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THE ELDER SCROLLS V: SKYRIM
 Test von Jan (29.11.2011) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Ego-Shooter Publisher:Bethesda
Termin:11. November 2011 Entwickler:Bethesda Games

Bethesda Games veröffentlichten jüngst den nunmehr fünften Teil der epischen Elder Scrolls-Saga. Mit The Elder Scrolls V: Skyrim vereint Bethesda die Stärken der Vorgängertitel Morrowind, »Oblivion und »Fallout 3 zu einem Rollenspielgesamtpaket der Extraklasse. Was Skyrim so besonders macht und warum wir restlos begeistert sind, lest ihr in unserem Test zum Mammut-RPG.


Dovahkiin, Dovahkiin, Naal ok zin los vahriin...


So schallt es uns aus der Anlage von einem barbarisch klingenden Männerchor entgegen: Das bekannte Elder-Scrolls-Theme neu aufbereitet, pompöser und mit Gänsehaut-Garantie. Als große Fans der Rollenspiel-Reihe begeben wir uns abermals und voller Erwartungen nach Tamriel. Schauplatz der Fantasy-Welt ist dieses mal die kaiserliche Provinz Himmelsrand, Heimat der robusten Nord.

The Elder Scrolls V: Skyrim spielt zweihundert Jahre nach dem direkten Vorgänger Oblivion. Natürlich sind wir auch in diesem Serienteil zu Beginn erstmal ein gewöhnlicher Gefangener. Per Kutsche werden wir in das befestigte Dorf Helgen gebracht, uns blüht wohl der Knast. Weit gefehlt, schon bald rollt der Kopf eines Mitgefangenen und uns dämmert Böses. Der Reihe nach ruft ein kaiserlicher Soldat die Namen der Verurteilten auf. Zum Glück stehen wir nicht auf der Liste, blöd nur dass dies lediglich die Charaktererstellung öffnet, der Gang zum Henker bleibt uns also wohl nicht erspart. Nachdem wir uns im umfangreichen Editor unseren Weltenretter in spe gebastelt haben, stellen wir uns dem Schicksal. Doch bevor der Henker seinem Handwerk nachgehen kann, hallt ein markerschütternder Schrei das malerische Gebirgspanorama herunter. Die Blicke der Anwesenden richten sich nach oben. Über uns tost donnernd ein Drache hinunter, landet auf einem Dach und lässt die kaiserliche Armee seinen Feueratem spüren. Die anschließende Panik nutzen wir natürlich für die Flucht und die ist ganz untypisch für Bethesda ziemlich bombastisch inszeniert. Immer wieder kommt uns der Drache in die Quere, sprüht Flammenwände oder schmeißt Soldaten meterhoch in die Luft. Welche Urgewalt Drachen doch sein können - wir flüchten durch den ersten Dungeon des Spiels. Nach diesem beeindruckenden, interaktiven Tutorial entlässt uns Bethesda in die wohl beeindruckenste Fantasywelt aller Zeiten. Alles steht uns offen, wir können gehen, wohin wir wollen.


Do what you want to do

In Himmelsrand herrscht Bürgerkrieg zwischen den Sturmmantel-Rebellen und der kaiserlichen Armee, diese Tatsache nimmt aber nur geringen Einfluss auf die Hauptquest. In der geht es mal wieder um ein Wunderkind; den Spieler, der die Welt vor der Dracheninvasion retten soll. Aus ungeklärten Gründen sind in ganz Skyrim nämlich die Drachen los und nur das sogenannte Drachenblut kann sie aufhalten. Mit dem plötzlichen Auftauchen der totgeglaubten Flugechsen und mit deren entgültigem Aussterben beschäftig ihr euch in der 25 bis 30 Stunden andauernden Hauptquest von The Elder Scrolls V: Skyrim.

