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ANGRY BIRDS TRILOGY
 Test von Sebastian Hamers (07.10.2012) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Geschicklichkeit Publisher:Activision
Termin:28. September 2012 Entwickler:Rovio

Auf diesem Planeten dürfte es wohl kaum noch einen Menschen geben, der noch nichts von Rovios Angry Birds gehört hat. Selbst die hartnäckigsten Handy- und Smartphoneverweigerer haben es vermutlich kaum geschafft Augen und Ohren vor diesem Medienphänomen zu verschließen. Mit geballter Marketingpower hat Rovio die kunterbunten Vögel nahezu allgegenwärtig gemacht. Neben den Spielen, die regelmäßig in den Top Ten der Verkaufslisten zu finden sind, tummelt sich mittlerweile allerhand Merchandise in den Läden. Plüschfigur, Angry Birds Brettspiel, T-Shirts oder Sammelkartenspiel... den wütenden Vögeln sind scheinbar keine Grenzen gesetzt. Jetzt fällt auch die Bastion Videospielkonsole. Mit der Angry Birds Trilogy macht sich Rovio nun an, auch die Konsolenwelt zu erobern.


Am altbewährten Konzept hat Rovio natürlich auch in der Angry Birds Trilogy nichts geändert. Auch auf der Xbox 360 gilt es darum die wütenden Vögel mit einer Zwille auf grüne Schweine zu katapultieren. Werden alle Schweine auf diese Weise abgeräumt, geht es auf ins nächste Leveln. Von diesen hat Rovio jede Menge in die vorliegende Trilogie gepackt.


Mehr als das Original

Das Paket, das für die großen Konsolen geschnürt wurde besteht aus den bereits bekannten Titeln Angry Birds Classic, Angry Birds Seasons und Angry Birds Rio, die bereits alle seit geraumer Zeit für iOS und Android erschienen sind. Der Levelaufbau in den drei Spielen wurde von den Smartphone Originalen übernommen. Großartige Neuerungen solltet ihr also nicht erwarten. Dennoch handelt es sich bei Angry Birds Trilogy nicht um einer 1:1 Umsetzung.

Dies liegt weniger an den Inhalten selbst, sondern an der Art der Steuerung. Das Besondere an den Erfolgsspielen auf iPhone & Co. war immer die eingängige und sofort erlernbare Handhabung. Mit dem Finger wird die Zwille auf dem Touchscreen geladen, ein Loslassen lässt den Vogel dann quer über den Bildschirm sausen. Auf der Xbox 360 ist das natürlich nicht möglich. Diesbezüglich musste sich Rovio also Gedanken machen und hat sich für mehrere alternative Steuerungsmethoden entschieden.


Kinect vs. Gamepad

Knöpfen wir uns zunächst die Steuerung via Gamepad vor. Angesichts von vier Schulter- und Aktionstasten, zwei Analogsticks und einem Digikreuz scheint es so als würde man mit Kanonen auf Spatzen schießen. Denn im Grund wird neben einem Analogstick auch nur ein einziger Button zur Steuerung benötigt. Befindet sich ein Vogel in der Zwille, justiert ihr mit dem linken Stick den Winkel, drückt ihr die A-Taste, geht der Vogel auf Reisen. Mit der gleichen Taste löst ihr die Spezialfertigkeiten der Vögel aus, sofern vorhanden. So lassen sich einige unserer gefiederten Freunde in der Luft dreiteilen, andere bekommen im Flug nochmal einen zusätzlichen Schub verpasst. Aber das dürfte den meisten von euch sicherlich schon wohlbekannt sein.

Wie ihr seht, braucht es kein fortgeschrittenes Studium in Gamedesign, um mit Angry Birds auf der Xbox 360 klarzukommen. Ich habe vor dem Test meinen knapp 6jährigen Sohn den Controller in die Hand gedrückt, der problemlos und ohne Erklärung mit dem Spiel zurecht kam.


Better With Kinect?

