Meine Vorteile Anmelden Registrieren
zur Startseite zu unseren Downloads zu unserem Forum
zur PC-Section Trenner zur XBox360-Section Trenner zur PS3-Section Trenner zur PS2-Section Trenner zur Wii-Section Trenner zur 3DS-Section Trenner zur DS-Section Trenner zur PSP-Section Trenner zur iPhone-Section

News
Previews
Reviews
Specials
Hardware
Die besten...
Retrogaming

Wallpapers
Babe-Galerien

GameRadio.de bei Facebook GameRadio.de bei Twitter GameRadio.de bei Youtube RSS-Feed von GameRadio.de


Eure Vorteile
Punkte-Übersicht
Zum Forum
Arcade-Games
Unsere Mitglieder

Redaktion
Newsletter
So testen wir
GR Webcomic
Jobs
Impressum

 


TRANSFORMERS - KAMPF UM CYBERTRON
 Test von Peter Schopf (10.07.2010) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Action Publisher:Activision
Termin:25. Juni 2010 Entwickler:High Moon Studios

Was lassen sich Spielwarenhersteller am liebsten einfallen? Etwas mit Autos und Robotern, denn das mögen kleine Jungs am liebsten. Und um dieser Formel zu entsprechen, wurden schließlich die Transformers erschaffen, die nichts anderes sind als sich in Autos verwandelnde Roboter. Mehr Kommerz geht also gar nicht mehr. Jahrzehnte danach haben die Spielzeuge mittlerweile Kultstatus, was nicht zuletzt an den zugehörigen Zeichentrickserien liegt. Und was lassen sich Publisher dann daraufhin am liebsten einfallen? Genau, lieblose Versoftungen, die schnell programmiert den Hype um das Lizenzprodukt ausnutzen und in der Spielspaßversenkung verschwinden. Entwickler High Moon Studios geht, soviel sei verraten, lieber einen anderen Weg und verschafft den Helden unserer Kindheit in Transformers - Kampf um Cybertron endlich eine würdige Videospiel-Existenz. Wurde aber auch Zeit!


Bring back the Oldschool

Bereits die Rahmenhandlung von Transformers - Kampf um Cybertron lässt Kenner aufhorchen. Denn diese spielt nicht im Rahmen der abgefahrenen Kinofilme, sondern ist sogar vor der allerersten Zeichentrickstaffel aus den achtziger Jahren angesiedelt. Das bedeutet, dass Fans endlich erfahren was zur Vernichtung des Heimatplaneten Cybertron geführt hat, wie Optimus eigentlich zum Prime der Autobots wurde und wie Starscream zu den bösen Decepticons desertiert ist. Geschichte zum Miterleben quasi und - mit Fan-Bonus - unheimlich spannend.

Grafisch erwartet uns in Transformers - Kampf um Cybertron eine Mischung aus den Filmsets der aktuellen Transformer-Filme und denen der kürzlich erschienen Transformer-Serie, die zu einem düsteren, metallisch-organischem Ganzen verschmelzen. Also kein quitschbuntes Setting der Generation One. Die Charaktere sind alles bestens vertonte Haudegen aus den Reihen der Autobots oder Decepticons, mit garantiertem Wiedererkennungswert. Besonders Soundwave sorgt für einen blendenden Aha-Effekt, wenn er mit seiner synthetischen Stimme durch den Bordfunk mit uns spricht. Aber auch andere Größen wie Megatron oder Starscream treten gewohnt fordernd und durchtrieben auf.

Schaut man sich hingegen heute nochmal die Folgen als Erwachsener nochmal an, vielleicht sogar um sich den Fan-Bonus zum zusätzlichen Genuss für dieses Spiel zu erarbeiten, merkt man deutlich, das vieles überholt ist. Der hier genannte Soundwave ist zum Beispiel nichts anderes als ein transformierbares Sounddeck, das die überholten Musikkassetten zur Unterstützung der Decepticons ausspuckt. Tja, damals gab es eben noch keine CDs.