Wie ihr Skyrim spielt, bleibt ganz euch überlassen. Die bekannten Haupt- und Nebenfertigkeiten aus den Vorgängern gibt es nicht mehr, die Fertigkeiten (16 an der Zahl) werden aber wie gewohnt durch stetige Benutzung gesteigert. Wer also viel mit dem Bogen unterwegs ist, steigert die Fertigkeit Schiesskunst und richtet somit mehr Schaden mit den Fernkampfwaffen an. Neu sind Talente, mit denen ihr beispielsweise Spezialaktionen ausführen könnt oder eine Fertigkeit noch effektiver macht. Jede Fertigkeit hat einen Talentbaum, in dem ihr pro Stufenaufstieg ein Talent freischalten dürft. Somit spezialisiert und individualisiert ihr euren Charakter Stück für Stück. So könnt ihr bei entsprechender Verteilung der Talentpunkte etwa zwei Zerstörungszauber gleichzeitig wirken und so aus einem einfachen Feuerzauber eine riesige Flammenkugel schaffen, um damit gleich ganze Gegnerhorden auszulöschen. Oder wie wäre es mit einem Talent, das euch das Köpfen von Gegner ermöglicht? Auch eine Zoomfunktion für euren Bogen wäre möglich. Vielleicht wollt ihr aber auch einen Punkt auf eure Schmiedekunst legen, um künftig Drachenrüstungen herstellen zu können. Ihr seht, die Charakterentwicklung von The Elder Scrolls V: Skyrim steckt voller Möglichkeiten. Bei jedem Levelaufstieg werden die Möglichkeiten ausgelotet, fast ständig steigt irgendeine Fertigkeit und bis zum nächsten Levelaufstieg ist es auch nicht mehr weit. Das Aufleveln funktioniert somit prächtig und schon bald macht man nur noch eben diese eine Quest, den nächsten Dungeon oder säubert dieses Banditennest. Das Spiel lässt euch dabei immer die Wahl, ob ihr aus dem Verborgenen zuschlagt oder frontal mit Waffe und Zauber angreift.

Bethesda Games haben es zudem geschafft, dass man sich schon sehr schnell, sehr mächtig fühlt. Das liegt unter anderem daran, dass einige starke Versionen eines Gegners erst ab einem gewissen Level eurerseits erscheinen. Vorteil: Ihr könnt jeden Dungeon von Beginn an besuchen. Ein Charakter auf der ersten Stufe wird auf die untoten Draugr-Krieger treffen, während ein Charakter, der schon an Level 40 kratzt, es mit erheblich stärkeren Draugr-Todesfürsten zu tun bekommt. Bethesda hat quasi das System aus Fallout 3 übernommen. Einige Gegnertypen sind jedoch immer gleichstark, beispielsweise Riesen oder Wölfe. Dieses System ist zwar bei weitem besser als das Oblivion-Mitlevel-System, jedoch befinden wir auch dieses, zugegebenermaßen einsteigerfreundliche, Konzept für fehl am Platz. The Elder Scrolls III: Morrowind hat in diesem Fall gezeigt, wie es geht. Dort war die Auflevel-Sucht noch ungemein höher, schließlich wollte man endlich das eine Verlies mit besonders starken Gegnern säubern.


The Dragon's Soul

Die Kämpfe in Skyrim laufen derweil etwas hektisch ab, sobald ihr es mit mehr als einem Gegner zu tun bekommt. Die Hände eures Alter Egos sind frei belegbar. Das bedeutet, ihr könnt klassisch zu Werke gehen - in der linken Hand ein Schild, rechts das Schwert oder beispielsweise einen Zauber auf die eine Hand und einen Zauberstab auf die andere legen. Per Favoritensystem lassen sich auch andere Kombinationen schnell anwählen, zudem gibts auf Konsole zwei Schnellanwahltasten (PC-Spieler können auf weit mehr zurückgreifen). Für Konsolenverhältnisse sind die Menüs schön übersichtlich, PC-Spieler sind hingegen besseres gewöhnt und müssen mit einer nervigen Menüportierung aus der Konsolenfassung kämpfen. Aber zurück ins Gefecht. Die Kämpfe triefen zwar nicht vor taktischer Tiefe, aber - und das ist die Hauptsache! - sie machen jede Menge Spass. Das liegt auch an den neu eingeführten Finishing-Moves, die das Spiel automatisch hier und da einstreut. So packen wir einen Gegner, der sich nur noch niedriger Gesundheit erfreuen kann, an der Schulter und rammen ihm unser Schwert eindrucksvoll in den Wanst. Apropos Gegner, von denen gibts 'ne ganze Menge. Die abwechslungsreichen Dungeons warten mit Untoten, Banditen, Trollen, Bären, Riesen, Mammuts, Dwemer(Zwergen)-Maschinen, Riesen-Spinnen, Krabelviechern, Ratten, Werwölfen, Vampiren, Totenbeschwörern, Daedra-Kriegern, Magiern und vielem mehr auf. Für Variantenreichtum beim Entsorgen der Gegner ist also gesorgt.

