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MX VS ATV ALIVE
 Test von Sven Reisbach (27.05.2011) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Rennspiel Publisher:THQ
Termin:13. Mai 2011 Entwickler:THQ

Die MX vs ATV-Reihe bietet seit je her das, was der Titel verspricht: Rennen mit Motocross-Maschinen und All-Terrain-Vehicles. Nach dem Neustart der Serie mit »MX vs ATV Reflex steht nun der Nachfolger an - und bedient sich beim Vorgänger, bringt aber auch einige Veränderungen mit sich. In unserem Test muss das Spiel beweisen, ob es in der Spur des Vorgängers der Konkurrenz davonfahren kann oder eine Bruchlandung hinlegt.


Karriere-Verlust


Ein Rennspiel lebt vor allem von einem: Dem Wettkampf. Umso unverständlicher, weswegen genau der in MX vs ATV Alive nicht stattfindet. Es gibt keinen Turnier- oder Karrieremodus, in dem ihr euch nach vorne kämpfen müsstet. Stattdessen könnt ihr im Einzelspieler zwischen drei Spielmodi wählen. "National" eignet sich vor allem für jene Spieler, die gerne schnell fahren und dabei viele Sprünge mitnehmen wollen. Anders als die "Kurzstrecke", wo ihr auf einem sehr kleinen Parcours vor allem eure Kurventechnik unter Beweis stellen müsst. Das Spielgeschehen ist langsamer, durch die permanente, erdrückende Nähe zu euren Kontrahenten aber auch um einiges packender. Zuletzt die "Freie Fahrt", die genau das ist, was der Name vermuten lässt: Ihr werdet etwa auf einem Strand oder einem verlassenen Steinbruch abgesetzt und könnt die Gegend frei erkunden und Tricks üben. Dabei sammelt ihr sogar noch Medaillen für besonders gute Leistungen.

Zu Beginn des Spieles stehen euch vier Strecken im Modus "National", zwei als "Kurzstrecke" und ebenfalls zwei Areale als "Freie Fahrt" zur Auswahl. Erst mit höherem Fahrerlevel schaltet ihr weitere Strecken frei. Fahrerlevel? Korrekt: Wie auch im Vorgänger gewinnen Fahrer und das benutzte Fahrzeug jeweils Erfahrungspunkte, die sie im Level aufsteigen lassen. Mit höherem Level erhaltet ihr nicht nur Zugriff auf weitere Strecken, sondern auch spezielle Fähigkeiten. Durch "Retten" etwa könnt ihr euch unter bestimmten Umständen vor einem Sturz vom Bike bewahren. Dazu müsst ihr rechtzeitig den Stick in die angezeigte Richtung bewegen. Funktionieren tut dies zwar auch ohne die "Retten"-Fähigkeit, ihr könnt aber etwa das Zeitfenster zur Eingabe verlängern.


Ab auf die Strecke

Ein besonderes Feature von MX vs ATV ist seit dem Vorgänger das Reflex-System. Ihr steuert getrennt das Fahrzeug und euren Charakter. Wie das funktioniert? Während ihr mit dem linken Stick wie gewohnt lenkt, dient der rechte Steuerknüppel zur Verlagerung eurer Balance. Auf diese Weise könnt ihr euch richtig in die Kurve legen oder bei einem Sprung für eine präzise Landung sorgen. Das mag gewöhnungsbedürftig sein, ist aber schnell ins Blut übergegangen. Besonders wichtig ist der vorsichtige Einsatz der Kupplung. Durch sie kommt ihr besser aus Kurven, startet nach der Landung von einem Sprung besser durch und habt auch beim Start schon einige Vorteile. Definitiv etwas, was man während der "Freien Fahrt" trainieren sollte.

Aber auch das Reflex-System hat noch einiges mehr zu bieten, Kunststücke wie die Whip etwa: Während ihr euch nach einem Sprung in der Luft befindet, verlagert ihr euer Gewicht so, dass ihr die Reifen eures Bikes zur Seite hochreißt. Sieht gut aus und gibt Punkte. Aber auch kompliziertere Stunts sind eingebaut, allerdings äusserst ungewohnt auszuführen. Ihr müsst in der Luft den rechten Bumper gedrückt halten und mit dem rechten Stick in drei verschiedene Richtungen steuern. Jedem Trick ist dabei eine andere Kombination zugeordnet. Aber gerade zu Anfang erfordert das einiges an Übung, damit ihr nicht im Dreck landet. Das sorgt letztlich dafür, dass man meistens versucht, Tricks zu vermeiden - eine eingängigere Tricksteuerung wie etwa in der ATV Offroad Fury-Reihe stünde dem Spiel sicherlich gut.