Auf Spuren von Megatron oder Optimus Prime

Erleben könnt ihr die Rahmenhandlung von Transformers - Kampf um Cybertron aus der Sicht einer der beiden Parteien. Dabei steht es euch frei chronologisch korrekt mit den ersten fünf Kapiteln der Bösen anzufangen oder gleich auf Seite der Guten mit Optimus Prime zu kämpfen. Um die Geschichte genießen zu können, solltet ihr natürlich zuerst mit Megatron anfangen, um euch das dunkle Energon anzueignen. Hardcore-Fans sei vor allem das englische Spiel ans Herz gelegt, da ihr dort auch die originalen Synchronsprecher genießen könnt. Die deutsche Version hält leider keine andere Tonspur für euch parat. Aber wir sind hier ja nicht auf einer Transformers Blu-ray, würde Soundwave sagen. Ob es auf der PS3 eine englische Sprachfassung gibt, wissen wir nicht. Vielleicht könnt ihr uns hier in den Comments weiterhelfen.

Besonders angenehm ist es, zu erleben, wie sich schon seit Jahren vorhandene Strukturen in Transformers - Kampf um Cybertron plötzlich erst im Story-Verlauf entwickeln. So wartet man stundenlang darauf, wann Optimus endlich Anführer der roten Autobots wird. Schließlich ist man doch ein wenig traurig, weil die Entwicklung, die man selbst herbeigesehnt hat, dann doch Opfer fordern wird. Nicht zuletzt den kompletten Planeten Cybertron. Man muss kein Kenner der Serie sein, um zu wissen, dass die Transformers eigentlich nichts auf der Erde verloren hatten und hier nur notlanden mussten.


Metallische Schlauchlevel mit Flair

Spielerisch zieht Transformers - Kampf um Cybertron seine Kraft aus der Unreal Engine 3, die euch durch ansehnliche Areale jagt. Diese sind je nach Spielgeschehen mal verzweigt oder mal offen. Das hängt auch ganz davon ab, ob ihr gerade als Düsenjäger transformiert nach Feinden jagt oder Gegner aus taktisch unterlegener Position beschießt. Als Fan der Serie genügt bereits der Gedanke, dass man gerade in den Innereien des vielfach zitierten Planeten Cybertron wandelt. Für alle anderen hingegen kommt gelegentlich der Lagerkoller auf – so viel Metall stapelt sich um euch herum. Das düstere Setting tut sein Übriges dazu. Zumindest hält das Gefühl nicht für lange vor, denn die nächste interessant inszenierte Produktionsanlage von Transformer-Ersatzteilen wartet schon auf euch. Solltet ihr mal das Zeitliche gesegnet haben, dann werdet ihr an einem fair gesetzten Checkpoint wiedergeboren und müsst nicht das ganze Level-Areal nochmal durchwandern, sondern nur einen Teil.


Gemeinsam allein sind wir stark!

Im Spielverlauf von Transformers - Kampf um Cybertron seid ihr nur selten allein, sondern in einem Dreier-Gespann unterwegs. Am Anfang sucht ihr euch einen Charakter aus und übernehmt dessen Spezialfähigkeiten, wie das Absaugen von Lebensenergie. Die restlichen Mitstreiter übernimmt der Computer oder auf Wunsch auch menschliche Mitstreiter. Aber wer sich jetzt gern mit drei Freunden vor der Konsole versammeln möchte, wird eine bittere Enttäuschung hinnehmen müssen. Die Kampagne kann nämlich nur räumlich isoliert und per Xbox Live kollektiv erlebt werden. Schade!

Trtozdem könnt ihr mit den verschiedenen Fähigkeiten der Transformers gelungen interagieren, indem ihr euch gegenseitig repariert oder Schutzschirme errichtet. Diese Art von Spielweise kann man sich übrigens im Single-Player-Modus abschminken, weil der computergesteuerte Mitspieler selbst heilt und einfach so drauflos ballert. Mit der gleichen Intelligenz werden auch die Feinde gesteuert, die beim kompletten Durchspielen nie besonders schlau agiert haben. Schwierig macht es euch das Spiel nur, wenn ihr einer Überzahl aus Feinden gepaart mit Abwehranlagen entgegentreten müsst. Aber der eigentliche Feind geht nie besonders helle gegen euch vor.


Erklärungsversuche

Als Entschädigung warten die butterweichen Animationen der Transformers. Besonders bei der Verwandlung hört ihr nicht nur das legendäre Sound-Sample, sondern transformiert euch in einen Truck oder Kampfjet. Auch die anschließenden Explosionen dürfen nicht fehlen und zeigen deutlich, was man aus der Engine noch so alles herausholen kann. Was in Sachen Gameplay etwas abfällt, sind die Abschnitte, welche ihr transformiert überstehen müsst. Hier ist die Steuerung etwas zu empfindlich und besonders beim Angriff auf ein Autobot-Schiff wird das Ganze unübersichtlich. Darüber hinaus machen diese Sequenzen nicht halb so viel Spaß, wie wenn ihr in eurer Ursprungsform in gewohnter GRAW-Sicht über die Schulter alles kaputtschießen dürft.