Die größte Neuerung in Skyrim sind aber wohl die Drachenkämpfe. Bethesda hat es geschafft die wohl glaubwürdigsten fliegenden Feuerspucker auf den Bildschirm zu zaubern, seit Drachen eine Rolle in Videospielen spielen. Wenn ihr auf euren Streifzügen durch die ausladenden Landschaften am Horizont eines der furchterregenden Ungeheuer entdeckt, zückt ihr fast automatisch eure Waffe, wirkt eure besten Schutzzauber und bereitet euch innerlich auf einen langen, schweren Kampf vor.

Der Drache, eben noch weit entfernt, umkreist uns inzwischen in gebührendem Abstand, wie ein Adler seine Beute. Wir fackeln nicht lange, dehnen die Sehne unseres Ebenerzbogens und schicken dem Ungetüm ein paar unserer besten Pfeile zur Begrüßung entgegen. Unbeeindruckt nimmt das unser ungleich riesiger Gegner zur Kenntnis, als Antwort überzieht der Drache die Landschaft mit einer Feuerspur. Einige Heiltränke und Pfeile später entschließen wir uns den Kampf auf den Boden zu verlagern. Mit dem Drachenschrei "Drachenfall" holen wir den Feuerspucker unsanft zu Boden, holen unsere zweihändige Kriegsaxt hervor und geben der Bestie den Rest. Als Belohnung erhalten wir einen beachtlichen Goldbetrag (der Drache wollte anscheinend shoppen gehen) und nehmen die Drachenseele in uns auf.

Was auch gleich die nächste Neuerung wäre. Im Verlauf des Spiels erlernt ihr an Wortmauern Drachenschreie, die sich bis zu zweimal upgraden lassen und oft über Sieg oder Niederlage entscheiden können. Mit den erbeuteten Drachenseelen aktiviert ihr die vorher erlernten Schreie dauerhaft. Die 20 möglichen Schreie bieten ein weites Spektrum an taktischen Möglichkeiten. Ihr könnt Gegner hinter Wänden sichtbar machen oder gar Einfluss auf das Wetter nehmen (sowohl Stürme als auch ein wolkenloser Himmel sind möglich). Oder aber ihr setzt einen Feueratem, ganz im Stil der Drachen, ein um eure Gegner zu flambieren.


Willkommen im Auenland

Wie schon erwähnt steht euch in Himmelsrand Tür und Tor offen. Jeder Ort kann bereist werden, zu jeder Zeit. Wir packen unsere Sachen - es zieht uns im Rahmen der Hauptquest in das nahegelegene Weisslauf, die Hauptstad der Region. Weisslauf liegt in einem Tal, umrandet von Gebirgen. Unserer Karte zufolge müssen wir nur noch einen Berg besteigen, um die Stadt endlich erblicken zu können. Nachdem wir einen verschneiten Gebirgspass überwunden haben, erblicken wir zum ersten Mal die ganze Pracht der Hauptstadt des Fürstentums. Sofort müssen wir an Peter Jackson's "Herr der Ringe: Die zwei Türme" denken, Weisslauf sieht wie ein Abbild von Edoras aus. Gerade geht die Sonne unter und taucht die Landschaft in ein warmes Orange. Die Musik im Hintergrund begleitet diesen wunderbaren Moment mit warmem Geigenspiel. Es wird nicht das letzte Mal sein, wo wir innehalten, um die Harmonie aus Gezeigtem und Gehörtem zu würdigen.

