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MASS EFFECT 3
 Test von Jan (25.03.2012) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Rollenspiel Publisher:Electronic Arts
Termin:08. März 2012 Entwickler:Bioware

Sci-Fi! Woran denkt ihr da spontan? An elfenartige Wesen, die monotone Einzeiler à la "Faszinierend" von sich geben, oder doch eher an grüne, spitzohrige Zwerge, die der deutschen Grammatik nicht mächtig zu sein scheinen? Oder vielleicht denkt ihr auch an Commander Shepard, so wie wir. Endlich ist es soweit und die Mass Effect-Trilogie neigt sich dem Ende zu. Warum sich Mass Effect 3 nicht hinter großen Namen wie Star Wars und Co. verstecken braucht, lest ihr im Test. Zur Anmerkung: Wir gehen im Artikel auch auf den DLC Aus der Asche ein und versuchen Spoiler zu vermeiden.


Wir erinnern uns: Am 21. November 2007 erschien »Mass Effect, der Auftakt einer Action-Rollenspiel-Trilogie der Extraklasse. Die Sci-Fi-Oper entführte uns in ferne Galaxien, so glaubwürdig in vielen Belangen, dass uns ebenjenes Universum schon bald sehr am Herzen lag. Da die Bildschirm-Tode unserer Crewmitglieder und vieler Figuren der Handlungsstränge endgültig waren, überlegten wir schon bald lieber zweimal, wie wir vorgehen. Immerhin haben uns die Entwickler versprochen, jede noch so klein wirkende Entscheidung könnte sich auf die späteren Teile auswirken. Das konnte man schon als kleine Revolution betrachten, schließlich war man doch schon so oft auf die Entscheidungen der Entwickler angewiesen, wie sich eine Geschichte entwickelt beziehungsweise wie sie im Nachfolger fortgesetzt wird. Das Ausmaß unserer im Jahr 2007 getroffenen Entscheidungen konnte niemand voraussagen, bis jetzt, denn Mass Effect 3 ist da und wir bringen den Kampf zu Ende, auf unsere Weise.


Ich habs ja gleich gesagt!

Es ist schon sagenhaft, da rettet man die Raumstation Citadel, vernichtet die bösartigen Kollektoren und das alles nur um die gewonnene Erkenntnis einer nahenden Reaper-Invasion mit dem Universum zu teilen, welches von inkompetenten Politikern repräsentiert wird. Die Reaper, ein uraltes Maschinenvolk, kehren alle paar tausend Jahre zurück, um ganze Völker zu vernichten, die sich auf dem Höhepunkt ihrer Zivilisation befinden. Warum sie das tun weiss niemand so recht, aber das finden wir im Verlauf von Mass Effect 3 noch heraus. Auf unserer Uhr ist es jedenfalls fünf vor zwölf, beim Oberkommando scheint die Uhr hingegen stehen geblieben zu sein. Anders scheint es nicht erklärbar zu sein, dass man uns, Commander Shepard, den Befreier der unterdrückten Alienvölker und nebenbei gesagt noch ein Jedi, ähh Verzeihung, Spectre (kommt ja irgendwie auf's Gleiche raus) erst jetzt, eine Minute vor Einfallen der Reaper um Rat fragt. Wir befinden uns zum ersten Mal in der Mass Effect-Reihe auf der Erde. Kurz nach dem Entschluss der Menschheit, den Reaper-Experten mal zu Wort kommen zu lassen, ist es auch schon zu spät. Die riesigen, kilometerlangen, synthetischen Wesen knallen wie Meteoriten auf der Erde ein. Die gewaltigen Laserstrahlen der Reaper machen schon bald kurzen Prozess mit beeindruckend großen Allianzschlachtschiffen, die im Vergleich zu den Alieninvasoren geradezu lächerlich klein wirken. Eine Übermacht steht uns gegenüber, alleine wird die Menschheit untergehen. So obliegt es uns, möglichst viele Völker zu einen, eine Superwaffe zu entwickeln und die geschaffene Allianz in die letzte, alles entscheidende Schlacht zu führen.

