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KINECTIMALS
 Test von Sebastian Hamers (16.12.2010) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Sonstiges Publisher:Microsoft
Termin:10. November 2010 Entwickler:Frontier

Mit Halo, Fable und Mass Effect hat Microsoft die Gruppe der Core-Gamer bereits erfolgreich auf seine Seite gezogen. Ist die Mission der Redmonder damit erfülltt? Nicht ganz! Wie Konkurrent Nintendo bewiesen hat, sind auch die Gelegenheitszocker eine lukrative Zielgruppe, die den ein oder anderen Euro in neue Hardware und Games investiert. Mit Kinect holt Microsoft nun zum großen Schlag aus und möchte sich sein – möglichst großes – Stück vom Casualkuchen abgreifen. Damit der Masterplan des Megakonzerns aufgeht, haben sie einen alten Bekannten verpflichtet, der für Hardcoregames steht wie kaum ein anderer…


In seligen C64-Tagen, als Video- und Computerspiele noch eine Angelegenheit für wahre Freaks war, zog ein gewisser David Braben die Aufmerksamkeit auf sich. Sein Projekt Elite fesselte eine ganze Generation von Spielern vor den Brotkasten. Heute gilt Elite als ein großartiges Stück Softwaregeschichte. Schlappe 25 Jahre später macht sich Mr. Braben abermals auf, um das Videospiel wie wir es heute kennen, zu revolutionieren. Mit der britischen Softwareschmiede Frontier ist Braben für Microsofts Kinectimals verantwortlich. Die Vorzeichen sind diesmal jedoch gänzlich anders.


Das Erbe des Piratenkapitäns

Frontier und Microsoft haben es diesmal auf unsere lieben Kleinen abgesehen - die Gamer von morgen. Spieler, die sonst mit Leichtigkeit 12 Feuerknöpfe bedienen, dürften spätestens noch 10 Minuten gelangweilt den nicht vorhandenen Controller beiseite legen. Doch diese Leute möchte Kinectimals auch gar nicht ansprechen. Daher wäre es unfair, Frontiers Spiel nur aus der Perspektive des Core-Gamers zu betrachten.

Bereits das Intro ist zuckersüß. Kinectimals ist auf der fiktiven Insel Lemuria angesiedelt. Kurz nach unserer Ankunft auf dem Eiland, werden wir auch schon von unseren Tutor Hummel gegrüßt. Bei Hummel handelt es sich um ein fliegendes Etwas, eine Kreuzung aus Katze und Libelle. Hummel war einst Begleiter des Piratenkapitäns Abel Schwarzholz. Vor etwa 200 Jahren kam er nach Lemuria, um dort einen legendären Schatz zu bergen. Leider hatte der Kapitän jedoch nur einen Teil der Schatzkarte in seinem Besitz. Den Schatz der Insel konnte Abel Schwarzholz niemals bergen. Dennoch gewann er Gefallen an Lemuria und freundete sich bald mit den einheimischen Bewohnern an. Irgendwann verließ Schwarzholz allerdings die Insel und bat seinen alten Freund Hummel auf die Tiere aufzupassen. Bis heute tauchte der Kapitän nicht wieder auf. Jetzt ist es am Spieler, die Rolle des Kapitäns auf der Insel auszufüllen.


Süüüüüüüüß

Soweit zur Rahmenhandlung von Kinectimals. Als nächstes stellt uns der gute Hummel die Jungtiere der Insel vor, um die wir uns von nun an kümmern sollen. Dabei handelt es sich ausschließlich um Raubkatzen. So gesehen ist der Titel des Spiels ein wenig irreführend, die Betitelung „Kinecticats“ hätte möglicherweise besser gepasst. Bei Spielbeginn stehen uns fünf verschiedene Katzen zur Auswahl: Afrikanischer Löwe, Afrikanischer Leopard, Königstiger, Gepard und Schwarzer Panther. Im Verlauf des Spiels können aber noch weitere Tiere freigeschaltet werden. Zunächst entscheidet ihr euch für eines der Tiere, das ihr adoptieren wollt. Ihr könnt während des Abenteuers aber auch jederzeit den Weggefährten wechseln.

