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GUITAR HERO 5
 Test von Sebastian Hamers (04.10.2009) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Partyspiel Publisher:Activision
Termin:11. September 2009 Entwickler:Neversoft

Nicht wenige Videospielfans erheben immer wieder Vorwürfe an den ehemals größten Spielepublisher Electronic Arts, er veröffentliche nur noch Fortsetzungen und lieblose Updates der erfolgreichen Sportspielserien. Mittlerweile musste EA den Titel „Weltgrößter Publisher“ an Activision Blizzard abgeben. Nun ist dem Großkonzern offenbar auch die Fortsetzungspolitik von EA in Fleisch und Blut übergegangen. Symptomatisch dafür steht insbesondere die Guitar Hero Reihe, die nach Guitar Hero: Metallica und Guitar Hero: Greatest Hits nun schon das dritte Produkt in diesem Jahr auf den Markt wirft. Kann der neue Teil der Hauptserie wirklich ein paar echte Innovationen aus dem Hut zaubern? Was kann der Titel der eingefleischten Fangemeinde noch bieten? Für wen lohnt sich die Anschaffung von Guitar Hero 5? Fragen über Fragen… Die Antworten darauf, lest ihr in unserem Test.


Keine Rock-Revolution in Sicht

Die Evolution im Musikspielgenre ist weit vorangeschritten. Neben Guitar Hero hat sich zudem der große Konkurrent Rock Band fest am Markt etabliert. Die Einbindung des Mikrofons sowie des Drumkits war der letzte große Sprung in der Entwicklung der Musikspiele. Seitdem herrscht zwar kein Stillstand, jedoch liegen die Verbesserungen doch eher im Detail. Um es vorweg zu nehmen: Guitar Hero 5 hat das Rad auch nicht neu erfunden, es aber dennoch geschafft, einige sinnvolle Neuerungen zu implementieren.


Schlagzeug Quartett mit Guitar Hero

Kennt ihr das Problem? Ihr habt eure Freunde versammelt, das Bier ist kühl, die Stimmung hervorragend. Die Vorfreude auf eine ausufernde Runde Guitar Hero ist riesig. So weit, so gut… bis es an das Verteilen der Instrumente geht. Erfahrungsgemäß ist der Part des Sängers eher unbeliebt, da sich niemand so recht die Blöße geben will, seine fehlenden Gesangsqualitäten in der Runde unter Beweis zu stellen. Hier schafft Guitar Hero 5 Abhilfe. Denn die Instrumente dürfen in beliebiger Zusammensetzung vergeben werden. Damit wäre sogar eine Kombination von vier Schlagzeugern denkbar. Ob dies dem Bandfeeling wirklich zuträglich sein kann, ist allerdings fraglich. Doch immerhin könnte man so den ungeliebten Sängerpart durch eine weitere Gitarre austauschen. Bei kleinen Bildschirmen kann es dadurch allerdings auf dem Screen etwas eng werden, schließlich gilt es nun vier Spuren mit „Noten“ unterzubringen. Besitzer von Fernsehgeräten mit Bildschirmdiagonalen jenseits von 50“ sind hier klar im Vorteil.


Party on!

Ebenfalls neu ist der Party-Modus in Guitar Hero 5. Dieser lässt einfach sämtliche verfügbaren Songs querbeet ablaufen und bietet den Partygästen die Möglichkeit, jederzeit ein- oder auszusteigen, sogar mitten im Song. Fliegender Wechsel des Drummers? Kein Problem! Auch das Ändern des Schwierigkeitsgrads ist während des Spielens möglich. Somit kann das Niveau auf jeden einzelnen Partygast abgestimmt werden.

