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VANCOUVER 2010
 Test von Sebastian Hamers (19.01.2010) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Sport Publisher:SEGA
Termin:15. Januar 2010 Entwickler:Eurocom Entertainment Software

Am 12. Februar geht es im kanadischen Vancouver endlich los! Zum einundzwanzigsten Mal finden die Olympischen Winterspiele statt. Wintersportfans fiebern dem Event entgegen und können mit SEGAs offiziellem „Spiel zu den Spielen“ die Wartezeit bis zur Eröffnungsfeier verkürzen. Die Mädels und Jungs des japanischen Publishers sollten inzwischen wissen wie es geht. Immerhin waren SEGAs Entwicklungsteams schon für die Umsetzungen von »Beijing 2008 sowie den spaßen Olympiaspielen von »Mario & Sonic verantwortlich. Ob Vancouver 2010 den Ansprüchen des Events gerecht werden kann, erfahrt ihr in unserem Test.


Ich gebe es zu! Kommt mir ein Olympia-Spiel ins Haus, übermannen mich direkt nostalgische Gefühle. Zu viele Stunden habe ich seinerzeit mit Epyxs Kultspielen Summer Games, Winter Games oder auch World Games verbracht. Auch Uralttitel wie Decathlon auf dem Atari 2600 oder Konamis Klassiker Track & Field gehören zu meinen persönlichen Alltime Favourites. Doch spätestens mit Beginn der 16-Bit Ära haben diese Spiele an Bedeutung verloren. Die neuen 16-Bit Spiele überzeugten durch komplexere Steuerungsmechanismen und auch spielerischen Tiefgang und ließen die einst geliebten Olympia-Titel öde und monoton erscheinen. Eine Problematik, die sich bis zum heutigen Tage in diesem Genre verfestigt hat. Denke ich an „moderne“ olympische Videospiele, fallen mir als erstes Phrasen wie „dröges Tastengehämmer“ oder „dauerndes Stickgewackel“ ein.

Bewiesen Mario & Sonic in ihren Olympiaauftritten noch eine gute Portion Pfiff, bestätigte Beijing 2008 leider zu häufig oben genannte Phrasen. Wer auf Buttonmasher Orgien getrost verzichten kann, darf an dieser Stelle trotzdem weiterlesen. Denn Entwickler Eurocom geht bei Vancouver 2010 andere Wege. So kommt es im Schneegestöber mehr auf Reaktion und Geschick an, als auf ausdauernde Fingermuskulatur.


Disziplinen – Welche sind drin? Welche nicht?

Im Vergleich zu Beijing 2008 hat SEGA die Auswahl an Disziplinen doch erheblich reduziert. Ganze 14 Sportarten haben den Weg auf die Scheibe gefunden. Leider haben es einige interessante Sportarten wie Biathlon oder Curling nicht ins Spiel geschafft. Gerade diese hätten Vancouver 2010 doch noch eine gute Portion Abwechselung verliehen. So ähneln sich die Abläufe der unterschiedlichen Disziplinen doch oft stark. Hier die Komplettübersicht über die zu Verfügung stehenden Sportarten:

- Ski Alpin: Riesenslalom der Damen
- Ski Alpin: Slalom der Damen
- Ski Alpin: Abfahrt der Herren
- Ski Alpin: Super-G der Herren
- Bobsport: Zweierbob
- Freestyle Skiing: Springen der Damen
- Freesyle Skiing: Ski Cross der Damen
- Rennrodeln: Einzel der Herren
- Shorttrack-Eisschnelllauf: 500m der Damen
- Shorttrack-Eisschnelllauf: 1500m der Damen
- Skeleton: Skeleton der Herren
- Skispringen: Großschanze Herren
- Snowboard: Parallel Riesenslalom der Herren
- Snowboard: Snowboardcross der Herren

Die Reihenfolge der Disziplinen dürft ihr selbst festlegen, so dass ihr nicht alle alpinen Sportarten am Stück absolvieren müsst.


Olympiareife Steuerung

Keine Blöße hat sich SEGA bei der Umsetzung der Steuerung gegeben. Wie schon beim Wintersportauftritt von Mario und Sonic, dürfen wir uns die Steuerung auch in Vancouver 2010 vor jeder Disziplin kurz erklären lassen. Der Ablauf ähnelt sich dabei oft, so dass das Handling des Controllers schnell verinnerlicht ist. So holt ihr euch zu Beginn einer Abfahrt durch schnelles Tastenhämmern zunächst den nötigen Schwung. Durch das Gedrückthalten des rechten Triggerbuttons geht es ab in die Hocke und wir kommen so richtig auf Touren. Mit dem Analogstick halten wir den Athleten auf Kurs. Wird es dann aber doch einmal eng, dürfen wir mit dem linken Trigger in den Carving-Modus gehen. So lassen sich auch engste Kurven recht bequem meistern.

