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GREEN DAY: ROCK BAND
 Test von Sebastian Hamers (19.06.2010) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Partyspiel Publisher:Electronic Arts
Termin:10. Juni 2010 Entwickler:Harmonix

Musikspiele und kein Ende. Auch nach dem mehr als mäßigen Guitar Hero: Van Halen legt die Musikspielindustrie weiter nach. Diesmal schlagen die Mädels und Jungs von Harmonix wieder zu und haben sich die Punkrocker Green Day als Thema des neuesten Rock Band ausgewählt. Ob Harmonix seine Hausaufgaben zuverlässiger gemacht hat, als Konkurrent Neversoft, erfahrt ihr in unserem Test.


Keine Frage, Musikspiele haben längst den Massenmarkt erreicht. Viele unter euch dürften wohl schon einmal eine Plastikklampfe in Händen gehalten haben, so dass eine genaue Erläuterung des Gameplays wohl zwangsläufig zu einer Farce verkommen würde. Entsprechend sparen wir uns die einleitenden Worte und kommen gleich zum Kern des Spiels: der Musik!


Green Day in der Retrospektive

Nachdem sich Harmonix mit »The Beatles: Rock Band zuletzt ausführlich mit dem Werdegang der Pilzköpfe beschäftigt hat, erscheint eine Band wie Green Day vergleichsweise unbedeutend. Die Karriere der Punkrocker verläuft zwar steil nach oben, doch in Sachen Songauswahl können die kalifornischen Jungs nicht ganz mit der englischen Kultband mithalten. Dies muss Green Day: Rock Band nicht jedoch zwangsläufig zum Nachteil gereichen, kann das Spiel doch so nahezu das komplette Repertoire der Band abbilden. Ein paar wenige Songs aus dem Green Day-Portfolio haben es dann aber doch nicht auf die Disc geschafft. Dabei handelt es sich um jene Songs, die schon vorab im Rock Band-Shop zum Download zur Verfügung standen. Wer sich die Green Day-Songs bereits im Shop gekauft hat, darf sich über eine automatische Implementierung der Lieder in das Spiel freuen. Unverständlicherweise verfügt das Spiel über keinen eigenen Rock Band-Shop, so dass fehlende Green Day-Songs entweder über den normalen Shop oder Xbox Live heruntergeladen werden müssen.

Das gesamte Songpaket von Green Day: Rock Band darf auch in »Rock Band 2 übertragen werden. Hierzu liegt dem Spiel ein Code bei, der das Herunterladen des gesamten Songmaterials auf die eigene Festplatte erlaubt. Leider hat sich Publisher Electronic Arts auch diesmal wieder dazu entschieden, dafür eine Gebühr von 800 Microsoft Points (ca. 10 Euro) zu erheben. Die gleiche Politik fand auch schon bei »LEGO Rock Band Anwendung.

Insgesamt bietet die Trackliste von Green Day: Rock Band ganze 47 Songs. Die beiden Alben "Dookie" und "American Idiot" haben es sogar komplett ins Spiel geschafft. Fans von Green Day dürfen sich also über die (fast) volle Dröhnung freuen. Im Gegensatz zu den Spielen aus der Guitar Hero-Serie, werden bei Green Day: Rock Band keine Songs von anderen Bands verwurstet, sondern ausschließlich Lieder der amerikanischen Punkrocker.

Weiterhin sollte erwähnt werden, dass bei den Lyrics hin und wieder einmal ordentlich geschnitten wurde. Die Texte von Green Day geben sich nicht immer ganz so kinderfreundlich, so dass an einigen Stellen der Rotstift angesetzt werden musste, um eine entsprechende Altersfreigabe zu erhalten.


Das perfekte Spiel für Green Day-Fans?

Zweifelsfrei darf echten Green Day-Fans das Spiel nahezu ohne Einschränkung empfohlen werden, frei von Fehlern ist der Titel dabei allerdings nicht. In Green Day: Rock Band startet ihr eure Punker-Karriere nämlich erst mit dem "Dookie"-Album. Dies mag dem Radiohörer und MTV-Gucker noch genügen, gelang Green Day mit diesem Album doch ihr großer Durchbruch. Kenner der Band wissen allerdings, dass es für Green Day auch eine Zeit vor Dookie gab, die insgesamt schon ihre dritte Platte war. Über die beiden Alben „39/Smooth“ und „Kerplunk!“ wird der dezente Mantel des Schweigens gelegt.

Ansonsten hat sich Harmonix Mühe gegeben, die Karriere von Green Day möglichst originalgetreu nachzubilden. Dazu zählen neben den Songs und den originalen Bandmitgliedern natürlich auch die Locations. Allerdings gibt es von diesen lediglich drei Stück an der Zahl, im Vergleich zum Beatles-Pendant ist dies quantitativ schon ein wenig mau. Doch auch qualitativ kann Green Day: Rock Band nicht mit dem Pilzkopf-Spiel mithalten. Wirkten die Bühnen bei den Beatles farbenfroh und atmosphärisch, stellt sich bei den Punkrockern schnell Langeweile ein. So recht will der Funke einfach nicht überspringen.

