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THE ELDER SCROLLS V: SKYRIM - LEGENDARY EDITION
 Test von Sven Reisbach (07.06.2013) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Rollenspiel Publisher:Bethesda
Termin:07. Juni 2013 Entwickler:Bethesda

Mit The Elder Scrolls V: Skyrim hat Bethesda im vergangenen Jahr Spieler gut bei Laune gehalten - drei Addons und unzählige Verbesserungen per Patch erweiterten das gigantische Rollenspiel westlichen Zuschnitts immer weiter. Am 7. Juni erscheint nun die Legendary Edition, die das komplette Paket bieten soll. Wir haben uns auf der Xbox 360 erneut nach Himmelsrand gewagt.


Skyrim wird legen... es kommt gleich... där!


Bethesda bringt gerne am Ende des Lebenszyklus eines Titels eine komplette Edition, die alle verfügbaren (Download-)Inhalte zusammenfasst. Und diese sind bei Fans stets beliebt: Hardcore-Fans bekommen alle Inhalte in einer Packung und für Neueinsteiger ist es ein runderes Spielerlebnis. Auch Downloadverweigerer, so es sie heutzutage noch gibt, kommen endlich voll auf ihre Kosten. Mit The Elder Scrolls V: Skyrim - Legendary Edition kommt nun das ultimative... sorry, legendäre Paket zu Bethesdas Rollenspiel des Jahres 2011 mit allen Addons und Patches, die seither erschienen sind. Die Karte im Posterformat, die damals dem Hauptspiel beilag, liegt auch diesmal bei - leider nicht um die neuen Gebiete erweitert. Eine Anleitung gibt es diesmal nicht, aber einen kleinen Guide für die Installation und Nutzung der Zusatz-Inhalte.

In der Xbox 360-Fassung befinden sich dies auf einer zweiten Disk und werden mit einem eigenen Installer auf die Festplatte der Konsole kopiert. Schöner wäre es zwar, wenn sich alles auf einer Disk befände, aber das gibt das begrenzte DVD-Format eben nicht her. Gute 1,5 Gigabyte veranschlagen diese. Die erste Disk enthält das Hauptspiel auf dem aktuellsten Patch-Stand. Wer bereits Skyrim gespielt hat, wird sich freuen, dass die Disk die gleiche ID hat wie bislang auch, was die Komplettausgabe 100% kompatibel zu den bisherigen Spielständen macht. Das funktioniert auch umgekehrt: Wer seine alte Skyrim-Spieldisk einlegt, hat ebenfalls Zugriff auf die Zusatzinhalte, die von der Legendary Edition installiert wurden.


Das Alles-in-Einem-Paket

Betrachten wir zunächst das Hauptspiel, welches wir ja bereits ausführlichst getestet hatten (»hier könnt ihr den Test nachlesen). Seit dem Release im November 2011 hat sich jedoch einiges getan; teilweise durch Patches, manchmal aber auch durch die Addons. So wurden unzählige Fehler beseitigt, Killcams wurden eingeführt und die Optik an mehreren Stellen deutlich verbessert, etwa bei den Wassertexturen. Auch die Möglichkeit, vom Pferd aus zu kämpfen, kam erst später ins Spiel. Von allen Patches ist sicherlich der "Legendary Patch", Version 1.9, der interessanteste. Dieser fügte nicht nur eine noch höhere Schwierigkeitsstufe hinzu, sondern auch die Möglichkeit, erlernte Talente zu legendären Fähigkeiten zu machen. Dadurch lassen sie sich noch weiter leveln und zu geradezu übermächtigen Kräften werden. Die Addons brachten dann nochmal eigene Möglichkeiten mit sich, auf die wir hier im Weiteren näher eingehen wollen - für den Spieler der Legendary Edition sind diese jedoch nicht als "Bestandteil von Addon X" erkennbar, stattdessen ist alles Teil eines runden Gesamtpaketes. Die Storyline von Dragonborn etwa wird nach einer bestimmten Mission aktiviert und kann dann jederzeit angegangen werden, wenn ihr das wollt. Die meisten Spieler hatten beim Starten der Questreihe seinerzeit das Hauptspiel längst abgeschlossen und waren deutlich höher im Level, als ihr es zu diesem Zeitpunkt sein dürftet.

Das erste Addon trug den Titel Dawnguard und wurde von uns ebenfalls ausführlich getestet (»hier nachzulesen). In der Vampir-Storyline bekommt ihr nicht nur neue, weitläufige Gebiete hinzu, sondern mit der Armbrust auch noch eine neue Waffengattung. Einen eigenen Skilltree gibt es dafür nicht, es wird sich beim Schießskill des Bogens bedient. Wer will, darf sich sogar zum Vampir-Lord machen lassen, allerlei coole Fähigkeiten inklusive. Das können auch jene Spieler, die im Rahmen der Hauptgeschichte zum Werwolf wurden. Für beide "Krankheiten" gibt es nun auch noch eigene Talentbäume, die wie andere Fähigkeiten gelevelt werden können. Wer mit dem Aussehen seines Charakters nicht mehr zufrieden ist, darf dieses bei der Diebesgilde nun auch ändern lassen - der Dienst kostet allerdings 1.000 Goldstücke und grundlegende Attribute wie Rasse oder Geschlecht lassen sich nicht mehr ändern.


