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DEAD SPACE 3
 Test von Christian Alfs (12.02.2013) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Horror Publisher:Electronic Arts
Termin:05. Februar 2013 Entwickler:Visceral Games

Für Fans der Dead Space-Serie von Visceral Games ist jedes Warten ein zu langes Warten. Zudem standen viele Fragen im Raum, allen voran: Wie spannend ist Dead Space 3? Ist es noch ein Horrorspiel oder ein Gears of War-Klon? Viele halten den neu hinzugekommenen Coop-Modus für fehl am Platz, könnte dieser doch die Spannung nehmen. Dann sind auch noch menschliche Gegner im Spiel, die würden doch gar nicht in das Setting passen. Dead Space 3 ist nun erschienen und wird sich einer Prüfung unterziehen. Wie gut ist der dritte Teil? Wir sagen es euch jetzt.


Das Tutorial ohne Isaac

Bevor ihr das Spiel startet, könnt ihr auswählen, ob ihr Solo oder per Coop unterwegs sein wollt. Es gibt zudem verschiedene Modi und Schwierigkeitsgrade. Nach einmaligem Durchspielen gibt es auch den beliebten "Neues Spiel +"-Modus. Die ersten Schritte macht ihr nicht mit dem Ingenieur Clarke, sondern mit einem Soldaten, der ein wichtiges Objekt auf einem Eisplaneten sucht. Sofort wird einem klar: Dead Space 3 ist ein Technikbrett. Schweren Schrittes watet man durch den Schnee und spürt förmlich die Anstrengung. Der Wind pfeift einem um die Ohren und man kann kaum in die Ferne schauen. Atmosphärische und spannende Musik läuft im Hintergrund, die Lichteffekte und schönen Grafiken sorgen dafür, dass man immer wieder stehen bleibt und staunt. Als versierter Dead Space-Spieler fragt man sich, wann der erste Schocker kommt und es dauert nicht lange, bis man zusammenzuckt. Erleichterung macht sich breit, doch diese wird gleich im ersten Kapitel wieder gesenkt.

Nach dem Tutorial spielt man Isaac Clarke und es dauert nicht lange, bis er sich erneut in einer menschenrettenden Mission wiederfindet. Der Ingenieur wirkt gezeichnet von seinen vorherigen Abenteuern und seine Beziehung zu Ellie scheint alles andere als gut zu sein. Nach ein paar Erklärungen geht es auch schon los. Ihr seid auf der Erde, die Szenerie spielt in einer Stadt und die Gegner sind Soldaten. Dieser Abschnitt könnte aus einem beliebigen Shooter stammen. Von Deckung zu Deckung hechten, Soldaten niederschießen und zusehen, dass man überlebt. Ein Atmosphäre-Dämpfer der Extraklasse. Zum Glück hält man sich nicht lange in der Stadt auf und schon bald ist man unterwegs nach Tau Volantis.


Da ist Dead Space in meinem Dead Space 3

Nach einer turbulenten Reise, auf der das Raumschiff von Clarke und seiner Mannschaft das Zeitliche segnet, findet sich der Spieler dort wieder, wo Clarke zu Hause ist – im All. Doch wie soll es anders sein, ein Problem jagt das nächste. Ihr befindet euch auf einer Art "Raumschiff-Friedhof". Überall im Umkreis des Planeten schweben Wrackteile durch die Gegend. Was ist hier passiert und wie bekommt die Mannschaft ein neues Raumschiff? Das werdet ihr selbst herausfinden müssen und seid euch gewiss – es wird spannend. Dead Space 3 wirkt plötzlich wie der erste Teil. Man läuft durch enge Gänge, durchsucht jeden Winkel und schaut sich immer wieder nervös um, damit man nicht von den Necromorph überrascht wird.

Die Soundkulisse ist wieder einmal perfekt. Die Schritte hallen dumpf, die Türen knarren, plötzliche Schreie und Geräusche dringen in die Stille. Unweigerlich schaut man sich wieder um. War da etwas? Die Waffe im Anschlag, nur schwaches Licht, welches einem den Weg weist. Plötzlich springt ein Necromorph auf einen zu! Vor lauter Aufregung gehen die ersten Schüsse daneben, verzweifelt will man die Gliedmaßen abschiessen. Verdammt! Das Vieh setzt mit einem weiteren Sprung nach. Schnell mehrmals die A-Taste drücken um es abzuschütteln und eins in die Visage zu geben. Überlebt. Der Atem geht schwer, die Gesundheitsanzeige ist dezimiert, die Körperhaltung gebeugt. Leichte Panik kommt auf. Reicht die Munition? Wo finde ich Medipacks? Wo ist der nächste Gegner? Es ist einfach dieses Spielgefühl, welches man von der Serie kennt – Spannung pur!

