Meine Vorteile Anmelden Registrieren
zur Startseite zu unseren Downloads zu unserem Forum
zur PC-Section Trenner zur XBox360-Section Trenner zur PS3-Section Trenner zur PS2-Section Trenner zur Wii-Section Trenner zur 3DS-Section Trenner zur DS-Section Trenner zur PSP-Section Trenner zur iPhone-Section

News
Previews
Reviews
Specials
Hardware
Die besten...
Retrogaming

Wallpapers
Babe-Galerien

GameRadio.de bei Facebook GameRadio.de bei Twitter GameRadio.de bei Youtube RSS-Feed von GameRadio.de


Eure Vorteile
Punkte-Übersicht
Zum Forum
Arcade-Games
Unsere Mitglieder

Redaktion
Newsletter
So testen wir
GR Webcomic
Jobs
Impressum

 


DRAGON AGE 2
 Test von Jan (22.03.2011) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Rollenspiel Publisher:Electronic Arts
Termin:11. März 2011 Entwickler:Bioware

»Dragon Age: Origins, das Game of the Year 2009, soll mit Dragon Age 2 einen würdigen Nachfolger finden. Warum die Rollenspiel-Altmeister von Bioware dieses Ziel nicht ganz erreicht haben, lest ihr in unserem Test.


Story Rückschritt

Entwickler Bioware stand schon seit dem Erscheinen des Rollenspielschwergewichts Baldur's Gate im Jahre 1998 für feinste Rollenspiel-Qualität. Seither versorgt uns das Studio alle paar Jahre mit echten Genrehighlights wie »Mass Effect oder Dragon Age Origins. Ähnlich wie schon in »Mass Effect 2 schlagen die Entwickler mit Dragon Age 2 einen sehr actionreichen Weg ein. Rollenspielpuristen mögen jetzt aufschreien, immerhin gab es auch im SciFi-Rollenspiel schon so einige Verschlimmbesserungen. Am gelungenen actionreichen Kampfsystem liegt es allerdings nicht, dass es Dragon Age 2 nicht gelingt, den Rollenspiel-Thron zu erklimmen.

Durftet ihr in Teil 1 noch den episch inszenierten Kampf um Ferelden gegen die Dunkle Brut anführen, geht es in Dragon Age 2 um den Konflikt zwischen Templern und Magiern. Die Dunkle Brut mischt zwar auch wieder mit, verkommt aber stellenweise zu einer unwichtigen Nebenerscheinung im Twist der zwei Fraktionen. Mit dem Verhör des Gefährten Varric (ein symphatischer Zwerg) durch eine Sucherin der Kirche führt euch das Spiel durch die zwar spannend präsentierte Geschichte, die aber lange nicht die epische Tragweite erreicht wie es noch ein Dragon Age: Origins vermochte. Womit wir beim nächsten Punkt wären. Der Zusatz Origins fällt beim Nachfolger weg, wodurch auch die beliebten Origins Storys dem Rotstift zum Opfer fallen. Ihr müsst einen menschlichen Flüchtling aus Ferelden spielen, könnt aber sein/ihr Aussehen verändern und eine von drei Klassen (Krieger, Magier, Schurke) auswählen. Positiv an der Veränderung: der Held bekommt einen Namen (Hawk), sowie eine Stimme. Das kommt natürlich der Atmosphäre des Spiels zugute.

Zu Beginn des Spiels flieht ihr mit eurer Familie aus Ferelden, das während der sogenannten Verderbnis von der Dunklen Brut (eine Art Orks) überrannt wird. Euer Heimatdorf Lothering wurde bereits dem Erdboden platt gemacht und so bleibt euch nur die Flucht über das Meer, um schließlich in der Stadt Kirkwall zu stranden. Zeitlich beginnt Dragon Age 2 also noch zu Zeiten des ersten Teils. Bis ihr aber nach Kirkwall kommt, gibt es noch einiges zu erleben. Der Anfang gestaltet sich wirklich fulminant, erzählerisch dicht und spielerisch wird bereits eine kleine Vorschau dessen geliefert, was Dragon Age so spassig macht. Auf einem Hügel, mit "schöner Aussicht" auf das brennende Ferelden, stellt euch eine Übermacht der Dunklen Brut. Hawk und seine Schwester schlagen mühelos die zahlenmäßig überlegenen Gegner nieder und fällen schließlich sogar einen mächtigen Oger.

