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PRO EVOLUTION SOCCER 2012
 Test von Markus Biering (29.09.2011) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Sport Publisher:Konami
Termin:29. September 2011 Entwickler:Konami

Momentan zeigen die Bayern in der Bundesliga wieder ihre Muskeln und dominieren die Bundesliga. Mit Pro Evolution Soccer 2012 will Konami den gleichen Weg einschlagen und Konkurrent FIFA endlich mal in die Schranken weisen. Doch dafür müssten sie sich wirklich weit strecken und ein fast perfektes Fußballspiel präsentieren. Christiano Ronaldo soll zumindest als Aushängeschild dafür sorgen, er ersetzt Lionel Messi auf dem Cover. Wir haben uns die Xbox-360-Version von Pro Evolution Soccer 2012 zu Gemüte geführt und verraten euch, ob sich FIFA 12 diesmal Sorgen machen muss oder am Ende doch wieder der Platzhirsch ist.


Diesmal soll alles besser werden


Das ewige Duell, Pro Evolution Soccer gegen FIFA, konnte vergangenes Jahr ganz klar »FIFA 11 für sich entscheiden. Konami konnte mit seiner Rasensport-Umsetzung nicht wirklich überzeugen. Doch in diesem Jahr soll alles anders werden. Ausgerüstet mit der offiziellen Lizenz der spanischen LFP werden alle 20 spanischen Mannschaften originalgetreu dabei sein und bringen damit Real Madrid oder den FC Barcelona auf den virtuellen Rasen. Ebenfalls wieder mit dabei ist die offizielle Champions League und die Euro League, natürlich auch garniert mit echten TV-Teasern, damit auch richtig Atmosphäre aufkommt. Wer auf die südamerikanische Champions League steht wird ebenfalls bedient. Wie schon im letzten Jahr gibt es auch hier die Copa Santander Libertadores. Doch kommen wir zu den echten Neuerungen, die uns Pro Evolution Soccer 2012 zu bieten hat.

So gibt es nun einen neuen Spielmodus, der auf den Namen "Welt des Fußballs" hört. Dort spielt ihr entweder die Meister-Liga, seid ein spielendes Mitglied der Mannschaft oder übernehmt direkt den ganzen Club als Vorstandvorsitzender. Das Ganze bekommt diesmal sogar kleine Story-Elemente und wird begleitet durch einige neue Optionen.

Euer Co-Trainer erklärt euch genau was ihr machen müsst und empfiehlt euch Aufstellungen und Taktiken. Auch Gespräche mit Spielern oder der Presse stehen an und werden auch grafisch besonders untermalt. Große Veränderungen in den drei verschiedenen Spielmodi sind aber nicht zu finden. So hätte die Meister-Liga ruhig ein paar Optionen mehr bekommen können. Als Chef des Clubs müsst ihr euch natürlich um weitere Aufgaben wie Werbung, Jugendmannschaften oder Scouting kümmern. Um das Ganze noch ein wenig aufzulockern gibt es vom Rest des Vorstands noch ein paar Aufgaben, damit sie sich auch ein Bild von ihrem Chef machen können. Werden diese Aufgaben nicht zur Zufriedenheit erfüllt, wird die Kritik an euch natürlich immer größer.

Der neue Spielmodus sorgt auf jeden Fall für Abwechslung und bringt den Karrieremodus ein wenig voran. An manchen Kleinigkeiten müsste zwar noch gefeilt werden, aber der Ansatz ist schon mal gemacht. Doch kommen wir jetzt zum Spiel auf dem Rasen. Pro Evolution Soccer 2012 kann durch herrliche Spielermodelle überzeugen. Die komplett lizenzierte deutsche Nationalmannschaft ist ihren realen Vorbildern fast wie aus dem Gesicht geschnitten. Mario Götze, Miro Klose oder Bastian Schweinsteiger wurden toll animiert und bringen ein wenig Realismus auf den Platz. Dass sie sich auch so geschmeidig bewegen ist selbstverständlich. Mario Götze macht beim Laufen genauso die Arme nach hinten wie man es von ihm kennt. Und wenn Klose ein Tor schießt setzt er gerne zum bekannten Salto an. Einzig und allein Lukas Podolski sieht ein wenig seltsam aus und hat nicht so einen großen Wiedererkennungswert.


