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STREET FIGHTER X TEKKEN
 Test von Sebastian Hamers (10.03.2012) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Beat em Up Publisher:Capcom
Termin:09. März 2012 Entwickler:Capcom

Es gibt Videospielserien, um die rankt sich ein regelrechter Kult. Zu diesen Serien gehört zweifelsfrei Capcoms Prügelorgie Street Fighter. Ohne Ryu, Ken & Co. würde das Beat'em-Up-Genre möglicherweise vollkommen anders aussehen oder auch gar nicht erst existieren. Schon seit 25 Jahren prügeln sich die prominenten Kämpfer des japanischen Publishers gegenseitig die Seele aus dem Leib. Eine ganze Schar an Nachahmern hat Street Fighter ebenfalls hinter sich her gezogen. Zu den erfolgreichsten dieser Art zählt wohl Tekken aus dem Hause Namco Bandai. Jetzt haben die Macher der beiden Traditionsreihen ihre Kräfte gebündelt und laden ein zum großen Schaulaufen der größten Kämpfer aller Zeiten. Street Fighter X Tekken lässt Ryu gegen Armor King antreten und Chun-Li gegen Nina Williams. Kann da wirklich noch etwas schiefgehen?


In der Comicszene sind Crossover keine Seltenheit. Schon öfter traten die Superhelden von Marvel und DC gegeneinander an. Die Stars beider Comicverlage kreuzten auch schon ihre Klingen mit den Videospiel-Ikonen von Capcom und Mortal Kombat. Die Kooperation von Namco Bandai und Capcom ist dennoch erwähnenswert. Wer hätte vor ein paar Jahren gedacht, dass sich die beiden Rivalen tatsächlich in einem gemeinsamen Projekt wiederfinden würden? Die japanische Entwicklerszene ist offenbar näher zusammengerückt. Wenn Mario und Sonic gemeinsam in London um die Wette rennen, warum sollten Sagat und Heihachi nicht ihre Kräfte im Kampf messen?


Das Who-is-Who der Beat'em-Up-Szene

Mit insgesamt 38 Charakteren gibt es am Cast von Street Fighter X Tekken nichts zu meckern. Im umfangreichen Lineup befinden sich fast alle wichtigen und auch ein paar unwichtige Figuren aus den Universen von Tekken und Street Fighter. Natürlich kann selbst ein Projekt diesen Umfangs nicht sämtliche Kämpfer aus einem Vierteljahrhundert Videospielgeschichte in ein einziges Spiel packen. So werden einige von euch vielleicht traditionsreiche Fighter wie Blanka oder E. Honda vermissen. Aber das ist Meckern auf hohem Niveau, genug Auswahl gibt es allemal. Die Wahrscheinlichkeit ist zudem hoch, dass Entwickler Capcom weitere Charaktere via – natürlich kostenpflichtigem – Download nachreichen wird. Aber davon werdet ihr vermutlich ohnehin schon ausgegangen sein.

Deutlich weniger Mühe hat sich Capcom in Sachen Story gegeben. Auch hier pflegt der Entwickler liebgewonnene Traditionen und fährt eine hanebüchene Story auf, die ihr getrost vernachlässigen könnt. Daher kann man über die Hintergrund-Geschichte ohne große Spoilerwarnung aufklären: Aus dem Weltall donnert die Büchse der Pandora auf die Erde und verwandelt alle Menschen im Umkreis in muskelbepackte Schwarzeneggers. Dies wiederum schürt das Interesse von Superfiesling M. Bison, der sich mit seinen Anhängern die Büchse krallen will. Während die eine Partei also der Büchse habhaft werden möchte, versucht die andere sie davon abzuhalten. Äh... ja....


Neue Ideen oder mehr vom alten Kram?

