-Galerien

GameRadio.de bei Facebook GameRadio.de bei Twitter GameRadio.de bei Youtube RSS-Feed von GameRadio.de


Eure Vorteile
Punkte-Übersicht
Zum Forum
Arcade-Games
Unsere Mitglieder

Redaktion
Newsletter
So testen wir
GR Webcomic
Jobs
Impressum

 


DISHONORED - SPIEL DES JAHRES EDITION
 Test von Sven Reisbach (23.10.2013) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Action-Adventure Publisher:Bethesda
Termin:11. Oktober 2013 Entwickler:Arkane Studios

Wenn einem Spiel mehrere DLCs nachgelegt werden, ist eine Game-of-the-Year-Edition mit sämtlichen Inhalten fast schon Pflicht. Und gerade Bethesda hat sich da in der Vergangenheit immer recht positiv hervorgetan und ihre besten Spiele wie »Fallout 3, »Fallout: New Vegas oder »The Elder Scrolls V: Skyrim mit allen Zusätzen nachgeliefert – runde Pakete, die wir im Regal nicht missen wollen. Der neueste Kandidat heißt »Dishonored, und was Bethesda da in die GOTY-Edition gepackt hat, verraten wir euch im Test.


Vom Leibwächter zum entehrten Assassinen


Wie auch bei der Legendary Edition von The Elder Scrolls V: Skyrim setzt die GOTY-Edition von Dishonored auf einen eigenen Installer für die Bonusinhalte, die sich auf der zweiten Disk befinden. Disk #1 ist identisch mit jener der Original-Verkaufsfassung, Spielstände und bereits erworbene Inhalte sind also voll kompatibel. Nach der Installation belegen die Zusatz-Inhalte gute 5 GB auf der Festplatte eurer Konsole, weitere 5 GB dürft ihr noch für die Installation des Spiels selbst einplanen – dies wird euch beim Start nahegelegt und ist auch unsere Empfehlung. Die Ladezeiten werden deutlich verkürzt, das Laufwerk muss weniger arbeiten.

Zum Hauptspiel hatten wir bereits einen ausführlichen Test auf der Seite, dennoch hier in Kürze eine Zusammenfassung, was euch erwartet. In Dishonored übernehmt ihr die Rolle von Corvo, der im Coldridge-Gefängnis sitzt und auf seine Hinrichtung wartet. Er war zuvor Leibwache der Kaiserin und soll diese umgebracht haben. Das alles ist natürlich eine Intrige – was dahintersteckt, gilt es nach einem Gefängnisausbruch mit Hilfe der Kaisertreuen herauszufinden. Von nun an gilt es, sich als Meuchelmörder den Weg zur Wahrheit zu erkämpfen. Die Storyline um Mord, Verrat und Rache gewinnt sicherlich keinen Innovationspreis, das Setting kann aber durchaus überzeugen: Eine dunkle Welt, Steampunk durchaus nicht unähnlich, überzogen von einer Seuche, von Ratten die an den Leichen knabbern und eine dystopische Endzeitstimmung erwartet euch. Dishonored lässt sich auf verschiedene Weisen angehen: Ihr könnt entweder schleichen und Gegner umgehen oder bewusstlos machen oder ihr verfolgt einen brachialeren Ansatz und erledigt euch mit Schwert, Pistole und Explosivwaffen der Wachen. Das Gameplay fühlt sich an wie ein Mischung aus Assassin's Creed, BioShock und Fallout, vermischt die Elemente der genannten Titel jedoch mit seinem ganz eigenen Stil. Dadurch wirkt Dishonored dann eben doch wieder frisch.

Die größte Schwäche der Spielmechaniken fand schon in unserem Test Erwähnung: Die Areale, in denen Corvo agiert, sind recht groß ausgefallen und bieten viele Möglichkeiten. Wer aber bei Dishonored rein auf Stealth setzt und versucht, niemanden zu töten oder gar niemanden zu alarmieren, wird schnell an Grenzen stoßen. Zwei bis drei Fähigkeiten, mehr gibt es nicht – Abwechslung und spielerische Freiheiten hat man damit nicht. Wer auf eine Art Action-Stealth-Ansatz setzt, hat mehr von den Möglichkeiten. Dabei wird Stealth genutzt, um schnell nahe an den Gegner zu kommen und diesen dann in bester Actionmanier zu entsorgen.


