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LEGO ROCK BAND
 Test von Sebastian Hamers (07.12.2009) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Partyspiel Publisher:Warner Bros. Interactive
Termin:27. November 2009 Entwickler:TT Games, Harmonix

Musikspiele soweit das Auge reicht! Eine derartige Welle von rhythmischer Videospielunterhaltung wie in 2009 gab es bis dato noch nie. Die guten Verkaufszahlen der einzelnen Genrevertreter haben den Videospielherstellern Mut für immer ausgefallenere Konzepte gemacht. Neuester Spross aus der Familie der Musikspiele ist LEGO Rock Band. In Kooperation mit Telltale Games hat Harmonix diese eigenartige Mischung aus der Taufe geholt. Die GameRadio-Redaktion hat ihre alte LEGO-Sammlung vom Speicher geholt und sich einen Gitarrencontroller gebastelt. Let’s Rock!


Als es im Sommer 2009 erste Gerüchte um ein neues Musikspiel mit den LEGO-Figuren gab, wurde die Idee nur müde belächelt. Zu abstrus erschien der Mix der beiden bekannten Marken. Nur wenige Monate später ist diese scheinbar absurde Idee nun Realität geworden. In LEGO Rock Band klampft, trommelt oder singt ihr euch in bekannter Rock Band-Manier durch insgesamt 45 neue Songs mit Unterstützung aus dem LEGO-Universums.


Wieviel LEGO steckt im Spiel?

Während das im September erschienene »The Beatles: Rock Band wohl eher auf Videospieler älteren Semesters abzielt, richtet sich LEGO Rock Band an eine deutlich jüngere Zielgruppe. Ganz gemäß der Tradition des Klötzchenherstellers sorgt dieses Musikspiel für besonders kindgerechte Unterhaltung. Dies spiegelt sich insbesondere im eher gemäßigten Schwierigkeitsgrad wieder. Zwar ist LEGO Rock Band auf den hohen Stufen noch immer fordernd, bietet für die Kleinen aber auch einen besonders leichten Modus. In diesem dürft ihr die Farben der heranrauschenden Noten ignorieren. Es reicht aus, irgendeine Taste zur richtigen Zeit zu drücken. Damit haben Harmonix und Telltale Games sichergestellt, dass auch absolute Videospielneulinge mit der Steuerung nicht überfordert sind.

Ein weiteres wichtiges Unterscheidungsmerkmal zum Rock Band-Bruder liegt natürlich in der Optik. Setzt Rock Band auf eine halbwegs ernstzunehmende Darstellung der Musiker, punktet LEGO Rock Band mit seinen charmanten Klötzchenfiguren. Dass dabei immer eine gehörige Portion Humor mitschwingt, muss Kennern der LEGO-Videospiele wohl nicht erst näher erläutert werden. Bereits im Intro lässt das Spiel durchblicken, dass die LEGO-Musiker schräg, extrovertiert und völlig durchgeknallt sind.

Während der Songs ist der LEGO Anteil in LEGO Rock Band eher marginal. Statt der sonst üblichen farbigen Notenbalken, sausen nun kleine Legosteine über den Bildschirm. Die sich im Hintergrund bewegenden LEGO-Figuren fallen hingegen kaum ins Gewicht, da man diese beim Spielen ohnehin kaum wahrnimmt.


Bastle dir dein Hauptquartier

Mit fortschreitender Spieldauer dürft ihr euren Proberaum immer weiter verschönern. Durch erfolgreiche Gigs sammelt ihr nach und nach immer mehr LEGO-Steine, mit denen ihr Einrichtungsgegenstände erwerben könnt. So gestaltet ihr eure Räumlichkeiten nach euren eigenen Vorstellungen. Natürlich darf hier auch das nötige Equipment nicht fehlen. Für einen Haufen Steine dürft ihr auch eure Instrumente neu gestalten.

Ansonsten orientiert sich der Karrieremodus stark an »Rock Band 2. Wie schon beim großen Vorbild erhaltet ihr bis zu fünf Sterne pro Auftritt, die euch den Zugang zu größeren Lokalitäten ermöglichen. Im Laufe der Karriere stellt ihr neues Personal wie Roadies oder Agenten ein, kauft teure Autos, Busse und Flugzeuge. Das ist zwar alles keine echte Neuerung, funktioniert aber immer noch und kann auch längerfristig motivieren.


