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MARVEL VS. CAPCOM 3: FATE OF TWO WORLDS
 Test von Sebastian Hamers (24.02.2011) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Beat em Up Publisher:Capcom
Termin:18. Februar 2011 Entwickler:Capcom

Sie haben es schon wieder getan! Der japanische Publisher und Beat’em Up-Spezialist Capcom hat erneut seine stärkste Kämpferriege vereint und sie auf die Superhelden aus dem Marvel-Universum gehetzt. Bereits zum dritten Mal prallen die beiden Welten aufeinander und liefern sich eine heiße Schlacht um die Weltherrschaft. Für unseren Testbericht haben wir uns unter die härtesten Fighter aller Zeiten gemischt und berichten aus erster Hand von unseren schmerzvollen Erfahrungen im Duell mit Ryu, Dante, Spiderman & Co.


Die Crossover-Idee ist keine Erfindung, die auf dem Mist von Videospielhersteller Capcom gewachsen ist. Im Bereich der Videospiele nimmt Capcom aber tatsächlich eine Vorreiterrolle auf diesem Gebiet ein. Neben der Zusammenkunft mit den Marvel-Charakteren kollaborierten die Capcom-Fighter auch schon mit Figuren aus dem Hause SNK und Tatsunoku. Zwar duellierte sich auch schon die Mortal Kombat-Riege mit den DC-Superhelden, dennoch darf Capcom als das Paradebeispiel für eine gelungene Verquickung verschiedener Spielewelten angeführt werden.


Auf der Suche nach der Story

Marvel vs. Capcom 3: Fate of Two Worlds ist ein Beat’em Up. Ein Genre, das traditionell recht gut ohne epische Geschichte und tiefschürfende Charaktere auskommt. Dies ist auch beim vorliegenden Titel eindeutig der Fall. Capcom hat sich dazu entschieden, die gesamten Kräfte auf das Wesentliche zu konzentrieren: den Kampf! Einen echten Storymodus gibt es nicht. Im Arcademodus arbeitet ihr brav einen Kampf nach dem anderen ab, bis ihr schließlich dem Endboss Galaktus gegenübersteht. Habt ihr diesen besiegt, ist die Welt gerettet. Das war’s! Capcom gibt sich erst gar nicht die Mühe, die Kämpfe in eine Story zu verpacken und speist den Spieler am Ende der Mission auch nur mit ein paar lausigen Bildchen ab. Kein Abspann, keine Zwischensequenz!

Mehr zu berichten gibt es hingegen an der spielerischen Front. Die zehnjährige Serienpause hat dem Spiel sichtlich gut getan, denn Marvel vs. Capcom 3: Fate of Two Worlds wirkt in seiner Aufmachung sehr frisch und unverbraucht. Wesentlicher Bestandteil des Spiels ist der Kampf "3 gegen 3". Im Gegensatz zu anderen Beat’em Ups treten die Fighter immer nur im Team auf, was dem Spiel eine besondere Note verleiht. Durch die Zusammenarbeit diverser Kämpfertypen lassen sich immer wieder unterschiedliche Strategien erarbeiten. Glücklicherweise ist es Capcom gelungen, die Figuren auch mit genügend Individualität zu füllen, so dass sich die Charaktere auch unterschiedlich genug steuern. So trumphen einige Fighter wie Ritter Arthur (aus Ghost’n’Goblins) insbesondere aus der Distanz auf, während brachiale Schläger wie Hulk natürlich auf ihre kraftvollen Nahkampfangriffe setzen. Wenige Figuren wie Spiderman treffen auf unbewegliche Klötze Final Fight Haggar, die dafür mit ihren Griffen und Würfen besonders unheilvollen Schaden anrichten. Wie ihr seht, ist also für genügend Variation gesorgt.

Überhaupt ist das Portfolio von Marvel vs. Capcom 3: Fate of Two Worlds gespickt mit Videospiel- und Comicprominenz. Insgesamt stehen euch 36 spielbare Charaktere zur Verfügung, jeweils 18 aus den Marvel- und Capcom-Welten. Die Auswahl der Kämpfer ist breit gefächert und eine kleine Zeitreise durch die lange Geschichte beider Konzerne. Captain America, den Marvel erstmals 1940 in einem Comic verwendete, ist der Opa des Spiels. Aber auch Figuren der jüngeren Vergangenheit wie Crimson Viper aus »Street Fighter IV haben ihren Weg ins Spiel gefunden. Wem die Auswahl der Figuren immer noch zu gering ist, der darf sich zudem über weitere Charaktere freuen, die als Download nachgereicht werden. Neben Jill Velantine aus »Resident Evil 5 wurde auch Shumago bereits bestätigt. Möglicherweise reicht Capcom auch neue Kostüme per (kostenpflichtigem) Download nach. Weniger umfangreich gestaltet sich leider die Auswahl an Stages. Nur insgesamt neun Hintergründe sind für ein Spiel wie Marvel vs. Capcom 3: Fate of Two Worlds eindeutig zu wenig. Vielleicht gibt es aber an dieser Stelle ebenfalls eine Downloaderweiterung.


