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BIRDS OF STEEL
 Test von Tobias Sickmann (17.04.2012) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Simulation Publisher:Konami
Termin:15. März 2012 Entwickler:Gaijin Entertainment

Nach Il-2 Sturmovic: Birds of Prey schickt das Studio Gaijin Entertainment eine neue Flotte in den zweiten Weltkrieg. In Birds of Steel könnt ihr die Schlacht um Pearl Harbor hautnah miterleben. Erfahrt in unserem Test, ob der realitätsnahe Flugsimulator auch für Anfänger geeignet ist.


Being very (s)pacific


Birds of Steel sieht man auf Anhieb an, dass es an Spieler gerichtet ist, die Freude an klassischen Kampfflugzeugen und Gefechten haben. Die zahlreichen Kampagnen-Missionen werden mit historischen Aufnahmen aus dem zweiten Weltkrieg eingeleitet. Ein Sprecher kommentiert die Lage der Kriegsmächte und erläutert das taktische Vorgehen. In Verbindung mit der patriotischen Hintergrundmusik entsteht für Außenstehende der Eindruck, man sehe sich gerade eine Dokumentation an. Dies erzeugt schon vor der ersten Trainingseinheit die passende Atmosphäre und sorgt für Authentizität. Auch die Missionen halten sich originalgetreu an die historischen Kriegsmanöver. Die Kampagne erstreckt sich von 1941 bis 1942 und deckt die amerikanische und japanische Seite im zweiten Weltkrieg ab. Damit ist der Pazifik der Hauptschauplatz dieser Kampagne. Wir erleben den Angriff der japanischen Flotte auf Pearl Harbor und greifen in der Schlacht um Midway ein. Da wir beide Kriegsparteien spielen können erleben wir die Schlacht aus zwei gegensätzlichen Perspektiven.

Das Missionsdesign bietet unterschiedliche Aufgaben, hätte aber variantenreicher ausfallen dürfen. In der Regel sind wir aktiv als Schwarm mit vier Kampfflugzeugen unterwegs. Auf Knopfdruck können wir die Position zwischen den vier Piloten wechseln. Die Mission gilt als erfolgreich absolviert, solange mindestens eine Einheit des Geschwaders unbeschadet bleibt. Somit können kleine Fehler verziehen werden. Als Primärmission gilt es für gewöhnlich eine gegnerische Angriffswelle abzuwehren oder bestimmte Ziele wie einen Zerstörer zu eliminieren. Dabei nehmen wir entweder Platz in Jagdflugzeugen oder in Bombern, die aufgrund der riskanten Sturzflüge viel Timing und Fingerspitzengefühl verlangen. Wer Daueraction erwartet wird enttäuscht werden. Nicht selten beginnen die Missionen mit Erkundungstouren, bevor ein Angriff erfolgt. Gerade diese Abschnitte gestalten sich als ziemlich anspruchslos.

Die Steuerung lässt sich umfangreich an eigene Wünsche anpassen und frei konfigurieren. Von der Stick-Empfindlichkeit über die Tastenbelegung sind die Controllerleinstellungen sehr offen gehalten. Es sei empfohlen, davon Gebrauch zu machen, da die Standard-Belegung einige Probleme verursachen könnte. Zum Beispiel muss für das Ausfahren der Bremsklappe das Steuerkreuz und eine Taste gleichzeitig gedrückt werden, was im Kampfeinsatz für einen kurzzeitigen, aber entscheidenden Kontrollverlust sorgt. Dass das Seitenruder und die Beschleunigung über denselben Stick gesteuert werden, ist auch keine angenehme Lösung und erfordert etwas Eingewöhnungszeit. Joysticks wie das ACE-Edge oder Saitek Av8r-02 sind mit Birds of Steel kompatibel und können als bevorzugtes Steuerungselement ausgewählt werden.


