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DIVINITY II: EGO DRACONIS
 Test von Mario Zollitsch (31.10.2009) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Rollenspiel Publisher:dtp Entertainment
Termin:02. Oktober 2009 Entwickler:Larian Studios

Sas Spiel Divine Divinity aus dem Hause Larian ist sicherlich einigen noch ein Begriff. Die Begeisterung dafür hielt sich hierzulande allerdings in Grenzen. Diese ehemalige, reine PC-Saga wird nun unter anderem auf der Xbox 360 fortgesetzt. Mit Divinity II: Ego Draconis können sich ab sofort auch Konsolen-Besitzer ins Rollenspiel-Abenteuer stürzen.


Der Drachentöter

Bevor ihr in die Spielwelt Rivellon in Divinity II: Ego Draconis eintauchten dürft, erstellt ihr Rollenspiel-typisch euren Charakter. Die Möglichkeiten hierbei sind allerdings sehr überschaubar. Ihr könnt zwischen mehreren Gesichtstypen, dem Geschlecht, unterschiedlichen Frisuren und Haarfarben wählen. Und damit sind euren Freiheiten auch schon wieder Grenzen gesetzt. Stundenlanges Charakterdesign hält euch also sicherlich nicht vom Spiel ab.

Nach dem Intro in Video-Form steht ihr schließlich vor eurer Trainerin, die euch die letzten Anweisungen gibt, um ein echter Drachentöter zu werden. In einem kleinen Dorf müsst ihr eine alte Dame aufsuchen, die bei euch ein uraltes Ritual durchführen wird. Der Nebeneffekt dabei: Ihr vergesst alles, was ihr bisher gelernt habt. Allerdings könnt ihr von diesem Zeitpunkt an Geister sehen. Anschließend wählt ihr zwischen eurer ersten Fertigkeit aus und erlernt darüber hinaus das Gedankenlesen, welches euch im Spiel noch des Öfteren weiterhelfen wird.

Wenn ihr das Dorf wieder verlassen habt, werdet ihr auch sogleich in euren ersten Auftrag als Drachentöter gezogen. Welcher Auftrag das ist, sollte nicht allzu schwer zu erraten sein: Ein Drache wurde gesichtet und ihr sollt ihn vernichten. Im Verlaufe der letzten 100 Jahre wurden nahezu alle Drachenritter in Rivellon von den Drachentötern vernichtet - nur noch eine einzige ist bekannt. Und diese soll nun erledigt werden, um endlich das Land in Sicherheit zu wiegen.

Mit einem riesigen Luftschiff, welches in Hinblick auf die Bauart an die futuristischen Fantasy-Konstruktionen aus den älteren Final Fantasy-Teilen erinnert. Dadurch landet ihr in einem neuen Tal und erhaltet weitere Anweisungen. In dem kleinen Dorf nahe eurer Landestelle befinden sich allerdings noch etliche weitere Personen, die nichts mit eurem Auftrag zu tun haben. Hier findet ihr schweineverliebte Bauern, tratschsüchtige Waschweiber, betrogene Soldaten, betrunkene Wachen, belästigte Kellnerinnen, betrügerische Händler, ehebrechende Schmiede, listige Hauptmänner, Anhänger anderern Orden und noch viele mehr. Divinity II: Ego Draconis bietet also neben der Hauptmission noch etliche Nebenquests, die ihr nach eurem eigenen Ermessen annehmen könnt.

Wenn ihr der Hauptquest folgt, nimmt die bisher erzählte Geschichte einen enormen Wandel an: Dort, wo die anderen Drachentöter gegen den letzten Drachenritter gekämpft haben, findet ihr lediglich die verletzte Drachenritterin vor. Eure Gefährten sind alle tot. Die sterbende Drachenritterin zeigt euch ihren Auftrag: Den Tod von Damian, einem dunklen Herrscher, der den Frieden bedroht und immer mächtiger wird. Hierbei überträgt sie euch die Macht der Drachen. Ohne es zu wollen, seid ihr nun plötzlich zu einem Drachenritter geworden. Euer Schicksal hat sich also deutlich gewandelt und ihr habt ein neues Ziel: Die Vernichtung Damian.