Die Strecken haben es dabei aber – genau wie eure KI Konkurrenten – in sich. Es benötigt schon einige Übungszeit um die ersten großen Erfolge feiern zu können. Selbst kleinste Fahrfehler werden bei Vancouver 2010 hart bestraft. Die Bestzeiten werden dabei abgespeichert und können wie schon bei Beijing 2008 weltweit verglichen werden. Interessant ist allerdings auch der Vergleich zu eigenen Bestleistung. Im Trainingsmodus flitzt euer Bestzeiten-Geist mit über die Piste und ihr dürft mit euch selbst ein spannendes Rennen veranstalten.

Beim Skispringen hingegen geht es mehr um schnelle Reaktion. Um einen möglichst weiten Sprung hinzulegen, muss im richtigen Moment eine Taste gedrückt werden. Gleiches gilt um anschließend noch eine gute Landung hinzubekommen. Die Shorttrack-Disziplinen wiederum arten dann doch ein wenig ins Knöpfchendrücken aus. Unter dem Strich muss man SEGA hier allerdings gute Arbeit bescheinigen. Jede Sportart ist innerhalb kürzester Zeit zu erlernen und eignet sich damit auch für Partyabende.


Herausfordernde Olympiade

Neben der eigentlichen Olympiade hat SEGA noch einen Herausforderungsmodus ins Spiel gepackt. Dieser Modus hat die Bezeichnung „Herausforderung“ auch redlich verdient. Die hier anstehenden Aufgaben sind in der Tat knackschwer. So muss im Bob die Ziellinie mit einer bestimmten Geschwindigkeit überschritten oder eine Geschwindigkeitsgrenze geknackt werden um die benötigten Punkte zu sammeln. Durch das Erfüllen der Aufgaben, werden anschließend die nächsten Herausforderungen freigeschaltet. Sauschwer, aber motivierend!


Olympiafeeling und Präsentation

Hat man schon die sündhaft teure Olympia-Lizenz eingekauft, sollte man diese doch auch konsequent nutzen… will man meinen! Was SEGA bei Vancouver 2010 in Sachen Präsentation abgeliefert hat, ist unter aller Kanone. Die einzelnen Sportarten werden alle schnöde aus dem Menü angewählt, sind diese beendet, werden wir jäh in das langweilige Menü zurückgeworfen. Bumm! Liebloser hätte man eine Olympiade wohl kaum gestalten können. Es macht wenig Freude, jede Sportart einzeln nacheinander abzuarbeiten. Wo ist das olympische Flair? Wo ist die pompöse Eröffnungsfeier? Selbst die eingangs genannten Sportspielklassiker haben sich in punkto Olympiafeeling besser aus der Affäre gezogen.

Schade! Denn optisch weiß Vancouver 2010 durchaus zu gefallen. Bei den schnellen Abfahrten kommt ein ordentliches Geschwindigkeitsgefühl auf, die Animationen sind schön weich und ansehnlich. Potenzial für ein gutes Spiel war genügend vorhanden, doch am Ende bleibt ein eher ernüchterndes Fazit….





Wie gerne hätte ich dieses Spiel gemocht! Die Zeit für eine gelungene Videospielumsetzung der Olympischen Spiele ist einfach überreif. SEGA hat sich die Mühe gemacht, einige Macken des Vorgängers auszubessern. Steuerung und Grafik sind tadellos. Auch über die maue Auswahl an Sportarten kann ich hinwegsehen. Leider hat SEGA die olympische Atmosphäre aber nicht einmal ansatzweise ins Spiel gerettet. Irgendwie werde ich den Eindruck nicht los, dass die Winterspiele in Vancouver einige Monate zu früh begonnen haben, um ein gutes Videospiel auf die Beine zu stellen. Der nächste Versuch folgt in zwei Jahren. Ich freue mich schon darauf!
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#1 | Craine [20.01. | 00:49] 



732
schade
schade schade das sega keinen wirklich guten titel abgeliefert hat. ich kann miche rinnern dass nagano 98 für die ps1 damals ein richtig guter titel war. da hatten sie glaub ich über 20 sportarten und für damalige verhältnisse auch recht ordentlicher grafik. war damals auf jeden fall eins meiner highlights und hab da tage mit verbracht die rekorde zu jagen. schade das das sega nicht hingekriegt hat. :-(


 










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Pro:
motivierende Herausforderungen
eingängige Steuerung
gelungen grafische Darstellung
gutes Geschwindigkeitsgefühl
funktionierender Onlinemodus

Contra:
null Olympiafeeling
nur 14 Disziplinen
Sportarten gleichen sich zu sehr
nerviger Soundtrack


Offizielle Website:
 Vancouver 2010

Weitere Links:
 Launch Trailer



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