Was ist jedoch nötig, um eine Party ausreichend zu beschallen? Genau: haufenweise gute Songs! Mit dem Spiel selbst werden 85 Lieder mitgeliefert, was in Anbetracht der mageren 45 Songs aus dem Konkurrenzspiel »The Beatles: Rock Band schon einmal eine gute Hausnummer ist. Wie bei Musikspielen üblich, darf die Setliste durch kostenpflichtige Downloads erweitert werden. Wöchentlich veröffentlicht Activision eine handvoll neues Material. Ein heruntergeladener Song schlägt dabei mit 160 MS-Punkten (ca. 2 Euro) zu Buche. Durch ein Kompatibilitätsupdate können sogar die Songs aus »Guitar Hero: World Tour benutzt werden. Kleiner Wehrmutstropfen: aus lizenzrechtlichen Gründen bleiben alle Lieder von Jimi Hendrix außen vor. Wer seine Songbibliothek noch zusätzlich erweitern möchte, darf zudem weitere Inhalte aus dem Hauptprogramm von Guitar Hero: World Tour sowie »Guitar Hero: Greatest Hits importieren. Dafür werdet ihr von Activision allerdings zur Kasse gebeten. Die Übertragung der World Tour-Lieder kostet euch 280 MS-Punkte (ca. 3,50 Euro), während die Greatest Hits mit 160 MS-Punkten zu Buche schlagen. Was auf den ersten Blick nach einem fairen Angebot klingt, wird jedoch durch einige Einschränkungen getrübt. Leider werden nicht alle Songs auf Guitar Hero 5 übertragen. So dürft ihr aus dem World Tour-Ableger lediglich 35 der insgesamt 85 Songs übernehmen, bei Greatest Hits sind es ebenfalls nur 21 aus 45 Liedern, die ihren Weg ins neue Spiel finden. Schade! Gerade auf einer Party hätte eine ellenlange Setlist für ordentlich Abwechselung gesorgt.


Karriere eines Rockers

Deutliche Verbesserungen kann Guitar Hero 5 beim Karrieremodus verzeichnen. Die Zeiten, wo die Rock Heroen stupide ihre Trackliste abarbeiten mussten, sind Geschichte. Im fünften Teil der Serie tourt eure Band durch die einzelnen Clubs und Konzerthallen. Habt ihr eine ausreichende Menge von Sternen erreicht, werden weitere Lokalitäten freigeschaltet. Interessant sind auch die neuen Herausforderungen. Erfüllt ihr die vor einem Song gestellte Aufgabe – etwa das mehrfache Auslösen der Starpower – so dürft ihr euch über ein neues Outfit oder einen Sternebonus freuen.


Die Promis in Guitar Hero 5

Wie bei Guitar Hero-Spielen üblich, wartet auch der aktuelle Teil mit einer gut besetzten Prominentenriege auf. Zwar müsst ihr auf die liebgewonnenen Gitarrenduelle verzichten, dafür dürft ihr nun selbst in die Rolle von Helden wie Carlos Santana, Johnny Cash oder Kurt Cobain schlüpfen. Apropos Kurt Cobain: Witwe Courtney Love befindet sich derzeit im Rechtsstreit mit Activision. Sie ist der Meinung, dass sie niemals die Zustimmung dazu gegeben habe, dass Kurt auch Songs anderer Band in Guitar Hero 5 performen dürfe. Nach aktuellem Stand rockt sich der verstorbene Grunge-Musiker aber immer noch durch Songs von Bon Jovi & Co.

Abschließend wollen wir euch die umfangreiche Trackliste von Guitar Hero 5 nicht vorenthalten. Trotz der mittlerweile sehr ausgefeilten Spielmechanik, sind es mehr denn je die einzelnen Songs, welche Fans zum Kauf eines weiteren Musikspiels verleiten werden. Viele Lückenfüller hat sich der Entwickler bei Guitar Hero 5 nicht erlaubt, die Setliste ist prominent besetzt und bietet eine homogene Zusammenstellung. Gut gemacht, Activision!

