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ENSLAVED
 Test von Tobias Hamers (15.10.2010) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Action Publisher:Namco Bandai
Termin:08. Oktober 2010 Entwickler:Ninja Theory

Ihr hattet stets schon eine etwas devote Seite an euch? Dann wird euch Enslaved womöglich das liefern, von dem ihr bisher nur zu träumen gewagt habt. Als Affenmensch "Monkey" habt ihr den Befehlen einer hübschen jungen rothaarigen Dame zu gehorchen. Tut ihr dies nicht, droht euch der Tod. Und diese Dame hat nur eines im Sinn... gerettet zu werden. Trotz dieser Tatsache solltet ihr dem Spiel jedoch nicht enttäuscht den Rücken zukehren. Denn in Odyssey to the West wird das ungleiche Paar einige sehr spannende Abenteuer erleben. Wir verraten euch in den folgenden Zeilen die Stärken und Schwächen des Spiels.


Gefangenschaft

Langsam aber sicher wird der Blick vor seinen Augen wieder klarer. Doch irgendetwas kann nicht stimmen! Unsicher streckt Affenmensch "Monkey" seine muskelgepackten Arme aus. Tatsächlich, eine Metallwand. Ein Blick über seine Schulter verrät ihm, er ist gefangen. Wütend hämmert er gegen die Tür seines Gefängnisses, nur ein kleines Fenster erlaubt ihm seine Lage näher einschätzen zu können. Offensichtlich ist er auf ein Sklavenschiff verfrachtet worden. Gerade als er die Hoffnung aufgeben wollte, sieht er eine rothaarige Frau aus dem Käfig direkt vor ihm springen. Mit schnellen Schritten nähert sie sich der Steuerkonsole. Nur wenige Augenblicke später bricht auf dem Schiff das Chaos aus. Warnsignale erfüllen die Luft, ein heftiger Ruck geht durch den Schiffsrumpf und Monkeys Metallkäfig gerät ins Wanken. Mit aller Kraft stemmt er die Metalltür auf und ist endlich frei. Grund zum Jubeln ist das freilich nicht, ist doch das gesamte Schiff dabei in seine Einzelteile zu zerfallen. Mit kraftvollem Schritt folgt Monkey der ominösen Frau - ein Spießrutenlauf beginnt.


Ein mieser Tag!

Ein fremdes Schiff, das langsam aber sicher auseinanderfällt, orientierungslos, keine Unterstützung, keine Bewaffnung. Kurzum, es sieht schlecht aus! Dennoch, der Überlebenswille aber ist ungebrochen. Mit kraftvollen Sprüngen bahnt sich Monkey seinen Weg. Das Ziel: Die Rettungskapsel am anderen Ende des Schiffs. Gewandt weicht der Affenmensch in Enslaved herumfliegenden Metallteilen aus, springt über Abgründe und lässt die um Hilfe schreienden Gefangenen links liegen - wir können ohnehin nichts unternehmen, um sie zu befreien. Im Lagerraum endlich der erste Lichtblick. In seinem Motorrad findet Monkey sowohl seine Rüstung als auch seinen Kampfstab. Nun haben wir den Wachdruiden etwas entgegen zu setzen. Der Stab stellt Monkeys zentrale Waffe dar. Mit ausladenden Schwüngen - es gibt mit dem leichtem und schweren Hieb lediglich zwei Standardattacken - setzt er seinen Widersachern gehörig zu. Weitere Stabfertigkeiten können erst im weiteren Spielverlauf erworben werden. Die Ausweichattacke beispielsweise solltet ihr schon sehr früh im Spiel freischalten. Seit ihr einem Angriff erfolgreich ausgewichen, könnt ihr euren Gegner mit einem besonders kraftvollen Treffer in den Rücken fallen. Vor allem bei Droiden, die sich per Schutzschild zu schützen versuchen, wird euch diese Fertigkeit unersetzbare Dienste erweisen.