Mit Freunden in die Schlacht

Gaijin Entertainment weist dem Multiplayer-Modus eine bedeutende Rolle zu. Mit Ausnahme der Kampagne lassen sich alle restlichen Spielmodi online mit anderen Leuten spielen. Unter dem Punkt Missionen gilt es, bestimmte Aufgaben gegen KI-Gegner zu absolvieren. Diese sind vom Design her an jene der Kampagne angelehnt, bieten aber deutlich abwechslungsreichere Schauplätze. Neben der Schlacht um Midway können wir uns auch auf Neuguinea austoben oder über das Ruhrgebiet Duelle liefern. Herzstück des Spielmodus ist die sogenannte Dynamische Kampagne. Hier wird die Geschichte neu geschrieben, denn ihr könnt den Ausgang einer bedeutenden, historischen Schlacht verändern. Wer von den vorgegebenen Missionen genug hat, darf sich an den Missionseditor wagen. In diesem könnt ihr über diverse Einstellungen eure eigene Schlacht gestalten und sie zusammen mit ein paar Freunden online austesten.

Neben den kooperativen Missionen findet sich auch noch der Versus-Modus im Hauptmenü. Wie man dem Namen entnehmen kann, handelt es sich hierbei um Multiplayer-Duelle gegen andere Spieler. Im Verbund mit bis zu acht Mann gilt es im Frontherrschafts-Modus, eine Luftzone zu erobern. Im Versus-Modus finden die spannendsten Duelle statt, schließlich ist ein menschlicher Gegner weitaus gewiefter als die KI-Kollegen. Trotzdem gibt es ein paar Mängel, die den Spaß ein wenig dämpfen. Als Anfänger mit einer geringen Flugzeugauswahl im Hangar ist man zunächst deutlich im Nachteil. Die Gegner verfügen meistens über schnelle und besser ausgestattete Maschinen, die ein ausgeglichenes Match zunächst nicht möglich machen. Außerdem dauert es eine Weile, bis man die langen Flugstrecken überwunden und den Kampfschauplatz erreicht hat. Hier gehen einige wertvolle Minuten verloren, was in Anbetracht der kurzen Dauer der Matches sehr ärgerlich ist. Die Anzahl der Lobbys ist überschaubar, aber ein Spieler kann jederzeit gefunden werden. Zur Zeit kommt es noch vereinzelt zu Problemen beim Einstieg in eine der Lobbys.

Als wirklich gelungene Idee erweist sich das Level-System. Für das erfolgreiche Beenden von Missionen, unfallfreie Landungen oder Abschießen von Gegnern erhält der Spieler Erfahrungspunkte und steigt in den Rängen auf. Das Aufleveln ist zwar längst nichts Neues in der Welt der Videospiele, doch Birds of Steel setzt es auf motivierende Weise um, denn das Verfahren funktioniert übergreifend über alle Spielmodi. Egal ob Kampagne, Missionen oder Versus, in jedem Spielmodus können wir unsere Ränge ausbauen. Die Stufen und Erfahrungspunkte sind nicht nur schmuckes Beiwerk zum Prahlen, sie sind die notwendige Währung zum Kaufen neuer Flugzeuge. Im Hangar könnt ihr auf das Repertoire der amerikanischen, britischen, deutschen und japanischen Luftwaffe zurückgreifen. Die Maschinen sind über ein Baumdiagramm miteinander verzweigt. Die Anzahl zur Verfügung stehender Stahlvögel ist mit über 100 Stück riesig ausgefallen. Sammler müssen daher viel Spielzeit investieren, um eine ordentliche Flotte zusammenzustellen. Viele bekannte WW2-Kampfflugzeuge wie der Hurricane MkI oder die Nakajima B5N2 lassen keine Wünsche offen. Absolut lobenswert ist die Tatsache, dass es zwischen den einzelnen Maschinen spürbare Unterschiede im Handling, Flugverhalten und Wendigkeit gibt, so dass sich keines wie das andere steuert.


