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CASTLEVANIA: LORDS OF SHADOW
 Test von Sebastian Hamers (14.10.2010) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Action-Adventure Publisher:Konami
Termin:07. Oktober 2010 Entwickler:Mercury Steam

Nach »Vorschau und »Video folgt nun der ausführliche Test von Konamis diesjährigem Blockbuster Castlevania: Lords Of Shadow. Aufmerksame User von GameRadio konnten bereits vorab einen guten Eindruck von der Neuauflage einer altehrwürdigen Serie bekommen. Doch hält Konamis Titel wirklich, was die Vorschau bereits versprach? Kann Gabriel Belmont auch im Dauertest überzeugen und die Motivation hochhalten? Hat Entwickler Mercury Steam die kleinen Schwächen im Gameplay noch beseitigen können? Die Antworten auf all diese Fragen und noch viel mehr erfahrt ihr bei der Lektüre unserer Review.


Beim Verfassen eines Testberichts über ein Spiel vom Kaliber eines Castlevania kommt ein Redakteur wohl kaum umhin, sich gedanklich ein wenig mit der Serienhistorie zu beschäftigen. Kaum eine andere Videospielreihe kann auf eine derart ausgiebige Tradition zurückblicken wie Konamis Dauerbrenner. Bereits seit 1987 gehen Videospieler mit der Reihe auf Vampirjagd. Umso verwunderlicher ist es, dass der japanische Publisher die Geschicke der Reihe in die Hand eines spanischen Entwicklers gelegt hat. Für die Entwicklung von Castlevania: Lords Of Shadow zeigte sich das Team von Mercury Steam verantwortlich, dass zuletzt mit dem Shooter Jericho nicht allerorts für Begeisterung sorgte. Damit beim neuen Castlevania nichts schiefgehen kann, hat sich auch Hideo „Metal Gear“ Kojima himself eingebracht. Gute Vorzeichen also für den neuen Vorstoß der Reihe in 3D-Gefilde?


Knöpfchendrücken für Fortgeschrittene

Die Übertragung der Verantwortung auf Mercury Steam kann durchaus als mutig bezeichnet werden. Die Entwickler haben Castlevania ihre eigene Note verpasst, so viel ist sicher. Ob sie dabei manch eingesessenen Serienfan vergrault haben, steht auf einem anderen Blatt. Doch seien wir ehrlich. Die Blütezeit der Serie war längst vorbei. Sämtliche Versuche das Franchise in die dritte Dimension zu verfrachtet, dürfen als gescheitert betrachtet werden. Lediglich die aktuellen Ableger für den Nintendo DS konnten für qualitativ hochwertige Spielekost sorgen, allerdings in vertrauter 2D-Umgebung.

Mit Castlevania: Lords Of Shadow bringt Mercury Steam die Serie nicht nur wieder in längst verloren geglaubte 3D-Gefilde, sondern legt den Fokus des Gameplays auch wieder verstärkt auf den Actionpart. Bevor die Leserschaft nun laut und einstimmig „Hack’n’Slay!“ in die Welt hinausgrölt, solltet ihr jedoch einen zweiten Blick riskieren und die nachfolgenden Absätze studieren. Denn diese Bezeichnung wird dem Titel nur bedingt gerecht.


Ein Kampfsystem uns zu knechten

Sicherlich wird in Castlevania: Lords Of Shadow viel gemetzelt. Gabriel Belmont ist kein Kind von Traurigkeit und kann sowohl ordentlich austeilen, als auch einstecken. Das Kampfsystem hat es wirklich in sich. Können sich Videospieler in manch anderem Hack’n’Slay mit einer immer wiederkehrenden Strategie bis zum Endboss schnetzeln, sehen jene Spieler in Castlevania absolut kein Land. Jedem Casualtrend zum Trotz hat Mercury Steam dem Spiel ein komplexes Kampfsystem verliehen. Der Titel bekennt sich mehr als deutlich zu den Hardcoregamern und belohnt geduldige Spieler mit zahlreichen taktischen Finessen.

Elementarer Bestandteil des Kampfes ist der Einsatz von Magie. In Castlevania: Lords Of Shadow gibt es zwei Arten von Magie: Licht-Magie und Dämonen-Magie. Aktiviert wird diese durch das Drücken der entsprechenden Schultertaste. Ist die Magie gewirkt, ist Eile angesagt. Erst durch das erfolgreiche Platzieren von Treffern erzielen die Zauber ihren Effekt. Mit der Lichtmagie erhaltet ihr für jeden erfolgreichen Hieb einen Teil eurer Lebensenergie zurück. Mit der Dämonen-Magie hingegen teilt Gabriel Belmont besonders schadensreiche Treffer aus.