Jetzt gilt es, sich ein wenig mit dem Tier vertraut zu machen. Gebt ihm einen Namen über das Mikrofon der Kinect-Kamera und bringt ihm seine ersten Tricks bei. Unter der Anleitung von Hummel müsst ihr nun einige Aktionen vorführen, die euer Tier dann nachahmt. Spring in die Luft! Dreh dich im Kreis! Stell dich tot! So lauten die ersten Befehle, die das Tier recht schnell verinnerlicht hat. Für den erwachsenen Spieler mag es ein wenig bizarr erscheinen, sich auf alle Viere zu begeben um einer virtuellen Katze die neusten Zirkustricks beizubringen, mein kleiner Sohnemann empfand es aber als durchaus spaßig.


Erkundungstrip durch Lemuria

Gemeinsam mit dem ausgewählten Tier düst ihr nun über das idyllische Lemuria. Dabei gibt es allerhand Minispiele zu erledigen. Von Zeit zu Zeit schleppt die Katze ein Spielzeug an, mit dem es gerne spielen möchte. Es bleibt eure Entscheidung, ob ihr dem Wunsch des Tiers nachkommt, es ist nicht sonderlich nachtragend und freut sich über jedes vom User gewünschte Minispiel.

Insgesamt ist Kinectimals weniger ein ausuferndes Tamagotchi als vermutet. Es geht weniger darum, die adoptierte Raubkatze zu pflegen und zu füttern, sondern vielmehr um den gemeinsamen Spaß. Zwar sind Fütterung und Reinhaltung möglich, bilden aber nicht den Kern des Spiels. Der Spieler muss sich jedenfalls keine Gedanken machen, ob sein Tier nach einer Woche Abstinenz noch lebendig ist. So bleibt zumindest mehr Zeit, um sich mit dem gemeinsamen Herumtollen zu befassen.

Hält der Spieler den rechten Arm im 45°-Winkel, öffnet er die Spielzeugkiste. Durch Wischbewegungen steuert ihr durch die Menüs. Die zur Verfügung stehenden Objekte sind mehr oder weniger sinnvoll sortiert. So stehen Kategorien wie Flugobjekte, kleine Bälle, große Bälle, Futter, Pflege oder ferngesteuerte Fahrzeuge zur Verfügung. Ist ein Objekt ausgewählt, kann es auch schon direkt losgehen. Tutor Hummel erklärt die Minispiele vorher, damit selbst ein Videospielredakteur mit der Steuerung zurecht kommt.


Minispiele und mehr

Wie der geneigte Leser wohl bereits vermutet, sind die Minispiele in Kinectimals wenig anspruchsvoll. Kindgerecht wäre aber wahrscheinlich die bessere Bezeichnung, wenn wir uns die Zielgruppe des Spiels erneut vor Augen rufen. Beispiele gefällig?

Schnappen wir uns einen kleinen Tennisball, den uns die Raubkatze unseres Herzens erwartungsvoll vor die Füße gelegt hat. Geduldig stellt uns Hummel vor ein paar Aufgaben. So sollen wir unser Tier den Ball aus einer Entfernung von mindestens fünf Metern holen lassen. Kurzer Schwung… und Erfolg. Der Ball fliegt hinüber zur Lichtung. Freudig bescheinigt uns Hummel eine Entfernung von über 12 Metern. Doch dies ist nicht alles, was wir mit dem Ball anstellen können. Aus dem Boden poppen plötzlich einige Totems auf, die wir nun mit unseren Ball abwerfen müssen. Da die Katze stets fröhlich hinter dem Ball herhechtet, steht es beim Umwerfen der Hindernisse gerne mal aktiv zur Unterstützung parat.

Was dem adrenalinsüchtigen Coregamer ernüchtert vor dem Bildschirm zurücklässt, löst bei der jüngeren Generation aber wahre Jubelstürme aus. Mein Sohn warf jedenfalls mit wachsender Begeisterung immer wieder aufs Neue die Kegel mit dem Tennisball um. Dies liegt sicherlich zum einen an dem frustfreien Spielerlebnis in Kinectimals, zum anderen jedoch an der wirklich putzigen Inszenierung. Die kleinen Wollknäuel wirken tapsig und zuckersüß, so dass sie auch mir ein mildes Lächeln ins Gesicht zauberten. Auch der gute Hummel hat seinen Anteil daran. Stets geduldig erklärt er die Abläufe. Interessanterweise ist es Entwickler Frontier gelungen, die fliegende Katze nicht nervtötend darzustellen, selbst nach mehreren Spielstunden am Stück.