Nachdem wir die epische Geschichte haben über uns ergehen lassen, werden wir auch gleich ins Hauptmenü geschleudert, das den Spieler regelrecht mit seinen Auswahlmöglichkeiten erschlägt. Eine gute Wahl für den ersten Start ist das Tutorial, das euch mit den wesentlichen Elemente des Gameplays vertraut macht. Dabei lernt ihr auch einiges über den Einsatz der Gems, die Capcom neu ins Programm genommen hat. Diese lassen sich im Laufe des Spiels sammeln und natürlich auch im Kampf aktivieren. Dem Spieler stehen zwei unterschiedliche Arten zur Verfügung: Boost-Gems und Assist-Gems. Die Boost-Gems verbessern die Werte eures Kämpfers. So lässt sich durch sie etwa die Lebensenergie erhöhen oder die Kampfkraft aufpolieren. Allerdings können die Gems nicht einfach so auf Knopfdruck aktiviert werden, sondern werden bei besonderen Ereignissen im Kampf freigesetzt. Die Assist-Gems hingegen vereinfachen die Steuerung des Kämpfers. Bei der Abfrage der Bewegungen ist das Spiel nun nicht mehr ganz so pingelig und vereinfacht das Ausführen der Special-Moves. Veteranen, die beim Lesen dieser Zeilen schon jetzt die Hände über dem Kopf zusammenschlagen, dürfen beruhigt sein. Die Gems lassen sich optional einsetzen und können auch gänzlich abgeschaltet werden.

Doch auch sonst hat Capcom eine ganze Reihe von Neuerungen im Spielablauf eingeführt. Zum einen konzentriert sich Street Fighter X Tekken auf den Kampf im Tag-Team. Stets kämpfen jeweils zwei Spieler in einem Team gemeinsam. Dies erlaubt dem Spieler natürlich einige technische und taktische Finessen. Doch beginnen wir bei den Basics. Interessant etwa ist der sogenannte Charge-Move. Dieser wird durch das Gedrückthalten einer Taste aufgefüllt und beim Loslassen aktiviert. Je länger der Knopf gedrückt bleibt, desto kraftvoller wird die folgende Attacke. Dabei wird der Charge-Move in drei Grade unterteilt. Erreicht der Kämpfer gar den dritten Grad durch besonders langes Gedrückthalten einer Taste, wird ein Super-Art-Angriff ausgeführt. Weiterer Vorteil: Die Cross-Anzeige wird dabei nicht belastet. Super-Art-Angriff? Cross-Anzeige? Nun, gut, dass ihr das Tuturial gespielt habt, das euch die ganzen Feinheiten von Street Fighter X Tekken erklärt.

Die Cross-Anzeige füllt sich langsam im Verlauf des Kampfs. Habt ihr genügend Cross-Energie gesammelt, könnt ihr damit eben jene Super-Art-Moves ausführen. Diese sehen nicht nur wunderbar spektakulär aus, sondern kosten den Gegner jede Menge Lebensenergie. Die Königsdisziplin unter den Spezialattacken bilden aber wohl die Cross-Art-Angriffe. Diese beziehen den Tag-Team-Partner mit in den Angriff ein. Mit einer vernichtenden Kombo stürzen sich gleich beide Fighter auf den wehrlosen Gegner. Wer nicht ganz so lange warten will, darf auch gerne den Cross-Rush einsetzen. Dieser lässt sich immer dann aktivieren, wenn sich ein Gegner in der Luft befindet. Mit einer schönen Teamattacke greift euer Duo den Gegner dann gemeinsam an. Doch damit nicht genug der Neuerungen. In absoluter Not, wenn die Lebensenergie des aktiven Kämpfers unter 25% sinkt, könnt ihr die Büchse der Pandora öffnen. Damit opfert ihr zwar euren Partner, erhaltet aber ungeahnte Superkräfte. Diese lassen euch sämtliche Moves ohne Beschränkung durchführen. Gelingt es euch aber nicht innerhalb eines Zeitlimits den Sieg davonzutragen, ist das Spiel verloren.