Wie ihr sicher bereits ahnt, kann sich der Hüne im Nahkampf sehr gut behaupten. Wird er jedoch aus der Ferne ins Visier genommen, hat das Muskelpaket wenig entgegen zu setzen. Gänzlich hilflos ist er allerdings nicht. Per Plasmaladungen kann er Roboter über eine große Distanz hinweg lähmen und mit der richtigen "Munition" gar zerstören. Auch wenn die Plasmageschosse nur die zweite Wahl darstellen, werdet ihr im Spielverlauf nicht drumherrum kommen von ihnen Gebrauch zu machen.


Versklavt

Nach zahlreichen Kämpfen und anderen gefährlichen Situationen gelangt Monkey schlussendlich zur Rettungskapsel. Just in dem Moment als er einsteigen möchte, blickt der in das verdutzte Gesicht der geheimnisvollen Fremden. Mit energischen Blick startet sie das Gefährt. Zum Schrecken von Monkey, der sich mit aller Kraft an der Kapsel festzuhalten versucht - es geht abwärts...

Langsam aber sicher wird der Blick vor seinen Augen wieder klarer. Doch irgendetwas kann nicht stimmen! Unsicher streckt Affenmensch "Monkey" seine muskelgepackten Arme aus. Moment das hatten wir doch schon mal? Die Erinnerung kehrt zurück. Der Fall von einem abstürzenden Schiff, genau. Mit unsicherem Schritt rappelt er sich auf. Zumindest die Ausrüstung scheint vollständig zu sein. Deutlich spürt er das Gewicht der Waffe und Rüstung auf seiner Haut. Doch da ist noch etwas anderes. Ein metallischer Reif ziert seine Stirn. Bevor er sich jedoch über das zweifelhafte Schmuckstück wundern kann, blickt er abermals in das Gesicht der Fremden. Diesmal allerdings scheint Trip, wie sie sich im Folgenden vorstellt, von Angst gezeichnet. Mit einem "Kommando zurück", macht sie Monkey auf seine unvorteilhafte Lage aufmerksam. Der Stirnreif stellt ein Sklavenband dar. Der Affenmensch hat in Enslaved fortan den Befehlen der jungen Trip zu folgen. Sollte sie sterben, stirbt auch er. "Bring mich nach Hause und du bist frei", ein Lichtblick, immerhin.


Teamwork

Die Verbindung zwischen Trip und Monkey stellt das Kernstück von Enslaved dar. Durch das Stirnband ist der Hüne den Befehlen von Trip ausgeliefert. Das heißt im Klartext: Achtet auf eure Begleiterin. Stirbt sie, werdet auch ihr ins Gras beißen. Ganz so unnahbar wie die Gefängniswächter des Schiffs ist die junge Frau indes nicht. Deutlich sieht man ihr die Strapazen der vergangenen Tage an. Sie sieht den Affenmenschen als Beschützer, nicht direkt als Untergebenen. Daher dauert es nicht lang, bis ihr auch sie um "Gefallen" bitten könnt. Mit ihrem Techarmband hat sie einige Tricks auf Lager, die euch das Leben deutlich erleichtern werden. So kann sie per EMP alle Roboter in der Nähe kurzzeitig lahm legen und weiter entfernte Widersacher per Lichtblitz ablenken. Die nützlichste Eigenschaft jedoch ist das Verbessern von Monkeys Fähigkeiten: Gesundheit, Schilde und neue Kampfstile kann sie per Knopfdruck freischalten. Das ist natürlich nicht ganz kostenlos. Für jedes neue Talent müsst ihr eine gewisse Menge an Energie aufbringen. Diese könnt ihr einerseits überall auf der Karte verteilt finden und andererseits besiegten Gegnern entziehen.

Eine weitere sehr nützliche Fähigkeit von Trip ist die Libelle. Diese kleine mechanische Drohne kann in Windeseile das vor uns liegende Terrain erkunden. Mit ihren Sensoren erspäht sie dabei nicht nur Feinde, sondern auch Strukturschwächen von Gebäuden, Minen und gar besondere Gegenstände.


