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TRANSFORMERS 3
 Test von Sven (03.07.2011) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Action Publisher:Activision Blizzard
Termin:24. Juni 2011 Entwickler:High Moon Studios

Lange Zeit war den Transformers kaum eine gute Umsetzung gegönnt... bis letztes Jahr die High Moon Studios mit »Transformers: Kampf um Cybertron die Kampfroboter neu erweckten. Auch wenn es kein Genrehighlight war, so konnte es doch gute Kritiken einfahren. Nun folgt der Nachfolger, der die Vorgeschichte zum aktuellen Kino-Kracher Transformers 3 erzählt. Wir haben uns in die Schlacht gestürzt...


Einen Schritt zurückgetreten


Um es gleich vorweg zu sagen: Transformers 3 wirkt im Vergleich zum Vorgänger wie ein Rückschritt. Ihr ballert euch in der Kampagne etwa fünf Stunden durch sieben Kapitel aus linearen Schlauchleveln. Diese sind zudem noch so eng, dass ihr mit den dicken Robotern kaum durchpasst, etwas überspitzt formuliert. Doch warum tut ihr euch das an? Weil die Decepticons eben nicht, wie die Menschen glauben, nach ihrer Niederlage die Erde verlassen haben. Und so heften sich die Autobots an die metallischen Ferse der bösen Blechhaufen und decken nach und nach den Plan von Megatron, dem Anführer der Decepticons, auf: Er will Shockwave auftauen, den ultimativen Decepticon-Attentäter. Damit erzählt Transformers 3 die Vorgeschichte zum aktuellen gleichnamigen Kinofilm von Michael Bay.

Dazu seid ihr zunächst noch als Bumblebee unterwegs, übernehmt später aber auch noch die Kontrolle über andere Autobots. Und auch in die Blechhülle der Decepticons dürft ihr zeitweise schlüpfen. Die erste Mission führt euch als Tutorial dann auch behutsam in die Steuerung ein, wer aber schonmal einen Thirdperson-Shooter gespielt hat, wird kaum Probleme haben, sich zurecht zu finden. Neuerungen im Vergleich zu Transformers: Kampf um Cybertron sind allerdings rar. So gibt es nun eine dritte Verwandlungsform: Neben der Transformation in Roboter- und Autoform wartet nun auch ein Mittelding, ein bewaffnetes Fahrzeug. Über Munitionsnachschub müsst ihr euch keine Sorge machen, diese ist unendlich verfügbar. So gerüstet geht es durch die eingangs erwähnten Schlauchlevel, die euch in einen Dschungel Südamerikas, nach Detroid und vor allem durch unzählige Korridore und Hallen führen. Und genau das ist der Knackpunkt: Diese Orte sind einfach für diese großen Maschinen viel zu eng! Das sorgt nicht nur dafür, dass eure Bewegungsfreiheit meist der einer Eisenbahn gleicht, sondern bietet auch viel Gelegenheit für unübersichtliches Chaos.

Zum Glück sind eure Gegner, egal für welchen der Schwierigkeitsgrade ihr euch entscheidet, bestenfalls Kanonenfutter. Selbst die Endgegner erfordern kaum größere Taktik. Insgesamt ist Transformers 3 gar nicht mal schwer: Einfach den Markierungen zum nächsten Ziel folgen, unterwegs und vor Ort alles niederballern. Doch leider haben es High Moon Studios versäumt, dabei fair zu bleiben. So gibt es einige Stellen, die mehr Try-and-Error sind als nötig: Etwa die Flucht aus einem Vulkan, wo ihr teilweise nichtmal mehr zwischen Boden und glühender Lava unterscheiden könnt. Vor allem jedoch kann der finale Kampf frustrieren, hier kommt einfach zuviel auf euch zu. Das ist insofern unfair, als dass das Spiel hier eine Steigerung der Schwierigkeit um 100 Prozent einlegt: Erst stapft ihr durch eine Schießbude und plötzlich werden Fähigkeiten gefordert, die ihr vorher nie gebraucht habt.


