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DMC DEVIL MAY CRY
 Test von Sven Reisbach (21.01.2013) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Action Publisher:Capcom
Termin:15. Januar 2013 Entwickler:Ninja Theory

Dante ist zurück. Nunja, zumindest irgendwie. Denn in DmC Devil May Cry erwartet uns ein Reboot der Serie, dessen Stil schon im Vorfeld bei den Fans für Entrüstung sorgte. "Emo-Dante" und "Junkie" waren noch die nettesten Bezeichnungen, die da gefunden wurden. Doch mit immer weiteren Details zum Spiel brachten Capcom und Entwickler Ninja Theory zumindest ein wenig Ruhe in das Geschrei. Und jetzt endlich steht das fertige Werk im Regal und wir können uns selbst überzeugen, was draus geworden ist.


Dante Begins


Wenn es in einer Reihe so gar nicht mehr vorangehen will, kann es eine gute Idee sein, diese anderen Entwicklern in die Hände zu geben. Diese können dann ganz eigene, neue Impulse setzen. So tat es Capcom auch mit der Devil May Cry-Reihe. Und dabei ließen sie Entwickler Ninja Theory, auf deren Kappe Spiele wie Heavenly Sword und »Enslaved gehen, nicht nur ziemlich freie Hand in der Neugestaltung, sondern ermunterten diese sogar noch zu mehr Mut. Herausgekommen war ein Look, der Fans eher schockierte: Der neue Dante sah auf ersten Bildern aus wie ein Junkie, der gerade von der Polizei aufgegriffen wurde! Dazu trug wohl auch der Hintergrund bei, der dem eines Mugshots, eines Polizeibildes, sehr ähnelte. Weitere im späteren Vorlauf der Veröffentlichung präsentierte Spieldetails konnten die Fans immerhin ein wenig besänftigen. Man muss aber dazu sagen, dass auch auf Community-Feedback eingegangen wurde: Der Look von Dante wandelte sich nochmal ein wenig; er sieht zwar immer noch recht abgefuckt aus, der allzu heftige Emo-Look wurde allerdings runtergefahren. Doch wollen wir uns nicht damit aufhalten - ab in's Spiel!

In DmC Devil May Cry übernehmen wir erneut die Rolle des Dämonenjägers Dante, der das Kind eines Dämons (Sparda) und eines Engels (Eva) ist. Moment, war Dantes Mutter nicht ein Mensch? Richtig, das ist eine der feinen Änderungen, die Ninja Theory im Reboot vorgenommen hat. Diese haben gravierende Auswirkungen auf den Spielinhalt bzw Dantes Bewaffnung. Natürlich verfügt er über sein Schwert, Rebellion, und auch seine beiden Pistolen, Ebony & Ivory, hat er nach dem Tutorial wieder zur Hand. Doch durch seine Eltern bekommt der Dämonen-Engel-Mischling (im Spiel Nephilim genannt, auch wenn das aufgrund der neuen Entstehungsgeschichte nicht ganz stimmig ist) im Spielverlauf noch einige gänzlich neue Waffen, die über Kräfte der jeweiligen Seite verfügen. Mami vererbt ihrem Sprössling eine Art Sichel namens Osiris sowie Aquila, eine dreizackige Klingenwaffe, die ähnlich wie ein Shuriken geworfen werden kann. Vom Dämonen-Vater gibt es eine Streit-Axt, Arbiter, und Eryx, eine Art Dämonenhandschuh. Wer noch nicht genug hat, der bekommt auch noch eine Shotgun namens Revenant sowie Kablooey, eine Explosivgeschosse verschießende Pistole. Zu all dem kommt dann noch die Möglichkeit, Gegner per Greifhaken entweder zu sich oder sich selbst zu diesen zu ziehen. Ist eure lilafarbene Leiste unterhalb eurer Gesundheit gefüllt könnt ihr zudem den Devil Trigger aktivieren, der die Gegner in die Luft befördert, die Zeit einfriert und euch so einen schnellen Befreiungsschlag erlaubt.


