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DJ HERO
 Test von Michael Söldner (12.12.2009) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Partyspiel Publisher:Activision Blizzard
Termin:23. Oktober 2009 Entwickler:FreeStyleGames

Als Teenager hatte ich drei Traumberufe: Spieleredakteur, Rockstar und DJ. Nachdem ich dank Web 2.0 und Guitar Hero bereits zwei der Tätigkeitsfelder abklopfen konnte, darf ich mit Activisions DJ Hero nun auch den dritten Job ausprobieren.


Schallplatten-Allein-Unterhalter

Während Rockstars häufig durch ihr großes Ego auf der Bühne überzeugen und Sänger auf das von der Natur mitgegebene Instrument der Stimme vertrauen, bleibt dem DJ nur das Arrangieren bereits fertig gestellter Musikstücke. Zwar steht auch er auf einem Podest – und damit im Mittelpunkt – aber im Vergleich zu anderen Musikern muss er allein durch seinen Sound überzeugen. Ausladende Performances oder Stage-Diving sind einfach nicht drin. Doch eignet sich das eher handwerkliche Arbeiten am Plattenteller für ein eigenes Musikspiel? Reichen die unterschiedlichen Stilrichtungen aus, um auch wirklich alle Zocker zu befriedigen? Diese beiden Fragen entscheiden, ob ihr euch die teure DJ Hero-Hardware anschaffen oder doch lieber bei SingStar, Guitar Hero und Co. bleiben solltet.


Kommen Sie bitte mal vor ans Pult!

DJ Hero wird neben dem Datenträger mit einem Plattenteller ausgeliefert. Drei farbige Tasten auf dem nachgeahmten Vinyl treten an die Stelle der Buttons am Gitarrenhals anderer Bandspiele. Im Gegensatz zu Guitar Hero und Konsorten müsst ihr damit aber keine einzelnen Noten oder Gitarrensaiten erwischen, sondern die einzelnen Tonspuren des jeweiligen Songs aktivieren. Da der Plattenteller wie sein reales Vorbild auf einem Kugellager sitzt, lassen sich damit aber auch Scratch-Einlagen umsetzen. Drückt den Button zum angegebenen Zeitpunkt und bewegt die Platte vor und zurück, um dieses bekannte Stilmittel einzusetzen. Damit ihr allein durch die Betätigung der drei Buttons nicht unterfordert werdet, haben die Entwickler auch das Mischpult nachgeahmt. Darin verbirgt sich nicht nur ein kompletter Controller, der die Navigation durch die Menüs erleichtert, sondern auch der Cross-Fader. Auf höheren Schwierigkeitsgraden könnt ihr damit das Umschalten zwischen zwei Platten simulieren, indem ihr den Regler zu angegebenen Zeitpunkten nach links oder rechts bewegt. Durch die unabhängig voneinander notwendigen Eingaben beider Hände (farbige Buttons und Cross-Fader) dürften auch Fingerakrobaten bis an ihre Grenzen gefordert werden.

Simpler ist da schon die Verwendung des Effektreglers in DJ Hero. An bestimmten Abschnitten eines jeden Songs lässt sich damit durch eine Drehbewegung die Aussteuerung des Tracks verändern: tiefe Bässe oder pfeifende Höhen, das entscheidet ihr. Zwar handelt es sich dabei eher um eine wenig anspruchsvolle Spielerei, doch das Drehen am Effektregler gehört neben dem Scratchen dann doch zu den bekanntesten Aufgaben eines DJs und darf dementsprechend nicht fehlen. Ebenfalls über den Effektregler lassen sich in bestimmten Bereichen eines Mixes unterschiedliche Soundsamples auswählen, die ihr über die farbigen Tasten des Plattentellers aktiviert. Leider passen diese Einspieler nicht zu jeder der enthaltenen Stilrichtungen. In den meisten Fällen ergibt sich dadurch also eher ein Sound wie auf einem Jahrmarkt am Autoscooter-Stand.

Mit dem Euphorie-Button kommt schließlich noch die aus anderen Bandspielen bekannte Funktion der Starpower hinzu. Habt ihr eine bestimmte Anzahl an glühenden Symbolen mit den farbigen Buttons erwischt, lässt sich damit ein Fanbonus aktivieren, der euch die doppelte Punktzahl beschert. Das letzte Element der DJ-Simulation ist der Rewind. Nach perfekt getimten Eingaben lässt sich der gespielte Mix durch eine Drehung des Plattentellers zurückspulen. Leider endet diese Aktion mitunter an einer schwierigen Stelle des Tracks, so dass ihr euch nach dem durch die Drehung notwendigen „Einfangen“ des Plattentellers nicht gleich wieder ins Spiel findet. Cool ist diese Aktion aber allemal.


Was nicht passt, wird passend gemacht

Ein Musikspiel wie DJ Hero steht und fällt mit der Trackauswahl. Um euch nicht den Großteil der Zeit tatenlos neben dem Plattenteller stehen zu lassen, setzen die Macher bei allen Tracks auf einen vorgegebenen Mix aus zwei Songs, die mitunter aus gänzlich unterschiedlichen Stilrichtungen stammen. Da werden schon mal Daft Punk und Queen oder die Beastie Boys und Blondie zusammengewürfelt. Grundsätzlich stammen die meisten der 93 Tracks aus dem HipHop-, Elektro- oder Pop-Genre. Den Mixes merkt man zudem an, dass bei der Erstellung wahre Profis am Werk waren. Selbst unpassende Stilrichtungen ergeben mitunter einen tollen Sound. Überzeugt euch selbst und werft einen Blick auf die»Video-Setlist.

