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DIRT SHOWDOWN
 Test von Sebastian Hamers (26.06.2012) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Rennspiel Publisher:Codemasters
Termin:24. Mai 2012 Entwickler:Codemasters

Wenn die britischen Entwickler von Codemasters wieder ein neues Rennspiel auf die Piste schicken, kann doch eigentlich gar nichts schiefgehen. Den Rennspielexperten haben wir solche Genrehighlights wie DiRT, Grid oder die F1-Serie zu verdanken. Jetzt folgt ein weiterer Ableger aus der DiRT-Reihe. Wer aber einen neuen Aufguss mit mehr Autos, mehr Strecken und besserer Grafik erwartet hat, täuscht sich gewaltig. Codemasters hat das Konzept der Reihe auf den Kopf gestellt und spendiert der Traditionsreihe ein paar neue Spielelemente. Neugierig geworden? Dann solltet ihr euch unseren Test nicht entgehen lassen.


Die obige Einleitung könnte vermuten lassen, dass Codemasters ordentlich die kreativen Köpfe habe rauchen lassen. Den neuen Ansatz von DiRT Showdown in allen Ehren, doch ein wenig Recycling haben die Briten dann doch noch betrieben. Doch beginnen wir am Anfang...


Destruction Derby meets Colin McRae

Schon seit dem Serienstart 1998, als die Reihe noch unter dem Namen Colin McRae Rally lief, zogen Codemasters eine arcadelastige Steuerung dem Simulationsansatz vor. Diese Tradition haben sich die Entwickler bis heute bewahrt und mit dem vorliegenden Teil vielleicht sogar auf ihren bisherigen Höhepunkt getrieben.

Eingebettet ist DiRT Showdown in einen umfangreichen Karrieremodus. Das Einspielen von Preisgeldern und das damit verbundene Freischalten von neuen Fahrzeugen oder das Aufmotzen der selbigen macht einen großen Teil der Langzeitmotivation aus. Wer sich mit seinen Freunden messen möchte, kann dies standesgemäß gerne online machen. Die Zeiten der Freunde habt ihr bei DiRT Showdown aber auch so immer im Blick.


Crash Boom Bang

Die Karriere besteht aus einem bunten Mix traditioneller Rallyrennen und Crashorgien im Stile eines Destruction Derby oder Twisted Metal. Zimperlich geht es auf keiner der Strecken vonstatten. Ein Rempler da, ein hartes Ausbremsen dort, all das gehört in DiRT Showdown zum guten Ton.

Werfen wir zunächst einen Blick auf die Zerstörungs-Herausforderungen. Die Formel, die Codemasters gestrickt hat, ist simpel. Eine handvoll Teilnehmer werden mit ihren Vehikeln in eine Arena geworfen. Ziel ist es, bei den Kontrahenten so viel Schaden am Auto wie möglich zu verursachen. Jeder Crash wird, je nach verursachtem Schaden, mit Punkten belohnt. Besonders lukrativ wird es, wenn es euch gelingt, einen Gegner von der Plattform zu schubsen. Wer am Ende der abgelaufenen Zeit die meisten Punkte hat kommt auf das Siegertreppchen. Jedes Fahrzeug verfügt dabei über eine gewisse Menge an Energie. Ein Ausscheiden aus dem Crashrennen ist aber dennoch nicht möglich. Ist die Energie verbraucht, wird der Gegner zwar mit einem ganzen Batzen an Punkten belohnt, jedoch steht ihr wenige Sekunden später mit voll aufgetankter Energieleiste wieder mitten im Geschehen. Ein Schadensmodell, wenn auch nur ein rudimentäres, ist vorhanden. Dieses ist allerdings rein optischer Natur. Auswirkungen auf das Fahrverhalten haben die Schäden an euerem Auto nicht.


Über Donuts und weitere Tricks

Damit es nicht zu eintönig wird haben die Entwickler auch immer wieder ein paar Strecken eingebaut, bei denen es mehr auf eine gute technische Fahrweise ankommt als auf pure Kraft. Bei den sogenannten Gymkhana-Herausforderungen werden euch bestimmte Tricks abverlangt, die ihr mit euren Fahrzeugen ausführen müsst. Neben Luftsprüngen oder Drifts in den Kurven gibt es hier auch ein paar schwierigere Stunts wie den Donut. Bei diesem müsst ihr um eine Säule herum sliden, diese umkreisen und abschließend den Weg in die richtige Ausfahrt finden.