Kommt es zum Schusswechsel, hört man ebenfalls knackige Soundeffekte. Gepaart mit den sehr schönen Lichteffekten wird eine unglaublich dichte Atmosphäre erzeugt. Die Musik passt sich dem Geschehen an und treibt den Spieler ordentlich. Sie passt wie die Kugel im Kopf eines Necromorph.


Im All hört Dich niemand schreien

Natürlich bleibt es nicht dabei, dass man durch Raumschiffe läuft, Schalter betätigt und kleine Minispiele absolviert, um Türen zu öffnen. Das Schweben durchs All wird in Dead Space 3 stark hervorgehoben und ist in der Tat sehr gut gelungen. Wer darauf keine Lust hat, kann innerhalb kurzer Zeit die Aufgaben erfüllen. Wer jedoch schon immer ein Astronaut sein wollte, bekommt hier seine Gelegenheit. Wo die Vorgänger eher einzelne, kleine Abschnitte der Schwerelosigkeit eingebaut haben, könnt ihr im dritten Teil sämtliche Wrackteile in der Umlaufbahn von Tau Volantis ansteuern. Man fühlt sich völlig frei. Der Atem kommt gepresst aus den Boxen. Alles hört sich gedämpft an. Das Herz pochert regelmäßig. Die Grafik ist auch in diesem Moment ein Hingucker, man hält auch im All immer wieder unweigerlich inne und schaut sich um.

Wenn Gegner auftauchen, schlägt das Herz schneller, der Atem geht schwerer und bei Verletzungen hört man Schreie, die vom Helm gedämpft werden. Ihr könnt in den Wrackteilen sowie in den Raumschiffen viele Rohstoffe finden, die ihr später für den Bau von Waffen, Platinen und Objekten benötigt. Auch die Gegner hinterlassen oft Rohstoffe oder Medipacks – ja, ist etwas unlogisch, aber passt hervorragend.


Das ewige Eis kehrt zurück

Nach etlichen Stunden findet ihr euch auf Tau Volantis wieder. Wie schon im Tutorial spielt das Geschehen in einer von Schneestürmen geplagten Umgebung. Wer sich zu lange in der Kälte aufhält wird erfrieren. Am Anfang müsst ihr immer wieder Feuerstellen aufsuchen, um euch aufzuwärmen oder Generatoren in Gebäuden aktivieren. Nach einiger Zeit bekommt ihr jedoch passende Schneeanzüge und von da an könnt ihr in Ruhe die Gegenden erkunden. Wer jetzt glaubt, dass Dead Space 3 zu einem herkömmlichen Shooter mutiert, liegt falsch. Es kommen zwar wieder Soldaten als Gegner vor, aber die Entwickler haben es gut portioniert. Richtig spannend wird es sogar, wenn plötzlich die Necromorph ins Gefecht platzen. Ein heilloses Durcheinander! Die Soldaten wissen nicht mehr, wo sie hinfeuern sollen, werden teils selbst zu Mutanten und Isaac Clarke muss in den wirren Situationen den Überblick behalten und seinen Arsch retten. Ebenfalls wurde darauf geachtet, dass immer wieder ruhige Passagen vorkommen, in denen ihr durch Gebäude schleicht und extrem auf der Hut seid - eben so, wie es zuvor in den Raumschiffen war.


Bau Dir Dein Schießprügel

Wie schon erwähnt, bekommt ihr an allen Ecken und von erledigten Gegnern Rohstoffe. Diese benötigt ihr, um neue Waffen zu bauen – entweder nach gefundenen Plänen oder auf eigene Faust. Anfangs wirkt das System etwas aufgesetzt, aber nach einiger Zeit bekommt man einen gewissen Sammeltrieb und fängt an zu experimentieren. Soll es ein Maschinengewehr mit Staseverstärker sein oder doch lieber eine Pumpgun mit Feuerwerfer oder ein Ripper mit Granatwerfer? Ihr habt eine sehr große Auswahl an Möglichkeiten. Zudem könnt ihr an Werkbänken Objekte wie Munition (die ist übrigens einheitlich, es gibt keine verschiedenen Munitionsarten mehr), Medipacks und Platinen herstellen. Die Platinen dienen zum "Aufpimpen" der Waffen. Je nach Wahl könnt ihr die Schusskraft, die Feuerrate, das Nachladen oder die Anzahl der Munition erhöhen. Zum Glück könnt ihr eingebaute Platinen jederzeit wieder aus einer Waffe entfernen und sie in eine andere Waffe einbauen.

Neben den Rohstoffen gibt es noch Artefakte, Audio-Files und Textlogs zu finden. Anhand der Nachrichten erfährt man wie gewohnt mehr zu den Hintergründen und kann deutlich tiefer in die Geschichte eintauchen.