Leider dürfte DJ Hero bei den meisten Spielern zur Ein-Mann-Party verkommen. Zwar könnt ihr euch theoretisch auch ein DJ Battle liefern, hierfür ist jedoch ein zweiter Controller notwendig. Auch das eventuell bereits angeschaffte Equipment von Guitar Hero oder Rock Band nützt euch wenig. Zwar dürft ihr euch bei einigen Mixes von einem Gitarristen unterstützen lassen, der dadurch entstehende Sound ist allerdings Geschmackssache. Mich hat dieser Stil-Mix dann doch sehr schnell genervt. Hier findet ihr ein ganz besonders schreckliches Beispiel: »Foo Fighters vs. Beastie Boys.

Den Langzeitspielspass muss DJ Hero daher aus dem Karriere-Modus schöpfen, der euch viele freischaltbare Plattenteller, Outfits oder Bühnen beschert. Euren DJ dürft ihr damit zwar modifizieren, ein umfangreicher Editor wie in Guitar Hero oder Rock Band fehlt aber leider komplett. Daher seid ihr auf die enthaltenen DJ-Größen wie Grandmaster Flash und Co. angewiesen.

Ausgezeichnet mit den folgenden GameRadio-Awards:






DJ Hero gibt einen Eindruck davon, was euch vermutlich hinter echten Turntables erwartet. Mich hat das Spiel trotzdem nicht vom Hocker gehauen, da ich bei einem DJ-Titel auch Abstecher ins Techno- oder Drum & Bass-Genre erwartet hätte. Die Vermischung von Pop, Rock und Elektro ist mir teilweise zu gewagt und das ständige Zerhacken der Songs durch Scratches und Spurwechsel nervt. Trotzdem ist DJ Hero im Grunde eine nette Alternative zu Guitar Hero und Co. Vorausgesetzt, ihr könnt mit der Mix-Auswahl etwas anfangen. Denn technisch wie spielerisch kann der Abstecher in die Welt der Schallplattenunterhalter durchaus überzeugen. Mein Traumjob ist es wohl aber nicht.
84%
So testen wir >>

Rock Band, Guitar Hero, Band Hero und Co haben alle etwas gemeinsam: Die Instrumente. Egal welches der Spiele euer Favorit ist, letzten Endes spielen sich alle gleich. Zudem wurden die Bereiche Hip Hop und Rap bislang kaum abgedeckt. Da bietet DJ Hero eine nette Abwechslung. Der Controller selbst ist hochwertig verarbeitet und bringt endlich etwas wirklich Neues in die Konsolen-Musikwelt. Alle Musikfans, die auf der Suche nach neuen Herausforderungen sind, sollten einen Blick riskieren. Denn das Kleinod von Activision-Blizzard spielt sich erfrischend anders.
80%

Nach gefühlten 100 Ablegern der Hero-Serie, traut sich Activision nun doch noch etwas Neues. Zwar ist DJ Hero streng genommen auch nur ein musikalischer Reaktionstest, reißt mit seiner sehr speziellen Hardware aber einiges raus. Was zunächst ungewohnt erscheint, fühlt sich schon nach einer halben Stunde des Spielens richtig gut an. Wie schon beim originalen Guitar Hero erlebe ich mich selbst in der Rolle eines virtuosen Musikers... diesmal allerdings hinter den Turntables. Selbt konsequente Verweigerer elektronischer Musik - so wie ich selbst - dürften ihren Spaß an Activisions neuestem Musikspielstreich finden.
85%

Activisions Hero-Reihe steht in meinen Augen für tolle Party-Stimmung - und die kommt bei DJ Hero leider in keinster Weise auf. Viel zu mechanisch wirkt das Spielprinzip, allein im stillen Kämmerlein zu performen. Gesangseinlagen fehlen gänzlich und die aufgesetzten Rock-Tracks hätte man sich getrost sparen können. Auch die Musikauswahl will meiner Meinung nach nicht so recht passen. In einem DJ-Spiel hätte ich mir Techno, House oder auch Dancehall gewünscht, bekommen habe ich größtenteils leider nur HipHop und Chart-Gedudel. Da greife ich lieber zu SingStar oder dem altbewährten Guitar Hero - die bringen wesentlich mehr Spaß ins Wohnzimmer.
77%

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55%

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mehr Wallpaper






















Pro:
hochwertiger Controller
93 Mixes
viele Stilrichtungen
Karrieremodus
umfangreiche Tutorials
Schwierigkeitsgrad an eigene Fähigkeiten anpassbar

Contra:
wenig Partyatmosphäre
Gitarren-Mixes Geschmackssache
kein Techno oder Drum & Bass enthalten
kein Charakter-Editor
wenig kreative Möglichkeiten


Offizielle Website:
 DJ Hero

Weitere Links:
 Set List mit Videos
 Intro Video
 Daft Punk Trailer



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