Die Welt von The Elder Scrolls V: Skyrim ist unglaublich organisch, alles wirkt wie aus einem Guss. Ein erhabener Moment jagt den nächsten, Skyrim wirkt fast wie ein Best Of bekannter Fantasylandschaften. Die nebelumhangenen Gebirge und verschneiten Städte bilden nur einen kleinen Teil der abwechslungsreichen Landschaften. Von düsteren Sumpfgebieten bis hin zu sonnendurchfluteten grünen Wäldern bietet das Fantasy-Epos ein gewaltiges Spektrum an optischer Abwechslung.

Dabei sieht das Rollenspiel zwar weit besser aus als noch der Vorgänger Oblivion, dennoch kann man nicht davon sprechen, dass die Entwickler die technischen Grenzen der aktuellen Konsolengeneration ausgelotet hätten. Aber auch häufige Clipping-Fehler oder stellenweise pixelige Schatten können das positive optische Gesamtbild nicht erschüttern. Skyrim zieht seine Sogkraft vorwiegend aus den atmosphärisch unglaublich dicht inszenierten Momenten. Und damit meinen wir nicht eine besonders packende Storywendung, sondern simple Dinge, wie das Erblicken einer neuen Stadt, den Ausblick vom Hals der Welt (der höchste Berg im Spiel) oder ein langsam aufziehender Sturm am Horizont.

Und genau jene Momente untermalt The Elder Scrolls V: Skyrim mit dem wohl schönsten Fantasysoundtrack, der je seinen Weg in ein Videospiel gefunden hat. Innerhalb von zwei Jahren entstand ein über vierstündiger Score und nach über hundert Stunden, die wir in der sagenhaften Fantasywelt verbracht haben, können wir sagen: Es hat sich gelohnt! Ob wir düstere Dungeons von Skeletten säubern oder die Gastwirtschaft "Der Zwinkernde Skeever" aufsuchen, das Spiel untermalt jeden Moment passend und das so gut, dass wir uns beinahe nicht satt hören können. Auch die hervorragenden Umgebungsgeräusche tun ihr übriges, so dass wir gar nicht umher kommen, einen GameRadio Sound-Award zu vergeben. Wenn wir durch einen herbstlichen Laubwald streifen hören wir die Vögel munter zwitschern, auf schwindelerregend hohen Bergen pfeift uns der Wind hörbar um die Nase und in Verliesen können wir nahende Skelettkrieger bereits am Klappern ihrer Knochen ausmachen.

Auch die deutsche Synchronisation weiss diesmal zu überzeugen. Während in Oblivion gefühlt jeder zweite Nebencharakter von ein und demselben Sprecher eingesprochen wurde, hat man in Skyrim eher auf Quantität gesetzt. Darunter leidet, Gott sei Dank, nicht die Qualität. Im Gegenteil, die Sprecher leisten hervorragende Arbeit, nahezu jeder NPC ist passend besetzt. Nur euer eigener Charakter ist wie gewohnt sprachlos, angesichts der tollen Vertonung, der fantastischen Soundeffekte und dem Gänsehaut-Score vielleicht gar nicht mal so verwunderlich.