Trotz all der Vielfalt in DiRT Showdown haben mir die normalen Rallystrecken immer noch am meisten Spaß gemacht. Oftmals sind die Strecken gespickt mit kleinen Hindernissen oder Rampen, über die es sich wunderbar hinwegfliegen lässt. Fleißig gerempelt darf hier natürlich auch werden. So kommt es durchaus schon einmal vor, dass der ein oder andere Kontrahent auf der Strecke bleibt. Abgesehen davon wurde im Spiel auf extravagante Extras weitgehend verzichtet. Lediglich ein Nitroboost kann zwischenzeitlich gezündet werden, um euch in kurzer Zeit auf Höchstgeschwindigkeit zu beschleunigen. Ist der Vorrat an Nitro verbraucht, füllt er sich automatisch wieder auf. Ihr müsst euch also nicht, wie in so manchem anderen Rennspiel, auf waghalsige Stunts einlassen, um diese Leiste wieder aufzufüllen. Dies mag ein Plus für Gelegenheitsspieler sein, auf der anderen Seite verliert DiRT Showdown damit auch einen Teil seiner taktischen Tiefe.

Aufgelockert werden die Rennen durch kleine Modifikationen. So gibt es einigen Strecken, bei denen immer wieder ein Countdown eingeblendet wird, der nach Ablauf den jeweils letzten Fahrer aus dem Rennen eliminiert. Die Countdowns werden solange fortgeführt, bis nur noch ein Fahrzeug übrig bleibt, das dann den Sieg kassiert.


KI = Komplette Idioten?

Ein leidiges Thema in nahezu jedem Rennspiel-Test ist die KI der Fahrer. Schon seit Beginn dieses Textes überlege ich krampfhaft, wie ich den Begriff der vielzitierten "Gummiband-KI" vermeide, obwohl er in kaum einem Spiel so gut gepasst hat wie bei DiRT Showdown. In einem Rennen kann ich noch so viele Crashs hinlegen, das Fahrerfeld zieht nie zu weit von mir weg, dass ich keine Chance mehr hätte den Rückstand wieder aufzuholen. Auf der anderen Seite kann ich die perfekte Runde auf's Asphalt legen, irgendein Gegner wird mir dennoch immer im Nacken sitzen. Das hinterlässt irgendwann dann doch einen negativen Nachgeschmack.

Auch das teilweise massive Recycling der Strecken aus DiRT 3 fiel uns störend auf. Eingefleischte Fans der Serie werden beim Spielen von DiRT Showdown sicherlich einige Déjà-vu-Momente zu vermelden haben. Zwar hat Codemasters die Strecken nicht 1:1 kopiert, dennoch sehen sich die Abschnitte, Hintergründe und Arenen doch frappierend ähnlich.


Multiplayerspaß oder Partykiller

Richtig gut gefallen haben mir dafür die Mehrspielerelemente in DiRT Showdown. Lobenswerterweise dürfen mit dem Splitscreen gleich zwei Spieler an einer Konsole ran. Was früher zum Standard gehörte, ist heute leider nicht mehr selbstverständlich. Umso schöner, dass diese Funktion den Weg ins Spiel gefunden hat. Online dürfen sich gleich bis zu acht Spieler gleichzeitig miteinander messen. Wer bei einem Rennen die Bestzeiten eines Freundes übertroffen hat kann auch sogleich eine Herausforderung an diesen schicken. Mit dabei ist auch eine Youtube-Funktion, mit der sich Videos bequem auf die Video-Plattform laden lassen. Angebunden ist DiRT Showdown auch an das hauseigene Racenet von Codemasters. Dort gibt es regelmäßig neue Events, die sich aber nur starten lassen, wenn man sich auf der Website des Herstellers dafür registriert. Für den vollen Funktionsumfang wird zudem ein VIP-Code benötigt, der dem Spiel beiliegt. Gebrauchtkäufer müssen die Funktion gegebenenfalls kostenpflichtig nachrüsten.





DiRT Showdown hinterlässt einen zwiespältigen Eindruck bei mir. So gut ich die Vielfalt des Spiels finde und auch die Möglichkeiten der Multiplayer- und Onlinefunktionen schätze, so sehr ärgere ich mich auch über die mangelnde KI des Spiels. Bei mir entsteht häufig das Gefühl, dass ich den Erfolg nicht wirklich selbst in der Hand habe, sondern das Glück des Tüchtigen eine größere Rolle spielt. Gut umgehen kann man dieses Manko, wenn man sich ein paar Freunde organisiert und mit diesen ins Rennen geht. Die Jagd nach der besten Rundenzeit oder den meisten Punkten beim Crashrennen bestätigt: Schadenfreude ist die größte Freude.
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Pro:
große Vielfalt
Youtube-Einbindung
Splitscreen-Modus
gelungener Onlinepart

Contra:
Schadensmodelle nur optischer Natur
KI stark verbesserungswürdig
hoher Glücksfaktor
wenige Lizenzen


Offizielle Website:
 @Codemasters



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