Bevor wir uns in Mass Effect 3 aber um die Rettung ganzer Galaxien kümmern können, müssen wir erst mal unsere eigene Haut retten. Die Charaktererstellung fällt größtenteils flach, wir importieren unseren »Mass Effect 2-Charakter, inklusive aller getroffenen Entscheidungen in den Vorgängern. Lediglich unsere Charakterklasse ändern wir noch und entscheiden uns für den offensiven Frontkämpfer. Die Sonne strahlt, wir befinden uns in einer hübschen, futuristischen Hafenstadt; der Junge der gerade eben noch mit einem Allianz-Jäger-Model gespielt hat, ist verschwunden. Langsam aber sicher füllt sich der Himmel immer mehr mit den krakenartigen Reapern, die mit markerschütternden Lauten auf die Erde krachen. Wir flüchten mit unserem langjähriger Weggefährten Admiral Anderson über die Dächer der Stadt, während wir zusehen müssen, wie ganze Straßenzüge in Sekundenbruchteilen in sich zusammenfallen. Die Wucht der Invasoren ist erschütternd, hätten Steven Spielberg (Krieg der Welten) und Michael Bay (Transformers) ein uneheliches Alien-Baby, dann wären wohl die Reaper dabei rausgekommen. Während der Flucht trifft Shepard auf den kleinen Jungen aus der Anfangssequenz, der sich ängstlich in einem Lüftungsschacht versteckt. Wir können den Jungen nicht davon überzeugen mit uns zu kommen, stattdessen verschwindet der Kleine im Dunkel des Lüftungsschachts. Es bleibt keine Zeit sich weiter mit einem Einzelfall zu beschäftigen - die Menschheit steht auf dem Spiel, so hart es auch klingen mag.

Schlussendlich werden wir von Reaper-Bodentruppen festgesetzt, die eine Mischung verschiedener indoktrinierter Alienvölker darstellt, die grausam entstellt wurden. Wir verschießen unsere letzten Kugeln und können nur darauf hoffen, dass das zuvor abgesetzte Notsignal auch angekommen ist. Tatsächlich erscheint, kurz bevor Shepard und Anderson überannt werden, die Normandy SR-2 - die Allianzfregatte, die uns schon durch die Vorgänger begleitet hat - und macht kurzen Prozess mit dem Alien-Gesindel. Anderson kommt nicht mit uns, er bleibt und kämpft für die Erde. Unter traurigem Klavierspiel hebt die Normandy ab in eine ungewisse Zukunft. Das Letzte, das wir von der Erde sehen ist, wie ein Reaper ein Shuttle zerstört, in dem der kleine, höchstens neunjährige Junge sitzt, den wir retten wollten und scheiterten. Die Normandy verlässt die Umlaufbahn der Erde und wir wissen wofür es sich zu kämpfen lohnt - wir kommen wieder und lehren den Reapern das Fürchten, soviel steht fest!


Sein oder nicht sein - das entscheiden immer noch wir!

Mass Effect konnte seinerzeit vor allem durch ein toll gemachtes Dialogsystem, das durch Kamerafahrten und die weichen Bewegungen der Akteure mehr an einen Film als ein Spiel erinnerte, überzeugen. Natürlich ist dies auch wieder eine der großen Stärken des Spiels. Da auch die Charaktere gewohnt tiefgründig ausfallen, unterhält man sich gerne und hat stets das Gefühl, den Ausgang der Geschichte entscheidend beeinflussen zu können. Wie eingangs erwähnt spielen die Entscheidungen der Vorgänger eine große Rolle in Mass Effect 3. Es ist zwar auch möglich, das Spiel von Grund auf neu anzufangen, indem die meisten wichtigen Entscheidungen für uns getroffen werden, wir raten aber davon ab. Das Gefühl, der Held einer Science-Fiction-Saga zu sein, welche durch das eigene Handeln erst an Authentizität gewinnt, geht so teilweise verloren.