Der umstrittene Coop-Modus

In der Solokampagne findet ihr einige Coop-Missionen, die ihr entweder direkt mit einem Freund absolviert oder später anhand der Kapitelauswahl durchführt. Es ist jederzeit möglich, einen Mitspieler einzuladen. Am nächsten Kontrollpunkt wird der Coop-Partner ins Spiel integriert. Auch hier hat Visceral Games etwas Gutes vollbracht. Die Gespräche zwischen den beiden Charakteren ergeben Sinn und die Beziehung ändert sich im Laufe der Zeit. Sogar in den Zwischensequenzen wird der Coop-Partner integriert. Wer Carver spielt, so der Name des Partners, bekommt in einigen Situationen seine ganz persönliche Geschichte mit.

Der Spannungsbogen fällt im Coop-Modus leicht ab, dafür bleibt aber der Spaß nicht auf der Strecke. Die Atmosphäre, die Überraschungsangriffe, die Interaktion der beiden Hauptcharaktere und das gemeinsame Kämpfen gegen die Gegner lässt Dead Space 3 nicht schwächeln. Es macht einfach Spaß, zusammen mit einem Zockerkumpel die Menschheit zu retten.


Zurück zum Geschehen, das Ende naht

Nach etwa 20 Stunden geht es in die Endphase. Viele Fragen werden beantwortet und der Marker könnte bald Geschichte sein - oder doch nicht? Bis das Ende zu sehen ist, müsst ihr noch einmal eure Waffen aufrüsten, Munition und Medipacks ins Inventar packen und ordentlich den Abzugsfinger betätigen. Ja, zum Schluß wird etwas mehr geschossen und gekämpft, aber es passt in die Story. Es ist halt der letzte Kampf und wie würde es wohl aussehen, wenn man so einfach zum Ende latscht, ohne großen Widerstand, nur mit einigen Schockmomenten? Richtig. Unpassend.

Was jedoch etwas störte, war die Länge der letzten beiden Kapitel, in denen man häufiger die gleichen Wege hin und zurückläuft. Da hätten die Entwickler ruhig die Würze der Kürze wählen können. Doch bevor ihr dem Endgegner in die Augen schauen könnt bekommt ihr sehr viel geboten. Spannung, Action, Horror, Sammelsucht, Coop-Spaß, Astronauten-Feeling, ein Baukastenset, Zerstückelungen, Erfrierungen, Erstickungen, Necromorph, Soldaten...

Ausgezeichnet mit den folgenden GameRadio-Awards:






Dead Space 3 ist spannend und für eine Fortsetzung extrem gut gelungen. Die Stärken der Vorgänger werden mit neuen Elementen gekonnt gemischt. Technisch einfach atemberaubend und der Coop-Modus wurde gut integriert. Ja, es steckt Spannung und Horror in dem Spiel - besonders auf den höheren Schwierigkeitsgraden bekommt man Herzpochern. Das Bauen neuer Waffen macht ebenfalls Spaß. Die Prüfung wurde mit Bravour bestanden. Nach der missglückten Demo zum Spiel eine echte Überraschung. Nun will ich ein NextGen-Dead Space!
90%
So testen wir >>

Leider kann ich die Begeisterung meines Kollegen nicht teilen. Dead Space 3 ist ein riesen Schritt in die falsche Richtung geworden. Einzig Sound und Grafik wissen zu überzeugen. Schwache Story, ein verhunztes Deckunssystem und weniger Horrorelemente als Resident Evil 6 verderben den Spielspass in höchstem Maße. Alles, was die Serie für mich ausgezeichnet hat, ist gewichen, mit Ausnahme des nervenden Backtrackings. Herausgekommen ist ein mittelprächtiger Shooter mit behäbiger Steuerung und mehr pseudo-cooler "interaktiver" Filmsequenzen als einem lieb sein kann. Mein Tipp für alle Dead Space-Fans: Finger weg und nochmal Teil 1 oder 2 spielen.
68%

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79%


#1 | Blue_Master [13.02. | 23:02] 



225
Dead Space 3
Das zeigt mal wieder wie unterschiedlich die Meinungen sein können. Manche reden vom besten, andere vom schlechtesten Teil der Serie.

#2 | PhanZero [14.02. | 00:49] 



13.900
Dead Space 3
Ja, das gab auch bei uns intern einige Diskussionen... *g* Aber gehört mitunter eben wohl auch dazu, dass ein Spiel die Fans spaltet...


 










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Pro:
technisch herausragend
unglaublich atmosphärische Soundkulisse
man kann sich erschrecken
verschiedene Gebiete sorgen für Abwechslung
sehr umfangreich, mehrere Modi

Contra:
Gesichter sehen hölzern aus
zum Ende hin wirkt das Gameplay etwas eintönig
Story ist zweckmäßig, haut einen nicht vom Hocker


Offizielle Website:
 @deadspace.com

Weitere Links:
 Story Trailer
 Take down the Terror Trailer



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