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FIFA 12
 Test von Jan (06.10.2011) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Sport Publisher:Electronic Arts
Termin:29. September 2011 Entwickler:EA Sports

Der Bundesligabetrieb ist in vollem Gang, die Championsleague befindet sich in der Gruppenphase - das einzige, was dem Vollblut-Fußballfan jetzt noch fehlt ist ein neuer FIFA-Teil. Mit FIFA 12 soll natürlich alles besser werden als im Vorgänger, so das vollmundige Versprechen von EA Sports. Hört man ja irgendwie jedes Jahr aufs Neue. Wir haben FIFA 12 für euch auf Herz und Nieren geprüft und sagen euch, warum sich der Kauf lohnt.


Die 0 muss stehen


Keine Minute dauert es, da fällt uns schon die erste Neuerung an FIFA 12 auf: Das Spiel lässt uns erst mal in einer Trainingssession die neuen Defensivmöglichkeiten ausprobieren. So gibt es nun eine Taste, um den Gegenspieler effektiv zuzustellen. Die Ballabnahme wiederum ist nun mit einem Ausfallschritt verbunden, der zwar einerseits effektiver ist, aber auch schnell vom Gegenspieler umdribbelt werden kann, wenn er daneben geht. Auch Trikotzupfen und Rangeleien sind jetzt möglich. Spannende Zweikämpfe an der Außenlinie sind somit garantiert.

Nach dem Tutorial erschlägt uns FIFA 12 mit einer unglaublichen Vielfalt an Modi. Training, Freundschaftsspiel, Managermodus, Ultimate Team, Be A Pro, Turnier und, und, und. War Ultimate Team letztes Jahr noch ein kostenpflichtiger DLC, so ist der beliebte Modus diesmal von Anfang an im Spiel integriert. Komplett neu ist ein Erfahrungspunktesystem, das euch im Level aufsteigen lässt, je nach Erfolgen in den unterschiedlichen Modi. Euer Level könnt ihr dann mit euren Freunden in einer Statistiktabelle vergleichen. Ebenfalls neu ist ein Modus, in dem ihr aktuelle Topspiele der Bundesliga nachspielen dürft um extra viele Erfahrungspunkte einzusacken. Schwierigkeitsgrad und Spieldauer sind hierbei fest vorgegeben. So dürft ihr z.B. als Dortmund in der 60. Spielminute ins Spiel einsteigen und den 1:0 Rückstand gegen Mainz noch drehen. Jede Woche erscheint eine neue Herausforderung, angelehnt an ein aktuelles Topspiel. Wir befinden: Ein wirklich gelungener, kurzweiliger neuer Modus.


Be A Manager

Herzstück von FIFA 12 ist natürlich der Manager-Modus, in dem ihr wahlweise euren selbst zusammengebastelten Fußballrecken auflaufen lasst oder als Manager die Geschicke eures Lieblingsvereins lenkt. Die Attribute eures virtuellen Alter Ego bessert ihr durch bestimmte Herausforderungen (z.b. einen Schuss mit dem schwachen Fuss außerhalb des Strafraums versenken), die wie im Vorgänger in einem Leistungskatalog vermerkt sind. Auf den ersten Blick hat sich nicht viel im Manager-Modus geändert. Erst nach und nach offenbaren sich die neuen Features. So ist z.B. das Scoutingsystem von Grund auf geändert worden. Aus einer Liste von unterschiedlich qualifizierten Scouts wählt ihr euren Favoriten und schickt ihn anschließend in ein Land eurer Wahl, legt fest wie lang der Aufenthalt dauern soll und nach welchem Spiertyp er Ausschau halten soll. Jeden Monat präsentiert der Scout dann seine Ergebnisse. Ihr entscheidet, welche Spieler weiter beobachtet werden sollen und wer für eine Verpflichtung für eure Jugendmanschaft in Frage kommt. Natürlich könnt ihr, vorausgesetzt das Talent ist alt genug, Spielern eurer Jugendmanschaft einen Profivertrag anbieten und sie im A-Team auflaufen lassen. Ein wirklich sehr motivierendes System und ein klarer Fortschritt zum flachen Scoutingsystem aus »FIFA 11.


Ultimate FIFA

Wer genug vom Managerleben hat kann sich seine Zeit im Ultimate-Team-Modus vertreiben. Neue Spieler erwerbt ihr nicht wie gewohnt auf dem Transfermarkt, sondern indem ihr euch Boosterpacks kauft, ähnlich wie bei einem Tradingcard-Spiel. Es stehen verschiedene Packs für kleine und große Geldbeutel parat, neben neuen Stars könnt ihr auch Karten ergattern die eure Spielerwerte kurzfristig anheben.

Neben den erweiterten Singleplayer-Modi hat EA Sports in FIFA 12 aber auch einige Neuerungen bei den Online-Modi eingebaut. So sind Ranglistenspiele nun in einer neuen Onlineliga eingebettet. Ihr fangt in Liga 10 an und könnt euch bis in Liga 1 hochspielen. Ein übersichtliches Menü zeigt euch jederzeit, wieviel Siege ihr noch für einen Aufstieg benötigt oder ob ihr gar vom Abstieg bedroht seid. Ab und an stehen Pokalspiele an, hierfür muss man sich aber erst mal qualifizieren. Insgesamt eine tolle Idee, vor allem weil die Onlinestatistiken nun nicht mehr ganz so versteckt sind wie noch im letztjährigen Ableger. Natürlich kann man online auch weiterhin mit seinem Spieler aus dem "Be A Pro"-Modus gegen 21 menschliche Spieler antretten. Gelegentliche Lags im Onlinespielbetrieb sind bei solch hohem Spieleraufkommen aber an der Tagesordnung.