Deine Macht ist schwer erschöpfbar…

Wie in den meisten Rollenspielen, basiert die Entwicklung des Charakters auf Erfahrungspunkten. Wenn ihr genügend gesammelt habt, durch Quests oder gewonnene Kämpfe, könnt ihr eure Attribute erhöhen und eine Fertigkeit ausbauen. Die Fertigkeiten gliedern sich in insgesamt fünf Bereiche: Nekromantie, Magie, Kriegertum, Waldläuferfertigkeiten und besondere Fertigkeiten der Drachentöter. Die Nekromantie besteht hauptsächlich darin, Untergebene an eure Seite zu rufen, die für euch kämpfen. Die Magie beschäftigt sich mit dem Verzaubern der Gegner, der Veränderung eurer eigenen Attribute und Ausrüstung und letztendlich natürlich dem Angriff mit Magieattacken, wie zum Beispiel dem berühmten Feuerball. Krieger bezieht sich natürlich hauptsächlich auf die Nahkampffertigkeiten, Waldläufer auf Fernangriffe mit Pfeil und Bogen. Weniger dürfte euch die für Divinity II: Ego Draconis spezifische Sparte „Drachentöter“ sagen. Hierin befinden sich Fertigkeiten, die einem normalen Menschen in der Welt Rivellon unzugänglich bleiben, wie beispielsweise das Gedankenlesen.

Neben diesen normalen Kampffertigkeiten, stehen euch aber noch mehr Möglichkeiten zur Verfügung, mit denen ihr den Kampf gegen das Böse meistern könnt. Ganz zentral muss hier die Verwandlung in einen Drachen erwähnt werden. Als Drache habt ihr ebenfalls bestimmte Angriffe und könnt – man glaubt es kaum – fliegen. Dadurch steht euch die Spielwelt komplett offen - es gibt im Spiel kaum einen Punkt, den ihr nicht erreichen könnt. Wenn ihr zu Fuß nicht hinkommt, dann eben auf dem Luftweg.

Sobald ihr euren Drachenturm mühselig erobert habt, stehen euch noch viele weitere Spielinhalte zur Verfügung. Eure Untergebenen können für euch Materialien und Kräuter sammeln, eure Nekromanten erschaffen euch eine mächtige Kreatur und eure Alchemisten brauen euch Tränke für Kämpfe. Somit erleichtern sie euch das Spiel, da ihr selbst nicht auf ewige Sammeltouren gehen müsst, sondern einfach eure kleinen Helfer losschickt, um dies zu erledigen. Dadurch könnt ihr euch selbst auf Quests und die Erkundung der Welt festlegen. Dieses „Herrscherprinzip“ erinnert ein klein wenig an »Overlord, allerdings würde ein Vergleich damit nicht wirklich zutreffen, da sich die beiden Spiele in zu vielen Elementen unterscheiden.


Vollkommene Kontrolle

Da die Konsole bekannterweise nur eine begrenzte Anzahl an Tasten vorweisen kann, ergibt sich für Rollenspiele oft das Problem, dass mit Fertigkeiten im Kampf sehr gespart werden muss. Hier wurde bei Divinity II: Ego Draconis aber eine sinnvolle Lösung eingeführt. Die Aktionen kann man sowohl auf den bunten Buchstaben verteilen, als auch auf dem Steuerkreuz links. Dadurch sind schon einmal acht Slots für Schnellzugriffe auf Zauber, Angriffe und Tränke gegeben. Darüber hinaus lässt sich das Spiel zu jedem Zeitpunkt mit Drücken des rechten Analogsticks pausieren. Ihr könnt also auch während des Kampfes problemlos eure Taktik ändern, auf andere Fertigkeiten zugreifen oder Nahrungsmittel zu euch nehmen.


Libertate

Ein grandioses Element von Divinity II: Ego Draconis stellt der große Handlungsfreiraum dar. Natürlich ist die Hauptquest vorgegeben – doch alles andere könnt ihr selbst frei entscheiden. Für die Nebenquests gibt es mehr als nur einen Lösungsweg, welchen ihr wählt, bleibt euch alleine überlassen. Beispielsweise müsst ihr in einer Quest einen Banditen befreien, um sein Vertrauen zu gewinnen, damit er euch das Versteck der Banditen zeigt. Euer Auftrag war ursprünglich, dass ihr diese Informationen den Wachen mitteilt, damit sie die Bande auffliegen lassen. Doch ihr habt nun selbst in der Hand, ob ihr euch vielleicht nicht doch lieber den bösen Buben anschließt und dort weitere Quests abstaubt.