Überquillende Questbücher oder Arbeit an jeder Ecke

In den Städten von The Elder Scrolls V: Skyrim wartet so gut wie jeder Charakter mit Arbeit auf euch. Dabei ist das Gros der Aufgaben jedoch in spannende Geschichten eingebettet, simple "hole Gegenstand X aus Dungeon Y"-Quests sind in Skyrim eine Seltenheit. So dürfen wir unter anderem NPCs verkuppeln, Totenbeschwörer wieder auf den rechten Weg bringen oder aber einen allseits gehassten Barden beseitigen (Troubadix lässt grüßen). Oft, aber nicht immer, lässt euch das Spiel dabei die Wahl, welches Ende die Quest nehmen soll. Solche Entscheidungen haben dann auch Einfluss auf die Spielwelt und wie euer Charakter wahrgenommen wird. Jubeln wir der Dorfschönheit einen gefälschten obszönen Liebesbrief unter, der angeblich von ihrem Verehrer stammt, kann jener seine Anbandelungsversuche als gescheitert betrachten. Der abtrünnige Dunmer (Dunkelelf), der uns mit dieser linken Nummer betraut hat, bietet uns dafür aber seine Dienste als Begleiter an. Alternativ hätten wir der liebreizenden Dame aber auch die Wahrheit erzählen können, was uns wiederum die Sympathien des künftigen Paares einbringen würde. Unser Aufraggeber hätte dann aber nicht mehr viel für uns übrig und wir müssten auf seine Hilfe im Kampf verzichten.


Fantastische Gildenquests

Natürlich dürfen auch Gildenaufträge in einem vernünftigen Rollenspiel nicht fehlen. So dürft ihr euch insgesamt vier verschiedenen Gilden anschließen. Kriegerische Naturen bevorzugen "Die Gefährten", magiebewandte Spieler die "Magierakedemie von Winterfeste" und heimtückische Rollenspieler schließen sich der Diebesgilde in Rifton an. Die Kultgilde der Dunklen Bruderschaft ist natürlich auch wieder mit von der Partie und wartet mit makaberen Aufträgen auf euch. Allein pro Gilde seid ihr nochmal cirka 20 Stunden beschäftigt, dennoch sind die Handlungsstränge kürzer, dafür aber straffer und spannender erzählt als noch in den Vorgängern. Zudem reichen die Gildenquests erzählerisch so mancher Hauptgeschichte eines RPGs locker das Wasser und auch nach bestandenen Questreihen gibt es noch immer Aufgaben für die Gildenkollegen zu bestehen.

Wer genug davon hat, Aufträge für Menschen zu erfüllen, kann sich auch bei Daedra-Gottheiten Quests besorgen. Als Belohnung locken daedrische Artefakte, etwa der Wabbajack, mit dem ihr Gegner verwandeln könnt (warum nicht mal einen Eistroll in eine Kuh verwandeln, oder umgekehrt?). Meist findet ihr die entsprechenden Aufgaben an Daedra-Schreinen, von denen die Gottheit dann zu euch spricht. Ein paar der Götter haben sich aber auch in die Menschenwelt abgesetzt, so trefft ihr zum Beispiel den Gott des Wahnsinns Sheogorath (bekannt aus dem Addon für Oblivion) in der Stadt Einsamkeit. Im Rahmen der Quest werdet ihr in den Geist eines Wahnsinnigen transferiert, um dort skurile Aufgaben für Sheogorath zu erfüllen. Nahezu keine Quest ist einfalls- oder gar lieblos. Bethesda Games hat die Welt von Himmelsrand bis oben hin mit tollen Nebenaufgaben gefüllt. Und wem das noch nicht reicht, der erobert das Reich mit einer der beiden Kriegsparteien (Sturmmantel-Rebellen oder kaiserliche Armee).


Sonstige Aktivitäten

Neben all den einfallsreichen Quests gibt es aber noch mehr zu tun auf dem Abenteuerspielplatz Himmelsrand. Ihr könnt euch als Holzhacker- oder Minenarbeiter betätigen oder euch ein Haus kaufen - selbst Eheschließungen sind möglich. Das aus Minen abgebaute Erz wiederum könnt ihr an Schmelzöfen zu Eisenbarren umwandeln. Mit den Barren lassen sich dann Rüstungen oder Waffen schmieden, die ihr sogar noch verzaubern könnt. Oder aber ihr stellt aus gesammelten Pflanzen ein Gift her, in das ihr anschließend eure Waffe taucht. Vieles ist denkbar und möglich, das Crafting-System von The Elder Scrolls V: Skyrim lädt zum Experimentieren ein.