Auf dem Platz

Aber wie wirken sich eigentlich die neuen Defensivoptionen aufs eigentliche FIFA-Gameplay aus? Generell spielt sich auch FIFA 12 wie ein echtes FIFA: Leicht erlernbar, aber schwer zu meistern. Durch die Vielzahl an neuen Möglichkeiten, um in der Abwehr zu agieren, fällt das Verteidigen aber zunächst ungewohnt schwer. Gerade auf dem höchsten der fünf Schwierigkeitsgrade scheint die KI euch geradezu mit Leichtigkeit auszuspielen. Nach einiger Eingewöhnungszeit steht man aber auch in der Abwehr wieder gewohnt stabil, gerade Zweikämpfe an der Seitenlinie hat EA Sports hervorragend umgesetzt. Mit Hand und Fuss wird hier um jeden Ball gekämpft. Wer seinen Gegner nicht anders zu stoppen weiss kann so lange am Trikot des Gegners zerren, bis dieser dann theatralisch zu Boden sinkt.

In der Offensive hat man leider ein Manko aus FIFA 11 übernommen. So kommen immer noch viel zu selten tödliche Pässe beim Mitspieler an, zu oft hat doch noch ein Gegner sein Bein dazwischen. Das funktioniert bei der Konkurrenz in Form von »Pro Evolution Soccer 2012 besser.


Grafischer Stillstand - opulente Präsentation

Grafisch könnt ihr in FIFA 12 keinen großen Fortschritt erwarten, leider sehen auch die Zuschauer noch gewohnt matschig aus. Dafür sind die Stadien opulent in Szene gesetzt. Spieler sehen ihren realen Vorbildern sehr ähnlich und die Animationen sind mal wieder auf "höchschtem Niveau", wie ein gewisser Bundestrainer wohl sagen würde.

Manni Breuckmann und Frank Buschmann kommentieren, meist passend, das Geschehen und haben noch ein paar neue Sprüche dazugelernt. Dennoch wiederholen sie sich nach einiger Zeit einfach zu oft. Die Sounduntermalung in den Stadien ist mal wieder eine Wucht, Topteams warten mit authentischen Fangesängen auf - vorbildlich! Das trifft auch auf die Präsentation zu. In den Menüs sind mal wieder angesagte Bands zu hören, bei Länderspielen ertönen die Nationalhymnen und vor dem Spiel wähnt man sich durch die tolle Präsentation in einer TV-Übertragung. Natürlich ist wieder so gut wie alles lizensiert (z.B. die ersten beiden deutschen Profiligen), die Euroleague- und die Championsleague-Lizenzen sind aber wie im letzten Jahr beim Konkurrenten PES zu finden.

Ausgezeichnet mit den folgenden GameRadio-Awards:






FIFA 12 ist vollgepackt mit Modi. Doch schlussendlich entscheidet die Qualität über Sieg oder Niederlage im jährlichen Duell der Fußballgiganten FIFA und PES. Ich persönlich bevorzuge auch dieses Jahr wieder das EA Sports- Produkt. Das liegt vor allem am fantastischen Gameplay, das durch die neuen Defensivfunktionen abermals verbessert wurde. Auch online legt FIFA 12 nochmal eine Schippe drauf und motiviert ungemein. Zum Release gabs einige Probleme mit den EA-Servern, das ist inzwischen aber behoben, spannenden Partien steht also nichts mehr im Wege. Für nächstes Jahr wünsche ich mir dann aber endlich mal hübschere Zuschauer, denn die passen so gar nicht ins positive Bild von FIFA.
90%
So testen wir >>

Warum nicht gleich so EA? Endlich ist die PC-Version identisch mit den beiden Konsolenversionen, nicht nur grafisch, sondern auch spielerisch. Und da weiß FIFA 12 dieses Jahr eindeutig zu überzeugen, was nicht nur am neuen taktischen Verteidigen liegt. Am heimischen Rechner kann ich nun auch mit Ultimate Team und Be A Goalkeeper loslegen oder mich in Online-Partien stürzen, die erneut vom FC Barcelona und Real Madrid dominiert werden. Hinzu kommt das dicke Lizenzpaket und eine grandiose Stadionatmosphäre, die jedoch mit pixeligen Fans etwas abgeschwächt wird. Im Endeffekt ist aber FIFA 12 das beste FIFA der letzten Jahre.
90%

FIFA 12 ist wieder der Hammer geworden. Die neue Spielmechanik, das andere Menü und die frischen Spieloptionen bringen einfach nur Spaß. Besonders das "Support your Club"-Feature finde ich gelungen. FIFA 12 sollte in keinem guten Spieleregal fehlen und ist für mich der Sieger im Vergleich zu PES 2012. Obwohl der Abstand diesmal deutlich geringer geworden ist. Aber für den Spieler kann sowas nur gut sein. Und wenn im nächsten Jahr die Zuschauer auch noch eine Frischzellenkur bekommen bin ich noch zufriedener als jetzt schon. Gute Arbeit, EA!
90%

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88%

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Pro:
tolle Präsentation
massig Spielmodi
authentische Fußballatmosphäre
butterweiche Animationen
spannende Zweikämpfe
schwerer als bisherige Serienteile

Contra:
tödliche Pässe kommen oft ungenau
deutsche Kommentatoren nur Mittelmaß
keine CL Lizenz


Offizielle Website:
 @EA



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