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SPIDER-MAN: EDGE OF TIME
 Test von Sven Reisbach (18.10.2011) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Action Publisher:Activision Blizzard
Termin:14. Oktober 2011 Entwickler:Beenox

Der gute alte Spider-Man blickt auf eine Reihe von Spieleumsetzungen zurück - nicht alle waren wirklich gut, die meisten konnten die Fans der Spinne jedoch ganz gut zufrieden stellen. Gerade die offene Spielwelt, die maximale Schwingfreiheit versprach, sorgte immer für typische Spider-Man-Action in Hochhausschluchten. Doch seit dem Wechsel des Franchise zu Entwickler Beenox und deren letztjährigem »Spider-Man: Dimensions ist damit Schluß - Spideys Freiheit ist jetzt begrenzt auf eine klare Levelstruktur. Und das erweist sich auch diesmal wieder als ziemlich gute Entscheidung!


Zwei Zeiten - zwei Helden


Dass Zeitreisen oft zu Komplikationen führen, sollte jeder wissen. Trotzdem: Die menschliche Gier kennt keine Grenzen. So auch nicht die von Walker Sloan, der durch eine Zeitreise das Jahr 2099 so verändern will, dass seine Firma, Alchemax, konkurrenzlos wird. Dazu will er die Firma mit dem Wissen um die Zukunft einfach früher selber gründen. Das kann der Spider-Man des Jahres 2099, verkörpert von Miguel O'Hara, natürlich nicht zulassen und verfolgt Sloan in dessen Zeitreiselabor. Dabei erhält er Einblick in die Vergangenheit. Nicht seine eigene, sondern die des Amazing Spider-Man, Peter Parker. Und für den sieht es schlecht aus: Er befindet sich mitten im Kampf mit Eddie Brock alias Anti-Venom... und es könnte sein Ende sein. Um das zu verhindern, müssen die beiden Spinnen, verbunden über eine Kommunikation durch die Zeit, Walker Sloan stoppen und Peter Parkers Ableben verhindern. Mit allen Mitteln.

Entsprechend der Storyline wechselt Spider-Man: Edge of Time immer wieder zwischen Amazing Spider-Man und Spider-Man 2099 hin und her. Dieser Wechsel geschieht automatisch im Rahmen der Handlung. Die findet komplett im Firmengebäude der Alchemax Corporation statt, die Levelstruktur ist dabei streng linear. Das bedeutet jedoch nicht, dass ihr auf typische Features wie das Seilschwingen verzichten müsst: Die Räumlichkeiten sind mitunter sehr groß und erlauben meist ein Maximum an Bewegungsfreiheit in den Gefechten. Die Spider-Men unterscheiden sich natürlich ein klein wenig im Gameplay, die grundlegenden Fähigkeiten sind jedoch identisch. Beim Kampfsystem gibt sich Spider-Man: Edge of Time genretypisch: Zwei Attacken, Netzschuß, Sprung und Griff - damit kommt ihr ganz gut durch die Auseinandersetzungen. Während der Amazing Spider-Man im Kampf eher auf sein Netz vertraut, bedient sich Spider-Man 2099 vornehmlich seiner Technik.

Der Fokus liegt auch ganz klar auf diesen Kämpfen mit allerlei kleineren Gegnern, wo es dann erst weiter geht, wenn ihr etwa den Gegner mit dem Schlüssel zur nächsten Tür besiegt habt. Dennoch gibt es auch das ein oder andere "Puzzle". Hier ist dann oft Geschwindigkeit gefragt: Schalter umlegen und möglichst schnell zur Tür, die sich nach Ablauf einer bestimmten Zeit automatisch wieder schließt. Nicht sehr originell, funktioniert im Spielverlauf aber ganz gut. Genauso die Reaktionstests, in denen ihr Schächte runterfallt. Diese Passagen kommen einige Male vor und verlange flinkes Reaktionsvermögen beim Ausweichen von diversen Hindernissen. Praktischerweise könnt ihr anhand einer Markierung immer genau sehen, falls ihr droht, irgendwo gegenzuschlagen. Dennoch sind die Fall-Abschnitte mitunter unfair gestaltet, da sich die Kamera-Ansicht gerne mal dreht, während ihr gerade eine Richtungskorrektur vornehmen müsst - das sorgt schnell für Verwirrung.