Nahende Überforderung

Es hat seinen Grund, weswegen wir die Waffen so ausführlich erwähnen. All das muss nämlich irgendwie mit dem Controller und der begrenzten Anzahl Buttons umgesetzt werden. Und hier schwächelt DmC Devil May Cry ein wenig: Gerade in hektischen Momenten vergreift man sich schnell mal; manche Manöver erfordern regelrechte Fingerverrenkungen. Dennoch ist dieser Teil der Devil May Cry-Reihe wohl der eingängigstige Teil, die Lernkurve war zuweilen recht steil. Zudem motiviert das Kombosystem immer wieder zu möglichst variantenreichen Kombinationen. Je mehr Abwechslung, desto schneller steigert sich die Kombopunktzahl, die wie gewohnt zusammen mit einer Buchstabenanzeige oben rechts auf dem Bildschirm eingeblendet ist. Schade nur: Im späteren Verlauf trefft ihr fast nur noch auf mittelgroße Gegner, die allesamt eine bestimmte Herangehensweise erfordern. Immer wieder seid ihr somit gezwungen, Lücken in den Bewegungsmustern abzuwarten oder eine bestimmte Waffe zu benutzen. Wir hätten nichts dagegen gehabt, wenn Ninja Theory eine Art Arena mit unzähligen kleineren Gegnern eingebaut hätten, durch deren Reihen wir dann hätten wirbeln können.

Als Belohnung für möglichst kunstvolle Gegnerentsorgung regnet es mal wieder rote Orbs. Diese könnt ihr entweder an in Leveln spärlich verteilten Statuen oder im Hauptmenü-Laden in Items investieren. Die Benutzung dieser Extras über das Pause-Menü im Spiel reißt ein wenig aus dem eigentlich Flow raus, ist aber allemal besser als das auch noch im laufenden Kampf machen zu müssen. Mit den gekauften Gegenständen könnt ihr euch heilen, eure Devil-Trigger-Leiste auffüllen oder bekommt nach dem Ableben eine weitere Chance, an der gleichen Stelle weiterzumachen mit voller Gesundheit. Natürlich sind diese Items teuer - und mit jedem Kauf werden sie noch teurer. Es wird also einige Zeit dauern, bis ihr etwa alle Items zur dauerhaften Verlängerung eurer Gesundheitsleiste beisammen habt. Mit jedem erledigten Gegner füllt ihr auch eure Levelleiste, die euch weiße Orbs beschert, mit denen ihr weitere Fähigkeiten für eure Waffen erwerben könnt und natürlich auch einige neue Manöver für Dante selbst. Das Gute: Ihr könnt im Laden beziehungsweise an Statuen diese Punkte nach Belieben neu verteilen.


Höllen-Design

Die Story um den Dämonenkönig Mundus, dessen physische Manifestation die Welt durch Schulden und ein globales Kontrollsystem beherrscht, überzeugt kaum. Die Gesellschaftskritik dahinter zündet nur selten, gerade weil sie recht abstrakt gehalten und oft auch nur angeschnitten und wieder fallengelassen wird. Auch der neue Dante ist eher zwiespältig zu sehen: Wer den alten Dante mochte, wird sich umgewöhnen müssen. Zwar hat auch dieser seine Momente und lockere Sprüche auf Lager, die übertriebene Coolness des Vorbilds erreicht er aber nie. DmC Devil May Cry nimmt sich selbst, seine Geschichte und die Charaktere zu ernst, um hier in die Fußstapfen der Vorgänger zu treten. Löblich: Capcom hat dem Reboot der Reihe eine komplett lokalisierte Fassung spendiert. Wer des Englischen also nicht mächtig ist, kann der Storyline damit zumindest folgen. Für Fans der englischsprachigen Synchro sei noch gesagt, dass sich diese Sprachspur ebenfalls auf der Disk befindet. Allerdings hat das zwei Nachteile: Zum Einen ist die Auswahl nicht über die Optionen im Spiel möglich, sondern nur durch Umstellung der Konsolensprache. Das andere Problem ist, dass die deutsche Synchro Lücken aufweist. Ob es sich hierbei um Zensur oder Versäumnisse handelt, wissen wir nicht - jedoch fehlen einige Dialogzeilen, wo die Charaktere zwar ihre Lippen bewegen, aber stumm bleiben. Das erweist sich als ähnliches Ärgernis wie bei »WET seinerzeit. Schade eigentlich, denn die Sprecher machen ihren Job ganz ordentlich, mehr allerdings auch nicht; gerade bei der Betonung versagt die Sprecher-Riege öfters. Wer Englisch versteht, sollte also die entsprechende Tonspur vorziehen.

