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DIABLO 3
 Test von Sven Reisbach (16.09.2013) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Rollenspiel Publisher:Activision Blizzard
Termin:03. September 2013 Entwickler:Blizzard

Auf dem PC musste Blizzard für Diablo III einige Kritik einstecken: Das Echtgeld-Auktionshaus und die damit einhergehende Verknappung wertvollen Loots, um diesem einen hohen Wert beizugeben, stießen vielen Fans der Reihe mächtig auf. Nichtsdestotrotz wagen die Entwickler nun den Sprung auf die Konsole. Wir haben uns die Portierung angesehen.


Vorab: Wir haben bereits einen »Test zur PC-Fassung. Diesen würden wir euch bezüglich Inhalt und Umfang von Diablo III erstmal ans Herz legen, da wir uns hier auf die Änderungen konzentrieren wollen, die bei der Portierung für die Konsolen gemacht wurden.


Vom PC zur Konsole – unmöglich?

Wer sich fragt, ob Diablo auch auf den Konsolen funktionieren kann, dem kann man nur entgegnen: Ja, kann es! Und Blizzard hat sich mit der Portierung von Diablo III in der Tat alle Mühe gegeben. Das fängt bei der Steuerung an. Während am PC der Spielercharakter per Mausklick eher indirekt zum Ziel gelenkt oder zum Angreifen bewegt wird, greifen Konsolenspieler auf die wesentlich direktere Steuerung per Sticks zurück. Die Bewegung erfolgt über den linken Analogstick, mit dem rechten Stick lässt sich ein Ausweichmanöver nutzen. Das gab es in der PC-Fassung ebenfalls noch nicht und macht viele Situationen, die am PC nur schwer zu lösen waren, deutlich einfacher. Allerdings ist das keine Überlebensgarantie, mehr eine Art letzte Chance, die vor ansonsten tödlichen Schlägen retten KANN.

Überhaupt ist Diablo III der Beweis, wie gut die Bedienung eines eigentlich auf Maus und Tastatur zugeschnittenen Spieles auch an der Konsole funktionieren kann. Wenn, ja wenn der Entwickler Arbeit in die Umsetzung setzt. Das hat Blizzard getan und erlaubt eine leichte Benutzung aller Menüs. Ob ihr euer Equipment über euer Inventarrad verteilt oder beim Händler in der Auslage kramt, alles geht nach einiger Gewöhnung schnell und nahezu intuitiv von der Hand. Zudem lassen sich in den Gameplay-Optionen allerlei Anzeigen aktivieren: Lebensanzeige der Monster und Mitstreiter etwa, was standardmäßig deaktiviert ist, aktiviert aber einen enormen Mehrwert darstellt.


Loot, Loot, Loot

Lootfreudige Spieler wird es freuen, dass Blizzard auf Konsole sowohl auf Onlinezwang als auch auf das Echtgeld-Auktionshaus verzichtet. Damit geht eine höhere Droprate von seltenen und legendären Items einher – PC-Spieler bekommen etwas ähnliches unter der Bezeichnung Loot 2.0 mit dem kommenden Addon Reaper of Souls, allerdings deutlich verändert, da Blizzard vom Auktionshaus auch in Zukunft nicht ablassen wird. Dennoch zieht sich das Prinzip des Auktionshauses auch auf der Konsole durch das Design des Spieles – ohne starke Ausrüstung, für die es einiges Glück beim Suchen braucht, könnt ihr die höheren Modi und Schwierigkeitsgrade nämlich vergessen. Habt ihr Glück und eure Gegner hinterlassen euch immer wieder beste Ausrüstung, dann kommt ihr zügig durch das Spiel, ansonsten gilt es, sich durchzubeißen. Durchgang um Durchgang, denn Diablo III muss mehrmals durchgespielt werden. Immerhin: Höherer Modus und Schwierigkeitsgrad bringen meist wertvollere Ausrüstung mit sich, das motiviert und führt zu einer Suchtspirale, in der ihr nach immer besserem Loot jagt.

Auch die technische Umsetzung ist Blizzard mehr als gelungen. Besitzer einer älteren Xbox 360 sollten jedoch überlegen, das Spiel zu installieren, was einige Bildverzögerungen beseitigt. Auf neueren Systemen treten diese Probleme nicht auf, Diablo III läuft mit einer stabilen Bildrate, trotz extrem hohem Monster-Aufkommen und Effektgewitter, allerdings nur in 720p. Die Ladezeiten sind dafür angenehm kurz gehalten, so dass ihr euch voll auf die Monsterhatz konzentrieren könnt. 100% perfekt ist die Umsetzung allerdings nicht, im Test kam es hin und wieder mal zu Abstürzen. Auf die Dauer des Spieles gesehen ist das jedoch verschwindend gering und der Verlust an erlangtem Fortschritt hält sich in Grenzen.

Den größten Reiz entfaltet Diablo III im Mehrspieler-Modus. Ihr könnt jederzeit bis zu drei eurer Freunde in eure Welt einladen und gemeinsam auf die Jagd gehen. Allerdings werden damit natürlich auch die Monster stärker, droppen aber auch wiederum besseren Loot. Dank einfachem Drop-in und Drop-out könnt ihr auch einfach einen hochleveligen Kumpel zur Hilfe holen, wenn ihr mal richtig feststeckt. Solltet ihr einen Begleiter bei euch haben, wird dieser in dieser Zeit inaktiv in der Stadt verbleiben. Schade eigentlich, denn die Begleiter entfalten in Kombination mit eurem Spielcharakter und Charakteren, denen ihr begegnet, eine ganz eigene Dynamik und haben immer etwas mitzuteilen. Dabei hat jeder seine eigene Art; mancher ist ernster, ein anderer eher kampflustig. Das sorgt mitunter für nette Dialoge.