Auf Reisen

Die Geschehnisse von Enslaved ereignen sich in den USA der Zukunft. Viel ist von den einstigen Metropolen der Weltmacht nicht übrig geblieben. New York, erster Schauplatz von Monkeys und Trips Reise liegt in Trümmern. Bäume, Büsche und Flüsse haben sich bis ins Zentrum der Stadt vorgekämpft. Viel gefährlicher jedoch als die einsturzgefährdeten Gebäude sind die zu jeder Zeit lauernden Kampfroboter. Findige Sklavenjäger haben sie nahezu überall in der Welt aufgestellt, um an frische "Ware" zu gelangen. In eurer Rolle als Monkey werdet ihr also mehr als genug Gelegenheiten dazu bekommen, den Beschützer zu mimen. Dank einer tollen Inszenierung macht das einen Heidenspass. Sowohl Rendervideos als auch InGame-Action werden jederzeit toll in Szene gesetzt. Einzig die störrische Kameraführung trübt den Spielspass etwas.





Enslaved ist kein besonders innovatives Spiel. Alles hier gezeigte ist irgendwo bereits da gewesen. Das macht aber nichts! Die Entwickler haben durchweg solide Arbeit abgeliefert. Tatsächlich weiß ich wenig Negatives zu berichten. Einzig die störrische Kamera trübt den Spielspass gelegentlich. Das verzeihe ich dem Enslaved aber gern. Das ungleiche Paar hat mich mehrere Stunden hervorragend unterhalten. Grund dafür ist vor allem die gelungene Inszenierung und die wunderbare Optik. Actionfans können bedenkenlos zugreifen!
85%
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88%

Über "Enslaved" im Forum diskutieren

#1 | adojica [15.10. | 17:19] 



582
Enslaved
ich hab die Demo gespielt und ich muss sagen das macht lust auf mehr. denke grade darueber nach ob ich mir das Spiel kaufen werde naja mal abwarten

#2 | The Comedian [16.10. | 21:09] 



7.336
Enslaved
tolles spiel mit sehr symphatischen protagonisten. hab nur die befürchtung das enslaved bei der masse an guten spielen die derzeit erscheint untergeht.
Meine Wertung: Sehr Gut (86%)

#3 | CrazyFloh [21.10. | 21:32] 



18
Geiles Spiel
Super Spiel
eins der besten von 2010
hätte nie gedacht das man aus der Geschichte Die Reise nach Westen so ein geiles spiel hinkriegen würde
Meine Wertung: Ausgezeichnet (92%)

#4 | Bl4cK_Win9 [22.10. | 16:48] 



621
Enslaved
Ebenso bei mir demo war schon echt fun ;D Ich will nee 360 :(
Meine Wertung: Ausgezeichnet (92%)

#5 | Gast [05.11. | 21:42] 
Enslaved
Schade das solche neuen Marken (auch Vanquish) floppen und der überbewertete Mist sich Mio. mal verkauft.

#6 | PhanZero [09.01. | 21:03] 



13.900
Enslaved
Hab es ausgeliehen und angezockt: Neben der störrischen Kamera und der etwas unpräzisen Steuerung stören mich vor allem die Bugs. Im ersten Kapitel - bei der Flucht vom Sklavenschiff, als ich zur Retuungskapsel musste - ist die Kamera an einer Position hängengeblieben und ich musste blind spielen. Im dritten Kapitel hing Trip nach einem Kampf fest - ich konnte sie nicht erreichen, sie mich nicht und weiter ging es auch nicht, also half nur noch Neustart.

Schade, denn das Art-Design des Games gefällt mir wirklich gut... aber so ist es für mich gestorben.


 
















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Pro:
tolle Inszenierung
gelungene Optik
anspruchsvolles Gameplay

Contra:
störrische Kamera


Offizielle Website:
 @Namco Bandai

Weitere Links:
 Gameplay-Video
 E3 Trailer



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