Der Ball läuft endlich rund

Die Spieler bewegen sich nun auf dem Platz auch nicht mehr so hakelig wie im letzten Jahr und die Animationen können überzeugen. Nur die Torhüter haben immer noch nicht gelernt und lassen Erinnerungen an Pannen-Olli oder Walter Junghans wach werden. Mit einem Patch zum Launch des Spiels soll dieser Fehler aber behoben werden und die KI der Keeper wird deutlich verbessert. Schnelle Spielzüge, ein flottes Passspiel und Weitschüsse lassen das Fußballerherz höher schlagen. Konami scheint wirklich gelernt zu haben und hat in dieser Hinsicht vieles besser gemacht. Es entwickelt sich schnell eine richtig flotte Partie und eine Torchance jagt die nächste. Vorbei sind die Zeiten, in denen sich die Spieler wie Hampelmänner bewegten und Klebstoff am Fuß hatten.

Der Ball läuft perfekt über den Rasen und es stellt sich schnell ein Mittendrin-Gefühl ein. Auch bei der Steuerung habt ihr schnell das Gefühl für Präzision und Ballkontrolle im Blut und könnt schon nach wenigen Minuten mit den ersten Hackentricks glänzen. Fast jede Kleinigkeit kann genau nach euren Bedürfnissen eingestellt werden, so habt ihr auf dem Platz freie Hand und könnt nach Belieben kombinieren. Neu ist dabei auch die "Off the ball"-Steuerung. Mit dieser steuert ihr zwei Spieler gleichzeitig. Dafür müsst ihr eure Steuerung im Spiel aber auf manuell stellen, um perfekte Konter einzuleiten. Während ihr den Ball habt, könnt ihr mit dem Analogstick den anderen Spieler steuern. So entstehen noch bessere und planbare Spielzüge. Es dauert zwar ein wenig bis die Steuerung in Fleisch und Blut übergeht, aber danach fluppt es. Und wenn ihr dann einen Schuss genau in den Winkel donnert ist die Freude groß. Leider nicht bei den Zuschauern auf den Rängen. Mehr als ein Rauschen und eintönige Gesänge haben sie nicht zu bieten. Richtige Begeisterung im Stadion sieht anders aus und klingt vor allem anders. Auch Wolf Fuss und Hansi Küpper können das Ruder nicht rumreißen und haben immer die gleichen Sprüche auf Lager. Unserer Meinung nach gehört besonders die Stimmung ins virtuelle Stadion und bringt doch gleich viel mehr Atmosphäre ins Spiel.


Deutsche Nationalelf wieder dabei

Neben der deutschen Nationalmannschaft dürft ihr euch noch über drei Bundesliga-Vertreter freuen. Bayern München, Borussia Dortmund und Bayer Leverkusen sind komplett mit allen Spielern bei Pro Evolution Soccer 2012 dabei. Bei den aktuellen Transfers hinkt das Game aber noch ein wenig hinterher. So spielen Pukki und Bah immer noch in Helsinki, obwohl sie schon zum FC Schalke 04 beziehungsweise zum FC Augsburg gewechselt sind. Das wollen wir hier aber nicht als Kritikpunkt werten, da die Datensätze von Konami immer wieder aktualisiert werden. Der Großteil der Mannschaften greift wieder auf Fantasienamen zurück. Mit dem beigefügten Editor dürft ihr euch aber eure Lieblingsmannschaften selber zusammenbasteln. Auch einige Original-Stadien sind wieder dabei. Neben der Allianz Arena in München gibt es noch das Old Trafford in Manchester oder die Amsterdam Arena. Stadien wie den Signal Iduna Park oder die Veltins Arena auf Schalke sucht ihr leider vergeblich.