Viel zu tun für Diablo-Jäger

Zum Spiel selbst ist im PC-Test das meiste ja schon gesagt, einige persönliche Ansichten von jemandem, der Diablo und Diablo II samt Addon Lord of Destruction bis zum Erbrechen (und mithin weit darüber hinaus) gesuchtet hat, können aber ja nicht schaden. Denn die Reihe ist mit dem dritten Teil, jedenfalls der Konsolenportierung, deutlich zugänglicher geworden. Mehr Erklärung, mehr Story und weniger Komplexität. So ist beim Leveling der Weg jedes Charakters vorgegeben, das Verteilen von Statuspunkten entfällt. Schade: Es war eigentlich schön zu vergleichen, wie andere ihre Charaktere gelevelt haben. Oder sich im Multiplayer mit den Fähigkeiten bei gleichem Charakter abzusprechen. Stattdessen werden nun Fertigkeiten freigeschaltet, die sich dann einzelnen Tasten zuweisen lassen - zumindest im zuschaltbaren Wahlmodus, ansonsten ist die Taste für jede Fertigkeit vorgegeben.

Die Handlung von Diablo III spielt in vier Akten, wobei Lootjäger sich wohl vor allem auf Akt 3 und Akt 4 konzentrieren dürften – hier ist die Droprate wertvoller Items deutlich höher. Allerdings werden die Akte auch immer kürzer. Der erste und deutlich längste Akt wirkt damit mehr wie ein langgezogenes Tutorial, macht aber auch den meisten Spaß. Im zweiten Akt ist viel Sucherei angesagt, zumindest beim ersten Mal. Später müsst ihr zwar noch immer nach euren Zielen suchen, da aber die Zufallserstellung der Spielwelt nicht mehr so massiv ausfällt wie im Vorgänger, könnt ihr euch schneller orientieren. Im dritten Akt wird Diablo III geradezu episch und nimmt Ausmaße eines God of War und der Der Herr der Ringe-Trilogie an: Massenschlachten mit Monstern stehen auf der Tagesordnung. Auch erinnert dieser Akt deutlich an den fünften Akt, den Diablo II mit dem Lord of Destruction-Addon bekam. Überhaupt greift Blizzard viele Settings aus dem Vorgänger erneut auf, natürlich im neuen und schickeren Gewand. Das Finale im vierten Akt ist dann zwar kurz, motiviert aber mit coolem Kontrastprogramm. Ist danach Schluss? Nein, ihr schaltet nur den nächsthöheren Modus frei. Nach Normal kommt Alptraum, Hölle und zuletzt Inferno. Den Modus Inferno erreicht ihr erst mit Level 60, dem höchsten Level. Ende ist dann aber noch lange nicht, denn es gilt noch, Zusatzlevel zu erringen und immer bessere Ausrüstung zu finden. Ein Ende ist kaum in Sicht und mit Reaper of Souls steht auch bereits ein Addon in den Startlöchern, das das Abenteuer nochmal verlängern wird und viele neue Möglichkeiten zum Leveln einführt. Wem all das Vorhandene nicht reicht an Herausforderung, der stellt den Schwierigkeitsgrad nochmal höher – immerhin acht Stufen stehen zur Auswahl. Oder erstellt sich einen Hardcore-Charakter, dessen Tod grundsätzlich permanent ist – Nervenkitzel bei jedem Bosskampf inklusive.

Ausgezeichnet mit den folgenden GameRadio-Awards:






Die PC-Spieler können einem leid tun, denn wir Konsolenspieler haben die deutlich bessere Version von Diablo III bekommen. Nämlich das Diablo, was ihnen versprochen wurde! Ohne die technischen Defizite, den Onlinezwang und das Auktionshaus. Dafür mit besserer Drop-Rate für wertvollen Loot und vielen nützlichen Optionen. Blizzard zeigt, wie gut die Portierung eines PC-Spieles auf der Konsole funktionieren kann. Wenn man dann noch ein paar Freunde zum gemeinsamen Spiel überredet kriegt, dürfte alles andere für viele Stunden hinten anstehen. Die Suchtspirale ist, Blizzard-typisch, mal wieder enorm. Pflichttitel für jeden Hack'n'Slay-Fan!
91%
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94%


#1 | ZGoten [16.09. | 11:50] 



569
Diablo 3
Wusste gar nicht, dass das Auktionshaus auf den Konsolen nicht enthalten ist. Naja, ist wahrscheinlich auch echt besser so. So kann man sich ja wenigstens mal wieder über seine Drops freuen.

#2 | PhanZero [16.09. | 14:37] 



13.900
Diablo 3
Jepp, das fehlt. Außerdem ist wie geschrieben auch die Drop-Rate seltener und legendärer Items deutlich höher - während ihr PC'ler bei einem Durchgang mit vielleicht 2-4 legendären Sachen abschließt, hatte Jan neulich bei unserem Hardcore-Durchgang ungelogen alle 10 Minuten etwas legendäres bekommen... da gibt es dann auch den gleichen Gegenstand mit immer wieder höheren Werten. ^^

Ist wie erwähnt im Grunde das Diablo III, was ihr euch am PC immer gewünscht habt. :p


 






















Pro:
gelungene Steuerung mit direktem Spielgefühl
technisch einwandfrei
kein Auktionshaus mit Echtgeld
kein Onlinezwang
höherer Loot-Output

Contra:
spätere Akte recht kurz
Ausweichmanöver nicht immer nachvollziehbar
keine Statuspunkte mehr zu verteilen


Offizielle Website:
 @Blizzard

Fansites:
 diablo-3.net



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