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MIGHT AND MAGIC: CLASH OF HEROES
 Test von Tobias Hamers (21.05.2011) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Strategie Publisher:Ubisoft
Termin:13. April 2011 Entwickler:Capybara Games

1995 legte das deutsche Entwicklerstudio Softgold den Grundstein für die erfolgreichste Rundenstrategie-Serie aller Zeiten. Heute, knapp 16 Jahre später, geht Heroes of Might and Magic in die sechste Runde. Fans, die sich Wartezeit bis zum Release am 23. Juni diesen Jahres verkürzen möchten, sollten einen Blick auf den Ableger Clash of Heroes werfen, der seit geraumer Zeit auf dem DS, nun aber auch auf Xbox 360 und PlayStation 3 als Download-Titel erhältlich ist. Getreu dem Sprichwort, einfach zu erlernen, schwer zu meistern, richtet sich Clash of Heroes sowohl an Einsteiger als auch an Veteranen.


Dämoneninvasion

In der Welt von Ashan ist ein Zeitalter des Friedens angebrochen. Die Dämonen wurden zurückgeschlagen, eine Allianz aus Menschen, Magiern und Elfen wurde gebildet, um die stabilen Verhältnisse aufrecht erhalten zu können. Die Klinge des Bindens, ein mächtiges Artefakt, das seinem Träger erlaubt, Dämonen in ihrer Welt zu binden, wird von Elitekriegern aller drei Völker behütet. Die Dämonenwelt Sheog jedoch sehnt sich danach, in die friedvolle Welt einzufallen. Die Grenzen zwischen den beiden Parallelwelten sind geschwächt. Einem höheren Dämon, Lord Blutkrone, gelingt es eine Brücke zu schlagen. Er sendet seine Getreuen aus, um das wohlbehütete Kleinod zu stehlen. Von dem Angriff der Dämonen überrascht, erliegen die Wächter der Klinge im Kampf. Lediglich einigen Novizen gelingt die Flucht, welchen nun die Aufgabe zuteil wird, das Artefakt vor den Dämonen zu finden. Die Schergen der Unterwelt sähen indes Zwist zwischen den Völkern der Allianz. Mit falschen Beweisen wiegeln sie die Fraktionen untereinander auf.


Bejeweled

Die hübsch erzählte Story wird teils in kurzen Videoschnipseln, teils in Ausschnitten in Spielgrafik vorangetrieben. Eine tiefgehende Geschichte mit überraschenden Wendungen könnt ihr in Might and Magic: Clash of Heroes aber nicht zu erwarten. Sie bildet dennoch einen stimmigen Rahmen für die eigentliche Stärke des Spiels: Die rundenbasierten Gefechte. Die Einheitentypen haben sich im Vergleich zum Vorgänger nicht geändert. Menschen greifen nach wie vor auf Schwertkämpfer, Pikaniere und Bogenschützen zurück, während die Elfen auf die Kraft der Druiden und Nymphen vertrauen. Gänzlich anders jedoch spielen sich die Kämpfe an sich ab. Wie auf einem Schachbrett stehen sich die beiden Parteien gegenüber. Um einen Angriff auszuführen, müsst ihr lediglich drei identische Einheiten gleicher Farbe in einer vertikalen Linie Kombinieren. Je nach Einheitentyp fällt die daraus resultierende Attacke stärker oder schwächer aus. Weiterhin gilt es zu beachten, dass der Angriff nicht unverzüglich, sondern erst nach einer bestimmten Anzahl von Runden vollzogen wird - ebenfalls abhängig vom Einheitentyp. Stellt ihr eure Mannen nicht vertikal, sondern horizontal auf, bilden sie einen Wall. So könnt ihr den feindlichen Attacken Einhalt gebieten oder sie zumindest abzuschwächen.


Fusion, Bindung und Magie

Die grundlegenden Befehle von Might and Magic: Clash of Heroes sind demnach leicht zu erlernen. Etwas komplexer wird es, wenn bestimmte Manöver zum Einsatz kommen sollen. Diese sind im fortgeschrittenen Spielverlauf überlebenswichtig, da sie spezielle Boni gewähren. Die Bindung ist ein solches Manöver und verstärkt den Angriff jeder beteiligten Einheit. Um dies zu erreichen, müssen lediglich mehrere gleichfarbige Einheiten in der gleichen Runde zum Zug kommen. Je mehr Angriffe kombiniert werden, desto höher der Bonus. Ein anderes Spezialmanöver stellt die Fusion dar. Hier werden zwei Angriffe gleicher Farbe vertikal kombiniert. Das Resultat: Beide Angriffe verschmelzen zu einem mächtigen Hieb. Neben Kampfboni gewährt die Kombination von Einheiten zusätzlich Magiepunkte. Diese könnt ihr, wenn sich die Mana Anzeige am unteren linken Bildschirmrand gefüllt hat, für einen starken Angriffs- oder Verteidigungszauber, abhängig davon mit welchen Helden ihr aktuell in dem Kampf zieht, einsetzen.


