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CALL OF DUTY: BLACK OPS (DT.)
 Test von Jan (22.11.2010) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Ego-Shooter Publisher:Activision
Termin:09. November 2010 Entwickler:Treyarch

"Aufwachen, Aufwachen!" ertönt eine verfremdete Stimme eindringlich, die ein klein wenig an Jigsaw aus der Saw-Filmreihe erinnert. "Wo bin ich? Wo ist Reznov?" antwortet der Protagonist Alex Mason, noch leicht verwirrt. "Sie werden unsere Fragen beantworten, haben sie verstanden?!" Alex ist in einer Art Verhörzimmer an einen Stuhl gefesselt. Durch eine abgedunkelte Scheibe ertönt die Stimme des Peinigers, der Mason nach jeder nicht korrekt beantworteten Frage einen Stromstoss versetzt. "1961 gehörten sie zu einer Gruppe von C.I.A. Attentättern, mit Namen Operation 40, ist das richtig?!" Im Raum verteilt stehen rauschende Fernsehgeräte. Insgesamt wirkt die Szene anfangs wie aus einem Horrorfilm. "Die Zahlen Mason, was bedeuten sie?" "Ich weiss nichts über irgendwelche Zahlen" "Geben sie uns was wir haben wollen und wir garantieren für ihre Sicherheit" "...Kuba 61, die Schweinebucht, was wollten Sie da?" "Wir sollten Fidel Castro töten!"


Viel Feind, Viel Ehr?

So beginnt der inzwischen siebte Teil der erfolgreichen Call of Duty-Reihe. Der Anfang liefert schon einen guten Eindruck dessen, was Entwickler Treyarch mit dem Spieler vor hat. Genau wie Alex Mason in Call of Duty: Black Ops, weiss der Spieler nicht, was der Grund für die Folter ist, und so besteht ein großer Teil der Motivation im Spiel darin, die Wahrheit aufzudecken. Der Weg dahin ist großartig inszeniert und gipfelt mit einer gekonnten, hollywoodreifen Storywendung, weshalb wir auch nicht zu viel von der fesselnden Geschichte preis geben wollen. Prinzipiell startet ihr jede Mission vom Verhöhrstuhl aus, werdet zu gewissen Aufträgen aus Zeiten des Kalten Krieges befragt und dann direkt ins Geschehen geworfen. Das eigentliche Gameplay des Ego-Shooters zeigt sich dann jedoch weit weniger innovativ als das Storytelling. Horden unendlich spawnender KI Doofies gab es z.B. schon in CoD 1. So etwas sollte langsam aber sicher der Geschichte angehören.


Abwechslung im Shooteralltag

Im Laufe der Geschichte von Call of Duty: Black Ops dürft ihr nicht nur Hand an jede erdenkliche Waffe legen, sondern auch die Kontrolle über diverse Fahr- bzw. Flugzeuge übernehmen. Zu Beginn einer Mission befindet ihr euch beispielsweise an Bord eines, sich meherere tausend Meter über dem Erdboden befindlichen, Spionageflugzeugs. Von oben dirigiert ihr nun eine Spezialeinheit durch russisches Feingebiet, gebt den Befehl zum Ausschalten von Gegnern oder lotst euer Team bei zu hohem Feindaufkommen in ein Versteck. Wenn ihr den Befehl zum Stürmen eines Gebäudes erteilt, wirft euch das Spiel meherere tausend Meter aus dem sicheren Cockpit, in die Rolle von Alex Mason. Die Tür wird eingetretten, Kugeln zischen an euch vorbei, während russische Soldaten panisch versuchen, sich gegen den kontrollierten Zugriff zu wehren. Sobald das Gebäude gesichert ist, katapultiert euch das Spiel zurück in die taktische Ansicht des Spionagefliegers. So sollte modernes Ego-Shooter Gameplay ausssehen! In der deutschen Version wurden jedoch einige Folterszenen geschnitten, sogar ein kompletter Rolling Stones Song fiel der Zensur zum Opfer. Spielspass mildernd sind die Schnitte im Einzelspieler-Modus jedoch nicht, dennoch hat man es satt, als erwachsener Bürger von der USK und BPjM bevormundet zu werden.


der Aha Effekt!