Stop! So hat sich die Geschichte nicht zugetragen. Die Sucherin der Kirche stoppt Varric in seinen Ausführungen. Ja, da hat der redseelige Zwerg wohl etwas übertrieben. Varric fängt nochmal von vorne an und wir dürfen das Erlebte nochmal spielen. Ein erzählerischer Kniff, der ab und an im Spielverlauf vorkommt und die wohl originellste Idee im sonst recht innovationsarmen Spiel. Da sieht es beim Showdown auf dem Hügel schon wesentlich düsterer aus, allerdings nicht weniger unspektakulär. Ein Drache, der sich später als Hexe der Wildnis entpuppt (ebenfalls bekannt aus Teil 1), rettet euch vor der Gegnerhorde und gibt euch sogleich einen Aufrag. Nebenbei infiziert sich auch noch ein Begleiter mit der Verderbtheit und ihr dürft gleich zu Beginn über Leben und Tod entscheiden. Leider verflacht die anfangs spannende Story mit steigender Spieldauer immer mehr.


Entscheidungen mit Tragweite

Im Spielverlauf werdet ihr immer wieder vor schwierige Entscheidungen gestellt. Oft seid ihr Herr über Leben und Tod. Soll euer ehemaliger Auftraggeber, der euch in einen Hinterhalt gelockt hat, sterben oder nicht? Darf ein bessessener Frauenmörder, der um seinen Tod winselt, weiterleben? Ständig konfrontiert euch Dragon Age 2 mit solchen Entscheidungen. Diese nehmen allesamt Einfluss auf den weiteren Spielablauf. Lasst ihr ein potenzielles Opfer am Leben, stehen die Chancen gut, noch einmal auf den NPC zu treffen, ob nun als Gegner, Auftraggeber oder aber als Helfer in der Not. Zudem müsst ihr oft Position im Streit diverser Partein beziehen. Helft ihr einer Schmugglerbande oder schlagt ihr eben diese im Auftrag einer Söldnergruppierung nieder? Da ihr so tatsächlich selber über eure eigene Geschichte und Gesinnung entscheidet, haltet ihr oft vor einer Entscheidung inne und überlegt, wie ihr eine Situation am besten löst.

Vor allem die Nebenquests von Dragon Age 2 sind wieder herrlich einfallsreich inszeniert. Hinter jedem Aufrag stecken interessante, tiefgründige Charaktere, auf die ihr im Verlauf der Geschichte, die sich über viele Jahre hinweg erstreckt, immer wieder trefft. Auch eure Gefährten, von denen euch aber immer nur drei gleichzeitig begleiten, haben einen alles andere als langweiligen Backround.

Da wäre beispielsweise der Elf Fenris, der jahrelang als Sklave unter einem mächtigen Magier dienen musste, bis er sich aus dessen Fängen befreite. Fortan hetzt der erboste Magier reichlich Attentäter und seine Schülerin auf den inzwischen von Rache getriebenen Elfen. Gemeinsam setzt ihr dem Treiben des Sklavenhalters ein Ende - eine Ende, das ihr zusammen mit Fenris bestimmt! Euer Begleiter zeigt sich dabei zwar rachsüchtig und stellenweise hasserfüllt, allerdings zweifelt er an seinen impulsiven Handlungen und kommt nicht zur Ruhe. Das macht den Charakter spannend und man treibt gespannt den Nebenplot um ihn voran.

Leider hält der Hauptplot von Dragon Age 2 nicht mit den toll erzählten Sidestorys mit. Magier werden in Kirkwall von den Templern an der kurzen Leine gehalten, womit diese wiederum alles andere als einverstanden sind. So schmieden beide Seiten Intrigen - mit der Zeit mischen sich auch noch andere Fraktionen in den sich zuspitzenden Streit der Parteien ein. Da wäre zum Beispiel das kriegerische Volk der Quari, das in Kirkwall notgestrandet ist, sich aber auffällig lange in der Stadt aufhält. Man will zwar wissen, wie es weitergeht, aber das Gefühl, dass sich noch in Teil 1 einstellte, nämlich das man ein episches Abenteuer wie in "der Herr der Ringe" erlebt, tritt nie wirklich ein.


Änderungen bei Optik und Kampfsystem

Die Grafik ist im Vergleich zu Dragon Age: Origins weniger detailreich und auf das Nötigste reduziert. Dafür sind die Texturen etwas schärfer, aber immer noch nicht auf dem aktuellen Stand der Technik. Immerhin sind die Animationen etwas besser geworden und auch die in Ingame-Grafik gehaltenen Zwischensequenzen sehen toll aus.