Hochgerüstet durch die Zeiten

Bis hierher gibt sich Spider-Man: Edge of Time recht genretypisch. Und ebenso typisch für das Genre: Unterwegs sammeln beide Helden Orbs ein. Während rote Kügelchen die Gesundheit wiederherstellen, bringen blaue Kugeln jede Menge Portal-Energie. Diese ist auch in lilafarbenen Kügelchen immer wieder in den Leveln zu finden und kann in neue Fähigkeiten investiert werden, etwa stärkere Moves. Zudem sind überall im Alchemax-Gebäude goldene Spinnen versteckt, die ihr über eine Einblendung im HUD finden könnt. Einige lassen sich auch in Kämpfen verdienen. Mit diesen könnt ihr Grundfähigkeiten, wie etwa die Gesundheit, weiter ausbauen. Es gibt Fähigkeiten, die sich die beiden Protagonisten teilen, aber auch Künste, die nur einer der Spider-Men beherrscht.

Immer wieder nutzen die Spider-Men die Möglichkeit, die Zeitlinie zu manipulieren - und richten damit mitunter selbst eine Menge Schaden an, da das Ergebnis nicht immer vorhersehbar ist. Jede Änderung auf der Zeitlinie von Peter Parker kann gravierende Auswirkungen auf die von Miguel haben. Das spitzt sich gegen Ende von Spider-Man: Edge of Time so sehr zu, dass absolutes Chaos ausbricht und es für die beiden Protagonisten immer schwieriger wird, den Zusammenbruch von Raum und Zeit zu verhindern. Doch manchmal ist es auch nötig, die Zeitlinien zu manipulieren: Während Spider-Man 2099 sich in den dicken Pranken eines Kampfroboters befindet, muss der Amazing Spider-Man eben diesen, zu dem Zeitpunkt noch in der Entwicklung befindlichen, Roboter Stück für Stück vernichten, um so seinem Zukunfts-Partner diesen vom Hals zu schaffen.

Wem das Abenteuer nicht reicht, das gut acht bis zehn Stunden dauern dürfte und in drei Schwierigkeitsgraden spielbar ist, der kann sich an den Netzherausforderungen versuchen. Hierbei handelt es sich um ein Netz aus verschiedenen Herausforderungen in einzelnen Teilen der Storylevel. Diese können auch im Spiel angegangen werden, wer sich allerdings der Story widmen will, holt diese eben hier nach. Je nach Leistung beim Einsammeln von Portal-Energiekügelchen oder dem Verkloppen von Gegnertruppen schaltet ihr Schlüssel für neue Kostüme frei oder Artworks aus der Spiel-Entwicklung in der Galerie. Zudem gibt es in den Galerien auch noch Zeitungen, die im Verlauf des Spieles und eben den Herausforderungen freigeschaltet werden. Nett: Ihr könnt später die Ansicht wechseln zwischen der originalen und der veränderten Timeline, wo sich die Meldungen in der Zeitung dann gewaltig unterscheiden. Schick anzusehen sind die freischaltbaren Actionfiguren - diese könnt ihr aus allen Perspektiven betrachten und bekommt bei manchem Charakter auch noch einiges an Hintergrund-Infos geboten. Nettes Zusatzfeature: Auf der Webseite »HeroHQ.com werden immer mal wieder Codes herausgegeben, mit denen ihr zusätzliche Inhalte im Spiel freischalten könnt. Etwa Kostümvariationen, wie sie in den Comics vorkamen. Vorbesteller konnten zudem, etwa bei Gamestop, von Download-Codes profitieren, die vier Kostüme aus der "Identity Crisis"-Storyline freischalten.


Sieht gut aus und klingt auch so!