Recht früh im Spiel trifft man entweder auf Kaidan oder Ashley, je nachdem, wen von beiden man in Mass Effect gerettet hat. Während die beiden potenzielle Crewmitglieder darstellen, verhält es sich mit dem Kroganer Wrex etwas anders. Wir erinnern uns, im ersten Teil geraten wir zum Schluss in einen Konflikt mit dem stolzen Kroganer. Im Regelfall endete diese Auseinandersetzung mit dem Tod von Wrex. Es bestand aber ebenfalls die Möglichkeit euer Partymitlgied von eurer Sache zu überzeugen. In »Mass Effect 2 ist Wrex inzwischen zum Clanführer der Kroganer aufgestiegen, was unseren Ausflug auf die kroganische Heimatwelt Tuchanka damals erheblich erleichterte. Auch in Mass Effect 3 spielt Wrex eine entscheidende Rolle. Um Spoiler zu vermeiden, drücken wir es mal so aus: Wrex ist für einen Kroganer recht sanftmütig und aufgrund der gemeinsamen Vergangenheit mit Shepard auf unserer Wellenlänge. Ist unser Ex-Partymitglied im Auftakt der Reihe jedoch Hopps gegangen, tritt an seiner Stelle ein kriegslüsterner Ersatz, dessen Ambitionen in einem Krieg enden könnten. Auch alte Bekannte aus dem Mittelteil der Serie tauchen auf - oder eben nicht, entsprechend dem, wie wir uns damals entschieden haben. Wollen wir Biotikexpertin Jack wiedersehen, muss sie den Selbstmordeinsatz im Vorgänger auch überlebt haben. Nicht nur das Schicksal von Crewmitgliedern und NPCs beeinflussen wir, selbst für das Überleben ganzer Völker und Rassen haben wir in den Vorgängern den Grundstein gelegt. Aufgrund der weitreichenden Konsequenzen unseres Handelns fühlt man sich schon bald als ein fester Bestandteil des Mass Effect-Universums, der wirklich etwas bewegen kann.


Stärken und Schwächen der Vorgänger

Mass Effect 3 folgt spielerisch dem Vorgänger und setzt auf actionreiche Kämpfe, die mit einem Rollenspiel nur noch wenig gemein haben. So hechten wir von Deckung zu Deckung, lugen hervor und geben den Gegnern mit unserem Avenger-Sturmgewehr Saures. Erinnert an »Gears of War 3 und spielt sich auch etwa so. Biotiker heben Feinde auf Jedi-Art in die Luft, Techniker überlasten gegnerische Schilde und Mischcharaktere verketten die verschiedenen Fähigkeiten zu Kombos, die in gewaltigen Biotik-Explosionen enden. Auch die Gegnervielfalt kann sich sehen lassen, ob nun Geth, Cerberus-Einheiten, Mechs, Reaper... dem Spiel mangelt es nicht an Variantenreichtum beim Feindaufkommen. Leider ist die Steuerung noch immer so hakelig wie von den Vorgängern gewohnt, das Deckungssystem funktioniert oft nicht optimal und Sprinten auf die A-Taste zu legen erweist sich auch als Fehler. So rennen wir oft gegen Wände, da wir die freie Kamera nicht nachjustieren können, der rechte Daumen wird ja auf dem Button gebraucht. Suboptimal - hier hätte vielleicht eine vorübergehend statische Kamera, die die Sicht während des Rennens zentriert, Abhilfe geschaffen. Obwohl es nicht so aussieht, Mass Effect 3 will ein Rollenspiel sein und so erhalten wir nach jedem Kampf Erfahrungspunkte. Bei einem Stufenaufsteig investieren wir die Punkte auf acht bis neun Fertigkeiten, wobei jeder Fertigkeitsbaum ab Stufe 4 zwei Möglichkeiten zur Weiterentwicklung bietet. So können wir unsere Kryo-Munition zum Beispiel entweder all unseren Partymitgliedern zugänglich machen oder doch lieber den Frosteffekt erhöhen. Das Aufleveln motiviert, doch ab einem gewissen Punkt hat man dann dennoch alles ausgebaut, weiteres leveln macht somit keinen Sinn mehr. Insgesamt stellt das Auflevel-System einen guten Spagat zwischen dem recht großen Fertigkeitsbaum des Erstlings und dem Mini-Talentbaum des zweiten Teils dar.

Abseits der Kämpfe können wir auf der Normandy unsere Rüstung optimieren oder neue Waffenmods für die breitgefächerte Knarrenauswahl erwerben. Wem nicht der Sinn nach Ausrüstungsoptimierung steht, der gibt Interviews oder plaudert mit der Crew, um Nebenquests freizuschalten oder einfach nur mehr über die Begleiter zu lernen. Die nervigen Mako-Fahrten aus Mass Effect sucht man Gott sei Dank vergebens, im Nachfolger gab es diese Tortur auch nur per DLC und blieb so optional. Planeten kann man jedoch immer noch nach wertvollem Gut scannen, dieses mal jedoch immer unter der ständigen Bedrohung, durch Reaper entdeckt zu werden, was zum Game Over führt, wenn die Reaper in der folgenden Verfolgungjagd siegen. Zur finalen Schlacht können wir übrigens nur Antreten, wenn wir genug Verbündete um uns geschart haben. Wieviele Truppen uns zur Verfügung stehen können wir über die Galaxiekarte auf der Normandy in Erfahrung bringen.