Artefakte und wertvolle Verbündete

Für jede erfolgreich absolvierte Schlacht bekommt ihr neben einem gewissen Obolus auch Erfahrungspunkte gut geschrieben. Letztere verbessern sowohl die Werte des Helden als auch die Werte seiner Getreuen. Das glitzernde Kleinod werdet ihr vorrangig für neue, und besonders starke Verbündete benötigen. Denn während normale Einheiten per Knopfdruck ohne viel Federlesens ersetzt werden, können Spezialeinheiten sehr wohl über den Jordan gehen. Um einen den Verlust angemessen ausgleichen zu können, werdet ihr immer wieder auf Rekrutierungsstellen treffen, in denen ihr die verlorenen Einheiten zurück kaufen könnt. Zudem könnt ihr auf euren Reisen in Might and Magic: Clash of Heroes sogenannte Artefakte bergen. Diese geben euch unterschiedlichste Boni für euch und eure Truppen und können gar neue Fähigkeiten beinhalten. Dabei gilt es abzuwägen, welches Artefakt ihr anlegen wollt - lediglich eines davon könnt ihr in die Schlacht mitnehmen.


Wird geladen

Diesen Schriftzug werdet ihr in Might and Magic: Clash of Heroes sehr viel öfter zu sehen bekommen, als euch lieb ist. Tatsächlich ist das Ausmaß der Ladezeiten mehr als ärgerlich. Ein Beispiel: In einer Arena werden Duelle angeboten. Wollt ihr euch dort ins Schlachtgetümmel werfen, müsst ihr zunächst die Arena betreten. In den kommenden 30-40 Sekunden wird die neue Zone geladen. Nach einer kurzen Ansage des Arenameisters stürzt sich der Feind auf euch. Erneut gönnt sich das Spiel eine kurze Auszeit, um die Statistiken des Kampfes zu laden. Nach einer endgültigen Bestätigung eurerseits kann nun endlich das Gefecht geladen werden. Erneut müsst ihr rund eine halbe Minute warten. Egal, ob ihr siegreich oder nicht aus der Schlacht hervor geht, auf eine erneute Ladepause müsst ihr euch dennoch einstellen. Der einzige Unterschied: Solltet ihr das Gefecht verloren haben, müsst ihr erneut die Arena betreten und, ihr habt es sicher erraten, abermals den Schriftzug "Wird geladen" betrachten. Angesichts des teils sehr stark schwankenden Schwierigkeitsgrades sind die horrenden Ladepause eine Zumutung und stellen die größte technische Schwäche des Spiels dar.

Die musikalische Untermalung wurde 1:1 aus den Vorgängerspielen übernommen und ist auch heute noch erstklassig. Da es sich bei Clash of Heroes um eine DS Portierung handelt (»Test zur DS-Vorlage), sind keine großen Erwartungen an die Grafik zu stellen. Insgesamt geht die Optik in Ordnung.



Rundenstrategie einmal anders. Auch wenn Clash of Heroes im ersten Moment als seichte Strategiekost daher kommt, entfaltet es im weiteren Spielverlauf eine enorme taktische Vielfalt. Einsteiger erfreuen sich an der einfach erlernbaren Steuerung, Veteranen an den vielfältigen Optionen. Einzig die permanent auftretenden Ladezeiten und der teils stark schwankende Schwierigkeitsgrad trüben den Spielspass ein wenig. Die altbackene Optik stört mich selbst wenig. Heroes of Might and Magic war noch nie für besondere Grafikpracht bekannt. Zugreifen!
86%
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81%


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Pro:
hoher taktischer Anspruch
gelungener Soundtrack
großer Umfang

Contra:
nervige Ladezeiten
Optik lediglich zweckmäßig
schwankender Schwierigkeitsgrad


Offizielle Website:
 Might & Magic



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