* 3 Doors Down - “Kryptonite”
* A Perfect Circle - “Judith”
* AFI - “Medicate”
* Arctic Monkeys - “Brianstorm”
* Attack! Attack! UK - “You And Me”
* Band Of Horses - “Cigarettes, Wedding Bands”
* Beastie Boys - “Gratitude”
* Beck - “Gamma Ray”
* Billy Idol - “Dancing With Myself”
* Billy Squier - “Lonely Is The Night”
* Blink-182 - “The Rock Show”
* Blur - “Song 2″
* Bob Dylan - “All Along The Watchtower”
* Bon Jovi - “You Give Love A Bad Name”
* Brand New - “Sowing Season (Yeah)”
* The Bronx - “Six Days A Week”
* Bush - “Comedown”
* Children Of Bodom - “Done With Everything, Die For Nothing”
* Coldplay - “In My Place”
* Darker My Love - “Blue Day”
* Darkest Hour - “Demon(s)”
* David Bowie - “Fame”
* Deep Purple - “Woman From Tokyo (’99 Remix)”
* Dire Straits - “Sultans Of Swing”
* The Derek Trucks Band - “Younk Funk”
* The Duke Spirit - “Send A Little Love Token”
* Duran Duran - “Hungry Like The Wolf”
* Eagles Of Death Metal - “Wannabe In L.A.”
* Elliott Smith - “L.A.”
* Elton John - “Saturday Night’s Alright (For Fighting)”
* Face To Face - “Disconnected”
* Garbage - “Only Happy When It Rains”
* Gorillaz - “Feel Good Inc.”
* Gov’t Mule - “Streamline Woman”
* Grand Funk Railroad - “We’re An American Band”
* Iggy Pop - “Lust For Life (Live)”
* Iron Maiden - “2 Minutes To Midnight”
* Jeff Beck - “Scatterbrain (Live)”
* Jimmy Eat World - “Bleed American”
* Johnny Cash - “Ring Of Fire”
* John Mellencamp - “Hurts So Good”
* Kaiser Chiefs - “Never Miss A Beat”
* King Crimson - “21st Century Schizoid Man”
* Kings Of Leon - “Sex On Fire”
* Kiss - “Shout It Out Loud”
* Love and Rockets - “Mirror People”
* Megadeth - “Sweating Bullets”
* Motley Crue - “Looks That Kill”
* Muse - “Plug In Baby”
* My Morning Jacket - “One Big Holiday”
* Nirvana - “Lithium (Live)”
* Nirvana - “Smells Like Teen Spirit”
* No Doubt - “Ex-Girlfriend”
* Peter Frampton - “Do You Feel Like We Do? (Live)”
* The Killers - “All The Pretty Faces”
* The Police - “So Lonely”
* The Raconteurs - “Steady As She Goes”
* Public Enemy Featuring Zakk Wylde - “Bring the Noise 20XX”
* Queen & David Bowie - “Under Pressure”
* Queens Of The Stone Age - “Make It Wit Chu”
* Rammstein - “Du Hast”
* The Rolling Stones - “Sympathy For The Devil”
* Rose Hill Drive - “Sneak Out”
* Rush - “The Spirit Of Radio (Live)”
* Santana - “No One To Depend On (Live)”
* Scars On Broadway - “They Say”
* Screaming Trees - “Nearly Lost You”
* Smashing Pumpkins - “Bullet With Butterfly Wings”
* Sonic Youth - “Incinerate”
* Spacehog - “In The Meantime”
* Stevie Wonder - “Superstition”
* Sublime - “What I Got”
* Sunny Day Real Estate - “Seven”
* T. Rex - “20th Century Boy”
* The Sword - “Maiden, Mother & Crone”
* Thin Lizzy - “Jailbreak”
* Thrice - “Deadbolt”
* Tom Petty - “Runnin’ Down A Dream”
* Tom Petty & The Heartbreakers - “American Girl”
* TV On The Radio - “Wolf Like Me”
* Vampire Weekend - “A-Punk”
* Weezer - “Why Bother?”
* The White Stripes - “Blue Orchid”
* Wild Cherry - “Play That Funky Music”
* Wolfmother - “Back Round”

Ausgezeichnet mit den folgenden GameRadio-Awards:






Wunderdinge hatte ich im Vorfeld von Guitar Hero 5 nicht erwartet. Zu einer Revolution des Musikspielgenres ist es auch nicht gekommen. Die kleinen Detailverbesserungen wissen aber durchaus zu überzeugen. Der Karrieremodus wurde aufgewertet, der Partymodus ist eine sinnvolle Ergänzung und die Wahlfreiheit bei den Instrumenten entpuppte sich - nach anfänglicher Skepsis - als echter Pluspunkt. Auch bei der Songauswahl hält die Serie ihr hohes Niveau. Wie schon bei den letzten GH-Episoden haben nur Originalaufnahmen den Weg auf die Disc gefunden. Legenden wie Kurt Cobain oder Carlos Santana runden die Sache ab. Was will man mehr?
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Pro:
85 Songs auf der Disc
gute Songauswahl
Avatar-Integration möglich
toller Partymodus
verbesserte Karriere
freie Wahl der Instrumente

Contra:
Neuerungen eher marginal
kostenpflichtige Songübertragung
nicht alle Songs aus GHWT und GH werden importiert


Offizielle Website:
 GuitarHero.com



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