Zurücklehnen und genießen

Grafisch besticht Mass Effect 3 durch Abwechslung - ständig ist man auf anderen Planeten unterwegs. Vom staubigen Mars über kahle Monde bis hin zur tropischen Heimatwelt der Salarianer ist alles vertreten, was den Entdeckerdrang in uns weckt. Das Story-Gaspedal wird von Anfang an ordentlich durchgedrückt und so dürfen wir uns schon bald des öfteren zurücklehnen und die ausufernden, filmreifen Raumschlachten bewundern. Nicht zuletzt dank des kultigen Mass Effect-Themes und der krachenden Soundeffekte kommt das ein oder andere Mal gar Gänsehaut-Feeling auf. Hier gibts also nichts zu meckern, wären da nicht die teils sterilen Umgebungen. Auf der Citadel darf man diesen Umstand vielleicht noch als Art-Design durchgehen lassen, spätestens in bewaldeten Gebieten fallen die statischen Plastikbäume aber negativ auf. Positiv hervorheben kann man die tolle deutsche Vertonung, mal abgesehen von der etwas unpassenden männlichen deutschen Shepard-Stimme, die bereits im Vorgänger ausgetauscht wurde. Der O-Ton wiederum gefällt uns insgesamt etwas besser, auch Dank prominenter Sprecher wie beispielsweise Martin Sheen als "Der Unbekannte" oder Freddie Prinze Junior als "James Vega".


Koopspass auf den zweiten Blick

Mass Effect-Veteranen werden sich vielleicht wundern, wenn sie den Menüpunkt Multiplayer entdecken. Ein Bioware-Rollenspiel mit Multiplayer-Modus? Auch wir waren da zunächst skeptisch. Doch nach zahlreichen Stunden im Mass Effect 3-Mehrspieler können wir Entwarnung geben - Bioware's Vier-Spieler-Koop-Missionen machen mächtig Laune. Zunächst sind wir erstaunt, dass es nur einen Modus gibt, bei dem wir lediglich zwischen drei Schwierigkeitsgraden, drei Gegnertypen (Geth, Cerberus, Reaper) und sechs Karten wählen können. Doch die anfänglichen Zweifel aufgrund des geringen Umfangs sind schon bald verflogen. Zu viert ist es unser Ziel, insgesamt elf Feindwellen zu überleben und während der Wellen insgesamt drei Missionsziele (das reicht vom Gerätehacken bis zur gezielten Eliminierung von Zielen) zu erfüllen. Wie im Singleplayer entscheiden wir uns anfangs für eine von sechs Klassen, können diese aber jederzeit wieder wechseln, um in den Stufen aufzusteigen. Im Gegensatz zum Einzelspielererlebnis können wir hier auch Alienrassen wie die Asari oder die Drell wählen.

Ohne Teamplay läuft bereits auf dem mittleren Schwierigkeitsgrad nichts mehr. Furchterregende Gegner wie Banshees (Asari-Matriarchinnen, die von Reapern indoktriniert wurden) sollten tunlichst vom gesamten Team unter Beschuss genommen werden. Auch eine kompakte Formation ist hilfreich, um Teammitglieder im Notfall schnell wiederbeleben zu können. Hat man die ersten zehn Wellen erstmal geschafft, muss man in der finalen Welle schließlich noch zwei Minuten durchhalten, bis der Trupp evakuiert wird. Die verdienten Credits steckt man anschließend in verschiedene Pakete, die neue Waffen, Mods, Charaktere oder Ausrüstung enthalten. Mit den erspielten Erfahrungspunkten werten wir dann noch unseren kroganischen Frontkämpfer auf und schon kann die nächste Runde auf einem höheren Schwierigkeitsgrad losgehen. Da nur das Erfüllen von Missionszielen begehrte Credits einbringt, werden die Partien schon bald zum Nervenspiel. Alle aus dem Team sind gestorben, es obliegt dem letzten Überlebenden, das letzte Ziel in Form eines Atlas-Mechs auszuschalten. Eine harte Nuss, das Team zittert mit, wenn die Gesundheitsleiste des Last-Man-Standings rapide sinkt. Bevor dieser aber zu Boden geht, wird noch schnell der Raketenwerfer rausgeholt und der Mech in seine Einzelteile zerlegt. Missionziel erfüllt, "+9000 Credits" steht da auf dem Bildschirm - das war knapp! Schlussendlich stirbt unser letztes Teammitglied zwar doch noch, trotzdem ist die Freude über die knapp erbeuteten Credits hoch und das Team formiert sich bereits für die nächste Runde, in der wir dann noch besser auf den Nebenmann Acht geben werden. Klasse auch, dass es ab und an Events gibt, so wird die Community zum Beispiel aufgefordert an einem Wochenende insgesamt eine Million Rohlinge zu töten. Wird das Ziel erreicht gibt es für alle Spieler eine Belohnung in Form eines Siegespaketes mit seltenen Waffen oder dergleichen. Schade nur, dass sich lediglich sechs Karten in den Multiplayer verirrt haben. Hier bessert Bioware höchstwahrscheinlich nochmal mit einem DLC nach.