Mit den erspielten Punkten im Spiel dürft ihr euch noch weitere Extras freischalten. Von Trikots bis Bällen ist alles dabei. Wir haben uns nach den ersten Spielen für die klassische deutsche Nationalmannschaft entschieden. Doch Vorsicht: Auch hier handelt es sich nur um Fantasienamen und keine früheren Altstars. Hier müsste zur Not wieder der Editor helfen.

Bis auf den neuen Spielmodus "Welt des Fußballs" bleiben alle andere Optionen gleich. So gibt es entweder ein schnelles Spiel, eine Saison oder die offizielle Champions League. Auch der Be-a-Pro-Modus ist wieder dabei und hat einige kleine Aufwertungen bekommen. So wurde hier ein wenig an der Realismus-Schraube gedreht und utopische Vertragsverhandlungen gehören der Vergangenheit an. Der Online-Modus hat in unserem Test leider noch nicht funktioniert, da die Server noch nicht zur Verfügung standen. Neben Ranglisten-Spielen dürft ihr euch an einer Online-Meisterliga versuchen.

Im Community-Modus dürft ihr eure Spiele verwalten und euch mit euren Freunden verabreden. Mit dem Update zum Release wird es auch noch eine Beta-Version zur neuen MyPES-App geben. Hier könnt ihr euch über Facebook zum Spielen treffen und eure Statistiken veröffentlichen. Pro Evolution Soccer 2012 hat einen ganz großen Schritt nach vorne gemacht und im Vergleich zum Vorgänger richtig was gelernt. Endlich wurde das Spiel schnell gemacht und krankt nicht mehr an trägen Spielern, die den Ball förmlich über den Platz tragen.

FIFA 12 konnte zwar in den ersten Test-Wertungen schon mächtig punkten, aber Pro Evolution Soccer 2012 zeigt deutlich, dass der Kampf um die beste Fußball-Simulation spannender denn je geworden ist. So soll das auch sein und Fans der Serie werden zufrieden sein. Konami hat auf jeden Fall aus einigen Fehlern gelernt und diese auch abgestellt. Die Entscheidung für den besten virtuellen Kicker liegt aber immer noch beim zahlenden Käufer. Es sollten aber diesmal deutlich mehr werden als im letzten Jahr.

Ausgezeichnet mit den folgenden GameRadio-Awards:






Schon im letzten Jahr hatte ich erwähnt, dass Konami auf dem richtigen Weg ist. Diesen sind sie mit Pro Evolution Soccer 2012 weiter gegangen. Der Spielablauf ist deutlich flüssiger, das Passspiel funktioniert einwandfrei und die Spieler bewegen sich endlich dynamischer. Auch der neue Spielmodus mit einigen kleinen Story-Elementen macht Laune und sorgt für Abwechslung. Wer auf komplette Lizenzen verzichten kann wird in diesem Jahr auf eine harte Probe gestellt. Konami wagt den Angriff auf den Platzhirsch EA und war noch nie so nah dran wie jetzt. Letztes Jahr haben sie noch gerüttelt, jetzt wird langsam ein echtes Schütteln daraus. Weiter so.
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#1 | HaRdNaDDiC [30.09. | 00:11] 



67
Pro Evolution Soccer 2012
FIFA FIFA FIFA FIFA FIFA FIFA !!!!!
stimmt,pes hat sich sehr gemacht über die letzten jahre,aba ich bleib bei FIFA FIFA FIFA !!!! xD

#2 | Gast [04.11. | 14:39] 
Borussia Dortmund?
Kein BVB im Spiel, ich würde den Artikel mal korrigieren.


 




















Pro:
flüssiger Spielablauf
Spielmodus "Welt des Fußballs"
toll animierte Spieler
spanische LFP-Lizenz

Contra:
nerviger Kommentator
langweilige Zuschauerkulisse
fehlende Lizenzen


Offizielle Website:
 @Konami



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