Doch nicht nur beim Koop Modus von Transformers - Kampf um Cybertron hat man etwas Potenzial verschenkt. Auch die Story dümpelt eingangs vor sich und beim Wechsel zu den Autobots bemerkt man, dass diese teilweise nur Decepticons mit anderer Lackierung sind. Schade eigentlich, aber man muss fairerweise dazu sagen, dass die Story für Fans noch ungemein packend wird. Die Austauschbarkeit der beiden Lager kann man auch so begründet sehen, dass der Spieler mit beiden Teams einsteigen kann und der Koop-Modus sollte mehr als Extra denn als Notwendigkeit begriffen werden. Auch die ausbleibenden Interaktionselemente zwischen den Fähigkeiten der menschlichen Mitspieler kann man so begründen, dass auch Solisten das gleiche Spielerlebnissen haben sollen wie Leute, die ihre Freunde erst mal vor die heimische Xbox nach Hause schicken müssen. Das sind ja alles schöne Begründungen, aber hoffe ich doch, dass der Entwickler im möglichen zweiten Teil der Serie sich dieser Kritikpunkt noch annehmen wird.


Stressabbau im Multiplayer

Neben dem Koop-Spiel gibt es in Transformers - Kampf um Cybertron auch den klassischen Multiplayer-Part in Form von bekannten Capture-the-Flag-, Horden- oder Deathmatch-Elementen auf acht enthaltenen Karten. Hier ist man dann natürlich nicht auf die drei Spieler beschränkt, sondern kann sich auch zu zehnt die Projektile um die Ohren hauen. Das Fan-Herz schlägt auch hier höher, weil wir sogar im Multiplayer unseren eigenen Transformer zusammenbauen können. Für alle anderen ist es eben nur eine Charakter-Auswahl, weswegen der Fan-Bonus die Wertung noch einmal anheben würde. Ohne diesen bleibt Transformers - Kampf um Cybertron natürlich auch ein solider Shooter, den man gespielt haben kann, aber nicht unbedingt muss. Und gemessen an der Messlatte für Lizenzspiele ist der Titel sowieso an der Genre-Spitze anzusiedeln.



Wie, nur 74 Prozent? Ja, denn wenn man Kampf um Cybertron nüchtern betrachtet, dann ist es nur ein durchschnittlicher Shooter. Aber hat man etwas für die Roboter übrig, dann kann man noch 10-20 Prozent aus subjektiver Sicht draufpacken und den GameRadio-Atmosphäre-Award oben obendrauf. Wenn der Entwickler sich der hier genannten Kritikpunkten annimmt, dann steht uns auf jeden Fall bei der Fortsetzung ein interessanter Titel ins Haus, der vermutlich die Wertung jenseits der 80er-Marke stürmen kann. So bleibt nach rund 10 bis 15 Stunden Spielzeit die Gewissheit, dass man wieder einmal ein gutes Abenteuer mit den Transformern erlebt hat.
74%
So testen wir >>

Du bist nicht eingeloggt. Dies ist Voraussetzung, um ein Spiel hier bewerten zu können. Du kannst dich oben auf der Seite bequem einloggen oder dich hier registrieren.
--


 










mehr Wallpaper
















Pro:
gute Synchro
schöne Grafik und Effekte
Atmosphäre dank Fan-Bonus

Contra:
Koop nur online möglich
einige Schlauch-Levels vorhanden
austauschbare Fraktionen


Offizielle Website:
 Transformers Game



Partner: Neofokus Fotografie

PC | PS3 | Xbox 360 | PSP | Nintendo 3DS | Nintendo DS | PS2 | Wii | iPhone / iPod | Anime Wallpapers | Anime/Manga | Partner | Link Us | Datenschutz

Content & Design © 2009 GameRadio-Team
Please feel free to send comments and suggestions to webmaster(at)gameradio.de
All rights reserved.

IVW Logo
GameRadio.de ist Partner von Fantastic Zero und unterliegt
als Bestandteil des Gesamtangebots der Prüfung durch die IVW