Aus der Asche - Day One DLC

Abzocke oder nette Dreingabe für Mass Effect 3-Fans? Bereits am Releasetag steht der Aus der Asche-DLC zum Download bereit - vorausgesetzt man ist bereit, 10 Euro zu investieren oder man nennt die Special-Edition sein Eigen. Fest steht, Fans der ersten Stunde brauchen diesen Download-Content! Wann kann man sonst einen Protheaner (Alienrasse, die vor 50.000 Jahren von den Reapern ausgelöscht wurde) mit all den Fragen konfrontieren? Fragen, die Mass Effect bei uns aufgeworfen hat und nichtmal der umfangreiche Kodex (Informationsdatenbank im Spiel) beantworten kann.

Der DLC spielt auf Eden Prime - klingelt da was? Richtig, auf Eden Prime spielte bereits die erste Mission von Mass Effect. Grund der freudigen Rückkehr ist ein Reaper-Artefakt, dass sich jedoch als Überlebenskapsel eines waschechten Protheaners herausstellt. Bevor wir das künftige Gruppenmitglied aber aus dem eisigen Schlaf aufwecken müssen wir uns erst mal mit Cerberus-Einheiten herumschlagen, die ebenfalls was vom Protheaner-Kuchen abhaben wollen. Die Downloadmission dauert etwa 30 Minuten und bietet neben einem vollwertigen neuen Gruppenmitglied neue Outfits für unsere Partymitglieder, eine neue Waffe, neue Erfolge und einige Erkentnisse über ein längst vergessenes Reich. Mass Effect-Einsteiger können im Gegensatz zu alten Hasen getrost auf den DLC verzichten. Dennoch bleibt ein negativer Beigeschmack. Unserer Meinung nach hätte dieser DLC bereits ins fertige Spiel gehört.

Ausgezeichnet mit den folgenden GameRadio-Awards:






Gibt es eine Steigerung von WOW? Falls nicht, sollte man eine für Mass Effect 3 erfinden. Als Commander Shepard fühlt man sich tatsächlich wie die Hauptperson in einer Sci-Fi-Oper à la Star Wars. Ach was sag ich, man fühlt sich nicht nur so, man IST die Hauptperson in einem George-Lucas-Schinken. Nachdem sich die Euphorie, die nach Bestehen der epischen letzten Schlacht eingestellt hat, gelegt hat, muss ich jedoch etwas ernüchternd sagen: Die Main-Storyline ist für ein Rollenspiel, welches Mass Effect 3 ja immer noch sein will, mit 20 Stunden zu kurz geraten. Aber dieses Manko ist schnell vergessen, im Multiplayer lassen sich mühelos noch viele spaßige Stunden verbringen.
93%
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#1 | GEAR FEAR 88 [26.03. | 11:02] 



1.364
multiplayer
Ich zock zwar zurzeit nur den multiplayer Modus aber es macht verdammt viel Spaß
Meine Wertung: Ausgezeichnet (90%)

#2 | The Comedian [16.04. | 11:19] 



7.336
Mass Effect 3
ja der Multiplayer macht tatsächlich unerwartet süchtig.
Meine Wertung: Ausgezeichnet (93%)


 










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Pro:
Entscheidungen der Vorgänger weitreichend
kinoreife Inszenierung
toller Soundtrack
gute Vertonung
keine nervigen Mako-Fahrten mehr
sehr gelungener Multiplayer

Contra:
hakelige Steuerung
Entscheidungen für Ende relativ unrelevant
mittelmäßige männliche Shepard-Stimme (deutsche Synchro)


Offizielle Website:
 masseffect.com



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