Was ist drin in der GOTY?

Dishonored – Spiel des Jahres Edition enthält neben dem Hauptspiel alle erschienenen Zusatzinhalte. Die DLCs The Knife of Dunwall und The Brigmore Witches drehen sich um Daud, den – soviel sei hier schon verraten – wahren Mörder der Kaiserin. Dunwall City Trials ist eine Sammlung an Zusatzmissionen, in denen ihr eure Skills auf die Probe stellen könnt. Der vierte und letzte DLC ist Void Walker's Arsenal, welches euch einige Extras bereitstellt. Insgesamt haben die Inhalte derzeit einen Wert von etwa 30 Euro, das Hauptspiel neu auch nochmal gute 30 Euro – das gesamte Paket kommt euch also, wenn ihr nicht gerade Sonderangebote nutzt, einzeln deutlich teurer.


Vom Antagonisten zum Protagonisten

Im Hauptspiel trefft ihr als Corvo schon auf Daud, in The Knife of Dunwall dürft ihr den Meister-Attentäter selbst spielen. Die Story beginnt direkt nach der Ermordung der Kaiserin, aus der Sicht von Daud. Dieser wird nach seiner Tat vom Outsider konfrontiert und bekommt die Weissagung, dass seine Geschichte bald zu Ende sei, doch wie es endet von einem Geheimnis abhänge. Dieses beginne mit dem Namen Delilah. Sechs Monate später geht die Story dann weiter, wo Daud von einem Walfänger namens Delilah erfährt und das Schlachthaus, an dem es anliegt, zu untersuchen gedenkt. Das Gameplay mit Daud entspricht großteils dem mit Corvo, er verfügt auch über ähnliche Kräfte. Ein paar Unterschiede und Verbesserungen gibt es dann aber doch. So friert, wenn ihr euer Ziel für einen Teleport festlegt, die Zeit ein – damit könnt ihr eure Flucht noch besser planen. Außerdem verfügt Daud als Anführer der Attentäter über die Möglichkeit, einen seiner Assassinen herbeizurufen, der dann an seiner Seite kämpft. Andererseits fehlt aber die Fähigkeit, Tiere oder Menschen zu beherrschen. Die Story spielt im Grunde parallel zu der des Hauptspieles, führt aber neben bekannten Orten auch neue Schauplätze und neue Gegnertypen ein. Einige Gesichter aus dem Hauptspiel trefft ihr auch hier wieder, etwa die Lumpengräfin. Praktisch: Daud kann sich vor einer Mission nicht nur ausrüsten, sondern auch Gefallen erkaufen, die das Vorankommen deutlich erleichtern. So etwa den Code für einen Tresor, den ein Arbeiter für ihn hinterlässt oder kleinere Sabotageakte.

In The Brigmore Witches wird die Geschichte von The Knife of Dunwall fortgesetzt, die mit einem Cliffhanger endete. Ihr seid also weiterhin als Daud unterwegs - dessen Kräfte, Waffen und Chaos-Level werden aus eurem Savegame übernommen. Doch während der erste Part von Dauds Geschichte sich sehr stark an Corvos Wegen orientierte, nehmen die Ereignisse hier richtig Fahrt auf. Dennoch geht es auch hier erstmal einen bekannten Ort: Das Coldridge-Gefängnis. Das zum Slum verkommene Luxusviertel bietet dagegen wieder mehr Raum, mehr Bewegungsfreiheit und vor allem viel zu entdecken. Das letzte Areal jedoch, ein verfallenes Herrenhaus, ist das wahre Highlight nicht nur von Dauds Geschichte, sondern von Dishonored insgesamt! Wer will, darf diesen etwa vierstündigen Part auch direkt starten, ohne sich erst durch The Knife of Dunwall gemeuchelt zu haben.


Prüfungen für die Fähigkeiten

Dishonored verfügt über keinen Multiplayer-Modus. Damit Spieler dann doch etwas zum Vergleichen haben, gibt es in Dunwall City Trials mehrere Prüfungen, deren Ergebnisse ihr dann mit euren Freunden über Leaderboards vergleichen könnt. Das Prinzip erinnert stark an die Herausforderungs-Maps in den Batman-Spielen von Rocksteady. Jede Prüfung fordert eine bestimmte Fähigkeit von Corvo heraus. Das Highlight hierbei sind vor allem die Schleich-Herausforderungen. Wenn ihr etwa Ziele aufgrund möglichst weniger Hinweise eleminieren sollt, ohne Aufsehen zu erregen, dann ist Spannung angesagt. Aber auch an Arena-Kämpfe mit immer stärkeren Gegnern haben die Macher gedacht. Wirklich lange motiviert die Jagd nach Bestzeiten und Highscores kaum, stellt aber einen netten Zusatz dar.