Interaktionen allerdings sind sehr eingeschränkt. Ihr könnt zwar mit allen Personen reden, jeder NPC hat einen Namen, ein individuelles Gesicht und einen eigenen Synchronsprecher erhalten, allerdings wurden diese positiven Elemente nicht auf Gegenstände erweitert. Nur einen kleinen Teil der Gegenstände könnt ihr auch wirklich benutzen beziehungsweise einstecken. Dazu zählen Bücher, Kisten, Fässer, Säcke, Hilfsmittel wie Seile und natürlich Nahrung oder Tränke. Einrichtungsgegenstände oder Geschirr, wie man es beispielsweise aus »Risen anzusiedeln. Ich möchte allerdings etwas neutraler mit der Wertung bleiben und lediglich auf die grafische Leistung des Spiels eingehen, ohne große Vergleiche zu ziehen. Die Detailliebe, die sich im Spiel wiederfindet, ist grandios. In der gesamten Welt finden sich Kleinigkeiten, die das Auge gerne schnell mal übersieht, die aber dennoch bedacht wurden. Ob nun herumliegende Werkzeuge in Höhlen und Gängen, versteckte Falltüren hinter Büschen oder das architektonisch einwandfreie Bild von Dörfern – hier wurde nicht gespart. Auch erhielt jeder einzelne NPC ein unverwechselbares Aussehen, was leider auch nicht immer der Regel entspricht. Die komplette Spielwelt wirkt dadurch einzigartig und sehr echt. Optisch konnte ich während des Anspielens keinerlei Mängel feststellen. Sogar die Dialoge mit den NPCs wurden so gestaltet, dass der Bildschirm geteilt wird und im oberen Teil der NPC spricht und die Kamera um ihn herum schwenkt. Starre Dialoge gibt es also nicht. Die Videosequenzen brauche ich wohl nicht zu erwähnen – optisch ebenfalls einwandfrei und sowohl handlungs- als auch stimmungstragend. Sie fügen sich perfekt in das Spiel ein und die kürzeren Ladezeiten kann man dadurch leicht ertragen.

Musikalisch hat Divinity II: Ego Draconis ebenfalls einiges zu bieten. Jeder Abschnitt der Spielwelt hat eine eigene musikalische Untermalung, und in bestimmten Situationen erscheinen ebenfalls spezielle akustische Elemente. Von Situation zu Situation ändert sich der Sound, so dass es nie langweilig wird. Auch sind die Übergänge von der einen Stimmungsmusik in die nächste fließend und kaum wahrnehmbar. Dadurch fügen sich die einzelnen Musikstücke lückenlos ineinander. Ebenfalls großes Lob muss man für die Synchronisation aussprechen: Wie schon erwähnt, wurde jedem NPC eine eigene Stimme zugeteilt, und diese passt sich sogar noch sehr vorbildlich an die Videosequenzen an.

Ausgezeichnet mit den folgenden GameRadio-Awards:






Ein episches Setting, eine mitreißende Story und eine sehr großzügige Spielwelt. Dem eigenen Handeln sind kaum Grenzen gesetzt und für Quests gibt es immer mehr als nur einen Lösungsweg - was will ein Rollenspielfan mehr? Auch grafisch hat mich das Spiel vollkommen überzeugt, und die Handhabung geht ebenfalls sehr schnell in Fleisch und Blut über. Störend fand ich wirklich nur Kleinigkeiten, wie zum Beispiel das ungestrafte Stehlen von Gegenständen. Hier fehlt der Reiz für die kriminelle Ader. Insgesamt aber wirklich ein sehr gutes Spiel, das seine Abzüge lediglich in der Vernachlässigung von bereits etablierten Spielelementen erhalten hat.
90%
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Pro:
offene Spielwelt
individuelle NPCs
sinnvolle Steuerung
durchdachte Story
etliche Nebenquests
viel Handlungsfreiheit

Contra:
ungestraftes Stehlen
mäßige Möglichkeiten der Charaktersgestaltung
kein Coop


Offizielle Website:
 divinity2.com

Fansites:
 divinedivinity2.de
 the-divinity.de

Weitere Links:
 Trailer
 Gameplay-Video



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