Gut gerüstet

Beim Blick in den Hangar kommt die Detailverliebtheit des Entwicklers deutlich zum Vorschein. Zu jeder Maschine gibt es ausführliche Hintergrundinformationen. Wie in Rennspielsimulationen wie z.B. Forza Motorsport könnt ihr euer liebstes Stück aus allen Blickwinkeln genauer unter die Lupe nehmen. Gerade für Fans von klassischen Flugzeugen steckt eine gehörige Portion an interessanten Infos und Daten drin. Unter dem Menüpunkt Enzyklopädie können wir unser Wissen über Fliegerei aufstocken. Hier werden nützliche Manöver beschrieben, die im Kampfeinsatz sehr hilfreich sein können. Wer mit dem Flugzeug ins Trudeln gerät, erfährt hier genau wie er sich zu verhalten hat. Noch besser wäre es gewesen, wenn es zu diesen Manövern spielbare Trainingsflüge gegeben hätte anstelle eines schnöden Textblocks.

Technisch muss sich Birds of Steel nicht vor anderen Flugsimulationen verstecken. Die Flugzeugmodelle sind gut gelungen und weisen besonders in der Cockpitansicht einen hohen Detailgrad auf. Der Grafikstil ist bunt gehalten, was jedoch nicht bedeutet, dass dieser unrealistisch wäre. Das strahlende Blau des Pazifiks und die satten grünen Farben der Wälder im Ruhrgebiet sorgen für ein stimmiges Gesamtbild. Auch die Effekte sind gut in Szene gesetzt, seien es Rauchschwaden oder Explosionen. In den Kämpfen stechen nette Details positiv heraus, wie zum Beispiel eine verschmutzte Frontscheibe. An dem Sound ist auch nicht viel auszusetzen. Die Maschinen und Waffen der Kampfflieger klingen realistisch und die Sprecher machen eine gute Arbeit. Einzig die zusammenhanglosen und unverständlichen Funksprüche können eher auf die Nerven gehen. Die musikalische Untermalung ist klassisch gehalten und enthält einen patriotischen Flair, der einen Sieg noch glorreicher ausfallen lässt.

Nun bleibt noch die Frage offen, ob Fluganfänger und Arcade-Freunde mit Birds of Steel ähnlich viel Spaß haben werden wie Simulator-Puristen. Der Entwickler hat extra für diesen Fall ein eindeutiges Schwierigkeitssystem integriert. Es können die Einstellungen "vereinfacht", "realistisch" oder "Simulation" gewählt werden, die ein unterschiedliches Spielgefühl bieten. Auf dem leichten Schwierigkeitsgrad müssen wir uns keine Sorgen um Treibstoff, Munition oder Defekte an der Maschine machen. Das Anvisieren und Treffen von Gegnern wird über ein zusätzliches Fadenkreuz erleichtert und auch Windbedingungen spielen keine Rolle. Auf realistisch ist es schwieriger, den Blechvogel überhaupt in der Luft zu halten. Die Gefahr eines Strömungsabrisses lauert bei jedem waghalsigen Manöver. Wer sich eingespielt hat, kann sich an dieser Einstellung gerne versuchen. Im Simulations-Schwierigkeitsgrad herrschen gnadenlose Bedingungen, bei denen selbst ein Startvorgang zum Schweißausbruch führt. Hier können sich die Profis beweisen. Damit kann sich jeder Spieler, ob erfahren oder Neuling, an Birds of Steel versuchen.

Ausgezeichnet mit den folgenden GameRadio-Awards:






In Bezug auf Genauigkeit und Authentizität macht niemand Birds of Steel etwas vor. Die große Auswahl an Kampfflugzeugen zeugt von der Hingabe des Entwicklers, eine rundum gelungene WW2-Simulation zu erstellen. In Zusammenhang mit der Präsentation und der Menge an Hintergrundinformationen ist dies uns einen Atmosphäre-Award wert. Obwohl das Spielgefühl eindeutig an Fans von Simulationen gerichtet ist, können auch Anfänger ruhigen Gewissens zugreifen. Der Multiplayer unterhält auch nach der Kampagne und kann trotz einiger kleiner Makel überzeugen.
80%
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#1 | The Comedian [17.04. | 20:09] 



7.336
Birds of Steel
^^ wow hätte nicht gedacht das der titel doch so gut ist.


 






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Pro:
große Flugzeugauswahl
realistische Nachbildung
hübsche Grafik
Authentizität

Contra:
Steuerung gewöhnungsbedürftig
lange Flugstrecken
Lobby-Probleme


Offizielle Website:
 birdsofsteel.com



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