Alternativ läßt sich die Angry Birds Trilogy auch mit Kinect steuern. Was zunächst cool klingt, erweist sich jedoch mehr als eine kleine Spielerei, die man nach dem ersten Ausprobieren aber schnell wieder beiseite legt. Dabei funktioniert die Steuerung an sich ohne große Probleme. Zunächst bewegt der Spieler ein Fadenkreuz über den Bildschirm und greift nach dem Vogel. Kurz darauf erscheint der bekannte „Kinect-Kreis“. Bleibt mit der Hand auf dem Vogel bis sich der Kreis gefüllt hat. Erst jetzt lässt sich mit der gleichen Hand die Schleuder justieren. Um den Vogel abzuschleudern, müsst ihr jetzt die Nebenhand heben. Lasst ihr sie wieder sinken, wird die Spezialfähigkeit aktiviert. Das alles klappt auch ganz wunderbar, dauer aber im Vergleich zu traditionellen Controllersteuerung einfach deutlich länger. Auch mein Sohn und sein Kumpel wollten nach wenigen Minuten wieder zur altbekannten Steuerung zurückkehren.

Daran ändern auch die Sprachbefehle nichts, die Rovio ebenfalls ins Spiel eingebaut hat. So lässt sich der Vogel auch mit „Starten!“ von der Zwille schleuden. Die Spezialfähigkeit wird mit dem Rufen des Wortes „Fähigkeit“ aktiviert. Auch das funktioniert im Grunde reibungslos. Einen echten Mehrwert bietet es aber nicht. Vielleicht sorgt es auf einer Party für den ein oder anderen Lacher, bevor sich die Gäste wieder den Controller der Xbox 360 schnappen.


Drei Spiele zum Preis von einem?

Für wen lohnt sich die Anschaffung von Angry Birds Trilogy denn eigentlich überhaupt? Bietet das Spiel einen Mehrwert im Vergleich zu den Originalen auf dem Smartphone und den Tablets? Immerhin schlägt jede Angry Birds Version auf iOS oder Android mit weniger als einem Euro zu Buche, während das Komplettpaket auf der Xbox 360 schon stolze 30€ kostet.

Neben der alternativen Steuerung mit Kinect, gibt es dan tatsächlich auch ein paar exklusive Inhalte für Konsolenspieler. Insgesamt lassen sich in der Sammlung 19 exklusive Levels finden. Ob das jedoch ein echter Kaufgrund ist, gerade angesichts des sonstigen Umfangs von ohnehin schon einigen hundert Leveln, muss jeder Spieler für sich selbst entscheiden. Dummerweise können diese auch erst gespielt werden, wenn die gesamt Trilogie abgeschlossen ist. Neu in der Konsolenfassung sind ebenfalls die witzigen Zwischensequenzen. Auf dem Handy muss sich der Spieler mit einfachen Standbildern begnügen. Zu guter Letzt gibt es natürlich noch die Anbindung an Xbox Live. Dort könnt ihr euren Punktestand mit Freunden und der ganzen Welt vergleichen.

Nach wie vor ist und bleibt Angry Birds ein schönes Spiel, das für viele Stunden zu unterhalten weiß und sicherlich auch nach Monaten immer wieder mal für eine schnelle Runde eingelegt werden kann. Ebenso ist es schön, die Kultvögel in HD-Optik auf dem großenm TV-Bildschirm zu sehen. Einzig und allein der Preis der Sammlung stellt ein Kritikpunkt dar. Während iOS und Android User für alle drei Titel zusammen um die 2,50€ bezahlen müssen, zahlen Xbox 360 den mehr als zehnfachen Preis. Doch schmerzen die 30€ wirklich angesichts der sicherlich mehrere hundert Stunden Spielspaß? Diese Frage, lieber User, musst du dir leider wirklich selbst selbst beantworten.





Natürlich hatte auch ich Angry Birds bereits vorher auf meinem Android Smartphone kennengelernt. Durch den Release der Xbox 360 Version bin ich aber auch gleich wieder auf den Geschmack gekommen. Schnell ist wieder eine Stunde vergangen, ohne es richtig bemerkt zu haben. Das "nur noch ein Level"-Phänomen greift also auch auf den großen Konsolen. An Kinect liegt dies jedoch nicht, sondern einfach nur am altbekannten und bewährten Spielprinzip, das immer wieder zu unterhalten weiss. Die Angry Birds Trilogy macht auch auf der Xbox 360 eine gute Figur. Ob euch das den erhöhten Kaufpreis von rund 30€ wert ist, müsst ihr jedoch selbst entscheiden.
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Pro:
19 exklusive Levels
neue HD Zwischensequenzen
fast 700 Levels insgesamt
einfaches Spielprinzip
Langzeitmotivation

Contra:
fragwürdiger Preis
belanglose Kinectsteuerung
Zusatzlevels erst nach Abschluss der Trilogie spielbar


Offizielle Website:
 @Rovio.com



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