Schon immer stand die CoD-Reihe für Wow-Momente, die der Spielerschaft reihenweise die Kinnladen runterklappen lassen. Nicht anders in Call of Duty: Black Ops, wobei sich bei manchem Käufer wohl ein gewisser Abnutzungseffekt einstellen wird. So seid ihr unter anderem live bei einem Raketenstart dabei, dürft als Helipilot in spe in Vietnam agieren oder steuert einen Panzerwagen durch ein Giftgas verseuchtes Gebiet. Gerade in solchen Momenten fallen die verbesserten Explosioneffekte auf, welche aber auch nicht über die inzwischen veraltete Engine hinwegtäuschen können, die schon in den Vorgängern zum Einsatz kam und sich insbesondere durch teilweise grob pixelige Oberflächen auszeichnet. Insgesamt wirkt die Grafik aber immer noch stimmig, vor allem die Hauptpersonen werden sehr detalliert dargestellt. Die deutsche Synchronisation ist im Gegensatz zu den Vorgänger richtig gut gelungen, beileibe aber nicht lippensynchron. Im Original hört man u.a. die Stimmen von Hollywoodgrößen wie Ed Harris und Gary Oldman, für die deutsche Version wurden aber ebenfalls namenhafte Synchronsprecher gefunden (z.B. die dt. Synchronstimme von Gerald Butler). Leider wurden nicht alle Stimmen passend gewählt, ein Gefängnisausbruch wird beispielsweise von nervtötend schlechten Synchronsprechern untermalt. Die Waffeneffekte können wiederum nicht ganz mit Konkurrenten wie »Battlefield: Bad Company 2 mithalten. Viele Wummen klingen einfach zu blechern und nicht authentisch.

Nach 6-7 Stunden endet das intensive Singleplayer Erlebnis in Call of Duty: Black Ops, welches auf der Habenseite die wirklich packend inszenierte Geschichte rund um um eine feste Hauptperson verzeichnen kann. Und genau dieser Punkt zeigt wie wichtig es war, sich von den charkterlosen, stummen und austauschbaren Protagonisten der Vorgänger zu lösen und auf eine starke Hauptperson mit Stimme zu setzen. Man will als Spieler unbedingt das Ende der Geschichte erfahren.


Nazi-Zombies, Online Schlachten und Text Adventure

Call of Duty: Black Ops bietet abseits des Singleplayer-Parts genug andere zeitintensive Modi. Vom wirklich innovativen Hauptmenü aus (ihr sitzt auf dem Folterstuhl, könnt euch mit Analogstick umsehen und sogar aufstehen, um auf ein Computerterminal zum Aktivieren von Minispielen zuzugreifen) steuert ihr den Multiplayer Modus oder den Überlebenskampfmodus an, der mit dem Nazi Zombiemodus aus »Call of Duty: World at War vergleichbar ist. Auch ein paar Minispiele lassen sich freischalten. Da wäre zum einen ein oldschooliges Text-Adventure (leider nicht ins Deutsche übersetzt) und zum anderen Dead Ops Arcade ein Zwei-Stick-Shooter, in dem ihr in der Draufsicht Zombies mit allerlei Waffen pulverisiert. Gerade ein Text-Adventure hätte man in einem Mainstream Titel wie Call of Duty: Black Ops nicht ewartet. Daher ist es umso erfreulicher, dass die Minispiele so toll umgesetzt wurden.

Im Überlebenskampf geht es - wie der Name schon sagt - darum, so lange wie möglich gegen die anstürmenden Horden an Nazi-Zombies zu bestehen. Ihr beginnt mit Pistole und rüstet euch nach und nach, mit an den Wänden hängenden Waffen aus. Die nötigen Punkte, um sich z.B. eine Schrotflinte zu kaufen, erhaltet ihr, wenn ihr Zombies tötet oder von Zombies zerstörte Hindernisse wieder aufbaut. In der vorliegenden deutschen Fassung von Call of Duty: Black Ops ist es nicht mögich, Körperteile von Zombies abzutrennen, was dem Spielspass leider nicht zuträglich ist. Die Zombieschnetzelei macht in der Uncut Fassung einfach noch mal ein ganzes Stück mehr Laune. Auf die Zombiehatz könnt ihr allein oder mit maximal drei weiteren Spielern on- wie auch offline gehen. Der Modus bietet eine gelungene Abwechslung und ist gerade zu viert ähnlich spassig wie »Left 4 Dead.


Ein Schuss Individualität

Der Mehrspielermodus von Call of Duty: Black Ops ist einmal mehr der Hauptbestandteil des Spiels. Die Erwartungshaltung der CoD-Community war riesig und muss entsprechend einem enormen Hype gerecht werden. Insgesamt 14 Multiplayer Karten haben es ins Spiel geschafft. Vom sehr kleinen Nuketown, bis hin zur großen Jungle Map ist garantiert für jeden etwas dabei. Um auf den Karten mehr Spass zu haben, wurden viele Mängel des Vorgängers »Modern Warfare 2 beseitigt. Beispielsweise haben es Noobtuber nun erheblich schwerer, Kills zu machen. Es gibt kein Extra mehr, welches die Durchlagskraft von Explosionswaffen erhöht, sondern stattdessen ein Extra, um den Schaden von eben diesen nervtötenden Waffen einzudämmen. Quickscopen ist nicht mehr so möglich wie in MW2, was manchen Spieler ärgern dürfte, letztendlich aber dem Realismus des Spiels zuträglich ist.