Anders als Spider-Man: Dimensions verwendet das Spiel in beiden Zeiten den gleichen Grafikstil. So wirkt das Abenteuer wie aus einem Guss, wenngleich natürlich jede Zeit ihre spezifischen optischen Eigenheiten aufzuweisen hat. Und trotz der Tatsache, dass das gesamte Abenteuer im Alchemax-Gebäude stattfindet, gibt es allerlei Abwechslung in den Arealen zu sehen. Der Sound-Abteilung von Beenox gebührt Dank für die gute klangliche Untermalung des Abenteuers. Das fängt bei der Musik an: Typische Spider-Man-Themen wechseln sich mit temporeichen Actiontracks ab, wodurch die Musik immer gut zum Geschehen passt. Aber auch die Synchronisation ist gelungen. Zwar gibt es keine deutsche Sprachausgabe, für die englischsprachige Tonspur jedoch konnte Val Kilmer für die Rolle des Walker Sloan gewonnen werden. Laura Vandervoort, aktuell als Lisa in der Serie "V - Die Besucher" zu sehen, spricht Spider-Mans Freundin Mary Jane Watson. Black Cat 2099 bekam zudem die Stimme von Katee Sackhoff verpasst, welche aus "Battlestar Galactica" bekannt ist. Die Sprecher machen einen professionellen, guten Job, wie es sein sollte.

Wirklich gelungen ist den Machern die Inszenierung des Zeitreise-Trips. Spider-Man: Edge of Time balanciert selbst immer auf der Kante zum massiv überzogenen Superhelden-Abenteuer. Irgendwie fühlt sich das gesamte Spiel wie ein riesiges großes Finale an. Verschnaufpausen gibt es kaum welche, es folgt Action auf Action. Das hat allerdings auch einen Nachteil: Es kommt nicht das Gefühl einer "Erhöhung" auf. Wie auch, wenn der Actionpegel dauerhaft auf Anschlag steht? Dennoch: Die cineastische Darstellung überzeugt mit allem, was Fans von "ihrem" Spidey erwarten und bietet zudem auch noch allerlei Witz, vor allem in den Wortgefechten zwischen Peter und Miguel. Als Fan kann man etwa bedauern, dass nur wenige bekannte Charaktere einen Auftritt im Spiel haben. Und gerade Doktor Octavius kommt hier etwas schwächlich daher, dafür darf Black Cat in einer geupdateten 2099er-Form einige Sprüche zum Besten geben. Ansonsten sind die meisten Gegner komplett neu für das Spiel geschaffen worden, fügen sich aber gut in den Cast ein.

Ausgezeichnet mit den folgenden GameRadio-Awards:






Man muss Beenox zugestehen, dass sie Spidey wieder eine würdige Spielumsetzung beschert haben. Ja, man kann sich darüber auslassen, dass man nicht mehr durch eine riesige Stadtkulisse schwingt, aber damit kann ich gut leben. Edge of Time ist ein temporeich inszenierter Superhelden-Actiontrip geworden, der über seine gesamte Spielzeit gut bei Laune hält. Vielleicht ein wenig zu temporeich, was kaum Raum für eine steigerung der Spannung zulässt, aber immerhin auch ohne lähmende Längen. Die freischaltbaren Extras motivieren dann auch nach dem Durchspielen zu weiteren Ausflügen mit den beiden Helden.
83%
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75%

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#1 | Gast [19.10. | 12:13] 
Spider-Man: Edge of Time
freie Stadt gibt es dann ja wohl wieder im nächsten Spidey zum Film.
Die Identity Crisis Kostüme kann man btw. auch durch kauf aktueller Spider-Man Comics erhalten.

(uich war im übrigen nie der Fan von den freien Spideys) Mir hat der Serien Beginn unte rActivision besser gefallen, also die ersten Teile für PSOne und N64. Und von daher finde ich die aktuellen Serienableger doch wieder besser.. aber das ist am ende vielleicht eine grudnsätzliche sache, der eine mag das, der andere das. Allgemein waren alle Spidey Games unter Activision eigentlich recht gut.

Dieses freiheits gefühl hatten sie dann ja auch für Hulk übernommen..


 


























Pro:
spannende Zeitreise-Geschichte
krachende Inszenierung
stimmige, düstere Grafik
atmosphärisch passende Musik und gute (englischsprachige) Synchronsprecher

Contra:
übliche Zeitreise-Paradoxen
Flugsequenzen hätten Feintuning vertragen
sehr geradlinig
keine deutsche Synchronisation


Offizielle Website:
 @HeroHQ.com



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