Möglicherweise liegt es auch daran, dass sich im Vierspielermodus zwei Spieler einen Charakter teilen müssen. Dies ist der einfachen Tatsache geschuldet, dass Green Day eben nur ein Trio bildet. Billie Joe Armstrong mimt auf der Bühne Sänger und Gitarrist in Personalunion. Bei Rock Band: Green Day werden die Jobs des Sängers und des Gitarristen auf zwei Personen verteilt. Im Notengetümmel fällt dies zwar meist nicht wirklich auf, ist der Atmosphäre aber nicht unbedingt dienlich. Achtet man einmal genauer auf die Bewegungen von Mr. Armstrong & Co., fallen auch manche bizarren Ausrutscher auf, die nicht so recht zum Rhythmus des gespielten Songs passen wollen.


Routiniertes Gameplay auf hohem Niveau

An der technischen Umsetzung gibt es hingegen nichts zu Meckern. Das Setzen der einzelnen Noten wurde – wie gewohnt – hervorragend von Harmonix inszeniert. Die Songs lassen sich flüssig herunterspielen, wobei der Schwierigkeitsgrad recht moderat ausgefallen ist.

Ein schnelles Einsteigen ins Spiel während eines Songs (wie bei »Guitar Hero 5 ist nicht möglich. Auch ist die Bandbesetzung starr auf Sänger, Gitarrist, Bassist und Drummer festgelegt. Dafür hat Harmonix den beliebten Harmoniegesang von The Beatles: Rock Band in das vorliegende Spiel herübergerettet. So darf in einigen Passagen mit bis zu drei Sängern ins Mikro gegrölt werden. Dies ist sicherlich nicht immer ganz so leicht, macht aber mit einiger Übung wirklich verdammt viel Laune.

Für Green Day Fans ist weiterhin das Bonusmaterial interessant. Dieses kann - bei entsprechendem Erfolg im Karrieremodus – im Laufe des Spiels freigeschaltet werden. Dabei handelt es sich überwiegend um Fotos oder Filmschnipsel, leider jedoch nicht in HD-Qualität.

Folgende Songs und Alben sind im Spiel vertreten:

Dookie (1994)
«Burnout»
«Having a Blast»
«Chump»
«Longview»
«Welcome to Paradise»
«Pulling Teeth»
«Basket Case»
«She»
«Sassafrass Roots»
«When I Come Around»
«Coming Clean»
«Emenius Sleepus»
«In the End»
«F.O.D.»

American Idiot (2004)
«American Idiot»
«Jesus of Suburbia»
«Holiday»
«Boulevard of Broken Dreams»
«Are We the Waiting»
«St. Jimmy»
«Give Me Novacaine»
«She's a Rebel»
«Extraordinary Girl»
«Letterbomb»
«Wake Me Up When September Ends»
«Homecoming»
«Whatsername»
«Warning» (2000)
«Minority»
«Warning»

Nimrod (1997)
«Hitchin' a Ride»
«Good Riddance (Time of Your Life)»
«Nice Guys Finish Last»
Insomniac (1995)
«Brain Stew»
«Jaded»
«Geek Stink Breath»

21st Century Breakdown(2009)
«Song of the Century»
«21st Century Breakdown»
«Before the Lobotomy»
«Last Night on Earth»
«Peacemaker»
«Murder City»
«Viva La Gloria (Little Girl)»
«Restless Heart Syndrome»
«Horseshoes and Handgrenades»
«The Static Age»
«American Eulogy»
«See the Light»





Auch diesmal ist das neue Rock Band kein schlechtes Spiel geworden, der große Innovationswurf ist Harmonix damit aber sicher nicht gelungen. Green Day: Rock Band bietet bekannte Kost auf hohem Niveau. Fans der Punkrocker dürfen beruhigt zugreifen, obwohl sie sich über die kleinen Macken ärgern werden. Insgesamt wirkt das Paket diesmal nicht ganz so rund wie noch beim Beatles-Spiel. Da haben wir schon bessere Arbeit von Harmonix gesehen. Hoffen wir, dass sich die Kreativköpfe der Softwareschmiede die guten Ideen für Rock Band 3 aufgehoben haben.
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Pro:
fast vollständiges Songrepertoire der Band
Songs auf Rock Band 2 übertragbar
alle Instrumente sind kompatibel
Harmoniegesänge

Contra:
nur drei verschiedene Stages
Songtransfer zu Rock Band 2 ist kostenpflichtig
teilweise lieblose grafische Umsetzung


Offizielle Website:
 Rockband.com



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