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MS. SPLOSION MAN
 Test von Jan (05.08.2011) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Jump 'n' Run Publisher:Microsoft
Termin:14. Juli 2011 Entwickler:Twisted Pixel

Entwickler Twisted Pixel gilt seit geraumer Zeit als Qualitätsgarant in Sachen Arcade-Games. Anstatt auf Fortsetzungen bekannter Arcade-Hits wie »The Maw oder Comic Jumper zu setzen, präsentierte die Spieleschmiede im jährlichen Abstand stets neue Helden mit einer gehörigen Portion Kultcharakter. Mit Ms. Splosion Man ändert sich dies nun und Twisted Pixel setzt das fordernde Jump'n'Run Splosion Man fort. Warum das Sequel aber dennoch auf ganzer Linie überzeugt und sogar seinen Vorgänger übertrumpft, lest ihr im Test.


'Splode again!


Genretypisch ist die Story rund um die explosive Ms. Splosion Man nicht wirklich wichtig und dient nur als Aufhänger für fordernde Jump'n'Run-Einlagen. In der Kurzfassung: Splosion Man wird von Wissenschaftlern gefangen genommen. Während der wilden Siegesfeier entsteht durch ein Missgeschick Ms. Splosion Man, die sich anschließend durch die immer kniffliger werdenden Levels "splodet", um Splosion Man zu befreien. Die Steuerung der Dame ist dabei denkbar einfach geraten. Der linke Analogstick und eine beliebige Aktionstaste reichen aus, um die explosive Miss durch die Areale zu navigieren. Ms. Splosion Man kann bis zu drei mal explodieren um so z.B. höher gelegene Plattformen zu erreichen oder um Gegner einen Kopf kürzer zu machen.


I'm just a girl

Prinzipiell steuert sich Ms. Splosion Man wie ihr männliches Pendant, trotzdem unterscheidet sie sich von ihrem maskulinem Ebenbild. Nicht nur, dass die Dame im schickem Pink samt fabenfrohen Explosionen antritt, bei Twisted Pixel hat man auch vermeintlich typisch weibliche Attribute mit einfließen lassen. So quasselt die Miss fröhlich vor sich hin und stimmt schon mal ein paar Songs der Spice Girls an. Wem die Tante zu redseelig ist, der findet im Optionsmenü eine Stummschaltung für die Quasselstrippe. Eine Funktion, die sich schon so mancher leidgeprüfte Ehemann im wahren Leben gewünscht haben dürfte.

Nach der Gefangennahme vom potenziellem Traummann Splosion Man zieht die Heldin also los um den fiesen Wissenschaftlern mal gehörig das Fürchten zu lehren. Zu Beginn seid ihr in Big Science City unterwegs, einer Stadt über den Wolken. War man im Vorgänger noch hauptsächlich in Indoor-Arealen zugange, dürft ihr in der Fortsetzung des öfteren an die Frischluft. So ist die zweite Welt ein Ferienparadies, welches sich durch Vegetation und groovige Sommerbeats angenehm vom Rest der Spielwelt abhebt. Die letzte, recht industriell angehauchte, Welt ist leider nicht mehr ganz so abwechslungsreich geraten.


Trial&Error

Ms. Splosion Man ist zwar niemals unfair, was an der sehr präzisen Steuerung liegt, tausende Bildschirmtode werdet ihr trotzdem mit ziemlicher Sicherheit sterben. Ähnlich wie bei Mega Man oder »Super Meat Boy müsst ihr oft den optimalen Weg ausfindig machen, um so nach zahlreichen Versuchen in den nächsten Abschnitt zu gelangen. Nach besonders kniffligen Passagen speichert das Spiel an Checkpoints, die stets zahlreich und fair gesetzt sind. Trotz allem solltet ihr Trial&Error-Spiele, um wirklich Gefallen an der Hüpferei finden zu können.

Oftmals müsst ihr die Levels (50 Stück an der Zahl) unter Zeitdruck bestehen. So gilt es in einem Abschnitt so schnell wie möglich horizontal zum rettenden Speicherpunkt zu gelangen, während sich unter euch giftige Säure ihren Weg bahnt. Über explosive Fässer schießt ihr euch im Affenzahn nach oben und nutzt Gegner als Sprungbrett um abschließend mit einem auf Schienen fahrenden Cabrio wieder bergab zu heizen. Diese rasanten Autofahrten erinnern übrigens sehr an die Minenfahrten eines berühmt-berüchtigten Affens. Aber nicht nur dieses Element erinnert an bekannte Spieleklassiker. Wer erinnert sich nicht gerne an die ausufernden Passagen in Donkey Kong Country, in denen man sich von Fass zu Fass schießen musste? Auch dieses Spielelement findet ihr in leicht abgewandelter Form in Ms. Splosion Man. Ab und an flitzt ihr mit der Dame sogar ähnlich schnell wie ein bekannter, blauer Igel durch die Level, nämlich immer wenn ihr euch an blau schimmernde Seilbahnen hängt.

