Meine Vorteile Anmelden Registrieren
zur Startseite zu unseren Downloads zu unserem Forum
zur PC-Section Trenner zur XBox360-Section Trenner zur PS3-Section Trenner zur PS2-Section Trenner zur Wii-Section Trenner zur 3DS-Section Trenner zur DS-Section Trenner zur PSP-Section Trenner zur iPhone-Section

News
Previews
Reviews
Specials
Hardware
Die besten...
Retrogaming

Wallpapers
Babe-Galerien

GameRadio.de bei Facebook GameRadio.de bei Twitter GameRadio.de bei Youtube RSS-Feed von GameRadio.de


Eure Vorteile
Punkte-Übersicht
Zum Forum
Arcade-Games
Unsere Mitglieder

Redaktion
Newsletter
So testen wir
GR Webcomic
Jobs
Impressum

 


NHL 14
 Test von Sven Reisbach (22.09.2013) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Sport Publisher:EA Sports
Termin:12. September 2013 Entwickler:EA Sports

Gerade bei uns in Deutschland ist es jedes Jahr das gleiche Bild: Konamis Pro Evolution Soccer kämpft in der neuesten Iteration gegen EA Sports' FIFA, ebenfalls in der neuesten Version. Doch abseits dieses Konfliktes, den EA bislang gut für sich entscheiden konnte, buhlen auch andere Sportspiele um die Gunst der Spieler. Sportarten, die in Deutschland nicht derart populär sind wie eben Fussball. Eines davon ist Eishockey, welches EA Sports mit der NHL-Reihe ebenfalls Jahr um Jahr auf den Markt bringt. Wir haben uns NHL 14 angesehen.


Vorab: Der Tester, wie der Großteil unserer Redaktion, hat keinerlei Ahnung von Hockey (der Fairness halber sei gesagt, dass das auch für alle anderen Sportarten gilt). Das sollte aber kein Hindernisgrund sein, sich einem guten Sportspiel anzunehmen. Denn den komparativen Wettstreit verstehen wir dann eben doch alle, nicht wahr?


Was zur Hölle mache ich hier?!

Nein, Hockey ist nicht meine Passion. Entsprechend freute ich mich beim Test von NHL 14, dass auch diese Spielergruppe berücksichtigt wurde. Viele Optionen lassen sich für Anfänger direkt festlegen, ohne sich durch endlose Menüs zu quälen und überlegen zu müssen, was nun welche Auswirkungen auf das Spiel hat. Einfach die Anfänger-Option wählen und alles ist gut. Naja, fast: Beim ersten Spiel zeigte sich schon, dass einiges vergessen wurde. Anfängern wird auf jeden Fall empfohlen, etwa die Abseitsregelung auszuschalten und erst später wieder zuzuschalten. Und siehe da, plötzlich kommt auch der Newbie auf dem Eis zurecht. Hilfreich war dabei auch das interaktive Tutorial, das man als Neuling zum Einstieg direkt absolvieren kann, wenn man will. Einige Dinge werden dabei aber nicht abgedeckt und müssen sich selbst beigebracht werden – wie ich etwa dem Gegner den Puck abnehme, wird kaum trainiert. Noch weniger nützlich, weil mich mit mehr Fragezeichen hinterlassend, war das Einführungsvideo, das die Neuerungen und Möglichkeiten in NHL 14 erklären sollte. Zu viele Informationen, zu viele Begriffe, die einen Neuling einfach überfordern müssen. Dennoch kann man sagen, dass sich EA Sports Mühe gegeben hat, möglichst jedem Spielertyp gerecht zu werden.

"Gerecht werden" heisst übrigens nicht, dass NHL 14 schnelle Erfolge verschenkt. Übung gehört schon dazu. Trotz sehr stark runtergedrehtem Schwierigkeitsgrad gelang es mir zwar im ersten freien Match, einen leichten Vorsprung rauszuholen, den ich aber im letzten Drittel wieder abgeben musste zugunsten einer kleinen Niederlage gegen das Heimteam. Okay, Rückspiel! Und dabei läuft es tatsächlich besser: Meine Kanadier wischen mit dem deutschen Team in den ersten beiden Dritteln den Boden auf – 7:1 steht es zu Beginn des letzten Drittels. Ich will auf Sicherheit spielen, aber die Deutschen werden aggressiver und lassen diese Spielweise kaum zu. Meine Mannschaft kassiert ein Tor... und zwei Sekunden vor Abpfiff direkt ein weiteres. Ein erster Sieg zwar, aber mit der Erkenntnis: Ich habe auf dem Eis noch viel zu lernen! Das letzte Drittel wird sich im Laufe des Testes zudem mehrmals als meine Schwachstelle erweisen.