Kommen wir nun aber zu den Stärken von DmC Devil May Cry. Da wäre zunächst der Soundtrack, der uns im Intro direkt mal Throat Full Of Glass von Combichrist entgegenschleudert. Und ähnlich geht es weiter. Der aggressive Sound von Combichrist peitscht euch in den Fights richtig an, während Noisia - die zu ihrem bekannten Drum'n'Bass-Sound noch dezente Dubstep-Elemente mischen - sich vor allem für den Score der ruhigeren Momente verantwortlich zeichnet. Die andere Stärke ist das Leveldesign. Gekämpft wird nur im Limbus; einer verdrehten Paralleldimension, in der die Dämonen hinter der Welt sicht- und angreifbar sind. Diese verändert sich vor euren Augen immer wieder, wirkt organisch, atmend und gleichzeitig eklig-bedrohlich. Zudem erlaubt sie allerlei abgefahrene Welten, die jeder Logik und den Gesetzen der Physik trotzen. Dante springt durch das animerte Intro einer Nachrichtensendung, muss sich durch eine riesige Lagerhalle in der Vertikalen schlagen und schwingen und einiges mehr. Die Bossgegner, nicht ganz so viele wie in den Vorgängern, stehen dem in Sachen Design in kaum etwas nach. Das Gameplay, um diese zu beseitigen, ist stets gleich: Ihr schaut euch den Bewegungsablauf an und sucht nach Lücken, Angriffspunkten. Habt ihr diese gefunden, nutzt ihr sie aus und reduziert die Gesundheitsleiste des Kontrahenten. Nach einiger Zeit beginnt der Gegner dann eine zweite Phase, danach eine dritte... also klassische Bossfights. Das tut dem Gameplay aber in der Tat gut.


Unreal und umfangreich

Fans waren enttäuscht, dass Ninja Theory für das Spiel nicht Capcoms hauseigene Engine, das MT Framework, verwendeten, sondern die Unreal-Engine. Der Preis dafür: Die Bildfrequenz ist im Vergleich zu den anderen Serienteilen reduziert. Dennoch bleibt das Geschehen stets flüssig und schnell, gerade auf den höheren Schwierigkeitsgraden spürt man die Reduktion dann aber doch negativ, etwa beim Kontern von Angriffen. PC-Spieler haben hier nicht nur den optischen Vorteil von 1080p, sondern auch die höhere Framerate. Die Entwickler begründen ihre Engine-Entscheidung übrigens damit, dass die Unreal-Engine ihren Anforderungen eher entsprechen würde. Ist von uns nur schwer nachzuprüfen, aber laut der Macher konnten sie nur so ihre visuellen Vorstellungen einer sich ständig in Bewegung befindlichen Dämonenwelt umsetzen. Und das liefert DmC Devil May Cry tatsächlich. Für den ersten Durchgang solltet ihr etwa zehn bis zwölf Stunden einkalkulieren - mit Zwischensequenzen, das reine Gameplay dürfte sich auf weniger reduzieren. Zu Beginn stehen drei Schwierigkeitsgrade zur Verfügung. Wer schon Erfahrung mit anderen Serienteilen hat, sollte direkt auf der höchsten der drei Stufen starten; DmC Devil May Cry ist wesentlich leichter als frühere Teile. Habt ihr das hinter euch gebracht, schaltet ihr einen Modus frei, in dem die Gegner "geremixed" werden, also ausgetauscht - ihr bekommt es also mit anderen Gegnergruppen-Kombinationen zu tun. Diese sind natürlich auch nochmal stärker als in den normalen Schwierigkeitsstufen.