Till All Are One

Da die Story mit einer Spielzeit von gerade mal etwa fünf Stunden recht kurz ausgefallen ist, gibt es bei Transformers 3 auch wieder einen Multiplayer-Modus. Dessen fünf Karten orientieren sich an Orten aus der Solokampagne, welche ihr in den drei Spielmodi Deathmatch, Team Deathmatch und Eroberung spielen könnt. Das ist recht überschaubar ausgefallen und bietet nur wenig Abwechslung. Euch stehen vier Klassen zur Verfügung: Späher, Jäger, Anführer und Krieger. Während die Späher - zu denen etwa Bumblebee gehört - flinke Kämpfer sind, sind Krieger wie der Megatron-Panzer stark bewaffnete, aber behäbige Kolosse. Die Jäger wiederum können sich als Fahrzeug in einen Jet verwandeln und so das Spielfeld von weiter oben unter Beschuss nehmen. Leider gibt es eine unsichtbare Begrenzung bei der Höhe, wodurch ihr euch schnell etwas eingeengt fühlen könntet, da diese recht niedrig liegt. Überhaupt sind die Maps meist sehr verwinkelt und leiden unter einem starken Mangel an Bewegungsfreiheit, genau wie in der Kampagne.

Ein großes Problem im Multiplayer von Transformers 3 kann die Teamzugehörigkeit sein. Wir wollen es mal am Beispiel der Späher-Klasse erläutern: Als Autobot habt ihr grundsätzlich als Primärwaffe eine Plasma-Kanone und als Primärfähigkeit einen Nahkampfdrehtritt. Kein Vergleich zu den Decepticons: Als Waffe habt ihr hier ein Sturmgewehr und als Fähigkeit sogar ein Doppelsturmgewehr. Da ihr aber nur in privaten Matches vorab euer Team wählen könnt, nicht jedoch bei einem offenen Match, müsst ihr eventuell mit einer Bewaffnung spielen, die euch gar nicht liegt. Bei der Sekundärbewaffnung habt ihr dann aber wieder freie Auswahl.

Über die Kämpfe sammelt ihr Erfahrung, durch die die gewählte Klasse bis Stufe 20 aufsteigt. Dadurch schaltet ihr neben anderer Sekundärbewaffnung auch neue Fähigkeiten frei. Diese bieten euch ähnlich wie Perks in »Call of Duty: Black Ops nette Zusatzfähigkeiten, wie schnellere Heilung oder eine Anzeige, wo sich eure Gegner gerade befinden. Allerdings sind diese nicht unbegrenzt einsetzbar, sondern müssen einige Zeit aufgeladen werden. Weiterer Nachteil: Sterbt ihr und kehrt ins Spiel zurück, ist dieser Fortschritt wieder bei Null, ihr müsst also noch länger warten.


Atmosphäre für Fans

Eigentlich macht Transformers 3 nichtmal viel falsch: Die Steuerung aus der Verfolgersicht funktioniert eigentlich ganz ordentlich und die Action stimmt auch. Dem technischen Grundgerüst, welches aus Transformers: Kampf um Cybertron übernommen wurde, merkt man sein Alter mittlerweile aber doch an, auch wenn es nun über einige schicke neue Lichteffekte verfügt. Dennoch reicht sie aus, die Action flüssig auf den Bildschirm zu bringen. Bei Musik und Soundeffekten kommt dann zudem auch noch einiges an Transformers-Atmosphäre auf. Aber auch die Verwandlungen der Blechkisten wirken authentisch und flüssig. Um wirklich zu überzeugen, ist das aber definitiv zu wenig.



Als reines Actionspiel enttäuscht Transformers 3: Zu kurz, zu abwechslungsarm, technisch veraltet. Und selbst der Transformers-Bonus zieht hier kaum, zu beschnitten, zu gezwungen, wirkt das Spiel im Vergleich zu seinem Vorgänger. Es ist ganz okay geworden und funktioniert irgendwie, wirklich Laune will es aber partout nicht machen. Man merkt, dass das Spiel auf Biegen und Brechen zum Filmstart im Handel stehen sollte. Somit bleibt zu hoffen, dass die Entwickler für einen weiteren Titel im Transformers-Universum genug Freiheit bekommen, um diese Schlappe hier vergessen zu machen. Sie können mehr, das beweist der Vorgänger eindeutig!
65%
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Pro:
Transformers-Atmosphäre
solide Actionkost

Contra:
Kampagne in etwa 5 Stunden beendet
kein Koop-Modus mehr
stellenweise unfair (besonders im letzten Kampf)
wenige Karten und Modi (Multiplayer)
Teamzugehörigkeit kann Probleme schaffen (Multiplayer)
technisch veraltet


Offizielle Website:
 Transformers 3



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