Das Kampfsytem des Erstlings wurde größtenteils beibehalten, allerdings müsst ihr nun wie verrückt auf den A-Knopf (Xbox 360) bzw. X-Button (PS3) hämmern, um einen Angriff auszuführen. Die Änderung Richtung Hack-and-Slay-Gameplay ist gelungen, Attacken werden direkt ausgeführt und man hat ein stärkeres Gefühl der Kontrolle im Kampf. Weiterhin erhalten bleibt die Option den Kampf zu pausieren und in aller Ruhe Befehle zu erteilen, was vor allem in den Endbossfights mit Drachen, Dämonen und Co sehr hilfreich ist.

Bekannte Grundattribute aus Dragon Age sind gleichgeblieben, die Fertigkeitsbäume sind neu und übersichtlich gestaltet. Jede Klasse hat ihre Berechtigung und macht auf ihre Weise viel Spass. Ein Magier kann sich beispielsweise in extrem unterschiedlicher Weise entwickeln. Ob nun als Geistheiler, der die Gruppe dauerhaft stärkt und mit Elementarwaffen versorgt oder aber als arkaner Spezialist, der Feuerbälle und Blitze vom Himmel regnen lässt. Oder wie wäre es mit einem Hexenmeister, der die Gegner verflucht, um sie zu leichten Opfern für die Gruppe werden zu lassen? Schurken wiederum wirbeln wie verrückt mit ihren Schwertern, verschwinden urplötzlich, nur um dem Feind im nächsten Moment in den Rücken zu fallen. Krieger setzen entweder auf mächtige Zweihänder oder auf Einhandwaffen in Kombination mit einem Schild. Der Widerspielwert von Dragon Age 2 ist durch die unteschiedlichen Klassen, als auch durch die vielen Entscheidungsmöglichkeiten sehr hoch.

Beim Verwalten des Charakterinventars merkt man, dass Bioware etwas auf die Rollenspielbremse tritt. Hawk darf man zwar nach Lust und Laune mit Rüstungsteilen bestücken, seine Gefährten kann man aber lediglich andere Waffen oder Accessoires in die Hand drücken. Für Hardcore Rollenspieler sicher ein Unding, Einsteiger dürften das vereinfachte Charaktermanagment aber begrüßen.


Rundes Gesamtpaket - aber nicht fehlerlos!

Dragon Age 2 ist zweifelsohne ein tolles Rollenspiel geworden, dass im Vergleich zu Teil 1 etwas in Sachen Story und Umfang zurückfällt. War man in Dragon Age: Origins noch bis zu 50 Stunden unterwegs, dauert der Aufenthalt in Kirkwall nur noch knapp die Hälfte der Zeit. Leider bereist man deutlich weniger interessante Orte, wie noch im Erstling. Lediglich Strände, Höhlen, Wälder und die Stadt halten als Setting her. Kirkwall ist zwar schön übersichtlich designt, doch ist das kein Vergleich zu den Ortschaften des Vorgängers. Verschneite Berge, Sümpfe, Ruinen, Zwergenstädte, Elfensiedlungen und Festungen galt es damals zu bereisen. Der Entdecker im Spieler wurde geweckt. In Teil 2 hat man einfach viel zu schnell alle wichtigen Schauplätze gesehen und muss sogar ab und an ein und denselben langweilig designten Dungeon zweimal besuchen. Da wäre mit etwas mehr Entwicklungszeit mehr möglich gewesen!

Bestach der Vorgänger noch durch einen epischen Soundtrack, sieht es auch damit im Sequel schlecht aus. Der Soundtrack dümpelt vor sich hin und erst im späteren Spielverlauf steigt die Qualität kurzzeitig an. In Sachen Vertonung sieht es ebenfalls zwiespältig aus. Wichtige Charaktere wurden passend besetzt, einige NPCs fallen aber aus der Reihe. Graubärtige Zwergenkrieger mit bubenhafter Stimme sind einfach nicht glaubwürdig.

Trotzdem können alle Rollenspielfans bedenkenlos zugreifen. Dragon Age 2 bietet tolle, vielschichtige Charaktere, ein actionreiches Kampfsystem und noch genug Rollenspieltugenden, um zu überzeugen.