Während wir so durch die Stadt Markarth schlendern bewundern wir nebenbei, wie unglaublich geschäftig es in der Welt von Skyrim doch so zu geht. Ein Schmied hämmert auf einem Klumpen Eisen herum, auf dem Markt wird uns lauthals der frische Fisch angeboten und als wir gerade die Stufen zum Palast betreten, huscht ein Bote an uns vorbei, der es anscheinend eilig hat. Skyrim ist lebendig, Bethesda hat jeder noch so unbedeutend erscheinenden Person, ja sogar jedem Tier, eine Seele mit auf den Weg gegeben. Jeder Charakter hat euch etwas zu erzählen, ihr könnt euch ausgelassen über jedes mögliche Thema unterhalten. Besonders beeidruckend ist, wie stark Bethesda auf geschichtliche Details eingeht. Nicht nur, dass sich an jeder Ecke Bücher finden, mit denen ihr tiefer und tiefer in die Materie eindringen könnt, auch die Geschehnisse der Vorgänger werden beleuchtet. Was passierte beispielsweise in den 200 Jahren zwischen Oblivion und Skyrim? Ihr könnt es nachlesen oder es euch von Zeitzeugen berichten lassen (passenderweise von einem jahrhunderte alten Vampir).

Spätestens, wenn man sich in ein Gasthaus ans wohlige Kaminfeuer begibt, um die gesammelten Bücher zu lesen, sich dabei von einer Bardin beriseln lässt und einen ehemaligen Weggefährten an der Bar dabei erwischt, wie er sein verdientes Gold verschleudert, ist es um einen geschehen. Skyrim saugt euch auf und lässt euch so schnell nicht mehr los. Das geht soweit, dass Hunger hinten ansteht, beim zu Bett gehen noch über unvollendete Quests sinniert und am nächsten Tag in der Arbeit mit dem Kollegen über die beste Rüstung diskutiert wird. Über jede Möglichkeit, die euch Skyrim bietet zu schreiben, gleicht einem Fass ohne Boden. Haben wir zum Beispiel erwähnt das man auch selbst zum Vampir oder Werwolf werden kann oder das man...

Ausgezeichnet mit den folgenden GameRadio-Awards:




The Elder Scrolls V: Skyrim ist das Rollenspiel des Jahres und wird darüber hinaus der Maßstab für andere Genre-Vertreter der nächsten Jahre sein! Das Umfangsmonster wandert auf altbekannten Elder Scrolls-Pfaden, optimiert das gewohnte Gameplay und schafft es nebenbei, uns ein unglaubliches Freiheitsgefühl zu vermitteln. Klar hat Skyrim Fehler - über die sieht man aber nur allzu gerne hinweg, angesichts der motivierenden Charakteraufwertung, der wunderschönen Schauplätze und den faszinierenden Geschichten, die uns Bethesda erzählt. In Himmelsrand kann man hunderte Stunden verbringen, ohne einen Moment der Langeweile. Absolute Kaufempfehlung!
95%
So testen wir >>

Kein anderes Spiel bietet so viel Freiheit und zugleich einen dermaßen großen Umfang. In The Elder Scrolls V: Skyrim habt ihr selbst nach über 50 Stunden noch nicht ansatzweise alles gesehen. Dennoch wird das Spiel nie eintönig. Der Levelaufstieg ist in Skyrim motivierender denn je, und das "Radiant Story"-System schickt euch häufig an euch noch unbekannte Orte. Das alles findet in einer gigantischen und malerischen Spielwelt statt, die ihr so schnell nicht wieder verlassen wollt. Abgesehen von den momentan noch vorhandenen Performance-Einbrüchen auf der PlayStation 3 ist Skyrim in nahezu jeglicher Hinsicht perfekt. Ein besseres Rollenspiel habe ich wohl nie gespielt.
95%

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94%

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Pro:
tolle, abwechslungsreiche Dungeons
fantastische Gildenquests
prima Auflevelsystem
epischer Soundtrack
riesiger Umfang
grandiose Atmosphäre

Contra:
teilweise mitlevelnde Gegner
Clipping-Fehler
umständliche Menüs (PC)
teils stacksige Animationen


Offizielle Website:
 elderscrolls.com

Fansites:
 tes5skyrim.de



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