Here Comes A New Challenger

Wie ihr seht, ist das Gameplay von Street Figher X Tekken ganz schön komplex ausgefallen. Wer sich richtig in die ganzen Feinheiten und Taktiken des Systems reinfuchsen will, wird sicher eine ganze Zeit dafür benötigen. Genügend Möglichkeiten, die Kampfabläufe zu verinnerlichen, gibt es wohl genug. Da wäre zunächst natürlich der Arcade-Modus, in dem ihr die "Story" spielen könnt. Echtes Automatenfeeling kommt auf, wenn sich mitten im Kampf eine Stimme meldet: "Here Comes A New Challenger!". Zwischendurch könnt ihr immer von einem menschlichen Gegner online herausgefordert werden und euch mit diesem duellieren. Je nach Häufigkeit mag dieses Feature vielleicht aber auch mal nervig werden. Dies wird die Zukunft aber wohl erst noch zeigen müssen, wenn sich die Server von Street Figher X Tekken langsam füllen.

Chaos kommt im Gruppenkampf auf. In diesem prügeln sich gleich vier Kämpfer gleichzeitig. Jeder Spieler darf dabei einen Charakter übernehmen. Wer am Schluss noch aufrecht steht hat das Match gewonnen. General Zufall bestimmt hier aber zu einem großen Teil den Sieger. Denn ein wirklich planvolles Vorgehen ist nicht möglich. Für Laune kann der Modus aber dennoch sorgen. Schließlich haben Titel wie Super Smash Bros. auch für Unterhaltung gesorgt. Nennenswert sind weiterhin die Herausforderungen. In diesen müsst ihr ein Match unter bestimmten Umständen gewinnen, etwa innerhalb eines Zeitlimits oder ohne Ausführen von bestimmten Aktionen. Die ersten Herausforderungen lassen sich noch ganz gut bewältigen, werden mit der Zeit aber ganz schön knackig.

Beat'em-Up-Fans, die jetzt heiß auf das Spiel geworden sind, sollten allerdings bedenken, dass sich das Steuerkreuz des Xbox-360-Controllers nicht wirklich für Spiele dieses Genres eignet. Die Eingaben sind einfach viel zu schwammig und ungenau. Hier sollte schon ein Arcadestick her. Andernfalls werdet ihr mit Street Fighter X Tekken auf Dauer wenig Spaß haben.

Ausgezeichnet mit den folgenden GameRadio-Awards:






Nicht zu unrecht geht der Beat'em-Up-Pokal regelmäßig an Capcom. Mit Street Fighter X Tekken haben die Japaner ihre Spitzenposition nicht nur einfach verwaltet, sondern auch ein paar tolle Neuerungen eingebaut. Besonders gut hat mir der Fokus auf die 2vs2-Matches gefallen. Die Moves sind spektakulär inszeniert wie eh und je, bieten aber auch genug Tiefgang. Die Kämpferriege ist ohnehin über jeden Zweifel erhaben. Kenner der Serien dürfen sich an einem Portfolio aus 25 Jahren Beat'em-Up-Historie ergötzen. Wer einen Arcadestick sein Eigen nennt und sich auch nur irgendwie für die Materie begeistern kann, sollte JETZT zum Händler seines Vertrauens gehen.
87%
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#1 | DarkRaziel [11.03. | 12:21] 



558
Street Fighter X Tekken
Ich warte noch etwas bis ich mir das Spiel kaufe, denn Capcom ist bekannt den Namen zu verlängern mit ein paar Neuerungen im Spiel und darum warte ich lieber.
Bei Street Fighter 2 gibt es so viele Versionen also wir auch Capcom es hier genauso machen um den optimalen Profit raus zu holen.


 










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Pro:
packende Tag-Team-Matches
neues Gem-System
38 bekannte Kämpfer
gute Onlineanbindung
Kampfsystem mit Tiefgang

Contra:
Vierspielermodus etwas chaotisch
mit Xbox-360-Controller schlecht spielbar


Offizielle Website:
 @streetfighter.com



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