Im Multiplayer von Call of Duty: Black Ops steigt ihr nach und nach im Rang auf. Insgesamt gibt es 50 Ränge a 15 Prestige Modi, in denen ihr noch ein paar Extras wie z.B. eine Goldtarnung für eure Wumme freischalten könnt. Es ist möglich, eigene Klassen zu erstellen und diese mit maximal drei Extras zu versehen, was das Gameplay der Klasse elementar beeinflusst (so könnt ihr mit dem Extra Marathon z.B. erheblich länger sprinten). Der Spieler hat zahlreiche Möglichkeiten, um seinen Charakter zu individualisieren. Ihr könnt euren Clantag auf eurer Waffe verewigen, zahlreiche Tarnungen und Aufsätze freischalten und sogar euer eigenes Spieleremblem kreieren. Die dafür nötigen COD Points, die Ingame Währung, erspielt ihr euch durch das Annehmen von Aufträgen (u.a. "töte 75 Gegner mit dem Aufsatz Schalldämpfer in 40 min Spielzeit") oder durch die neuen Wager Matches. In diesem Spielmodus erlangt ihr keinerlei für Rangaufstiege nötige Erfahrungspunkte, sondern setzt euer erspieltes Geld lediglich dazu ein, um es zu vermehren. Jeder Spielmodus basiert auf gleichen Startbedigungen für jeden Spieler. So gibt es ein Match, in dem jeder Spieler nur mit einer Pistole bewaffnet startet und pro Kill eine neue Waffe erhält. Wer mit allen 20 erspielbaren Waffen einen Kill gemacht hat, gewinnt hierbei. Die ersten drei Plätze teilen sich das Geld, welches die letzten drei Plätze verlieren. Also ein Spiel mit dem Feuer, dass aber sehr viel Spass macht.

Der Multiplayer von Call of Duty: Black Ops macht zwar vieles besser als der direkte Vorgänger, hat aber dennoch mit ein paar Kinderkrankheiten zu kämpfen. So ist das Spawning noch alles andere als optimal, ein Patch soll dies aber bald beheben. Auch die Grafik ist im Multiplayer nicht das Gelbe vom Ei. Niedrig aufgelöste Texturen sind an der Tagesordnung und lassen Call of Duty: Black Ops stellenweise noch schlechter aussehen als den Mehrspielermodus von Modern Warfare 2. Im Gegenzug gibt es einige interaktive Maps: So könnt ihr per Schalter auf der Karte Radiation eine Luke öffnen, was in taktischen Spielmodi wie z.b. Sprengkommando durchaus viel spielerischen Wert hat. Auf der Map Launch hingegen werdet ihr Zeuge eines imposanten Raketenstarts, welcher spielerisch ebenfalls eine Auswirkung hat. Jeder im Umkreis der Rakete wird beim Start geröstet.

Der Mehrspielermodus ist mal wieder ein echter Zeitfresser geworden, so vieles lässt sich freischalten und erleben. Sinnvolle Detailverbesserungen wie der Kino Modus, in dem ihr kinderleicht eigene Videos erstellt, machen den Multiplayer zu einem einzigartigem Erlebniss.

Ausgezeichnet mit den folgenden GameRadio-Awards:




Call of Duty: Black Ops ist eine wahre Spielspaß-granate geworden. Lediglich Offline-Spielern, die schon mit Modern Warfare nichts anfangen konnten, rate ich vom Kauf ab. Alle anderen erhalten einen imposant inszenierten, wenn auch recht kurzen Singleplayer, einen in der deutschen Version soliden Zombiemodus und einen extrem umfangreichen Multiplayermodus, mit dem man mühelos hunderte Stunden verbringen kann. Die Innovationen halten sich zwar in Grenzen und auch ein paar Fehler sind nicht zu übersehen, trotzdem kann das tolle Gesamtpaket von Treyarch überzeugen.
93%
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Pro:
tolle Story
solide bis gute Synchronisation
verbesserte Explosionen
spassige Minispiele
guter Soundtrack
tolle Animationen

Contra:
schwacher Waffensound
kleine Fehler im Multiplayer
veraltete Grafikengine
doofe KI
nicht lippensynchron


Offizielle Website:
 Black Ops Homepage

Weitere Links:
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 Multiplayer Trailer
 Cheats
 Freischaltbares
 Perks und Extras



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