Damit es für uns Spieler nicht allzu leicht wird, sind unsere magischen Fähigkeiten natürlich limitiert. Schon nach kurzer Zeit ist die Magie verbraucht und Gabriel muss diese nun schnellstmöglich wieder aufladen. Dies geschieht jedoch nicht über manabringende Tränke, sondern durch einen besonders abwechslungsreichen Kampfstil. Wer also in seinen Attacken variabel ist, gut ausweicht und Angriffe blockt, darf sich über neue Magiekugeln freuen. Buttonmashing wird bei Castlevania also nicht zum Erfolg führen. Habt ihr durch das stylische Zerlegen von Gegnern Magiekugeln freigelegt, stellt sich nun die Gretchenfrage: Lichtmagie oder Dämonenmagie? Haltet ihr die linke Analogsticktaste gedrückt, werden die Kugeln angesaugt und in Lichtmagie umgewandelt. Entscheidet ihr euch für die Taste des rechten Analogsticks, wird Dämonenmagie zu eurem Konto hinzugefügt. Das Einsammeln selbst macht euch für eine kurze Zeit wehrlos. Während des Ansaugens von Magiekugeln kann Gabriel weder Attacken noch Blocks durchführen. Wählt also behutsam den richtigen Zeitpunkt.


Combat Cross – die vielfältige Waffe von Gabriel Belmont

Doch auch abseits des Magiesystems kann Castlevania: Lords Of Shadow auf ein breites Spektrum an Kampfbewegungen zurückgreifen. Egal ob Greifattacke oder komplexe Attackekombination, in Castlevania: Lords Of Shadow steckt ein tiefgründiges Kampfsystem. Besonders der Combat Cross kommt dabei eine tragende Rolle zu. Gabriel benutzt sie nicht nur für seine Kampfaktionen, sondern auch für diverse Kletterpartien. Behände wie Donkey Kong oder der persische Prinz schwingt sich auch Gabriel Belmont von einer Klippe zur nächsten. Insgesamt fällt der Geschicklichkeitsanteil am Spiel recht moderat aus. Dennoch bietet das neue Castlevania auch immer wieder ruhigere Passagen, so dass der Titel nicht zu einer reinen Hack’n’Slay Orgie verkommt.

Auch für ein paar Rätseleinlagen hat Mercury Steam gesorgt. Diese lockern das Spielgeschehen ein wenig auf und sprechen die grauen Zellen des Videospielers an. Die Rätsel sind durchweg fair und lösbar. Wer dennoch partout die Aufgabe nicht knacken kann, darf sich die Lösung auch vorsagen lassen. Allerdings kann der Spieler in diesem Fall nicht die ausgeschriebenen Erfahrungspunkte einheimsen, die zur Freischaltung der zahlreichen Moves benötigt werden.

Wer nach dem Absolvieren eines Levels das Gefühl hat, etwas verpasst zu haben, darf zudem jederzeit zurückkehren. Einige Aufgaben lassen sich sogar erst im späteren Verlauf des Abenteuers knacken, wenn entsprechende Fähigkeiten freigeschaltet worden sind, die zur Lösung eines Rätsels notwendig sind.


Linearer Spielverlauf

Wie ihr lest, ist also hinsichtlich des Gameplays für reichlich Abwechslung gesorgt. In Sachen Storytelling bewegt sich Castlevania: Lords Of Shadow allerdings nur auf solidem Niveau. Unser virtuelles Alter Ego Gabriel Belmont trauert um seine geliebte Gattin Marie. Diese wurde – wie viele andere unschuldige Bewohner – von den Lords Of Shadow ins Jenseits befördert. Mit der God-Mask sind die dunklen Lordschaften in der Lage, die Seelen der Verstorbenen für ihre eigenen Zwecke zu missbrauchen. Unser Held schwört den Oberbösewichten Rache und macht sich auf den langen und gefährlichen Weg in die Unterwelt.

Leider ist es den Machern nicht gelungen, eine komplexere Story um das Spiel zu stricken. Auch emotional hat mich die Geschichte von Gabriel Belmont und Marie nicht sonderlich bewegt. Der Verlauf der Levels ist – ebenso wie die Story – streng linear. Abzweigungen sind nahezu nicht vorhanden. Ein Grund für den linearen Verlauf ist sicherlich auch der statischen Kamera geschuldet. Die Entscheidung für eine unbewegliche Kamera bringt sowohl Vor- als auch Nachteile mit sich. Zunächst muss man dem Titel zugute halten, dass die Inszenierung grandios geraten ist. Besonders die übergroßen Endbosse kommen bei Castlevania: Lords Of Shadow fantastisch zur Geltung. Auch grafisch weis das Spiel zu gefallen. Die abwechslungsreichen Landschaften laden geradezu zu einem ausgiebigen Spaziergang ein. Es stellt sich die Frage, ob eine derart hochwertige grafische Darstellung mit einer flexiblen Kameraführung möglich gewesen wäre. Leider bietet der statische Kameramann oftmals Anlass zur Kritik. Nicht immer erfasste die Kamera sämtliche Gegner, so dass der Spieler mit Gabriel hin und wieder einen Ausflug ins Blaue tätigen muss. Das schnelle Umschalten der Perspektive sorgt zudem auch gerne mal für Verwirrung und desorientierte Videospieler. Der Blindkampf gehört jedenfalls nicht zu den positiven Aspekten von Lords Of Shadow.