Kompatibilität zu Rock Band 2

Mit insgesamt 45 neuen Songs schneidet LEGO Rock Band im Vergleich zu seinen Genrekollegen quantitativ deutlich schlechter ab. Beinhaltet Activisions »Guitar Hero 5 noch über 80 Lieder, ziehen hier die LEGOaner klar den Kürzeren. Immerhin dürfen sich Besitzer von Rock Band 2 aus dem Festplattenfundus bedienen. Sämtliche Songs von Rock Band sowie Lieder aus dem Rock Band-Store dürfen auch in LEGO Rock Band verwendet werden… Sämtliche Songs? Nicht ganz! Denn zum Schutz der minderjährigen Mitspieler haben die Entwickler einige Lieder aus dem Repertoire gestrichen, die sich textlich als nicht ganz so familientauglich erweisen.

Glücklicherweise kann man in LEGO Rock Band auch den umgekehrten Weg gehen und die 45 Lieder in Rock Band 2 übertragen. Wer seine Songauswahl dadurch jedoch erweitern will, wird erstmal zur Kasse gebeten. Etwa 10 Euro müsst ihr für die Übertragung der Lieder von LEGO Rock Band zu Rock Band 2 bezahlen.


LEGO goes Online?

Wie bereits oben erwähnt, muss LEGO Rock Band nicht gänzlich ohne Online-Features auskommen. Aus dem Spiel heraus könnt ihr euch in den gut bestückten Onlinestore einklinken. Wer jedoch LEGO Rock Band mit seinen Freunden über Xbox Live spielen möchte, wird enttäuscht. Ein gemeinsames Daddeln über die Internetleitung ist im Spiel nicht möglich. Offenbar sehen die Entwickler im Onlinespiel eine zu große Gefährdung für unsere jüngeren Rocker.

Wer sich trotz der kleinen Kritikpunkte mit LEGO Rock Band befassen möchte, wird mit folgenden 45 Songs großartig unterhalten:

• All American Rejects: “Swing, Swing”
• The Automatic: “Monster”
• Blink-182: “Aliens Exist”
• Blur: “Song 2”
• Bon Jovi: “You Give Love a Bad Name”
• Boys Like Girls: “Thunder”
• Bryan Adams: “Summer of 69”
• Carl Douglas: “Kung Fu Fighting”
• The Coral: “Dreaming of You”
• Counting Crows: “Accidentally in Love”
• David Bowie: “Let’s Dance”
• Elton John: “Crocodile Rock”
• Europe: “The Final Countdown”
• Everlife: “Real Wild Child”
• Foo Fighters: “Breakout”
• Good Charlotte: “Girls & Boys”
• The Hives: “Tick Tick Boom!”
• Iggy Pop: “The Passenger”
• Incubus: “Dig”
• Jackson 5: “I Want You Back”
• Jimi Hendrix: “Fire”
• Kaiser Chiefs: “Ruby”
• Katrina & The Waves: “Walking on Sunshine”
• The Kooks: “Naïve”
• KoRn: “Word Up!”
• KT Tunstall: “Suddenly I See”
• Lostprophets: “Rooftops”
• P!NK: “So What”
• The Police: “Every Little Thing She Does Is Magic
• The Primitives: “Crash”
• Queen: “We Are The Champions”
• Queen: “We Will Rock You”
• Rascal Flatts: “Life is a Highway”
• Ray Parker Jr.: “Ghostbusters”
• Razorlight: “Stumble and Fall”
• Spin Doctors: “Two Princes”
• Spinal Tap: “Short & Sweet”
• Steve Harly: “Make Me Smile”
• Sum 41: “In Too Deep”
• Supergrass: “Grace”
• Tom Petty: “Free Fallin”
• T-Rex: “Ride a White Swan”
• Vampire Weekend: “A-Punk”
• We the Kings: “Check Yes Juliet”
• The Zutons: “Valerie”





Wirklich innovativ ist das alles nicht, was TT Games und Harmonix da auf die Beine gestellt haben. Alles, was LEGO Rock Band zu bieten hat, haben wir längst woanders schon einmal gesehen. Spaß macht das Spiel natürlich trotzdem. Obwohl es an Quantität fehlt, ist die Auswahl der Lieder sehr gut gelungen. Hinzu kommt der charmante Humor der LEGO-Spiele, die gut ins Rock Band-Universum übertragen wurden. Wer - wie ich - von Musikspielen noch immer nicht die Nase voll hat, darf also auch hier bedenkenlos zugreifen. Rock on!
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Pro:
LEGO-Humor
Rock Band kompatibel
guter Karrieremodus
auch für Anfänger geeignet

Contra:
Songexport zu Rock Band 2 ist kostenpflichtig
nur 45 Songs
kein Onlinespiel möglich


Offizielle Website:
 LEGO Rock Band

Weitere Links:
 Trailer



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