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INJUSTICE: GÖTTER UNTER UNS
 Test von Sebastian Hamers (02.05.2013) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Beat em Up Publisher:Warner Interactive
Termin:19. April 2013 Entwickler:NetherRealm Studios

Beat'em Ups haben wieder Konjunktur. Nachdem das Genre eine Zeit lang drohte, in der Versenkung zu verschwinden, gab es in den letzten Jahren ein großes Revival. Wenn es um den Kampf um die Kämpfer-Krone geht, darf natürlich auch NetherRealm nicht fehlen. Ed Boon, der Schöpfer der Mortal Kombat-Reihe, hat wieder seine talentierten Entwickler um sich geschart, um der Welt einen neuen Prügler zu schenken. Mitgebracht hat Boon diesmal auch die offizielle DC-Lizenz. Wer von euch hat jetzt gerade ein Déjà-vu?


Vor knapp fünf Jahren schickte Ed Boon seine Kämpfer aus Mortal Kombat schon einmal gegen die Superhelden aus dem DC-Universum. Diese seltsame Liaison mündete in Mortal Kombat vs. DC Universe und sorgte für einen Prügler mit einer USK-Freigabe ab 16 Jahren, eine kleine Sensation für ein Spiel mit Sub Zero, Scorpion und Co.


Rollentausch

Die bekannten Kämpfer aus Mortal Kombat bleiben diesmal zu Hause. In den Ring steigen diesmal die Superhelden des bekannten Comic-Herstellers. Injustice: Götter unter uns ist aber dennoch kein typisches DC-Abenteuer. Die Geschichte hinter dem Spiel ist ebenso abenteuerlich wie hanebüchen. Bei der Jagd auf den Joker werden die Superhelden in ein Paralleluniversum geschleudert. Dort ist alles anders. Zu jedem Helden existiert dort ein böses Gegenstück. Angeführt werden die Anti-Helden vom bösen Superman, der natürlich nur ein Ziel hat: Die Welt zu zerstören. Jetzt liegt es erneut an Batman & Co. die Welt zu retten.

Wirklich atemberaubend mutet die Geschichte von Injustice nicht an. Aber das spielt auch keine große Rolle. Schließlich haben sich andere Genre-Größen wie Dead or Alive oder Tekken auch keinen Oscar für die beste Story verdient. Doch immerhin wird das Beat'em Up so in eine gewissen Rahmenhandlung eingebettet. Aufgelockert wird die Kampagne noch durch ein paar Minispiele. Vor dem Kampf lassen sich etwa ein paar Batarangs anbringen oder sonstige Attacken verteilen, um sich im anschließenden Duell ein paar Vorteile zu verschaffen. Letzteres schafft es dann sogar ganz ohne Ladezeiten auf den heimischen Bildschirm.


Mortal Kombat in den Genen

Auch wenn sich Injustice: Götter unter uns voll und ganz den DC-Comics verschrieben hat, kann es seine Herkunft dennoch nicht ganz verbergen. Nicht nur den Storymodus haben wir in NetherRealms Serie schon entdeckt, sondern auch viele der Kampfaktionen kommen uns verdächtig bekannt vor. Dazu gehören die Bewegungen der Figuren sowie klassische Attacken wie der Fußfeger oder der Uppercut. Änderungen gibt es jedoch beim Blocken. Für die Defensive gibt es diesmal keinen Knopf mehr, der Block wird durch das Zurückziehen des Sticks aktiviert. Ferner werden drei Aktionstasten mit unterschiedlich starken Angriffen belegt, eine vierte ist für das Salz in der Beat'em Up-Suppe reserviert, dem Spezialangriff.

Da sich die Spezialangriffe einfach per Druck auf beide Schultertasten auslösen lassen, sind fingerverknotende Aktionen wie bei Street Fighter also nicht notwendig. Bevor ihr mit Flash jedoch einmal um den gesamten Planeten flitzen könnt, um euren armen Gegner mit Vollwucht die Breitseite zu geben, müsst ihr zunächst die Energieleiste auffüllen. Die Special Moves unterbrechen zwar das Spielgeschehen mit einer kleinen Videosequenz, sehen dafür aber auch spektakulär aus. Vor allem hat sich NetherRealm genügend Zeit genommen, um jedem der insgesamt 24 Kämpfer einen sehr individuellen Move zu verpassen. Weitere Beispiele gefällig? Batman etwa setzt zunächst zu einer kleinen Angriffsserie an und bringt dann sein Batmobil ins Spiel, mit dem der Gegner anschließend ein ziemlich raues Date hat. Superman hingegen fliegt mit seinem Widersacher ins All, um ihn von dort aus wieder in die Kampfarena zu schleudern.