Und sonst?

Aus technischer Sicht kann Castlevania: Lords Of Shadow dennoch in der Oberliga mitspielen. Die eingestreuten Zwischensequenzen wissen zu gefallen und auch die Sprachausgabe punktet mit einer markanten männlichen Stimme, jedoch leider nur in englischer Sprache. Die deutsche Sprache wird im Spiel lediglich untertitelt. Einige Ruckler und die nicht immer optimale Kameraführung trüben den ansonsten sehr guten Eindruck ein wenig.





Meine Vorfreude auf Castlevania: Lords Of Shadow war absolut berechtigt. Trotz der kleinen Schwächen bei der Kameraführung, muss man Mercury Steam eine saubere Arbeit bestätigen. Das abwechslungsreiche Kampfsystem stellt dabei den größten Pluspunkt des Spiels dar. Besonders die Endbosse sind eine echte Herausforderung. Doch auch noch dem x-ten Scheitern bleibt stets das Gefühl, dass man diesen Kampf siegreich bestehen kann. Gelegenheitsspieler und Genreneulinge werden an dem Titel aber vermutlich wenig Spass haben. Castlevania: Lords Of Shadow ist ein Spiel für Hardcoregamer... Daumen hoch!
87%
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Bin ich ein Casual Gamer? Offenbar schon, denn ich hatte wenig Spass mit Castlevania: Lords Of Shadow. Die Inszenierung kann mit dem Genreprimus God of War einfach nicht mithalten: Die Musik kommt viel zu selten zum Einsatz, die Geschichte in vorgelesener Buchform langweilt mich und das Kampfsystem ist viel zu überladen. Kratos kann sich mit zwei Kampfaktionen zum Spielende durchwüten. Herr Belmont hingegen ist mir zu störrisch. Wenn ich dann schon beim ersten großen Zwischengegner über die fiesen Haltepunkte fluche, vergeht mir die Lust... Castlevania: Lords Of Shadow ist sicher besser als erhofft. Trotzdem gebe ich Kratos den Vorzug!
79%

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83%

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#1 | adojica [14.10. | 19:53] 



582
Castlevania: Lords Of Shadow
also ich finde langsam reicht es mit den God of War klonen, kann keins mehr sehen

#2 | Kenny83x [15.10. | 09:57] 



963
Castlevania: Lords Of Shadow
Genau genommen ist God of War ja ein Devil May Cry-Klon. Warum wohl alle immer alles mit GoW vergleichen...

#3 | Gast [15.10. | 19:14] 
Castlevania: Lords Of Shadow
@kenny weil god of war das genre perfektioniert hat

#4 | Gast [15.10. | 20:38] 
@Gast1
Komm hier nicht mit perfektioniert. DMC hatte schon immer ein komplexeres Kampfsystem und kein stupides Button Mashing. Außerdem auch sehr stylish. Ich habe nichts gegen GOW, es ist grandios, aber du liegts meiner Meinung nach mit deiner Aussage falsch.

#5 | The Comedian [21.10. | 09:43] 



7.336
Castlevania: Lords Of Shadow
woha krasse wertungsdifferzenz^^
zum thema gow klon: ehrlich gesagt gefallen mir die meisten klone sogar besser als das original. z.b. dantes inferno. generell find ichs klasse das castlevenia nen knackigen schwierigkeitsgrad bietet.

#6 | Bl4cK_Win9 [21.10. | 16:07] 



621
Castlevania: Lords Of Shadow
Dankeeee
Erlich mal was habt ihr mit Klonen wenn etwas perfekt ist sollen sie es schlechter machen mit absicht NEIN und ausserdem Habe ich jetzt in Castlevania und Dantes Inferno noch nicht einmal Kratos oder Griechesche Mythen in der Story gelesen. Also ist es keine GOW Copy sondern wenn überhaupt eine Sony Steuerungs Copy -.-
Meine Wertung: Sehr Gut (80%)

#7 | FEARLESSLY [26.12. | 23:29] 



1.364
castlevanja
also mir macht das spiel riesen spaß
grade weil es nicht zuleicht und nicht zu schwer ist
Meine Wertung: Ausgezeichnet (90%)


 



















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Pro:
fordernder Endgegner
komplexes Kampfsystem
gelungene Zwischensequenzen
Licht- und Dämonenmagie sorgen für taktisches Element
Rätseleinlagen

Contra:
statische Kamera nicht immer auf der Höhe
keine deutsche Sprachausgabe
Emotionen der Spielfigur werden nicht gut transportiert
mäßige Story


Offizielle Website:
 @Konami.com

Weitere Links:
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 Interview Video



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