Volle Kontrolle

Es braucht einige Übung, die Steuerung (NHL 14 empfiehlt uns die Skill Stick-Bedienung) zu verinnerlichen, zumal wie schon gesagt einige Elemente in den Tutorien keine Erwähnung finden. Die Belegung wirkt ein wenig überfrachtet, viele Tasten haben situationsbedingt andere Funktionen. Gerade in hektischen Momenten geht dadurch immer mal wieder der Puck an den Gegner verloren. Hat man sich da aber einmal reingefunden, gibt das System eine ungeahnte Freiheit und vor allem Kontrolle über das Geschehen. Dekes lassen sich leicht per Tastendruck ausführen, um gegnerische Verteidiger geschickt auszuspielen. Dafür genügt ein Druck auf den linken Bumper in Kombination mit einer Richtungsangabe vom Analogstick. Einem Angreifer den Puck abzunehmen erfordert dagegen mehr Training und hätte gerne einfacher gemacht sein dürfen, die KI führt diese Manöver auf höheren Schwierigkeitsgraden nämlich mit Leichtigkeit aus. Das ist aber auch die einzige Stärke der KI, taktisch und spielerisch haben weder Gegner noch Teamkameraden viel drauf - selbst das Abnehmen des Puck fällt viel zu häufig euch zu, eure Mitspieler können meist nur dem gegnerischen Angriff zusehen.

Neben der titelstiftenden NHL sind auch noch weitere Ligen im Spiel enthalten. Für uns deutsche Spieler ist dabei wohl vor allem die DEL interessant. Doch NHL 14 beinhaltet daneben noch AHL, SHL, SM-Liiga, Extraliga ledniho hokeje, National League, OHL, QMJHL, internationale Teams, Prospect Teams der CHL sowie das NHL Legenden-Team. Schade: Als Lieblingsteam kann nur ein Team aus der NHL gewählt werden.


FIFA auf Kufen

NHL 14 profitiert augenscheinlich von vielen Erfahrungen, die EA Sports mit anderen Sportspielen, besonders aber sicherlich der FIFA-Reihe, gesammelt hat. Dank der Player Impact-Engine werden Checks deutlich realistischer dargestellt und folgen stärker der Physik. Für Prügeleien auf dem Eis wird die Engine aus Fight Night bemüht, die einige neue Manöver und Konter erlaubt, sich aber etwas behäbig spielt. Zudem hätten diese Kämpfe durch eine veränderte Kamerastellung deutlich direkter und härter wirken können. Auch die Modi entsprechen im Prinzip dem, was die anderen Sportspiele vorgeben. Bei Hockey Ultimate Team (HUT) dürft ihr euch ein eigenes Team zusammenstellen und damit sowohl online als auch offline antreten, durch Booster-Packs neue Spieler hinzukaufen und vieles mehr. Mit Lebe das Leben bringt NHL 14 auch einen ganz neuen Modus mit, der für längere Zeit motiviert, im Grunde aber nur eine Erweiterung von Be a Pro darstellt. Ihr dürft nämlich jetzt in Interviews Fragen beantworten, die Auswirkungen auf eure Sympathie bei der Familie, euren Teammitgliedern, dem Management und den Fans haben. Arrogante Naturen könnten schnell vom Team isoliert werden, weil ihnen kaum noch Pässe zukommen.

Für die meisten Online-Fans dürfte HUT aber wohl ohnehin das Herzstück darstellen. Neulinge sollten jedoch einige Frustresistenz (und Übung) mitbringen, denn euer Start-Team ist alles andere als konkurrenzfähig. Erst nach einigen Matches habt ihr genug EA-Pucks verdient, um euch Booster-Packs für mehr Auswahl für eure Team-Aufstellung zu kaufen und dadurch stärkeren Gegnern mehr entgegensetzen zu können. Alternativ lassen sich Packs auch mit Microsoft-Points bezahlen. Ohne geht es gar nicht: Eure Spieler bekommen Verletzungen und ihre Verträge enden – alles Dinge, die nur mit einer entsprechenden Karte gelöst werden können. Habt ihr die nicht, könnt ihr den betroffenen Spieler nur austauschen; vorausgesetzt, ihr habt einen Ersatz. Ganz neu ist der NHL '94 Jubiläumsmodus – mit angepasster Steuerung, Regeln und Verhalten könnt ihr so Matches wie einst 1994 spielen, nur im neuen NHL 14-Gewand. Das klassisch-blaue Eis ist nett, die Zwei-Button-Bedienung fühlt sich aber schnell beschränkt an.

Mir persönlich hat vor allem der gute alte Saison-Modus gefallen. Da ich gerade erst aus meinem Kanada-Urlaub zurück bin, entschied ich mich für die QMJHL ("The Q") und spielte mit der Mannschaft meines Urlaubsortes: Den Halifax Mooseheads. NHL 14 lässt mich dabei die komplette Saison, die derzeit großteils noch vor den Mooseheads liegt, durchspielen - dieser Bezug zur Realität, dieses "Vorspielen" eines noch anstehenden Spieles, hat mich schon sehr begeistern können. Gerade Fans einer Mannschaft kommen hier in jedem Fall auf ihre Kosten. Und wenn das Ergebnis in der realen Welt nicht ausfällt wie gewünscht: Im Spiel besteht die Möglichkeit, eine glanzvolle Saison hinzulegen.