Nestwärme und das erste Drachenblut

Anders als die beiden anderen Addons versorgt euch Hearthfire nicht mit einer großartigen neuen Storyline, sondern erlaubt euch den Erwerb von Land und dort den Bau eines eigenen Hauses. Wer allerdings erwartet, sich jetzt frei ein Haus nach Wunsch zu bauen, dürfte enttäuscht werden: Ihr bekommt klare Vorgaben, was ihr bauen könnt und wo es platziert wird. Es ist also nur die Frage, ob ihr eine Feuerstelle haben wollt oder ob ihr einen Raum lieber als Kinder- oder Schlafzimmer nutzen wollt und ob ihr bestimmte Deko-Elemente haben wollt oder nicht. Dennoch hängt am Hausbau eine komplette Ökonomie, die im Hauptspiel bereits in Ansätzen (die Sägemühlen) angedeutet wurde. Denn der Bau verlangt nach Materialien. Einige könnt ihr abbauen (Bruchstein), andere müssen selbst geschmiedet werden (Nägel, Scharniere) und einiges muss gekauft werden (Holz, Stroh). Später dürft ihr auch noch einen Vogt einstellen, der sich um das Tagesgeschäft kümmert. Hearthfire erlaubt euch zudem, Waisenkinder zu adoptieren. Diese ziehen dann mit euch (und vielleicht der Ehefrau bzw. dem Ehemann) in euer Haus und verlangen natürlich nach einem eigenen Zimmer mit Bett, Truhe und dergleichen... und natürlich nach eurer Zeit. Ihr könnt ihnen Geschenke machen, mit ihnen spielen oder sie etwa zur Hausarbeit verdonnern.

Ihr dachtet, ihr wärt das einzige Drachenblut? Dragonborn, das dritte und letzte Addon, beweist euch das Gegenteil! Ab einem gewissen Punkt in der Hauptstory kommen Kultisten auf euch zu, bezeichnen euch als Hochstapler und drohen euch zu töten. In ihren Hinterlassenschaften findet ihr eine Notiz, die euch auf die Spur einer Person namens Miraak bringt. Es geht nach Solstheim, welches Fans der Reihe schon aus dem Bloodmoon-DLC zu The Elder Scrolls III: Morrowind bekannt sein dürfte. Viele Orte wecken sofort das Gefühl der Vertrautheit. Das tut auch der Soundtrack, in den sich immer wieder Themen aus dem Klassiker mischen. Solstheim erscheint zwar nicht sonderlich groß, hält allerdings neben der Haupstoryline einige richtig nette Nebenquests parat - eine sogar erst ab Level 36 machbar. Ansonsten geht es auch immer mal wieder in eine Parallelwelt namens Apocrypha, in der Bücher die Wände und Böden bilden. Abgedreht. Das prominenteste neue Feature dürfte sicherlich die Möglichkeit sein, Drachen zu reiten. Allerdings habt ihr darauf keine wirkliche Kontrolle, ist also eher belanglos. Schade. Ansonsten gibt es allerlei neue Zutaten, Rüstungen und noch viel mehr zu finden. Dragonborn ist also sehr belohnend.


Bugrim?

Man darf auch bei der Legendary Edition nicht vergessen, dass der Kern von Skyrim mittlerweile über 1 1/2 Jahre auf dem Buckel hat. Zwar haben die Macher zig Bugs und Fehler rausgepatcht. Dennoch hatten wir schon in den ersten fünf Stunden mit nicht ausgelösten Skript-Events und sogar einem kompletten Freeze zu tun. Auf die komplette Spielzeit gerechnet sind diese Probleme aber kaum der Rede wert, zumal das Speichersystem (manuelle Speicherung und drei automatische Speicher-Slots) genug Sicherheit bietet, nicht zuviel Fortschritt zu verlieren. Manchmal bekommt ihr auch lustige Fehler zu Gesicht, wie ein fliegendes Mammut - vermutlich ein Platzierungsfehler. Trotz des Alters der Engine sieht Skyrim auch heute noch sehr gut aus. Das ist vor allem der Atmosphäre sehr zuträglich. Kollege Jan zeigte schon in seinem Youtube-Video "The Beautiful World of Skyrim", wie gut selbst die Konsolenfassung ohne HD-Texturen und Mods aussehen kann (»hier anzusehen). Die Übersetzung enthält mitunter ein paar Fehler, etwa bei einem der Skills, oder fehlt auch stellenweise (Dawnguard-DLC), was bei der Masse an Text aber auch nicht verwundert. Dennoch ist die Lokalisierung, sowohl von den Bildschirmtexten als auch der Synchronisation (bis auf wenige Ausnahmen) gelungen.

Ausgezeichnet mit den folgenden GameRadio-Awards:






Klar: Wer Skyrim samt DLCs schon hat, kann auf das Komplettpaket verzichten. Alle anderen bekommen hier aber eines der besten Rollenspiele - für viele sogar das beste - dieser Generation. Dank der Addons sind der Umfang und die Möglichkeiten nahezu gigantisch und ihr könnt unzählige Stunden mit eurem Charakter in Himmelsrand (und den Addon-Gebieten) verbringen. Auch Sammler dürften sich freuen, all ihre Inhalte kompakt im Regal stehen zu haben. Und irgendwie hat es auch mich wieder gepackt, nachdem ich die letzten beiden DLCs zwar gekauft, aber nie gespielt hatte - klar, dass jetzt wirklich auch die allerletzte Quest bewältigt werden muss.
92%
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75%

Mehr zur "Elder Scrolls"-Reihe
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Pro:
jede Menge Spiel für wenig Geld
Spielstände vom Hauptspiel problemlos verwendbar
cleveres Speichersystem schützt vor Datenverlust

Contra:
DLCs auf Extra-Disk (Xbox 360)
einige Bugs sind noch immer enthalten


Offizielle Website:
 elderscrolls.com

Weitere Links:
 The Beautiful World of Skyrim



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