Innerhalb der ersten Spielstunde erweisen sich die unterschiedlichen Minispiele in Kinectimals als recht abwechslungsreich. Sehr amüsant sind etwa die kleinen Geschicklichkeitspassagen, in denen sich das Tier auf ein ferngesteuertes Auto setzt. Hier nimmt der Spieler ein imaginäres Lenkrad in die Hand und steuert das Fahrzeug über den runden Parcours. Damit es nicht zu komplex wird, fährt unser Kater immer nur im Kreis. Auf dem Weg muss er jedoch unterschiedliche Symbole erwischen. Einige davon können nur erreicht werden, wenn der Spieler auf der Stelle hüpft.

Recht interessant gestaltet sich auch das Spiel mit den Fußbällen: Aus drei Totempfählen fliegen Seifenblasen in die Höhe. Diese müssen mit Fußbällen, die in drei Bahnen auf euch zukommen, getroffen werden. Mit seitlichen Bewegungen gerät der Spieler auf die richtige Bahn und kann die Seifenblasen mit einem gezielten Kick abtreffen.

Nach etwa einer Stunde wiederholen sich die Minispiele jedoch stark. Zwar finden wir immer noch die unterschiedlichsten Spielzeuge, jedoch gleichen sich diese oftmals in ihrer Handhabung. Ob ihr ein paar Kokosnüsse mit einer Frisbeescheibe, einem Sombrero oder einer Tiefkühlpizza abwerft, ist reichlich egal. Bei längeren Spielsitzungen fällt dies natürlich stärker ins Gewicht. In kleinen Häppchen ist Kinectimals aber dennoch gut bekömmlich.


Money, money, money

Durch das Absolvieren von Minispielen in Kinectimals erhaltet ihr Goldmünzen. Warum man für das Spielen mit einem Tiger Geld bekommt, weiß vermutlich nicht einmal der liebe Hummel. Die Goldstücke können im Inselshop ausgegeben werden. Dort ersteht ihr allerhand Spielzeug sowie Möbel, mit denen ihr euer Haus nach eigenem Gusto ausstatten könnt.

Zeitgleich mit eurem Goldkonto steigt jedoch auch die Fortschrittsanzeige. Sind genügend Minispiele in einem Inselabschnitt durchgeführt, könnt ihr mit eurem Spielgefährten zur nächsten Örtlichkeit wechseln. Jeder Kartenabschnitt ist in fünf Teile gegliedert. Am Ende des fünften Kartenabschnitts wird eure Raubkatze fündig und zieht einen Teil der Schatzkarte an Land. Somit dringt ihr immer weiter ins Innere von Lemuria vor, stets auf der Suche nach dem sagenumwobenen Schatz.





Es fällt schwer, eine Wertung für ein Spiel wie Kinectimals zu vergeben. Für die meisten Core Gamer dürfte der Kauf wohl eher nicht in Frage kommen. Jüngere Spieler hingegen werden ihre helle Freude an Kinectimals haben. Ich habe selbst erlebt, wie sich mein kleiner Sohn am Umgang mit den toll animierten Tieren erfreut hat. Die Minispiele selbst funktionieren recht gut, auch wenn natürlich der große spielerische Anspruch fehlt. Die Steuerung ist sehr gnädig, funktioniert insgesamt aber gut. Wer seinen lieben Kleinen eine Freude machen will, wird den Kauf von Kinectimals sicher nicht bereuen.
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Pro:
liebevoll gestaltete Raubkatzen
schöne Umgebungsgestaltung
intuitive Steuerung
gute Tutorials

Contra:
Minispiele wiederholen sich oft
Tiere unterscheiden sich nur optisch von einander
Steuerung nicht immer präzise


Offizielle Website:
 Kinectimals



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