Atmosphäre wie im TV

Technisch fährt EA auf, was man von einem EA-Sportspiel erwartet. Viele Details lassen das Geschehen fast schon wie eine Übertragung im TV wirken, bei näherer Betrachtung entdeckt man aber auch schnell Schwächen. Für Atmosphäre sorgt in NHL 14 auch das Publikum, welches allerdings recht brav auf den Plätzen verbleibt - ich würde mir mehr Action auf den Rängen wünschen, vielleicht mit der nächsten Konsolengeneration. Trotzdem wird ordentlich ausgepfiffen und Tore frenetisch bejubelt. Wenn da mal ein Ausgleichstreffer gelingt, die Musik einsetzt, das Publikum johlt und die Wiederholung des Tores zu sehen ist - ja, da kommt Stimmung auf! Wir deutschen Spieler können uns über lokalisierte Bildschirmtexte freuen, die Kommentatoren gibt es aber nur englischsprachig. Dafür machen diese ihre Sache ganz ordentlich und geben die aktuelle Situation in der Regel gut wieder. Eine gewisse Abnutzung einiger Sprüche macht sich aber schnell bemerkbar. Ärgerlich: Die rockige Musik samt Stadion-Soundkulisse schafft immer wieder richtig Atmosphäre, aber es sind einfach zuwenige Songs. Und die sind auch noch bis aufs Maximum zensiert worden! Teilweise nicht ganz nachvollziehbar wird aus "Hellraiser" nur noch "....raiser" (böse Hölle!) und aus "trouble" wird kurzerhand "glory" - immerhin ist beim letzten Beispiel noch verständlich, was damit bezweckt wurde, befremdlich wirkt es aber doch. Hier gibt sich EA Sports insgesamt sehr brav und sauber, was aber ein wenig unpassend wirkt. Mehr Mut, EA!

Bleibt die Frage: Braucht man das diesjährige Update, wenn man bereits NHL 13 besitzt? Das können wir als Neueinsteiger nur schwer einschätzen, Gespräche mit Fans der Reihe zeigen jedoch, dass die Neuerungen sich deutlich in Grenzen halten. Mit Lebe das Leben und dem NHL '94 Jubiläumsmodus gibt es immerhin zwei neue Modi, die Fans sicherlich viel Freude machen dürften. Aber auch sonst hat sich wohl einiges bei der Bedienung getan und die Verwendung der Technik aus Fight Night für die Prügeleien auf dem Eis hat seinen Reiz. Zumindest reinsehen und selbst entscheiden sollte man - wenn man nicht eh zu denen gehört, die sich jedes Jahr das Update gönnen.





Nein, NHL 14 macht mich nicht zu einem Hockey-Fan. Aber es macht als Spiel verdammt viel Spaß und geht zu jeder Minute sehr gut von der Hand! Wenn ich als Neuling mit der Steuerung schnell klarkomme, trotz der vielen Möglichkeiten, dann macht das Spiel eindeutig was richtig. EA Sports hat auch dieses Jahr wieder ein umfangreiches Paket für Eishockey-Fans (und auch Interessierte) geschnürt, wobei sich die Langzeitmotivation vor allem aus dem Ultimate Team speist. Aber auch die anderen Turnier-Modi und natürlich Be a Pro werde ich sicherlich noch häufiger angehen. Und meine Saison läuft ja auch noch...
85%
So testen wir >>

Du bist nicht eingeloggt. Dies ist Voraussetzung, um ein Spiel hier bewerten zu können. Du kannst dich oben auf der Seite bequem einloggen oder dich hier registrieren.
--

Mehr zur NHL-Reihe
Review - NHL 15 ()
Review - NHL 11 (Xbox 360)
Review - NHL 09 (PS3)
Review - NHL 2003 (PS2)


Noch keine Kommentare abgegeben.


 








mehr Wallpaper






















Pro:
sehr gute Steuerbarkeit
authentische Präsentation und Atmosphäre
auch für Einsteiger geeignet
HUT und Be a Pro/Lebe das Leben motivieren langfristig

Contra:
wenige Neuerungen im Vergleich zum Vorgänger
nur englischsprachige Kommentatoren


Offizielle Website:
 @EA Sports



Partner: Neofokus Fotografie

PC | PS3 | Xbox 360 | PSP | Nintendo 3DS | Nintendo DS | PS2 | Wii | iPhone / iPod | Anime Wallpapers | Anime/Manga | Partner | Link Us | Datenschutz

Content & Design © 2009 GameRadio-Team
Please feel free to send comments and suggestions to webmaster(at)gameradio.de
All rights reserved.

IVW Logo
GameRadio.de ist Partner von Fantastic Zero und unterliegt
als Bestandteil des Gesamtangebots der Prüfung durch die IVW