Der letzte DLC namens Void Walker's Arsenal ist mehr eine Zusammenstellung aller Vorbesteller-Bonusinhalte. Diese sind ab dem ersten Gespräch mit dem Outsider in Corvos Zimmer auffindbar. Jedes der vier Pakete bringt drei spezielle Knochenartefakte mit sich sowie eine goldene Statue, um ein Artefakt mehr auszurüsten. Außerdem gibt es jeweils 500 Bonusmünzen und ein spezielles Buch mit Hintergrundinformationen zur Welt oder Charakteren. Die aus den Knochenartefakten gewonnenen Fähigkeiten reichen von "braucht kein Mensch" bis "unersetzlich". Auf Zusätze wie verringerten Schaden durch Explosionen oder bessere Ausweichwerte gegenüber gegnerischen Geschossen mag man einfach nicht mehr verzichten wollen.


Keine Top-Technik, dafür Atmosphäre

Anders als bei The Elder Scrolls V: Skyrim – Legendary Edition sind außer dem Void Walker's Arsenal sämtliche Inhalte nicht direkt in das Hauptspiel integriert. Sie erweitern also nicht wirklich die Spielwelt, sondern geben uns einen anderen Blickwinkel auf diese – immerhin natürlich mit einigen neuen Möglichkeiten und Gegenden. Dennoch wirkt Dishonored erst als dieses Gesamtwerk richtig; gerade auch, weil es keine Wartezeit zwischen den beiden Download-Episoden um Daud gibt. Und genau die sind das größte Highlight, besonders The Brigmore Witches überzeugte uns im Nachtest auf ganzer Linie.

Betrachtet man die Technik, ist Dishonored gar nicht mal so schlecht gealtert. Schon zum Release war die Grafik technisch überholt, durch den recht eigenen Stil und den geschickten Einsatz von Licht und Schatten ist das gesamte Spiel jedoch auch heute noch recht ansehnlich. Die (deutschsprachigen) Sprecher sind allesamt gut bei der Sache und liefern eine sehr gute, überzeugende Tonspur ab. Das entschädigt ein wenig für den mauen, aber stimmigen Soundtrack.





Ich habe Dishonored seinerzeit verpasst und mich daher gefreut, das Spiel nun im Gesamtpaket nachholen zu können. Das Warten hat sich gelohnt: Die neuen Zusatzkräfte machen das Spiel deutlich interessanter, und die Geschichte von Daud am Stück spielen zu können ist auch nicht von der Hand zu weisen. Einzig die Herausforderungs-Karten fand ich nicht so spannend, das war aber auch in den Batman-Spielen nie mein Fall. Alle anderen finden hier eine gute Möglichkeit, ihre Skills auf die Probe zu stellen. Wer Dishonored bislang nicht gespielt hat, dem fehlen spätestens jetzt Ausreden!
90%
So testen wir >>

Du bist nicht eingeloggt. Dies ist Voraussetzung, um ein Spiel hier bewerten zu können. Du kannst dich oben auf der Seite bequem einloggen oder dich hier registrieren.
--


Noch keine Kommentare abgegeben.


 










mehr Wallpaper






















Geschichte aus zwei Blickwinkeln erlebbar
Trials fordern euer Können
praktische Zusatzfähigkeiten
Grafik nicht mehr zeitgemäß, dafür aber schick
gute Sprecher


Offizielle Website:
 dishonored.com



Partner: Neofokus Fotografie

PC | PS3 | Xbox 360 | PSP | Nintendo 3DS | Nintendo DS | PS2 | Wii | iPhone / iPod | Anime Wallpapers | Anime/Manga | Partner | Link Us | Datenschutz

Content & Design © 2009 GameRadio-Team
Please feel free to send comments and suggestions to webmaster(at)gameradio.de
All rights reserved.

IVW Logo
GameRadio.de ist Partner von Fantastic Zero und unterliegt
als Bestandteil des Gesamtangebots der Prüfung durch die IVW