Die Strecken sind in MX vs ATV Alive erneut sehr abwechslungsreich ausgefallen. Von sandigen Stränden über Schlammpisten bis hin zu Schneegebieten wartet eine Fülle an Settings auf euch. Die Auswirkungen des jeweiligen Untergrundes sind jedoch im Handling der Fahrzeuge kaum spürbar. Anders als die Fahrrillen, die auch nach einer Runde noch die Strecke zieren. Das macht den Kurs mit jeder Runde ein Stück holpriger.


Mach dir dein eigenes Spiel - Online

Wenn schon Solospieler nicht voll auf ihre Karrierekosten kommen dürfen, dann muss der Fokus woanders liegen. Und tatsächlich kann man den Solomodus bestenfalls als Training für die Onlinerennen sehen. In MX vs ATV Alive könnt ihr sowohl lokal (Splitscreen) als auch Online gegen andere menschliche Spieler antreten. Netterweise mit den gleichen Erfahrungswerten wie im Solomodus - so ist es egal, ob ihr alleine, mit Freunden oder Fremden das Feld umpflügt. Erst durch das Spiel gegen menschliche Gegner kommt richtiges Konkurrenzgefühl auf, was der Einzelspieler-Part nicht vermitteln konnte.

Überhaupt: THQ scheint mit MX vs ATV Alive ein (gewagtes) Experiment zu starten. Das Spiel ist im Vergleich zu anderen Vollpreistiteln recht günstig - dafür wird beim Zubehör, welches ihr im Onlineshop des Spieles erwerben könnt, die Hand aufgehalten. Vorteil ist sicherlich, dass ihr nur die Inhalte kaufen braucht, die euch zusagen... Nachteil ist, dass das ganze Paket insgesamt letztlich wohl teurer sein wird als ein "normales" Vollpreisspiel. So kostet ein neues Fahrzeug schonmal 240 Microsoft-Punkte (ca. 2,80€), was sich bei der Menge an zu erwartendem Zubehör schnell summieren kann. Wie auch immer man zu diesem Vertriebskonzept stehen mag: Der Shop ist zum Start noch recht spärlich befüllt, wird aber sicher bald mit neuen Strecken, Fahrzeugen und Outfits aufgestockt werden. THQ wird sich kaum mögliche Einnahmen aus diesen Mikrotransaktionen entgehen lassen wollen, dazu ist die Preispolitik zu sehr darauf abgestimmt.

In technischer Hinsicht ist MX vs ATV Alive kein Kinnladenöffner, sieht aber durchaus gut aus. Die Grafikengine hat allerdings mit den Reifenspuren auf dem Feld zu kämpfen: In etwas größerer Entfernung wirken diese, vermutlich aus Performancegründen, stark verpixelt, was mitunter einen merkwürdigen, unwirklichen Eindruck hinterlässt. Hier scheint sich im Vergleich zum Vorgänger nichts getan zu haben, bei einem richtigen Rennen habt ihr allerdings auch keine Zeit, darauf zu achten. Wohl aber auf die Musik. Die ist zwar recht rockig ausgefallen, ihr werdet allerdings öfter mal die selben Songs zu hören kriegen. Soviel Auswahl scheint das Spiel da nicht zu bieten. Und, anders als etwa in den Spielen der Burnout-Reihe, könnt ihr euch nicht eine eigene Playlist zusammenstellen. Und dann sind da noch die Soundeffekte. Die konnten im Vorgänger schon nicht wirklich überzeugen und - große Überraschung! - sie tun es auch hier nicht. Im Grunde sind sie symptomatisch für das gesamte Spiel: Sie sind da, fallen aber weder großartig positiv noch negativ auf.





Irgendwie wirkt Alive wie ein Rückschritt: Kein richtiger Wettbewerb, kein Tutorial zum Einstieg und ein Tricksystem, das unnötig unhandlich ist. Dazu kommt der recht teure Onlineshop, selten zuvor hat ein Entwickler soviel (echtes) Geld für Zubehör verlangt! Glücklicherweise kann das Geschehen auf der Piste immerhin einigermaßen überzeugen - gerade die "Kurzstrecken"-Rennen erweisen sich als packende Angelegenheit. Auch die Reflex-Steuerung überzeugt nach kurzer Eingewöhnung, bei den Tricks sollte sich THQ allerdings dringend mal bei der Konkurrenz ein paar Anregungen bezüglich des Handlings holen. Und einen Karrieremodus einbauen.
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69%


#1 | Gast [30.06. | 21:59] 
MX vs ATV Alive
ich weiß nicht warum aber das soiel funktionirt bei meiner xboox nicht!wenn man auf spiel starten drückt dann sieht man das standbild der xbox...und es geht nich weiter ,in noch nicht einmal ins menü gekommen bitte hilfe...!


 
























Pro:
abwechslungsreiche Strecken
spannende Zweikämpfe auf der Kurzstrecke
glaubwürdige Physik

Contra:
kein richtiger Karriere-Modus
kein Tutorial
teurer Onlineshop
Steuerung nicht frei konfigurierbar


Offizielle Website:
 @mxvsatv.com



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