Taktische Finessen

Doch kommen wir zurück zum Spielverlauf. Wie bereits erwähnt, spielt die Auswahl der Kämpfer eine nicht unbedeutende Rolle. Durch eine unterschiedliche Zusammensetzung des eigenen Teams ergeben sich immer neue taktische Möglichkeiten. Denn je nach Kombination variieren auch die sogenannten Team Hyper Combos. Wer bereits im Vorfeld des Releases einmal einen Trailer oder Gameplay-Szenen aus Marvel vs. Capcom 3: Fate of Two Worlds gesehen hat, wird möglicherweise von einem wahren Feuerwerk von Effekten und Hitcombos erschlagen werden. Dies liegt nicht zuletzt an der Möglichkeit, gleich mehrere Charaktere auf den Screen zu beordern. Im Versus-Modus war es eine wahre Freude, meinem Gegner von vorne mit Dante ein ganzes Dutzend Bleikugeln auf den Pelz zu brennen, während Haggar ihm von hinten mit einem mächtigen Lariat zu Boden donnerte. Laute Jubelschreie und betroffene „Oh noooooo“ Rufe sind im Mehrspielermodus an der Tagesordnung und sorgen für einen lebhaften Spieleabend.

Allerdings ist auch jeder Einzelcharakter in der Lage, seinen Gegner mit einer todbringenden Kombo festzunageln. Wer sich einmal eine 44-Hit Combo von Winzling Viewtiful Joe eingefangen hat, weiß wovon ich rede. Damit die Superattacken nicht über Gebühr eingesetzt werden, muss sich erst eine Leiste füllen. Erst dann können die gesammelten Kräfte auf den Gegner einprasseln. Ein besonderes Schmankerl ist dabei der X-Factor, der aber nur einmal pro Kampf aktiviert werden kann. Dieser verpasst euch nicht nur einen besonders coolen Look, sondern macht euch schneller und erhöht den Kampfschaden.


Tag in Tag Out

Ein weiteres taktisches Element stellt natürlich auch der Wechsel der Figuren während des Kampfes dar. Ist einer eurer Kämpfer nahezu am Boden, könnt ihr diesen auswechseln und neue Energie sammeln lassen. Auf der Ersatzbank regeneriert dieser langsam seine Lebenskraft. Besonders fiese und gewiefte Kontrahenten haben jedoch auch die Möglichkeit, den eingewechselten Spieler wieder aus dem Feld zu schubsen und eine erneute Einwechselung des angeschlagenen Charakters zu erzwingen.

Beat’em Up-Profis haben also viele Möglichkeiten sich kreativ bei Marvel vs. Capcom 3: Fate of Two Worlds auszutoben. Doch auch Anfänger kommen schnell auf ihre Kosten, denn vergleichsweise zeigt sich der Titel recht einsteigerfreundlich. Die meisten Attacken sind relativ einfach zu erlenen, ansonsten führt auch Buttonmashing zu spektakulären Ergebnissen. Erfahrene User sind aber dennoch klar im Vorteil und überflügeln Genreanfänger mit Leichtigkeit. Taktik und Technik sind wildem Rumgefuchtel immer noch deutlich überlegen. So sollte es sein!


Schwächen in der Defensive

In der Offensive sehen sowohl Marvel- als auch Capcom-Charaktere ihre eindeutigen Stärken. Wie in jedem Beat’em Up gibt es auch hier die Möglichkeit, Angriffe zu blocken. Allerdings erleidet der Verteidiger dennoch einen recht hohen Schaden. Zudem erfordert ein defensiver Kampfstil ein sehr gutes Timing. Gleiches gilt für die Kontergriffe, über die alle Figuren verfügen. Durch ein gelungenes Reversal kann ein Angriff abgewehrt und in einen eigenen Angriff umgewandelt werden.

Bis euch diese mühelos von der Hand gehen, bedarf es jedoch einiger Übung. Diese holt ihr euch am besten im Onlinespiel gegen andere menschliche Spieler. In der Lobby lassen sich schnell und komfortabel geeignete Gegner finden. Hier könnt ihr zudem eure Freundesliste verwalten, aber auch nach Spielern aus bestimmten Ländern oder Spielerfahrung suchen. Ein wenig schade ist, dass Marvel vs. Capcom 3: Fate of Two Worlds keinen Koop-Modus gegen Conmputergegner anbietet. Dabei wären die "3 vs. 3"-Kämpfe eigentlich ideal für ein kooperatives Spiel. An einem weiteren Wehrmutstropfen ist Capcom wiederum unschuldig: das Xbox 360-Pad erweist sich einmal mehr als Rohrkrepierer. Wohl demjenigen, der einen Arcadestick sein Eigen nennt.

Ausgezeichnet mit den folgenden GameRadio-Awards:






Nach jahrelanger Dürrezeit scheint das Beat'em Up-Genre nun wieder schwer im Trend zu liegen. Die Auswahl an hochkarätigen Titeln ist riesig, so dass ich skeptisch war, ob mich Marvel vs. Capcom 3 richtig vom Hocker reißen kann. Obwohl Capcom mit diesem Titel das Genre nicht neu erfindet, hat mich das "3 vs. 3"-Konzept in Verbindung mit den tollen Charakteren, nochmals zu einer ausufernden Prügelsession motivert. Die schicke Comicgrafik und das andauernde Effektfeuerwerk kommen gerade im Mehrspielermodus richtig zum Tragen. Wer ein paar abrufbereite und prügelspielaffine Freunde zur Hand hat, darf bei Marvel vs. Capcom 3 bedenkenlos zuschlagen.
88%
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86%

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mehr Wallpaper






















Pro:
tolle Comicoptik
für Anfänger und Profis geeignet
3 vs. 3 Kämpfe
36 Charaktere

Contra:
keine Story
Arcadestick empfohlen
kein Koop-Modus
Arcademodus zu kurz


Offizielle Website:
 marvelvscapcom3

Weitere Links:
 Trailer
 Freischaltbares
 Game Babes Galerie



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