Wem auch das keine Herausforderung ist, der startet einen der weiteren freischaltbaren Schwierigkeitsgrade: Nach einem Modus, in dem sowohl die Gegner als auch Dante mit einem Schlag sterben können folgt ein Modus, in dem die Gegner normalen Schaden nehmen, Dante jedoch mit dem ersten eingesteckten Schlag das "Game Over" sieht. Alleine das hält also schon lange bei Laune. Zudem gilt es natürlich, die Level möglichst erfolgreich abzuschließen. In die Endbewertung fließen eure Stilpunkte, die Zeit zum Durchspielen sowie die komplette Erledigung des Levels ein. Für letzteres müsst ihr versteckte Schlüssel und dazugehörige Türen finden, hinter denen Herausforderungskammern liegen. Und auch die verlorenen Seelen müsst ihr allesamt finden. Praktischerweise bekommt ihr angezeigt, was euch noch fehlt und könnt jedes Level auf jedem Schwierigkeitsgrad über das Hauptmenü direkt anwählen.

Ausgezeichnet mit den folgenden GameRadio-Awards:






Capcom läutet 2013 mit einem richtigen Kracher ein. Der Reboot hat dem ollen Dante nicht geschadet; ganz im Gegenteil dürfte DmC als eines der besten Hack & Slay der jüngeren Zeit angesehen werden. Das Kombosystem erlaubt flüssige, variantenreiche Gefechte, die vor Effekt-Overkill nur so strotzen. Besonders jedoch das Leveldesign gefällt mir: Soviel optische Abwechslung sieht man selten, die Designer hatten offensichtlich Spaß an ihren Werken. Mit dem Redesign von Dante konnte ich mich ebenfalls schnell anfreunden, besonders aber der Soundtrack rockt mal wieder die Hütte! Mein Tipp: Sound-Anlage aufdrehen und dann auf Dämonenjagd gehen!
89%
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89%


#1 | Altair [21.01. | 13:13] 



1.620
DmC Devil May Cry
Hört sich gut an - hatte den Titel schon länger auf dem Schirm. Löblich, dass man den Schwierigkeitsgrad etwas zurückgeschraubt hat. Ich kann mit Spielen mit dem Kaliber eines Ninja Gaiden oder älteren DMC einfach keinen Spass haben, dafür bin ich zu cholerisch bei sowas.

Was anderes: Gibt es eigentich keine LE oder dergleichen zum Spiel? Könnte mir auch nur ein schickes Steelbook vorstellen, denn das Cover gefällt mir erstaunlich gut.

#2 | PhanZero [21.01. | 20:57] 



13.900
DmC Devil May Cry
Gibt ein paar Editionen. Beim Gamestop etwa eine mit dem Anhänger von Dante. Muss auch noch welche mit nem Kapuzenpullover geben und dem Soundtrack, eine ohne den Pullover aber mit Soundtrack, ... was davon aber in Deutschland, das kann ich dir nicht sagen. Hängt wohl auch vom jeweiligen Händler ab...

#3 | Grey Wolf [25.02. | 14:38] 



1.358
DmC Devil May Cry
Habe mir das Spiel nun auch gegönnt und bin sehr zufrieden. Es hat ordentlich viel Spaß gemacht, den Dämonen in den Hintern zu treten. Flottes, flüssiges Gameplay und die einzelnen Level sehen toll aus mit den stetigen Veränderungen der Umgebungen. Freue mich schon auf den DLC "Vergil's Downfall".
Meine Wertung: Sehr Gut (86%)

#4 | Grey Wolf [25.02. | 14:39] 



1.358
DmC Devil May Cry
Ach, der junge Dante kommt ebenfalls gut rüber - der Gag am Anfang mit dem Wischmop is klasse :D
Meine Wertung: Sehr Gut (86%)


 








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Pro:
umfangreiches Kampfsystem mit vielen Kombo-Möglichkeiten
komplett auf Deutsch spielbar
englische Sprachfassung (besser!) ebenfalls enthalten
stimmiger, pushender Soundtrack von Noisia und Combichrist

Contra:
auf Konsolen Reduzierung der Framerate
Steuerung anfangs leicht überfrachtet
kleinere Bugs, besonders in den Endgegnerkämpfen
dem neuen Dante fehlt ein wenig die (übertriebene) Coolness seines Vorbilds


Offizielle Website:
 devilmaycry.com



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