Am Ende jeder Welt erwartet euch ein Endboss und wie von Jump'n'Runs gewöhnt müsst ihr erst mal das Angriffsmuster eurer baumhohen Kontrahenten durchschauen. Die Fights gestalten sich als echtes Highlight des Spiels und sind hervorragend inszeniert. Sogar ein effektreiches Quicktime-Event hat es in einen Bosskampf geschafft. Gerade weil die Bosskämpfe so toll ausgefallen sind, hätten wir uns mehr von ihnen gewünscht. Vielleicht ja ein interessanter Ansatz für einen dritten Teil.

Twisted Pixel bedient sich also bei zahlreichen Genregrößen (darunter sogar Klassiker wie Punch Out), ohne das aber groß kaschieren zu wollen. Alteingesessene Spieler freuen sich über die bekannten, lang vermissten, Gameplay-Elemente und genießen ein hervorragend designtes, humorvolles Jump'n'Run, das im Singleplayer mit zehn Stunden Spielzeit auf voller Länge überzeugen kann.


Koop-Spass und freischaltbare Inhalte

Auch nach Bestehen des fordernden Einzelspieler-Modus gibt es noch einiges für euch zu tun. Neben dem Hard-Mode, in dem es keine Speicherpunkte gibt und Gegner euch mit einem Treffer töten können, dürft ihr auch gegen Geister anderer Spieler antreten, um deren Bestzeit zu unterbieten. Oder aber ihr widmet euch dem Koop-Modus, der nochmals für bis zu zehn Stunden fesseln kann. Hier ist wirklich punktgenaues Timing und Absprache mit euren bis zu drei Mitspielern gefragt. Offen gesagt fiel es uns im Test aber oftmals leichter die Level zu zweit anzugehen, zu dritt oder gar zu viert verliert man einfach zu schnell die Übersicht oder "splodet" sich aus Versehen gegenseitig in den Tod.

Hat man sich einmal eingespielt macht die kooperative Hüpferei aber eine Menge Laune. Selten gab es Spiele in denen man mehr auf seinen Partner angewiesen war. Nur wer perfekt harmoniert, sich abspricht und gemeinsam nach Wegen durch die verwinkelten Areale sucht, hat Erfolg. Daumen hoch Twisted Pixel, so sollte ein Koop-Modus aussehen.

Nach jedem erfolgreich absolviertem Level erhalten ihr Münzen, mit denen ihr im Ingame-Store diverses Bonusmaterial freikaufen könnt. Schließt ihr Level besonders schnell ab oder findet ein paar Schuhe, erhaltet ihr dafür Bonusmünzen. Neben massig Bildern, lustigen Videos oder dem gutem Soundtrack lassen sich unter anderem ein Premium-Thema für die Xbox-Steuerung, Avatarklamotten und Spielerbilder freischalten. Vorbildlich, so wird man dauerhaft bei der Stange gehalten! Wer nicht genug von Ms. Splosion Man bekommt, kann die Welten zudem nach geheimen Levelausgängen durchsuchen, um so knifflige Bonuslevel freizuspielen. Abschließend noch ein Satz zur Grafik des Spiels. Die hat sich im Vergleich zum hübschen Vorgänger nicht geändert, noch immer wird die Beard-Engine verwendet, einzig die Endgegner sind noch imposanter als in Splosion Man in Szene gesetzt.

Ausgezeichnet mit den folgenden GameRadio-Awards:




Ms. Splosion Man ist ein wahrer Traum für Jump'n'Run-Fans geworden. Man hat stets die volle Kontrolle, das Spiel wird nie unfair, bleibt aber stets fordernd und gerade im Koop-Modus läuft Ms. Splosion Man zur Höchstform auf. Selten war man in einem Koop-Modus mehr auf seinen Mitspieler angewiesen. Die Freude, schwierige Passagen gemeinsam nach dem zigsten Versuch bestanden zu haben, ist einfach riesig und ein Erfolgserlebniss ähnlich dem bei Portal 2 stellt sich ein. Ms. Splosion Man ist der Arcade-Sommerhit geworden, den wir uns alle erhofft haben. Für schlappe 10 Euro wird man hier 10 Stunden (pro Modus) bestens unterhalten. Kaufen!
90%
So testen wir >>

Die hochexplosive Lady kann mich voll überzeugen. Der knackige Schwierigkeitsgrad verlangt euch besonders in späteren Levels schnelle Reaktionen und gutes Timing ab. Umfang und Wiederspielwert sind groß genug, um über Stunden zu fesseln. Besonders im Koop-Modus besticht Ms. Splosion Man durch cleveres und ausgeklügeltes Leveldesign. Einzig die Trial&Error-Passagen haben mich teilweise frustriert. Ms. Splosion Man bedient sich zwar großzügig bei Jump&Run-Klassikern, erlaubt sich aber keine Fehler. Sicher ist: Hiermit bekommt ihr eines der besten Jump&Runs, die jemals auf der Xbox erschienen sind.
88%

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83%


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Pro:
lange Spielzeit
niedriger Preis
1A-Gameplay
gute Gags
genialer Mehrspierlerpart
viele Extras

Contra:
kaum grafischer Fortschritt
Soundtrack wiederholt sich zu oft
keine Bossfights im Koop-Modus


Offizielle Website:
 mssplosionman.com



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