Die ganze Vielfalt von DC

Doch nicht nur die Spezialattacken, sondern auch die Charaktere steuern sich ziemlich unterschiedlich. Für alle Vorlieben sollte sich unter den DC-Figuren der passende Superheld finden lassen. Egal ob flinke Kämpfer, brachiale Schläger oder Superhelden mit Fernkampfkenntnissen, für jeden ist etwas dabei. Bei den ersten Tests erwiesen sich vor allem die Fernkämpfer als besonders effektiv. Hier muss sich noch im Langzeit-Test zeigen, ob das Balancing nicht doch ein wenig unausgewogen ist. Zumindest erfordern die Nahkämpfer deutlich mehr Einarbeitungszeit als Fernkampfexperten wie Deathstroke. Mittelfristig muss sich das nicht zwingend zu einem Problem entwickeln. Schließlich gab es auch bei anderen Beat'em Ups Charaktere, die einsteigerfreundlicher waren als andere. Injustice: Götter unter uns ist ein komplexes Beat'em Up, für das sich der Spieler schon ein wenig Einarbeitungszeit gönnen sollte.

Richtig schön geworden sind auch die insgesamt 15 Arenen, in denen sich die Superhelden duellieren. Dort findet ihr bekannte Lokalitäten wie die Batcave oder Atlantis wieder. Wie in Dead or Alive können die Kämpfer hier auch mit den Gegenständen interagieren. Dabei fällt auf, dass die Charaktere unterschiedlich mit der Umgebung umgehen. Das sorgt natürlich für noch mehr Abwechselung im Spiel.


Mehr Spaß zu zweit

Für genügend Vielfalt hat NetherRealm also gesorgt. Mit der Kampagne ist der Spieler jedoch höchstens vier bis fünf Stunden beschäftigt. Danach lohnt sich auch ein Blick auf die Mehrspielermodi. Am meisten Spaß macht es natürlich ganz klassisch zu zweit vor der Konsole. Alternativ klappt ein Superhelden-Duell aber natürlich auch online. Hier warten bewährte Modi wie Survival oder King-of-the-Hill auf den Spieler, bei letztgenanntem lassen sich sogar Wetten auf den Ausgang des Turniers abschließen. Nicht fehlen darf natürlich auch ein Online-Ranking. Insgesamt bietet der Multiplayermodus keine großen Alleinstellungsmerkmale gegenüber der Genre-Konkurrenz, gibt sich aber auch keine Blöße.

Für Besitzer eines iPhones oder iPads dürfte vielleicht noch die App zu Injustice: Götter unter uns interessant sein. Das Spiel setzt auf eine auf Touchscreen optimierte Steuerung, die natürlich längst nicht so komplex ist wie bei der Konsolen-Version. Es stehen euch auch nur ein Teil der Angriffe zur Verfügung. Dafür sind aber alle Charaktere aus der Konsolenvorlage mit von der Partie. Neben dem Beat'em Up beinhaltet die iOS-App auch noch ein Sammelkartenspiel. Für Erfolge im Konsolenspiel gibt es Gratis-Boosterpacks für das Handyspiel. Auch auf dem umgekehrten Weg gibt es nette Boni. Wer sich beim Spiel für iOS gut schlägt, erhält zum Beispiel neue Kostüme oder Hintergründe. Die App könnt ihr kostenlos über den AppStore herunterladen. Die Interaktion zwischen Konsole und iPhone funktioniert übrigens nur mit der PlayStation 3 oder der Xbox 360. Besitzer einer Wii U müssen auf diese Funktionen leider verzichten.





Als Beat'em Up funktioniert Injustice: Götter unter uns wirklich tadellos. Auch die Charaktere sind abwechslungsreich genug, um längere Zeit zu motivieren. Die Hintergrundgeschichte ist zwar gut gewollt, aber insgesamt doch wenig ansprechend. Für die Genre-Krone hat es für Injustice dann aber doch nicht gereicht. Das liegt vor allem an der harten Konkurrenz, die mit ausgefeilten Spielfiguren, toller und flüssiger Steuerung und vor allem besseren Balancing überzeugen. Gelegenheitsprügler werden vielleicht mit anderen Titeln glücklicher. Fans des Genres oder der DC-Comic machen hier allerdings bestimmt keinen Fehlkauf.
83%
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Pro:
interaktive Kampfarenen
24 Charaktere
Story-Modus
viele Inhalte zum Freispielen

Contra:
Balancing nicht ganz ausgewogen
Animationen etwas steif


Offizielle Website:
 injustice.com



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