"Werde vom Krieger zur Legende" steht auf der Verpackung. Der Aufstieg vom No-Name bis zum Champion von Kirkwall ist wirklich klasse inszeniert, auch wenn das Spiel zu keiner Zeit die Größe des Vorgängers erreicht. Wendet man den Blick aber mal vom Game of the Year 2009 ab, erhält man hier ein klasse Rollenspielgesamtpaket, das über die komplette Spieldauer hinweg Spass macht. Für den Abschluss der Trilogie wünsche ich mir aber mehr Epik, Dramatik und vor allem mehr Schauplätze.
88%
So testen wir >>

Hach, Dragon Age 2 - Es hätte eigentlich so gut werden können, aber am Ende bleibt lediglich ein gutes, aber kein großartiges Rollenspiel übrig. Viele Sachen, die Dragon Age: Origins ausgemacht haben, wurden entweder radikal entfernt oder verkürzt. Dafür ist das Kampfsystem eindeutig besser und das Talentsystem endlich durchdacht. Auch der grafische Stil gefällt mir, obwohl er die Schwächen der betagten Engine nicht komplett überdecken kann. Aber die negativen Seiten sind auch groß: kürzere Spieldauer, keine Origins-Geschichten und vor allem keine Abwechslung in der Spiewelt. Für den Nachfolger, geehrtes Bioware, erwarte ich dann wieder etwas mehr davon.
82%

Du bist nicht eingeloggt. Dies ist Voraussetzung, um ein Spiel hier bewerten zu können. Du kannst dich oben auf der Seite bequem einloggen oder dich hier registrieren.
86%

Über "Dragon Age 2" im Forum diskutieren

#1 | ZGoten [22.03. | 18:28] 



569
Schade
Ich war wirklich heiß auf das Spiel, aber das einseitige Leveldesign hat mir dann doch die Vorfreude verdorben. Dann werd' ich eben zugreifen, wenn es etwas günstiger zu haben ist.

#2 | Razyl [22.03. | 21:53] 



323
Dragon Age 2
Am Besten ist es wohl wie bei Dragon Age: Origins dann auch direkt auf die Ultimate Edition zu warten, die alle DLCs beinhaltet. Zum Glück hab ich den 1. DLC dank frühzeitiger Vorbestellung umsonst bekommen, auch wenn er nicht wahnsinnig umfangreich ist.
Meine Wertung: Sehr Gut (82%)

#3 | Bl4cK_Win9 [23.03. | 00:50] 



621
Dragon Age 2
Ich bin stark begeistert von dem Spiel und kann nicht sagen ob es besser oder schlechter ist als der vorgänger da ich diesen nicht spielte ....
Meine Wertung: Ausgezeichnet (98%)

#4 | The Comedian [23.03. | 10:21] 



7.336
Dragon Age 2
@blackwin: wenn du 98% für teil 2 vergibst, müsstest du bei der bewertung des ersten teils wohl die 100% hürde sprengen. ;)
Meine Wertung: Sehr Gut (88%)

#5 | SpardaHdV [26.03. | 16:13] 



46
Dragon Age 2
Naja das Spiel ist ok.
Gibt schon gute und Lustige stellen.

#6 | Conan [02.04. | 12:00] 
Schlechter als Teil 1
Ich bin schon etwas enttäuscht vom geringen Umfang und den offensichtlichen Designschwächen im Vergleich zu Teil 1 ! Dennoch macht es einigermaßen Spaß - meine Bewertung 76%


 










mehr Wallpaper






















Pro:
actionreiches Kampfsystem
stilisierte Optik
spannende Nebenquests
passable bis gute Vertonung

Contra:
schwacher Soundtrack
Grafik leicht veraltet
im Vergleich zum Vorgänger ungleich geringer Umfang
häufige Ladebildschirme


Offizielle Website:
 Dragon Age 2

Weitere Links:
 Dragon Age 2 Cheats
 PC Demo Download
 Achievements



Partner: Neofokus Fotografie

PC | PS3 | Xbox 360 | PSP | Nintendo 3DS | Nintendo DS | PS2 | Wii | iPhone / iPod | Anime Wallpapers | Anime/Manga | Partner | Link Us | Datenschutz

Content & Design © 2009 GameRadio-Team
Please feel free to send comments and suggestions to webmaster(at)gameradio.de
All rights reserved.

IVW Logo
GameRadio.de ist Partner von Fantastic Zero und unterliegt
als Bestandteil des Gesamtangebots der Prüfung durch die IVW